Butter Artikel: heißt es die oder der Butter?
Die Standardform, die regionalen Nebenformen und die Ausnahmen
Beim Butter Artikel lautet die kurze Antwort: Im Standarddeutschen heißt es nur die Butter. Regional kommen auch der Butter und, vor allem in Mundarten, das Butter vor. Die Endung -er bestimmt das Genus nicht.
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Artikel der, die, das: Merkzettel mit Genus-Endungen
Der Artikel vor dem Wort Butter auf der einen Seite, der Genus-Zettel auf der anderen: welche Endung meist welches Geschlecht mitbringt, der bestimmte und der unbestimmte Artikel in allen vier Fällen, Beispiele und Ausnahmen.
Die kurze Antwort
Standarddeutsch verwendet regelmäßig die Butter. Ortsübliche Formen können hiervon abweichen, weshalb die richtige Form vom jeweiligen Sprachgebrauch abhängt.
Der Butter findet sich lokal in süddeutschen Gebieten ebenso wie in Österreich und der Schweiz.
Das Butter kommt vereinzelt in mittelhessischen und alemannischen Dialekten vor.
Gebräuchlicher Plural existiert nicht. Man spricht von Buttersorten oder Buttermengen statt Mehrzahlformen.
Formen in allen vier Fällen
| Fall | feminin | maskulin (regional) |
|---|---|---|
| Nominativ | die Butter | der Butter |
| Genitiv | der Butter | des Butters |
| Dativ | der Butter | dem Butter |
| Akkusativ | die Butter | den Butter |

Butter im Handel und in Rezepten
Als Buttersorten sind Süßrahmbutter, Sauerrahmbutter und mildgesäuerte Butter definiert. Alle drei Bezeichnungen sind feminin.
Kochanleitungen enthalten typischerweise Mengenangaben ohne Artikel: 200 Gramm Butter, ein Stück Butter, ein Esslöffel Butter. Diese Schreibweise ist üblich und spart Platz.
Für die Verkehrsbezeichnung Butter gelten rechtliche Vorgaben. Als Butter wird ein Erzeugnis mit mindestens 80 und weniger als 90 Prozent Milchfett bezeichnet; zudem gelten Höchstgehalte für Wasser und fettfreie Milchtrockenmasse.
Ausnahmen bei Wörtern auf -er
Viele Personenbezeichnungen auf -er sind maskulin, zum Beispiel der Lehrer, der Fahrer und der Bruder.
Unter den Feminina finden sich unter anderem die Butter, die Mutter, die Schwester, die Tochter, die Leiter, die Feier, die Mauer, die Steuer, die Kammer und die Klammer.
Als Neutra gelten z.B. das Fenster, das Wasser, das Messer, das Zimmer, das Feuer, das Ufer, das Alter, das Muster und das Theater.
Eine allgemeine Regel gibt es nicht: Aus der Endung -er allein lässt sich kein Genus ableiten; die Personenregel gilt hier nicht.
Herkunft und Wortgeschichte
Das Wort leitet sich über das Lateinische butyrum vom Griechischen boútyron ab, das ursprünglich „Quark aus Kuhmilch“ bedeutete.
Althochdeutsche Formen des Wortes sind in Glossaren des 12. und 13. Jahrhunderts belegt.
Neben dem Femininum erscheinen regional ebenfalls maskuline und neutrale Formen.
butter (Englisch), beurre (Französisch) und burro (Italienisch) stammen von derselben griechischen Wurzel.

Lebensmittel und ihre Artikel
Maskulinum: der Käse, der Quark, der Joghurt (auch das), der Honig, der Zucker, der Essig, der Senf, der Reis.
Femininum: die Butter, die Milch, die Sahne, die Marmelade, die Wurst, die Nudel, die Kartoffel, die Zwiebel.
Neutrum: das Brot, das Mehl, das Ei, das Salz, das Öl, das Fleisch, das Gemüse, das Obst.
Das letzte Wort eines zusammengesetzten Wortes legt das Genus fest: das Butterbrot (wie Brot), die Buttermilch (wie Milch), der Butterberg (wie Berg).
Alkoholhaltige Getränke weisen unterschiedliche Genera auf, beispielsweise der Wein, das Bier und die Bowle.
Obst und Gemüse zeigen wechselnde Genera: die Banane, die Kirsche, die Tomate und die Kartoffel gehören ins Femininum; daneben stehen etwa der Apfel, der Pfirsich, das Obst und das Gemüse.
Häufige Fehler und typische Zweifelsfälle
Regionale Varianten von „der Butter“: Maskulinum kommt lokal vor. Überregionale Texte nutzen standardmäßig das Femininum.
Genitivbildung: Im Femininum ändert sich nichts („der Butter“); beim Maskulinum tritt ein s hinzu („des Butters“).
Der Plural: Für Butter gibt es keinen gebräuchlichen Plural. Für Sorten verwendet man Buttersorten, für Mengen Butterportionen.
„Butter bei die Fische!“ bezeichnet eine regionale Redewendung. Sie mahnt zur offenen Klärung ohne Zurückhaltung.
„Alles in Butter“ meint salopp „alles okay“. Der Ausdruck ist nicht neutral, sondern umgangssprachlich.
Fazit: Butter Artikel auf einen Blick
Standardsprachlich heißt es die Butter. Regional sind auch der Butter und das Butter belegt.
Das Wort trägt die Endung -er, ist aber trotzdem feminin. Beispiele dafür sind die Mutter, die Schwester und die Leiter.
Weitere Details liefern Joghurt Artikel, Genus Regeln plus Schwankendes Genus.
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Stand: 13. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 13. Oktober). Butter Artikel: heißt es die oder der Butter? korrektur.de. https://korrektur.de/der-die-das-butter
„Butter Artikel: heißt es die oder der Butter?“ korrektur.de, 13. Okt. 2026, korrektur.de/der-die-das-butter. Zugriff 31. Okt. 2026.
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korrektur.de. Butter Artikel: heißt es die oder der Butter? [online]. 2026 [Zugriff am 31.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/der-die-das-butter