Derjenige, diejenige oder dasjenige: die Formen im Satz
Derjenige der diejenige die richtig gendern
Die Formen derjenige, diejenige und dasjenige sind belegte grammatische Formen. Ihre passende Verwendung lässt sich am Satzbau und am Bezug im jeweiligen Beispiel prüfen.
Kostenlos herunterladen
Gender-Hinweis: vier fertige Formulierungen
Generisches Maskulinum, Doppelpunkt, neutrale Form oder kurze Fußnote: Die Vorlage liefert ab Seite 2 vier Hinweise zum Einsetzen, den richtigen Ort im Dokument und eine Wortliste mit drei Formen, in die „Derjenige“ gleich eingetragen werden kann. Für Hausarbeit, Bachelor- und Masterarbeit.
Welche Formen gibt es?
Derjenige, diejenige und dasjenige gelten als dokumentierte Varianten dieses Demonstrativpronomens. Ihre Funktion besteht darin, der, die und das hervorzuheben. Zudem listet der Nachweis die Mehrzahl diejenigen auf. Damit bietet die Quelle zwar diverse Optionen für die Satzgestaltung, doch findet man hier keine generelle Vorgabe, wie man sämtliche Geschlechter gleichzeitig anspricht.
| Form | Im Beleg genannte Verbindung | Eigenständiger vollständiger Satz |
|---|---|---|
| derjenige | nachfolgender Relativsatz | Derjenige, der den Entwurf prüft, ergänzt einen Hinweis. |
| diejenige | nachfolgender Relativsatz | Diejenige, die den Absatz liest, markiert eine Stelle. |
| dasjenige | nachfolgender Relativsatz | Dasjenige, was im Dokument steht, behält seinen Status. |
| diejenigen | nachfolgender Relativsatz | Diejenigen, die die Version lesen, vergleichen beide Fassungen. |
Für derjenige, diejenige, dasjenige und diejenigen nennt der Auszug Verbindungen mit einem anschließenden Relativsatz. Daneben führt er Konstruktionen mit nachfolgendem Genitiv für dasjenige und diejenigen an. Das sind die beiden dort ausgewiesenen Bauweisen.
Die Frage nach einer gendergerechten Alternative lässt sich mit diesem Beleg nicht durch eine pauschale Paarform beantworten. Der Auszug belegt Formen und grammatische Verbindungen, nicht aber eine Regel zur inklusiven Wirkung einer einzelnen Form. Prüfe daher im konkreten Satz zuerst, welche der belegten Formen dort vollständig steht. Soll eine andere Umformung verwendet werden, prüfe deren grammatische Grundlage unmittelbar in einer passenden Fachquelle.
Ein kurzer Abgleich hilft beim Verfassen: Steht die gewählte Variante vollständig in der Satzstruktur? Gehört zur verwendeten Bauweise ein Relativsatz oder eine Genitivverbindung? Dieser Abgleich schafft keine zusätzlichen Sprachnormen, sondern verhindert, dass aus einzelnen Quellenteilen unzulässige Schlussfolgerungen gezogen werden.

Welche Form passt zu welchem Satzkontext?
Dokumentiert sind zwei syntaktische Verbindungen: eine Form mit anschließendem Relativsatz und eine Form mit anschließendem Genitiv. Für den Relativsatz liegen Belege zu derjenige, diejenige, dasjenige und diejenigen vor. Genitivverbindungen weist er für dasjenige und diejenigen aus. Gestalte die gewählte Verbindung in deinen Texten stets als vollständigen Satz.
Bei Personenbezug lassen sich die im Auszug genannten Formen derjenige und diejenige voneinander unterscheiden. Ein eigenständiger Satz kann lauten: Derjenige, der die Notiz liest, beantwortet die Frage. Ebenso vollständig ist: Diejenige, die den Text prüft, notiert eine Änderung. Diese Sätze illustrieren einen Relativsatz; sie begründen keine allgemeine Aussage über Geschlechter oder eine Pflicht zur Verwendung bestimmter Formen.
