Arschloch richtig gendern und grammatisch verwenden
Arschloch richtig gendern
„Arschloch“ wird im bereitgestellten Genderwörterbuch als neutrales Wort eingeordnet. Deshalb steht hier die korrekte Flexion im Mittelpunkt, nicht die Bildung einer zusätzlichen Genderform.
Welche Formen gibt es bei „Arschloch“?
Der bereitgestellte Wörterbucheintrag führt „Arschloch“ als neutrales Wort. Für eine genderkonforme Verwendung ist dort keine weitere Form nötig. Die im Eintrag verzeichneten Flexionsformen sind:
| Fall | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Arschloch | die Arschlöcher |
| Genitiv | des Arschlochs | der Arschlöcher |
| Dativ | dem Arschloch | den Arschlöchern |
| Akkusativ | das Arschloch | die Arschlöcher |
Eine zusätzliche weibliche Form ist im Eintrag nicht erforderlich. Eine Partizipialform wird dort weder als bildbar noch als bedeutungsgleich ausgewiesen. Prüfe bei einer eigenen Formulierung zuerst, ob tatsächlich dieses Wort verwendet wird. Für ein anderes Wort lässt sich aus diesem Eintrag keine zusätzliche Form ableiten.
Für die Wiedergabe der Quelleninformation bleiben damit die oben aufgeführten Formen maßgeblich. Lies den vollständigen Satz und gleiche die verwendete Form mit der Tabelle ab.

Welche Form passt zum Satzkontext?
Für den Satzkontext stehen im Eintrag vier Singular- und vier Pluralformen bereit: „das Arschloch“, „des Arschlochs“, „dem Arschloch“ und erneut „das Arschloch“ sowie „die Arschlöcher“, „der Arschlöcher“, „den Arschlöchern“ und erneut „die Arschlöcher“.
Der bereitgestellte Eintrag beschreibt das Wort als neutral und erklärt, dass es nicht auf ein Geschlecht verweist. Eine Paarform ist im Auszug nicht aufgeführt. Ergänze daher keine vermutete oder unvollständige Form. Schreibe den vorgesehenen Satz vollständig aus und gleiche die verwendete Wortform mit den belegten Formen ab.
Wenn eine andere Personenbezeichnung oder Bedeutung gemeint ist, prüfe die konkrete Formulierung anhand einer dafür passenden Quelle. Der vorliegende Eintrag liefert hierfür keine weitere Form.
Welche Alternativen sind aus der Quelle ableitbar?
Direkt aus dem Quellenpaket ableitbar ist vor allem die neutrale Verwendung von „Arschloch“ mit der jeweiligen grammatischen Flexion. Die Quelle nennt keine ausgeschriebene Paarform und keine eigenständige neutrale Ersatzbezeichnung. Daher sollte keine zusätzliche Alternative als belegte Lösung ausgegeben werden.
Als praktische Auswahl stehen damit zunächst die vollständigen Formen des vorhandenen Wortes bereit: „das Arschloch“, „des Arschlochs“, „dem Arschloch“, „die Arschlöcher“, „der Arschlöcher“ und „den Arschlöchern“. Diese Formen sind keine verschiedenen Genderstrategien, sondern unterschiedliche grammatische Ausprägungen des neutral eingeordneten Substantivs.
Wenn du eine verständlichere oder sachlichere Formulierung suchst, prüfe den konkreten Satz eigenständig. Der Quellenabschnitt trägt keine bestimmte Ersatzbezeichnung und keine allgemeine Vorgabe, eine andere Form müsse verwendet werden. Deshalb ist es sauberer, eine mögliche Umformulierung als redaktionelle Prüfung zu behandeln und nicht als belegte Alternative auszugeben.
Auch eine Paarform darf nicht ergänzt werden, nur weil ein Satz möglicherweise Personen unterschiedlichen Geschlechts betrifft. Dafür fehlt im bereitgestellten Eintrag eine konkrete ausgeschriebene Form. Prüfe stattdessen, ob der Satz mit der neutralen Ausgangsform grammatisch vollständig und für die vorgesehene Zielgruppe verständlich ist.
Drei vollständige Beispielsätze mit unterschiedlichen Formen
Die Beispiele verwenden verschiedene belegte Flexionsformen. Sie zeigen jeweils einen vollständigen Satz und behaupten nicht, dass eine bestimmte Form in jedem Zusammenhang passend wäre.
Das Arschloch stand plötzlich vor der Tür.
Niemand wollte den Namen des Arschlochs wiederholen.
Die Gruppe distanzierte sich von den Arschlöchern im Kommentarbereich.
Im ersten Satz steht die Singularform im Nominativ. Im zweiten Satz steht die Genitivform im Singular. Im dritten Satz steht die Dativform im Plural. Die Unterschiede entstehen durch die grammatische Funktion im jeweiligen Satz. Sie bilden keine zusätzlichen geschlechtsspezifischen Varianten.
Wenn du ein eigenes Beispiel schreibst, ersetze die Form nicht mechanisch. Prüfe zuerst, ob der Satz eine einzelne Bezeichnung oder mehrere Bezeichnungen meint. Danach kontrollierst du den Kasus und die Zahl. Erst anschließend entscheidest du, ob die neutrale Bezeichnung für deine Zielgruppe verständlich ist. Eine einzelne Form wird durch diese Beispiele nicht als überall verpflichtend oder immer passend festgelegt.

Was sollte vor der Auswahl geprüft werden?
Beginne mit der Ausgangsform: Meinst du das neutrale Substantiv „Arschloch“? Der Quellenabschnitt ordnet es als neutral ein und nennt keine notwendige zusätzliche Genderform. Bleibt der gemeinte Ausdruck derselbe, prüfst du als Nächstes die grammatische Funktion im Satz.
- Ausgangsform: Ermittle, ob „Arschloch“ oder eine andere Bezeichnung gemeint ist.
- Personenbezug: Prüfe, ob der Satz eine einzelne Person, mehrere Personen oder keinen ausdrücklich bezeichneten Personenkreis nennt.
- Grammatik: Wähle Singular oder Plural und kontrolliere den Kasus anhand des vollständigen Satzes.
- Zielgruppe: Lies die Formulierung aus Sicht der vorgesehenen Leserinnen und Leser und prüfe, ob sie verständlich ist.
- Lesbarkeit: Kontrolliere Artikel, Endung und Satzanschluss, ohne eine unbelegte Zusatzform einzuführen.
Für eine Paarform enthält der bereitgestellte Eintrag keine ausgeschriebene Lösung. Ergänze daher kein unvollständiges Quellenfragment. Wenn du eine alternative Formulierung erwägst, prüfe sie als eigenen redaktionellen Vorschlag und stelle sie nicht als direkt belegte Quelle dar.
Die Entscheidung ist damit nachvollziehbar: neutrale Ausgangsform erkennen, Personenbezug klären, grammatisch vollständige Flexion auswählen, Zielgruppe berücksichtigen und die Lesbarkeit prüfen. Eine allgemeine Pflicht zur Verwendung einer bestimmten Variante lässt sich aus dem Quellenpaket nicht ableiten.
Passende nächste Schritte
Quellen und Stand
- Fachquelle: www.genderator.app (geprüft am 2026-08-15)