Mäzen richtig gendern: Diese Formen gibt es
Mäzen richtig gendern
Für das Wort Mäzen nennt das Genderwörterbuch maskuline und feminine Formen, Paarformen sowie weitere Schreibweisen. Für einen konkreten Satz lassen sich Ausgangsform, Personenbezug, Zielgruppe und Lesbarkeit prüfen.
Welche Formen sind für Mäzen verzeichnet?
Der Wörterbucheintrag führt für die maskuline und die feminine Form eigene Flexionsangaben auf. Im Singular stehen im Nominativ der Mäzen und die Mäzenin. Genitivformen sind des Mäzens und der Mäzenin. Im Dativ erscheinen dem Mäzen sowie der Mäzenin; der Akkusativ lautet den Mäzen beziehungsweise die Mäzenin.
Auch für den Plural verzeichnet der Eintrag beide Reihen. Im Nominativ und im Akkusativ heißen sie die Mäzene und die Mäzeninnen. Der Genitiv ist mit der Mäzene und der Mäzeninnen angegeben. Für den Dativ stehen den Mäzenen und den Mäzeninnen.
Bei den geschlechtsberücksichtigenden Bezeichnungen ist die Paarform aufgeführt. Für den Nominativ im Singular nennt der Eintrag die Mäzenin beziehungsweise der Mäzen. Im Genitiv steht der Mäzenin beziehungsweise des Mäzens. Als Pluralformen ohne Sternmarkierung sind die Mäzeninnen und Mäzene im Nominativ sowie den Mäzeninnen und Mäzenen im Dativ verzeichnet.
Eine weitere genannte Schreibweise ist die Schrägstrichform. Als vollständig angegebene Form steht im Singular-Nominativ der/die Mäzen/-in. Bei der Klammerform nennt der Eintrag der/die Mäzen(in) im Singular-Nominativ sowie den Mäzen(inn)en im Plural-Dativ. Die übrigen dort mit Stern gekennzeichneten Einträge werden nicht als vollständige Formen übernommen.
Für geschlechtsneutrale Bezeichnungen weist der Eintrag keine bildbare, bedeutungsgleiche Partizipialform aus. Zusätzlich erscheinen nicht amtliche Kurzbezeichnungen: die Binnenmajuskel der/die MäzenIn, das als nicht binär eingeordnete Sternchen der*die Mäzen*in und der ebenfalls nicht binär eingeordnete Doppelpunkt der:die Mäzen:in. Für einen Satz kann die ausgewiesene Form mit Kasus und Zahl abgeglichen werden.

Welche verzeichnete Form passt zum Satz?
Für einen Satz kann zuerst der benötigte Kasus mit den verzeichneten Flexionsformen abgeglichen werden. Im Nominativ stehen der Mäzen und die Mäzenin. Für den Genitiv nennt der Eintrag des Mäzens und der Mäzenin. Im Dativ sind dem Mäzen und der Mäzenin angegeben; im Akkusativ den Mäzen und die Mäzenin.
Die männliche und die weibliche Reihe sind getrennt aufgeführt. Sollen beide Bezeichnungen zusammen stehen, enthält der Eintrag eine Paarform. Im Singular-Nominativ lautet sie die Mäzenin beziehungsweise der Mäzen. Als Dativ im Plural ist den Mäzeninnen und Mäzenen angegeben. Diese vollständigen Formen lassen sich unmittelbar mit der Satzstelle vergleichen.
Schrägstrich- und Klammerformen sind als Schreibweisen im Eintrag vorhanden. Verzeichnet sind etwa der/die Mäzen/-in sowie der/die Mäzen(in) im Nominativ. Bei den Klammerformen nennt der Eintrag außerdem den Mäzen(inn)en im Dativ-Plural. Mit Stern markierte Quellenangaben werden nicht zu eigenen vollständigen Formen ergänzt.
Als nicht binäre Schreibweisen führt der Eintrag das Gendersternchen und den Genderdoppelpunkt auf. Die angegebenen Nominativformen sind der*die Mäzen*in und der:die Mäzen:in. Für das Sternchen verzeichnet der Eintrag weitere Kasus- und Pluralangaben; beim Doppelpunkt ist eine Genitivangabe genannt. Für die konkrete Formulierung kann deshalb mit der passenden, vollständig angegebenen Form abgeglichen werden.
Die Binnenmajuskel, das Gendersternchen und der Genderdoppelpunkt stehen im Eintrag unter den nicht amtlichen Kurzbezeichnungen. Die Einordnung bleibt auf diese dort genannten Kurzbezeichnungen beschränkt. Eine allgemeine Vorgabe für andere Texte oder weitere Formen folgt daraus nicht.
Vollständige, im Eintrag angegebene Formen sind zum Beispiel der Mäzen, die Mäzenin, des Mäzens, der Mäzenin, den Mäzenen und den Mäzeninnen. Für die Auswahl kann die vorhandene Form einschließlich Artikel und Endung mit dem jeweiligen Satz abgeglichen werden.