Ebenso tritt dasjenige im Referenzmaterial mit einem Relativsatz auf. Als vollständige eigene Aussage eignet sich: Dasjenige, was im Kapitel fehlt, wird erfasst. Die Pluralform diejenigen ist ebenfalls belegt: Diejenigen, die den Block untersuchen, lesen ihn erneut. Prüfe vor dem Schreiben, ob dein Satz im Singular oder im Plural steht, und lies die vollständige Form mit ihrem Anschluss anschließend noch einmal.
Für den im Auszug genannten Genitivzusammenhang ist keine zusätzliche allgemeine Regel belegt. Wenn eine solche Verbindung im eigenen Satz vorkommt, prüfe die vollständige Konstruktion unmittelbar im Satz, statt nur ein abgetrenntes Stück zu übernehmen. So bleibt erkennbar, welche Wörter zusammengehören.
Eine passende Reihenfolge für die Textprüfung ist: Zuerst den vollständigen Satz lesen, dann die verwendete Form markieren und anschließend feststellen, ob ein Relativsatz oder eine Genitivverbindung folgt. Ergibt diese Prüfung keine eindeutige vollständige Fassung, sollte eine direkte grammatische Erläuterung zu genau diesem Satz gesucht werden. Der vorliegende Beleg trägt keine weitergehende Regel für Personenbezeichnungen oder gendergerechte Alternativen.
Wie viele Alternativen sind direkt belegt?
Direkt aus dem vorliegenden Beleg ableitbar sind die Formen derjenige, diejenige, dasjenige und diejenigen. Sie können im jeweiligen vollständigen Satz als unterschiedliche grammatische Möglichkeiten betrachtet werden. Der Beleg nennt keine zusätzliche, allgemein geltende Ersatzform für die gesamte Wendung „Derjenige, der, diejenige, die richtig gendern“.
- Vor einem Relativsatz positioniert sich Derjenige im dokumentierten Schema und betont der.
- Diejenige steht im dokumentierten Schema vor einem Relativsatz und hebt die hervor.
- Dasjenige steht im dokumentierten Schema vor einem Relativsatz und verstärkt das.
- Diejenigen zeigt sich als Plural mit folgendem Relativsatz ebenso wie in einem Genitivgegenüber.
- Des Weiteren belegen dokumentierte Genitivmuster sowohl dasjenige als auch diejenigen.
Eine generelle Verpflichtung besteht für diese Konstruktionen nicht. Zwar benennt die Quelle spezifische grammatikalische Zusammenhänge, doch ergibt sich daraus keine Vorgabe, wonach eine bestimmte Variante zwingend in sämtlichen Texten, gegenüber allen Adressaten oder in jedem einzelnen Fall Anwendung finden müsste. Zudem lässt sich anhand dieser Information nicht herleiten, dass eine einzige Wendung sämtliche Geschlechter umfassend abbilden würde.
Wenn eine Paarform oder eine neutrale Alternative außerhalb dieses Formenbestands gesucht wird, prüfe sie in einer dafür geeigneten Fachquelle. Für den hier vorliegenden Beleg kann nur festgehalten werden, welche Formen und Satzmuster ausdrücklich ausgewiesen sind. Eine nicht belegte Alternative sollte nicht als allgemeine Sprachregel ausgegeben werden.
Für die konkrete Auswahl kann die Frage helfen, ob der eigene Satz einen Singular- oder Pluralbezug hat und ob anschließend ein Relativsatz oder eine Genitivgruppe folgt. Diese Prüfung ordnet den vorhandenen Beleg ein. Sie erklärt nicht, dass eine bestimmte Form stets vorzuziehen wäre.
Drei vollständige Beispielsätze
Jedes folgende Beispiel nutzt ein anderes, vollständig ausformuliertes Satzmuster. Dabei übernehmen sie keine Quellenbeispiele wörtlich.
- Derjenige, der die Notiz verfasst hat, erklärt deren Kernaussagen.
- Diejenige, die den Abschnitt bearbeitet hat, liest ihn noch einmal.
- Dasjenige, was im Manuskript fehlt, fügt die Redaktion nachträglich ein.
- Diejenigen, die den Abgleich kontrollieren, kennzeichnen die relevante Passage.
- Die Protokolle des ersten Teams enthielten mehr Details als diejenigen des zweiten.
