Philanthrop gendern: passende Formen und Beispiele
Philanthrop richtig gendern
Für „Philanthrop“ führt das Genderwörterbuch männliche und weibliche Formen sowie mehrere geschlechtssensible Schreibweisen auf. Dieser Überblick ordnet die belegten Formen nach grammatischem Zusammenhang und zeigt vollständige Beispielsätze.
Belegte Formen von „Philanthrop“
Der Eintrag führt die maskuline Form „Philanthrop“ und die movierte Form „Philanthropin“ auf. Das Flexionsparadigma enthält beide Formen im Singular und Plural sowie im Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ. Im Nominativ Singular stehen „Philanthrop“ und „Philanthropin“. Im Nominativ Plural stehen „Philanthropen“ und „Philanthropinnen“.
Bei der maskulinen Form lautet der Singular im Genitiv, Dativ und Akkusativ „Philanthropen“. Bei der femininen Form steht im Singular in diesen drei Kasus „Philanthropin“. Im Plural nennt der Eintrag für die maskuline Form „Philanthropen“ und für die feminine Form „Philanthropinnen“.
| Bezug | Singular | Plural |
|---|---|---|
| maskulin, Nominativ | der Philanthrop | die Philanthropen |
| feminin, Nominativ | die Philanthropin | die Philanthropinnen |
| maskulin, übrige Fälle | des, dem oder den Philanthropen | der, den oder die Philanthropen |
| feminin, übrige Fälle | der, der oder die Philanthropin | der, den oder die Philanthropinnen |
Als geschlechtlich berücksichtigende Bezeichnung führt der Eintrag eine Paarform auf. Im Nominativ Singular lautet sie „die Philanthropin bzw. der Philanthrop“. Im Nominativ Plural steht „die Philanthropinnen und Philanthropen“. Die Paarform nennt damit die feminine und die maskuline Personenbezeichnung gemeinsam.
Zusätzlich verzeichnet der Eintrag eine Schrägstrich- und eine Klammerform. Bei der Schrägstrichschreibung steht im Nominativ Singular „der/die Philanthrop/-in“. Im Genitiv Singular sowie im Nominativ und Dativ Plural sind die angeführten Schrägstrichformen jeweils mit einem Asterisk versehen. Bei der Klammerform steht „der/die Philanthrop(in)“ im Nominativ Singular; „*des/der Philanthropen(in)“ ist für den Genitiv Singular angegeben. „Die Philanthrop(inn)en“ im Nominativ Plural und „den Philanthrop(inn)en“ im Dativ Plural erscheinen ohne Asterisk.
Der Eintrag nennt außerdem Kurzbezeichnungen mit Binnenmajuskel sowie Gendersternchen beziehungsweise Genderstar. Die sichtbare Sternchenangabe bricht im Quellenauszug ab. Als geschlechtsneutrale Bezeichnung ist eine Partizipialform dort nicht als bildbar oder bedeutungsgleich ausgewiesen.

Belegte Formen im Satzkontext
Für den Satzkontext nennt der Eintrag unterschiedliche Personenbezeichnungen und Kasusformen. Im Nominativ Singular stehen „der Philanthrop“ und „die Philanthropin“. Für den Nominativ Plural sind „die Philanthropen“ und „die Philanthropinnen“ verzeichnet. Artikel und Personenbezeichnung erscheinen in diesen Angaben zusammen.
Bei der Paarform weist der Eintrag im Singular „die Philanthropin bzw. der Philanthrop“ aus. Im Plural steht „die Philanthropinnen und Philanthropen“. Darüber hinaus enthält der Eintrag „der Philanthropin bzw. des Philanthropen“ für den Genitiv Singular und „den Philanthropinnen und Philanthropen“ für den Dativ Plural. Diese Angaben unterscheiden sich nach Zahl und Kasus.
Für Schrägstrich- und Klammerformen sind ebenfalls einzelne Satzformen aufgeführt. Im Nominativ Singular stehen „der/die Philanthrop/-in“ und „der/die Philanthrop(in)“. Die Schrägstrichform „*des/der Philanthropen/-in“ im Genitiv Singular trägt ein Asterisk. Auch die im Eintrag genannten Schrägstrichformen im Nominativ und Dativ Plural sind mit einem Asterisk markiert.
