Whitepaper und Unternehmensstudien lektorieren lassen
Fachliche Substanz und werbliche Absicht auseinanderhalten
Ein Lektorat für Whitepaper und Studien steht vor einem Zielkonflikt: Das Dokument soll wissenschaftlich wirken und zugleich ein Angebot stützen. Wo diese Absicht zu deutlich wird, verliert die Publikation ihre Glaubwürdigkeit. Diese Seite zeigt, wie wir Whitepaper und Unternehmensstudien lektorieren und dabei die fachliche Ebene schützen.
Warum diese Textsorte ein eigenes Lektorat braucht
Unternehmensstudien werden oft von Marketing und Fachabteilung gemeinsam verantwortet. Der Fachteil liefert Daten, das Marketing die Rahmung. Ohne Lektorat entstehen Dokumente, in denen eine vorsichtige Erhebung mit absoluten Aussagen zusammenfällt. Fachpublikum erkennt diesen Bruch sofort.
Ein Whitepaper gewinnt Vertrauen durch Zurückhaltung. Je stärker die Sprache verkauft, desto weniger glaubt die Leserschaft den Zahlen. Wir markieren deshalb werbliche Zuspitzungen im Befundteil und schlagen nüchterne Formulierungen vor.

Worauf wir im Detail achten
- Methodik nachvollziehbar beschrieben, inklusive Stichprobe und Zeitraum
- Aussagen im Fazit durch die dargestellten Daten gedeckt
- Quellenangaben vollständig und einheitlich formatiert
- Grafiken beschriftet, nummeriert und im Text eingeführt
- werbliche Passagen erkennbar vom Befundteil getrennt
Jeder Auftrag durchläuft dieselbe Prüfroutine. Entscheidend ist dabei weniger die einzelne Korrektur als der Blick auf das Dokument als Ganzes: Intern liest fast nie jemand alles am Stück, und genau dort entstehen die Widersprüche.
Typische Schwachstellen in der Praxis
- das Fazit behauptet mehr, als die Erhebung hergibt
- die Stichprobengröße fehlt oder steht nur im Kleingedruckten
- Grafiken tragen keine Quellenangabe
- Prozentwerte beziehen sich auf wechselnde Grundgesamtheiten
Diese Punkte haben eine gemeinsame Ursache: Zeit. Je länger die Bearbeitung dauert, desto wahrscheinlicher weichen spätere Kapitel von früheren ab, ohne dass es beim Schreiben auffällt. Wer im Bereich Fachkommunikation regelmäßig publiziert, kennt diese Muster und weiß zugleich, dass die eigene Endkontrolle sie selten findet.
Für eine interne Endkontrolle helfen diese Prüffragen:
- Ist im gesamten Dokument ausgeschlossen, dass das Fazit behauptet mehr, als die Erhebung hergibt?
- Ist im gesamten Dokument ausgeschlossen, dass die Stichprobengröße fehlt oder steht nur im Kleingedruckten?
- Ist im gesamten Dokument ausgeschlossen, dass Grafiken tragen keine Quellenangabe?
- Ist im gesamten Dokument ausgeschlossen, dass Prozentwerte beziehen sich auf wechselnde Grundgesamtheiten?
Offene Punkte aus dieser Liste sind selten inhaltliche Probleme, sondern Darstellungsfragen. Sie fallen aber auf, weil eine prüfende Person den Text ohne Vorwissen liest.
Ablauf für Unternehmen und Organisationen
Sie senden das Dokument als Text- oder Layout-Datei. Wir liefern eine kommentierte Fassung mit drei Ebenen: sprachliche Korrekturen, Hinweise auf nicht gedeckte Aussagen und formale Anmerkungen zu Quellen und Grafiken. Auf Wunsch prüfen wir zusätzlich die englische Fassung.
Über das kostenlose Geschäftskonto laufen alle Aufträge gebündelt: eine feste Ansprechperson, eine monatliche Sammelrechnung statt Einzelbelegen und ein Volumen, das sich über das Jahr für die Rabattstaffel kumuliert.

Vertraulichkeit und klare Verantwortungsgrenzen
Wir prüfen keine Datenerhebung und rechnen keine Auswertungen nach. Ob eine Methodik trägt, verantwortet Ihre Fachabteilung. Wir melden, wenn eine Aussage im Text über die dargestellten Daten hinausgeht.
Wir arbeiten grundsätzlich unter Vertraulichkeit und dokumentieren das auf Wunsch vertraglich, einschließlich einer Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung. Eine Weitergabe an Dritte findet nicht statt, die Dateien werden nach Abschluss gelöscht.
Konditionen und Abrechnung
Die Abrechnung erfolgt über ein kostenloses Geschäftskonto mit Lektorat ab 4,90 € und Korrektorat ab 1,90 € pro Normseite. Unternehmen mit regelmäßigen Publikationen erreichen ab 100 Seiten Jahresvolumen Staffelrabatte und erhalten eine monatliche Sammelrechnung.
Gerechnet auf eine Dissertation mit 150 Normseiten ergibt das im Lektorat 735 Euro. Bei diesem Umfang lohnt sich die Kombination mit einer Plagiatsprüfung für 0,29 Euro pro Normseite, also rund 44 Euro zusätzlich.
Kalkuliert wird nach tatsächlichem Umfang, nicht nach Aufwandsschätzung. Eine kostenlose Probeseite zeigt Ihnen vorab, wie wir mit Ihren Texten umgehen. Weiterführend: B2B-Konditionen im Überblick, Geschäftsbericht lektorieren, wissenschaftliche Artikel, Angebot anfordern.