Gender-Wörterbuch von A bis Z

Für über 250 Personenbezeichnungen die passende Form

Lesezeit ca. 5 Min. · aktualisiert: 14. Juni 2026 · zurück zum Blog

Das Gender-Wörterbuch zeigt dir für über 250 Berufs- und Personenbezeichnungen die geschlechtergerechte Form: die ausgeschriebene Doppelnennung, die verkürzten Varianten mit Gendersternchen, Doppelpunkt, Unterstrich oder Binnen-I sowie eine geschlechtsneutrale Alternative. So findest du für jedes Wort schnell die passende Schreibweise, ob für die Hausarbeit, die Bachelorarbeit oder den beruflichen Alltag.

Gendergerechte Sprache in aller Kürze

Geschlechtergerechte Sprache will alle Geschlechter sichtbar machen oder bewusst offen lassen. Dafür gibt es zwei Wege: die Sichtbarmachung durch Doppelnennung (Studentinnen und Studenten) oder Sonderzeichen (Student*innen, Student:innen) und die Neutralisierung durch geschlechtsneutrale Begriffe (Studierende). Welcher Weg der richtige ist, hängt vom Kontext ab und, im Studium, von den Vorgaben deiner Hochschule. Mehr Grundlagen findest du im Ratgeber zur gendergerechten Sprache.

Die Schreibweisen im Überblick

Jede Variante hat eigene Regeln und Einsatzbereiche. Diese Ratgeber erklären die gängigen Schreibweisen mit Beispielen:

Alle Begriffe von A bis Z

Klicke auf ein Wort, um die passenden gendergerechten Formen samt neutraler Alternative und Beispielsatz zu sehen. Das Verzeichnis wächst laufend.

Welche Form ist die richtige?

Für wissenschaftliche Arbeiten gilt: Prüfe zuerst die Vorgaben deiner Hochschule oder deines Lehrstuhls. Fehlen konkrete Regeln, sind die konsequente Doppelnennung oder eine geschlechtsneutrale Formulierung die sichersten Wege, weil sie unabhängig von der Sonderzeichen-Debatte funktionieren. Wichtig ist vor allem, dass du dich für eine Variante entscheidest und sie im ganzen Text einheitlich verwendest. Details dazu im Ratgeber Gendern in der wissenschaftlichen Arbeit.

Fazit

Ob Doppelnennung, Sonderzeichen oder neutrale Umschreibung: Für fast jede Personenbezeichnung gibt es eine saubere gendergerechte Lösung. Dieses Verzeichnis liefert dir für jedes Wort die passende Form auf einen Blick, damit deine Texte respektvoll und sprachlich korrekt bleiben.

Mehr zum Thema: Gendern in der Arbeit, gendergerechte Sprache und Student gendern.

Uneinheitliches Gendern fällt in Arbeiten sofort auf. Unser Lektorat prüft deinen Text auf eine einheitliche, korrekte Schreibweise.

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Häufige Fragen zum Gender-Wörterbuch

Was ist ein Gender-Wörterbuch?

Ein Gender-Wörterbuch listet Personen- und Berufsbezeichnungen auf und zeigt für jede die geschlechtergerechten Formen, also die Doppelnennung, die Varianten mit Sonderzeichen und eine geschlechtsneutrale Alternative.

Welche Genderformen gibt es?

Üblich sind die Doppelnennung (Lehrerinnen und Lehrer), das Gendersternchen (Lehrer*innen), der Doppelpunkt (Lehrer:innen), der Unterstrich (Lehrer_innen), das Binnen-I (LehrerInnen) und geschlechtsneutrale Begriffe wie Lehrkraft.

Ist Gendern in der Uni Pflicht?

Das hängt von der Hochschule ab. Manche verlangen oder empfehlen gendergerechte Sprache, andere überlassen es dir. Prüfe die Vorgaben deines Lehrstuhls und bleibe im Text einheitlich.

Welche Form ist am neutralsten?

Am neutralsten sind geschlechtsneutrale Begriffe wie Studierende, Lehrkraft oder Fachkraft, weil sie ganz ohne Sonderzeichen auskommen und alle Geschlechter einschließen. Sie eignen sich besonders für formelle Texte.

Erlaubt der Duden das Gendersternchen?

Das amtliche Regelwerk führt Gendersternchen und Doppelpunkt bislang nicht als festen Bestandteil der Rechtschreibung. Der Duden dokumentiert die Formen, überlässt die Verwendung aber dem Schreibenden und dem jeweiligen Kontext.

Muss ich mich für eine Variante entscheiden?

Ja. Innerhalb eines Textes solltest du eine Schreibweise durchgängig verwenden. Ein Wechsel zwischen Sternchen, Doppelpunkt und Doppelnennung wirkt unsauber und wird in Arbeiten oft bemängelt.

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