Technische Dokumentation und Handbücher lektorieren
Terminologie, Handlungsschritte und Warnhinweise vereinheitlichen
Ein Lektorat für technische Dokumentation misst sich an einer einzigen Frage: Kann die Nutzerin nach dem Lesen handeln? Handbücher, Montageanleitungen und Sicherheitshinweise scheitern selten an Rechtschreibung, häufig an uneinheitlicher Terminologie und unklaren Handlungsschritten. Diese Seite zeigt, wie wir technische Dokumentation und Handbücher lektorieren.
Warum diese Textsorte ein eigenes Lektorat braucht
Technische Dokumente wachsen über Produktgenerationen. Ein Kapitel stammt von 2019, ein anderes aus der letzten Überarbeitung, und beide benennen dieselbe Komponente unterschiedlich. Für die Redaktion ist das nachvollziehbar, für die Anwendung nicht. Bei Sicherheitshinweisen wird daraus ein Haftungsthema.
In der technischen Dokumentation ist Abwechslung ein Fehler. Ein Bauteil trägt genau einen Namen, eine Handlung genau ein Verb. Wo ein Text stilistisch variiert, entsteht Unsicherheit darüber, ob dasselbe gemeint ist.

Worauf wir im Detail achten
- ein Bauteil, ein Benennung, durchgängig im gesamten Dokument
- Handlungsschritte im Imperativ und in tatsächlicher Reihenfolge
- Warnhinweise nach einheitlichem Schema mit klarer Signalwortstufe
- Querverweise und Abbildungsnummern stimmen
- Abkürzungen eingeführt und im Verzeichnis geführt
Wir prüfen jeden Auftrag gegen diese Punkte. Der Unterschied zur internen Kontrolle liegt in der Perspektive: Wer den Entstehungsprozess nicht kennt, sieht das Ergebnis so, wie Ihre Leserschaft es sehen wird.
Typische Schwachstellen in der Praxis
- dieselbe Komponente trägt in zwei Kapiteln verschiedene Namen
- Handlungsanweisungen stehen im Passiv ohne klaren Adressaten
- Warnhinweise nutzen wechselnde Signalwörter für gleiche Gefährdung
- Abbildungsverweise stimmen nach einer Umstellung nicht mehr
Diese Fehlerklassen sind typisch für gewachsene Texte. Sie sagen nichts über die fachliche Qualität aus, fallen einer prüfenden Person aber sofort auf, weil sie den Text am Stück liest. Wer im Bereich Technische Redaktion regelmäßig publiziert, kennt diese Muster und weiß zugleich, dass die eigene Endkontrolle sie selten findet.
Für eine interne Endkontrolle helfen diese Prüffragen:
- Ist im gesamten Dokument ausgeschlossen, dass dieselbe Komponente trägt in zwei Kapiteln verschiedene Namen?
- Ist im gesamten Dokument ausgeschlossen, dass Handlungsanweisungen stehen im Passiv ohne klaren Adressaten?
- Ist im gesamten Dokument ausgeschlossen, dass Warnhinweise nutzen wechselnde Signalwörter für gleiche Gefährdung?
- Ist im gesamten Dokument ausgeschlossen, dass Abbildungsverweise stimmen nach einer Umstellung nicht mehr?
Bleibt eine Frage ohne belegbare Antwort, lohnt sich ein gezielter Durchgang. Beim Lesen des eigenen Textes ergänzt das Gehirn, was gemeint war, statt zu registrieren, was tatsächlich dasteht.
Ablauf für Unternehmen und Organisationen
Sie liefern die Dokumentation als Text- oder Layout-Datei, gern zusammen mit einer vorhandenen Terminologieliste. Wir prüfen gegen diese Liste und ergänzen sie um gefundene Varianten. Das Ergebnis ist neben der korrigierten Fassung eine gepflegte Terminologieübersicht für künftige Versionen.
Über das kostenlose Geschäftskonto laufen alle Aufträge gebündelt: eine feste Ansprechperson, eine monatliche Sammelrechnung statt Einzelbelegen und ein Volumen, das sich über das Jahr für die Rabattstaffel kumuliert.

Vertraulichkeit und klare Verantwortungsgrenzen
Wir prüfen keine technische Richtigkeit und keine Normkonformität der Sicherheitshinweise. Ob eine Warnung der einschlägigen Norm entspricht, verantwortet Ihre technische Redaktion. Wir sichern Einheitlichkeit und Verständlichkeit.
Alle Dokumente behandeln wir vertraulich. Auf Wunsch schließen wir eine Vertraulichkeitsvereinbarung und eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 der Datenschutz-Grundverordnung. Nach Abschluss werden Ihre Dateien gelöscht und niemals an Dritte weitergegeben.
Konditionen und Abrechnung
Die Abrechnung läuft über ein kostenloses Geschäftskonto mit Korrektorat ab 1,90 € und Lektorat ab 4,90 € pro Normseite. Umfangreiche Dokumentationen erreichen schnell die Staffelgrenzen: ab 500 Seiten elf Prozent Rabatt beim Lektorat.
Gerechnet auf eine Dissertation mit 150 Normseiten ergibt das im Lektorat 735 Euro. Bei diesem Umfang lohnt sich die Kombination mit einer Plagiatsprüfung für 0,29 Euro pro Normseite, also rund 44 Euro zusätzlich.
Sie erhalten vorab einen Festpreis, keine Schätzung. Wenn Sie zunächst testen möchten, lektorieren wir eine Probeseite kostenlos, bevor Sie sich entscheiden. Weiterführend: B2B-Konditionen im Überblick, Ingenieurwissenschaften, Schulungsunterlagen prüfen, Angebot anfordern.