Position eins kombiniert derjenige mit einem nachfolgenden Relativsatz. Nummer zwei setzt diejenige ebenso mit einem solchen fort. Bei Nummer drei fungiert dasjenige mit was als Anknüpfungspunkt. Vier zeigt die Pluralform diejenigen. Fünf stellt diejenigen vor einer Genitivstruktur in einem Vergleich vor.
Die Beispiele nennen mehrere Möglichkeiten, ohne eine einzige als zwingend richtig hinzustellen. Ob Person oder Sache gemeint ist, erkennst du an deinem eigenen Text. Ebenso muss der Wechsel zwischen Einzahl und Mehrzahl dort klar durchscheinen.
Ein kurzes Übungsziel besteht darin, drei Eigenvarianten mit unterschiedlichen Formen zu bilden: „Derjenige, der den Antrag erläutert, beginnt.“ „Diejenige, die den Antrag prüft, antwortet.“ „Dasjenige, was im Antrag fehlt, wird ergänzt.“ Alle Sätze sind grammatisch vollständig und enthalten jeweils einen Relativsatz. Sie belegen damit keine allgemeine Aussage über alle möglichen Formulierungen.
Wer anstelle eines Relativsatzes eine Genitivverbindung verwendet, sollte ebenfalls einen vollständigen Satz schreiben. Eine mögliche eigenständige Formulierung lautet: „Die Notizen des ersten Teams waren ausführlicher als diejenigen des zweiten Teams.“ In diesem Aufbau ist diejenigen eng mit der Genitivgruppe verbunden. Ob dieses Muster zum eigenen Inhalt passt, zeigt die Prüfung des vollständigen Satzes.

Was sollte vor der Auswahl geprüft werden?
Überprüfe vor deiner Entscheidung vier Dinge: Ursprungsform, Bezug auf Personen, Publikum und Lesefluss. Das hilft, die belegte Variante im ganzen Satz zu verstehen. Es schafft damit aber keine allgemeine Vorschrift für eine feste Schreibweise.
- Ausgangsform prüfen: Ermittle, ob dein Satz von derjenige, diejenige, dasjenige oder diejenigen ausgehen soll. Vergleiche die gewählte Form mit dem belegten grammatischen Muster.
- Personenbezug prüfen: Kläre, ob der Satz auf eine männliche oder weibliche Personenbezeichnung, auf einen sächlichen Bezug oder auf einen Pluralbezug ausgerichtet ist. Verwende nur eine Form, die in den vollständigen Satz passt.
- Satzanschluss prüfen: Prüfe, ob nach der Form ein Relativsatz oder eine Genitivgruppe folgt.
- Zielgruppe berücksichtigen: Lies den vollständigen Satz mit der vorgesehenen Zielgruppe im Blick. Prüfe, ob der Bezug erkennbar bleibt und die Form verständlich wirkt.
- Lesbarkeit prüfen: Lies den Satz noch einmal vollständig. Achte darauf, ob der Anschluss des Relativsatzes oder der Genitivgruppe klar erkennbar ist. Wenn die Form nicht eindeutig zuzuordnen ist, prüfe den Satz zusätzlich in einer Fachquelle.
Für einen wissenschaftlichen oder studienbezogenen Text ist besonders wichtig, die belegte grammatische Funktion nicht mit einer allgemeinen Aussage über gendergerechte Sprache zu vermischen. Die Quelle trägt die Formen und ihre genannten Satzanschlüsse. Sie trägt nicht die Behauptung, dass eine einzelne Form alle Geschlechter einschließt oder in jedem Kontext eingesetzt werden muss.
Eine kompakte Entscheidungshilfe lautet daher: Ausgangsform bestimmen, Personen- oder Sachbezug klären, Satzanschluss vollständig formulieren, Zielgruppe und Lesbarkeit prüfen. Wenn eine gewünschte Paarform oder neutrale Alternative nicht aus dem vorliegenden Beleg hervorgeht, prüfe dafür eine direkte Fachquelle. So bleibt die Auswahl auf das belegte Material begrenzt.
Passende nächste Schritte
Quellen und Stand
- Fachquelle: www.duden.de (geprüft am 2026-08-15)