Lexikon für Rechtschreibung, Grammatik und Stil

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Lesezeit ca. 6 Min. · aktualisiert: 5. August 2026 · zur Akademie

Dieses Lexikon bündelt die Nachschlageteile von korrektur.de: Schreibweisen, Grammatikfälle, Wortbedeutungen, gendergerechte Formen, Synonyme, Stilmittel und Lektürehilfen. Alles, was du beim Schreiben kurz prüfen willst, ohne den Text zu verlassen, findest du über diese Seite.

Rechtschreibung und Grammatik

Der größte Teil des Lexikons dreht sich um Rechtschreibung und Grammatik. Das große Schreibweisen-Verzeichnis sammelt die Fälle, die im Deutschen regelmäßig für Unsicherheit sorgen, von Groß- und Kleinschreibung über Getrennt- und Zusammenschreibung bis zur Zeichensetzung.

Wörter, Bedeutungen und Synonyme

Wenn dir ein Wort fehlt oder eine Abkürzung nichts sagt, findest du hier die Erklärung. Die Synonymseite hilft, wenn sich ein Begriff im Text zu oft wiederholt, was in Abschlussarbeiten schnell passiert.

Gendern und geschlechtergerechte Sprache

Gendergerechte Sprache ist an vielen Hochschulen erwünscht, an manchen vorgeschrieben und an einigen unerwünscht. Das Wörterbuch liefert die konkreten Formen, die zweite Seite ordnet ein, welche Variante in einer wissenschaftlichen Arbeit vertretbar ist.

Stil, Rhetorik und Textsorten

Für Analysen und Interpretationen brauchst du Begriffe, um zu benennen, was ein Text tut. Die Stilmittel-Übersicht liefert sie mit Beispielen, die Textsorten-Seite erklärt, welche Form welchen Aufbau verlangt.

Lektürehilfe und Literatur

Zu vielen Pflichtlektüren und Gedichten gibt es fertige Zusammenfassungen, Interpretationen und Epocheneinordnungen. Das ist der Teil des Lexikons, der eher für Schule und Deutschunterricht gedacht ist.

Die Fälle, die am häufigsten nachgeschlagen werden

Ein kleiner Teil der Zweifelsfälle macht den größten Teil der Suchanfragen aus. Ganz vorne liegt das Paar das und dass: Wenn sich das Wort durch dieses, jenes oder welches ersetzen lässt, steht es mit einem s. Ähnlich zuverlässig funktioniert die Probe bei seit und seid: Geht es um Zeit, steht seit, geht es um die Form von sein, steht seid.

Die zweite große Gruppe ist die Getrennt- und Zusammenschreibung. Hier hilft oft die Betonung: Liegt der Ton auf dem ersten Teil, wird meist zusammengeschrieben. Bei vielen Verbindungen sind allerdings beide Varianten zulässig, und dann zählt nur, dass du dich im gesamten Dokument für eine entscheidest.

Der dritte Block betrifft die Zeichensetzung, vor allem das Komma vor erweiterten Infinitivgruppen und bei Einschüben. Kommafehler kosten in einer Bewertung selten Punkte, sie erschweren aber das Lesen, und in langen wissenschaftlichen Sätzen entscheidet ein Komma manchmal darüber, worauf sich ein Nebensatz bezieht.

Für Abschlussarbeiten kommt eine vierte Kategorie dazu, die mit Rechtschreibung nur mittelbar zu tun hat: Einheitlichkeit. Ob du Prozent oder das Prozentzeichen schreibst, Zahlen bis zwölf ausschreibst oder Fachbegriffe abkürzt, ist in den meisten Fällen frei. Uneinheitlich wird es trotzdem bewertet, weil es nach Unachtsamkeit aussieht.

So nutzt du das Lexikon beim Schreiben

Am meisten bringt das Lexikon, wenn du es nicht am Ende aufschlägst, sondern währenddessen. Ein Zweifelsfall, den du beim Schreiben kurz nachschlägst, kostet dreißig Sekunden. Derselbe Fall, den du erst beim Korrekturlesen der fertigen Arbeit bemerkst, zwingt dich dazu, ihn an allen Stellen im Dokument zu suchen und einheitlich zu ändern.

Für wiederkehrende Entscheidungen lohnt sich eine kurze Notiz neben dem Text: welche Schreibvariante du gewählt hast, ob du gendest und in welcher Form, wie du Fachbegriffe abkürzt. Genau diese Entscheidungen prüfen wir im Lektorat auf Konsistenz, und je klarer sie dokumentiert sind, desto weniger Rückfragen entstehen.

Die Regeln in diesem Lexikon folgen der amtlichen Rechtschreibung und dem Duden. Wo mehrere Varianten zulässig sind, sagen wir das dazu, statt eine davon zur einzig richtigen zu erklären. Entscheidend ist dann nicht die Wahl, sondern dass du sie im ganzen Text durchhältst.

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Häufige Fragen

Sind die Regeln hier amtlich?

Ja. Grundlage sind das amtliche Regelwerk und der Duden. Wo mehrere Schreibweisen zulässig sind, nennen wir beide und empfehlen, eine davon im ganzen Text durchzuhalten.

Ersetzt das Lexikon eine Rechtschreibprüfung?

Nein. Ein Programm findet Tippfehler, dieses Lexikon erklärt Zweifelsfälle, bei denen beide Varianten für die Software richtig aussehen, etwas und Etwas oder das und dass.

Wie finde ich einen einzelnen Zweifelsfall am schnellsten?

Über das große Schreibweisen-Verzeichnis. Dort sind die Fälle nach Themen sortiert, von Groß- und Kleinschreibung über Getrennt- und Zusammenschreibung bis zur Zeichensetzung.

Gilt das alles auch für die Schweiz und Österreich?

Weitgehend ja. Der auffälligste Unterschied ist das Eszett, das in der Schweiz durch Doppel-s ersetzt wird. Bei einzelnen Wörtern weichen die Varianten ab, das steht dann auf der jeweiligen Seite.

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