Bei der Klammerform steht im Genitiv Singular „*des/der Philanthropen(in)“. Im Nominativ Plural erscheint „die Philanthrop(inn)en“, im Dativ Plural „den Philanthrop(inn)en“. Diese beiden Pluralangaben sind im Eintrag ohne Asterisk wiedergegeben. Die Kennzeichnung wird bei der Wiedergabe der jeweiligen Form beibehalten.
Eine Partizipialform ist für „Philanthrop“ im Eintrag nicht als bildbar oder nicht als bedeutungsgleich angegeben. Daneben nennt der Eintrag Binnenmajuskel sowie Gendersternchen oder Genderstar als Kurzbezeichnungen. Die Sternchenform ist im vorliegenden Auszug nicht vollständig sichtbar; sie endet nach „der*di“.
Für einen eigenen Satz kann eine vollständig sichtbare Form aus dem Eintrag übernommen werden. Dabei lässt sich die dort angegebene Zahl und Kasusform mit dem Satz abgleichen. Eine abgeschnittene Angabe wird nicht zu einer neuen Schreibweise ergänzt.
Paarformen und weitere belegte Alternativen
Der Wörterbucheintrag führt neben „Philanthrop“ mehrere Formen auf, die die weibliche und die männliche Personenbezeichnung zusammen nennen. Im Nominativ Singular erscheint die Paarform „die Philanthropin bzw. der Philanthrop“. Für den Nominativ Plural ist „die Philanthropinnen und Philanthropen“ angegeben. Außerdem zeigt der Eintrag für den Genitiv Singular „der Philanthropin bzw. des Philanthropen“ und für den Dativ Plural „den Philanthropinnen und Philanthropen“.
Als weitere Schreibweisen nennt der Eintrag die Schrägstrichschreibung. Im Nominativ Singular steht dort „der/die Philanthrop/-in“. Beim Genitiv Singular ist „*des/der Philanthropen/-in“ aufgeführt. Im Plural erscheinen „*die Philanthropen/-innen“ im Nominativ und „*den Philanthropen/-innen“ im Dativ. Das Asterisk wird bei diesen Angaben im Eintrag mitgeführt.
Auch eine Klammerform ist verzeichnet. Für den Nominativ Singular lautet sie „der/die Philanthrop(in)“. Im Genitiv Singular steht „*des/der Philanthropen(in)“. Der Eintrag enthält außerdem „die Philanthrop(inn)en“ für den Nominativ Plural und „den Philanthrop(inn)en“ für den Dativ Plural. Damit sind mehrere vollständige Formen mit ihren jeweiligen Kasusangaben sichtbar.
Unter den Kurzbezeichnungen nennt der Eintrag die Binnenmajuskel. Dort steht im Nominativ Singular „der/die PhilanthropIn“. Für den Genitiv Singular sowie für die genannten Pluralformen führt der Eintrag jeweils ein Asterisk. Die Kurzbezeichnungen sind im Eintrag als nicht amtlich bezeichnet. Zusätzlich werden Gendersternchen beziehungsweise Genderstar genannt; die dazu sichtbare Form endet im vorliegenden Auszug bereits nach „der*di“.
Eine Partizipialform ist laut Eintrag nicht bildbar oder nicht bedeutungsgleich. Für einen eigenen Satz lässt sich daher eine vollständig ausgeschriebene Form aus dem sichtbaren Eintrag auswählen. Die dargestellten Paar-, Schrägstrich- und Klammerformen zeigen verschiedene Möglichkeiten; der Eintrag ordnet sie den jeweils genannten Zahlen und Kasus zu.
Drei vollständige Beispielsätze
Die folgenden eigenständigen Sätze verwenden unterschiedliche Formen, die im Wörterbucheintrag aufgeführt sind. Jeder Satz enthält eine vollständige Personenbezeichnung.
- Der Philanthrop stellte das Vorhaben vor.
- Die Philanthropinnen und Philanthropen besprachen die Idee.
- Die Philanthropin bzw. der Philanthrop beantwortete die Frage.
