Zitationsprüfung und Zitierprüfung für wissenschaftliche Texte
Quellenhinweise vor der Abgabe gezielt prüfen
Die Zitationsprüfung gleicht wissenschaftliche Texte online mit möglichen Quellen ab. Du erhältst markierte Fundstellen und kannst kontrollieren, ob ein Beleg fehlt, unklar ist oder eine Formulierung noch zu nah am Ausgangstext liegt.

Dokument zur Zitationsprüfung einreichen
Wähle die Seiten aus, die in den Quellenabgleich einfließen sollen.
Die Prüfung startet ohne Konto und ohne Weitergabe an Dritte. Übertragung und Speicherung sind SSL-verschlüsselt, gehostet wird in Deutschland. Nach 7 Tagen wird dein Upload automatisch und unwiderruflich gelöscht.
Was die Prüfung im Text sichtbar macht
Die Zitierprüfung verbindet eine Fundstelle mit der wahrscheinlich passenden Quelle. So prüfst du nicht nur einen Prozentwert, sondern jede auffällige Passage im Zusammenhang.
Identische oder nahezu identische Formulierungen werden markiert. Im Bericht siehst du, welcher Teil übereinstimmt und aus welcher Quelle die Passage stammen könnte.
Auch umformulierte Abschnitte können auffallen. Das ist besonders nützlich, wenn eine Paraphrase sprachlich noch zu dicht am Original geblieben ist.
Eine Fundstelle ist ein Anlass zur Kontrolle. Du entscheidest anhand deines Textes, ob ein Kurzbeleg, eine Fußnote oder ein deutliches Zitat ergänzt werden muss.
Quellenlinks und Textvergleich helfen dir, Markierungen einzeln zu bewerten. Damit lässt sich die Überarbeitung priorisieren, statt pauschal nach einer Quote zu gehen.
Zitierprüfung in vier Schritten
1. Dokument hochladen: Wähle PDF, DOC, DOCX, TXT, ODT oder RTF und markiere die Seiten, die geprüft werden sollen. Literaturverzeichnis, Deckblatt und Verzeichnisse kannst du ausnehmen, wenn sie für den Abgleich nicht relevant sind.
2. Quellen abgleichen: Das System vergleicht Formulierungen und Textzusammenhänge mit frei zugänglichen und wissenschaftlichen Quellen. Technisch nutzt die Zitationsprüfung denselben Quellenabgleich wie eine professionelle Plagiatsprüfung. Der Name beschreibt hier den Zweck: mögliche Probleme beim Zitieren vor der Abgabe zu finden.
3. Bericht lesen: Beginne nicht beim Gesamtwert, sondern bei den einzelnen Fundstellen. Öffne die verlinkte Quelle, vergleiche beide Texte und prüfe, ob der Gedanke als fremde Leistung erkennbar ist.
4. Belege und Formulierungen überarbeiten: Ergänze fehlende Nachweise, kennzeichne direkte Zitate eindeutig und formuliere Paraphrasen eigenständig. Nach größeren Änderungen kann ein zweiter Durchgang sinnvoll sein.
Was eine Zitationsprüfung nicht automatisch entscheidet
Eine Zitationsprüfung ist ein Quellenabgleich, kein vollständiges wissenschaftliches Lektorat. Sie zeigt mögliche Übereinstimmungen, entscheidet aber nicht verbindlich, ob ein Plagiat vorliegt. Auch ein korrekt belegtes Zitat kann markiert werden. Umgekehrt kann ein Gedanke ohne Treffer trotzdem einen Nachweis benötigen.
Die Zitierprüfung kontrolliert außerdem nicht zuverlässig, ob jede Angabe nach APA, Harvard, Chicago oder den Vorgaben deiner Hochschule formatiert ist. Sie bestätigt weder die Vollständigkeit des Literaturverzeichnisses noch Seitenzahlen, Erscheinungsjahre, Autorennamen oder die fachliche Qualität einer Quelle. Diese Punkte müssen anhand des gewählten Zitierstils und deiner Prüfungsordnung separat kontrolliert werden.
Der Bericht ist deshalb eine Arbeitsgrundlage. Die wichtigste Frage lautet bei jeder Markierung: Ist für Leserinnen und Leser eindeutig erkennbar, welcher Gedanke oder Wortlaut aus welcher Quelle stammt? Wenn die Antwort nicht klar ist, solltest du Beleg und Formulierung überarbeiten.
Zitationsprüfung oder Zitierprüfung: Beide Begriffe meinen hier dasselbe
Viele suchen nach einer Zitationsprüfung, andere nach einer Zitierprüfung. Auf dieser Seite bezeichnen beide Namen denselben Dienst: einen automatisierten Quellenabgleich mit Bericht. Es handelt sich technisch um eine auf das Zitieren ausgerichtete Plagiatsprüfung. Die Bezeichnung ändert nicht das Verfahren, sondern den Blickwinkel. Im Mittelpunkt steht nicht der Vorwurf eines Plagiats, sondern die konkrete Vorbereitung auf eine saubere Quellenkennzeichnung.
Für eine reine Formprüfung deiner Fußnoten oder deines Literaturverzeichnisses brauchst du ergänzend einen Leitfaden zum gewünschten Stil. Hilfreich sind unser Zitationsgenerator, die Übersicht zum richtigen Zitieren und die Regeln für direkte Zitate. Die Zitationsprüfung ergänzt diese Hilfen dort, wo sich auffällige Textnähe nur durch den Vergleich mit Originalquellen erkennen lässt.
Fragen zur Zitationsprüfung
Was ist eine Zitationsprüfung?
Eine Zitationsprüfung gleicht deinen Text mit möglichen Originalquellen ab. Der Bericht markiert Übereinstimmungen und hilft dir zu prüfen, ob Belege fehlen oder Formulierungen zu nah an einer Quelle liegen.
Ist eine Zitierprüfung dasselbe wie eine Plagiatsprüfung?
Technisch nutzt diese Zitierprüfung denselben Quellenabgleich. Die Bezeichnung richtet den Fokus auf die Überarbeitung von Zitaten und Paraphrasen, nicht auf eine automatische Verurteilung als Plagiat.
Prüft die Zitationsprüfung APA oder Harvard?
Nein, der Quellenabgleich kontrolliert Zitierstile nicht vollständig. Form, Zeichensetzung, Seitenzahlen und Literaturverzeichnis musst du nach dem Leitfaden deiner Hochschule separat prüfen.
Was kostet die Zitierprüfung?
Die Prüfung kostet 0,29 € pro Normseite. Vor dem Abschluss siehst du, welche Seiten einbezogen werden und wie hoch der Gesamtpreis ist.
Wie schnell kommt der Bericht?
Der Bericht wird per E-Mail geliefert und liegt spätestens nach 30 Minuten vor. Häufig ist die Auswertung bereits nach wenigen Minuten verfügbar.
Ist jede markierte Stelle ein Zitierfehler?
Nein. Auch korrekt gekennzeichnete Zitate, feste Fachbegriffe und das Literaturverzeichnis können Treffer erzeugen. Jede Fundstelle muss deshalb im Kontext bewertet werden.