Lexikon für Rechtschreibung, Grammatik und Stil
Alle Nachschlagewerke von korrektur.de an einer Stelle
Dieses Lexikon bündelt die Nachschlageteile von korrektur.de: Schreibweisen, Grammatikfälle, Wortbedeutungen, gendergerechte Formen, Synonyme, Stilmittel und Lektürehilfen. Alles, was du beim Schreiben kurz prüfen willst, ohne den Text zu verlassen, findest du über diese Seite.
Rechtschreibung und Grammatik
Der größte Teil des Lexikons dreht sich um Rechtschreibung und Grammatik. Das große Schreibweisen-Verzeichnis sammelt die Fälle, die im Deutschen regelmäßig für Unsicherheit sorgen, von Groß- und Kleinschreibung über Getrennt- und Zusammenschreibung bis zur Zeichensetzung.
Rechtschreibregeln
Das große Verzeichnis mit 319 Schreibweisen
Zweifelsfälle
104 Fälle, bei denen fast alle kurz stocken
Kommasetzung
Regeln und Beispiele für jedes Komma
Grammatikcheck
Kostenloses Werkzeug für den schnellen Blick
Wörter, Bedeutungen und Synonyme
Wenn dir ein Wort fehlt oder eine Abkürzung nichts sagt, findest du hier die Erklärung. Die Synonymseite hilft, wenn sich ein Begriff im Text zu oft wiederholt, was in Abschlussarbeiten schnell passiert.
Wortbedeutungen und Abkürzungen
123 Begriffe und Kürzel erklärt
Synonyme
Passende Alternativen statt Wortwiederholung
Jugendsprache
Aktuelle Wörter und was sie bedeuten
Gendern und geschlechtergerechte Sprache
Gendergerechte Sprache ist an vielen Hochschulen erwünscht, an manchen vorgeschrieben und an einigen unerwünscht. Das Wörterbuch liefert die konkreten Formen, die zweite Seite ordnet ein, welche Variante in einer wissenschaftlichen Arbeit vertretbar ist.
Gender-Wörterbuch
262 Berufs- und Personenbezeichnungen von A bis Z
Gendern in der Abschlussarbeit
Welche Form wann zulässig ist
Stil, Rhetorik und Textsorten
Für Analysen und Interpretationen brauchst du Begriffe, um zu benennen, was ein Text tut. Die Stilmittel-Übersicht liefert sie mit Beispielen, die Textsorten-Seite erklärt, welche Form welchen Aufbau verlangt.
Lektürehilfe und Literatur
Zu vielen Pflichtlektüren und Gedichten gibt es fertige Zusammenfassungen, Interpretationen und Epocheneinordnungen. Das ist der Teil des Lexikons, der eher für Schule und Deutschunterricht gedacht ist.
Gedichtanalyse
77 Interpretationen und die Methode dahinter
Schullektüren
56 Werke mit Zusammenfassung und Analyse
Literaturepochen
20 Epochen mit Merkmalen und Zeitstrahl
Lektürehilfe
Der Einstieg in alle Literaturthemen
Die Fälle, die am häufigsten nachgeschlagen werden
Ein kleiner Teil der Zweifelsfälle macht den größten Teil der Suchanfragen aus. Ganz vorne liegt das Paar das und dass: Wenn sich das Wort durch dieses, jenes oder welches ersetzen lässt, steht es mit einem s. Ähnlich zuverlässig funktioniert die Probe bei seit und seid: Geht es um Zeit, steht seit, geht es um die Form von sein, steht seid.
Die zweite große Gruppe ist die Getrennt- und Zusammenschreibung. Hier hilft oft die Betonung: Liegt der Ton auf dem ersten Teil, wird meist zusammengeschrieben. Bei vielen Verbindungen sind allerdings beide Varianten zulässig, und dann zählt nur, dass du dich im gesamten Dokument für eine entscheidest.
Der dritte Block betrifft die Zeichensetzung, vor allem das Komma vor erweiterten Infinitivgruppen und bei Einschüben. Kommafehler kosten in einer Bewertung selten Punkte, sie erschweren aber das Lesen, und in langen wissenschaftlichen Sätzen entscheidet ein Komma manchmal darüber, worauf sich ein Nebensatz bezieht.
Für Abschlussarbeiten kommt eine vierte Kategorie dazu, die mit Rechtschreibung nur mittelbar zu tun hat: Einheitlichkeit. Ob du Prozent oder das Prozentzeichen schreibst, Zahlen bis zwölf ausschreibst oder Fachbegriffe abkürzt, ist in den meisten Fällen frei. Uneinheitlich wird es trotzdem bewertet, weil es nach Unachtsamkeit aussieht.
So nutzt du das Lexikon beim Schreiben
Am meisten bringt das Lexikon, wenn du es nicht am Ende aufschlägst, sondern währenddessen. Ein Zweifelsfall, den du beim Schreiben kurz nachschlägst, kostet dreißig Sekunden. Derselbe Fall, den du erst beim Korrekturlesen der fertigen Arbeit bemerkst, zwingt dich dazu, ihn an allen Stellen im Dokument zu suchen und einheitlich zu ändern.
Für wiederkehrende Entscheidungen lohnt sich eine kurze Notiz neben dem Text: welche Schreibvariante du gewählt hast, ob du gendest und in welcher Form, wie du Fachbegriffe abkürzt. Genau diese Entscheidungen prüfen wir im Lektorat auf Konsistenz, und je klarer sie dokumentiert sind, desto weniger Rückfragen entstehen.
Die Regeln in diesem Lexikon folgen der amtlichen Rechtschreibung und dem Duden. Wo mehrere Varianten zulässig sind, sagen wir das dazu, statt eine davon zur einzig richtigen zu erklären. Entscheidend ist dann nicht die Wahl, sondern dass du sie im ganzen Text durchhältst.