Im ersten Satz steht „der Philanthrop“ im Nominativ Singular. Der zweite Satz verwendet „die Philanthropinnen und Philanthropen“ im Nominativ Plural. Im dritten Satz erscheint die Paarform für den Nominativ Singular. So werden sowohl einzelne Personenbezeichnungen als auch Paarformen im Satz gezeigt.
Der Eintrag enthält außerdem Schrägstrich- und Klammerformen. Ein vollständiger Satz mit der Schrägstrichschreibung im Nominativ Singular lautet: „Der/die Philanthrop/-in erläuterte den Plan.“ Für die Klammerform im Nominativ Singular kann stehen: „Der/die Philanthrop(in) stellte eine Frage.“ Beide Schreibweisen sind im Eintrag für diesen Kasus angegeben.
Auch die Klammerform im Dativ Plural lässt sich in einen Satz setzen: „Die Veranstaltung galt den Philanthrop(inn)en.“ Der Eintrag führt daneben „*den Philanthropen/-innen“ als Schrägstrichform im Dativ Plural auf. Das Asterisk bleibt bei der Wiedergabe dieser Quellenform erhalten.
Bei Gendersternchen ist im vorliegenden Auszug keine vollständige Form sichtbar, denn die Angabe bricht nach „der*di“ ab. Deshalb enthält dieses Beispiel keine ergänzte Sternchenform. Die Sätze zeigen verschiedene im Eintrag sichtbare Formen, ohne eine davon für alle Texte festzulegen.

So prüfst du die passende Form
Beginne mit der Ausgangsform des Satzes. Prüfe, ob dort „Philanthrop“ allein steht oder ob eine geschlechtssensible beziehungsweise geschlechtsneutrale Bezeichnung gesucht wird. Der Wörterbucheintrag bietet dafür männliche und weibliche Formen, Paarformen, Schrägstrichschreibungen, Klammerformen sowie weitere ausdrücklich aufgeführte Schreibweisen.
- Prüfe den Personenbezug: Geht es um eine einzelne männliche Person, eine einzelne weibliche Person, mehrere Personen oder eine Paarbezeichnung? Ordne danach die im Eintrag genannten Formen zu.
- Prüfe den grammatischen Rahmen: Bestimme Artikel, Kasus und Zahl. Vergleiche anschließend die vollständige Form mit den im Wörterbucheintrag aufgeführten Formen.
- Prüfe die Zielgruppe: Berücksichtige, welche der belegten Schreibweisen deine Leserinnen und Leser unmittelbar erkennen können. Formuliere daraus keine allgemeine Pflicht, sondern treffe eine nachvollziehbare Auswahl für den konkreten Text.
- Prüfe die Lesbarkeit: Lies den vollständigen Satz mit der ausgewählten Form. Wenn eine Kurz-, Schrägstrich- oder Klammerform verwendet wird, kontrolliere besonders Artikel, Endung und Pluralbildung.
- Prüfe die Quelle bei unvollständigen Angaben: Der vorliegende Auszug bricht bei der Genderstar-Form ab. Für diesen Fall ist die Originalquelle auf die vollständige Form zu prüfen, statt das Fragment zu ergänzen.
Für einen Satz mit eindeutigem weiblichem Personenbezug kann die Quelle „Philanthropin“ oder im Plural „Philanthropinnen“ liefern. Für einen Satz mit Paarbezug stehen die aufgeführten Paarformen bereit. Für eine kombinierte Schreibweise können die genannten Schrägstrich- oder Klammerformen geprüft werden. Die Auswahl richtet sich dabei nicht nach einer behaupteten allgemeinen Verpflichtung, sondern nach Ausgangsform, Personenbezug, Zielgruppe und Lesbarkeit des konkreten Satzes.
Wenn keine der sichtbaren Formen sicher zum geplanten Satz passt, ermittle die vollständige Form im Wörterbucheintrag. Ergänze keine abgebrochene Endung und bilde keine eigene neutrale Variante aus der Partizipialform. So bleibt die Entscheidung auf die im Quellenpaket aufgeführten Formen begrenzt.
Passende nächste Schritte
Quellen und Stand
- Fachquelle: www.genderator.app (geprüft am 2026-08-15)