Welche Paarformen und neutralen Alternativen sind belegt?
Als Paarform führt der Eintrag die feminine und die maskuline Bezeichnung zusammen. Im Singular-Nominativ lautet die aufgeführte Variante die Mäzenin beziehungsweise der Mäzen. Für den Genitiv ist der Mäzenin beziehungsweise des Mäzens angegeben. Im Plural stehen ohne Sternmarkierung die Mäzeninnen und Mäzene im Nominativ und den Mäzeninnen und Mäzenen im Dativ.
Unter den weiteren geschlechtsberücksichtigenden Schreibweisen ist eine Schrägstrichform vollständig im Singular-Nominativ verzeichnet: der/die Mäzen/-in. Bei der Klammerform nennt der Eintrag ebenfalls eine vollständige Form für diesen Kasus, nämlich der/die Mäzen(in). Für den Dativ im Plural ist bei der Klammerform den Mäzen(inn)en aufgeführt. Mit Stern gekennzeichnete Einträge aus diesen Reihen bleiben hier unberücksichtigt.
Eine bedeutungsgleiche Partizipialform ist laut Eintrag nicht bildbar. Daneben enthält die Übersicht nicht amtliche Kurzbezeichnungen. Die Binnenmajuskel ist im Singular-Nominativ als der/die MäzenIn genannt. Als nicht binäre Formen stehen dort außerdem der*die Mäzen*in mit Sternchen und der:die Mäzen:in mit Doppelpunkt. Der Eintrag enthält für Sternchen weitere Angaben zum Genitiv und zum Plural; beim Doppelpunkt ist eine Genitivangabe enthalten.
Die Übersicht stellt Paarform, Schrägstrichform, Klammerform und Kurzbezeichnungen nebeneinander dar. Sie legt damit keine einzelne dieser Schreibweisen als allgemeine Vorgabe fest. Für eine eigene Formulierung lässt sich zunächst entscheiden, ob die feminine und maskuline Benennung ausdrücklich nebeneinander stehen soll oder ob eine der aufgeführten Schreibweisen verwendet wird. Anschließend kann geprüft werden, ob die ausgewiesene Form zu Singular oder Plural und zum verlangten Kasus passt. So werden nur Formen eingesetzt, die in der Übersicht tatsächlich genannt sind.
Wie sehen vollständige Beispielsätze aus?
Die folgenden vollständigen Sätze verwenden unterschiedliche, in der Quelle aufgeführte Formen.
- Der Mäzen wurde genannt.
- Die Mäzenin wurde genannt.
- Die Mäzenin beziehungsweise der Mäzen wurde genannt.
- Der Name des Mäzens wurde genannt.
- Der Name der Mäzenin wurde genannt.
- Die Nachricht erreichte die Mäzeninnen und Mäzene.
- Der/die Mäzen/-in wurde genannt.
- Der*die Mäzen*in wurde genannt.
- Der:die Mäzen:in wurde genannt.
Die Sätze zeigen einzelne Formen, die Paarform sowie Schreibweisen mit Schrägstrich, Gendersternchen und Genderdoppelpunkt. Sie legen keine einzelne Form für jeden Text fest. Vor der Verwendung lassen sich Ausgangsform, Personenbezug, Zielgruppe und Lesbarkeit des vollständigen Satzes prüfen.

Wie lässt sich die passende Form auswählen?
Für einen konkreten Satz kann zunächst die Ausgangsform Mäzen betrachtet werden. Die Quelle führt dafür die maskuline Form Mäzen und die feminine Form Mäzenin auf. Wenn beide Personenbezeichnungen ausdrücklich vorkommen sollen, ist die belegte Paarform eine weitere Form.
Danach lassen sich Personenbezug und grammatische Form des Satzes prüfen. Die Flexionsübersicht enthält Formen für Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ sowie für Singular und Plural. Dazu gehören der Mäzen, des Mäzens, dem Mäzen, den Mäzen, die Mäzene und den Mäzenen. Für die feminine Reihe stehen die belegten Formen mit Mäzenin und Mäzeninnen.
Für die Zielgruppe und die Lesbarkeit des vollständigen Satzes lassen sich außerdem die aufgeführten Paar-, Schrägstrich- und Klammerformen betrachten. Die Quelle nennt zudem Binnenmajuskel, Gendersternchen und Genderdoppelpunkt als nicht amtliche Kurzbezeichnungen. Das Gendersternchen ist dort als nicht binär gekennzeichnet; eine Partizipialform ist dort nicht als bildbar oder bedeutungsgleich aufgeführt.
Die verwendete Form bleibt ein vollständiger Satzteil mit passendem Artikel und passender Endung. Abgeschnittene Fragmente aus der Formenübersicht werden nicht eigenständig ergänzt. So bleiben Ausgangsform, Personenbezug, Zielgruppe und Lesbarkeit für den konkreten Satz erkennbar, ohne eine Form als überall verpflichtend darzustellen.
Passende nächste Schritte
Quellen und Stand
- Fachquelle: www.genderator.app (geprüft am 2026-08-15)