Konjugation denken: alle Formen mit Tabelle
Stammformen, die gemischte Beugung und die Rektion des Verbs
Konjugation denken zählt zu den gemischten Verben: denken, dachte, gedacht. Die Stammformen zeigen den Wechsel von e zu a; zugleich steht dem Präsensstamm denk in den Vergangenheitsformen die Folge ch gegenüber. Die regelmäßigen Endungen -te und -t bleiben erhalten. Ergänzend zu den Formen wird die Rektion erläutert, denn das Verb verlangt je nach Sinn unterschiedliche Präpositionen: an etwas denken, über etwas nachdenken, von jemandem etwas denken. In den folgenden Tabellen findest du sämtliche Varianten sowie die Lösung offener Fälle.
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Konjugation: Merkzettel mit Endungen und Zeitformen
Die Konjugation des Verbs denken hier, die Verben sein, haben und werden dort: dazu ein regelmäßiges und ein unregelmäßiges Verb durch alle Zeitformen, die Endungen und die zwanzig häufigsten unregelmäßigen Verben mit ihren Stammformen.
Konjugation denken: die Stammformen
Die Stammformen lauten denken, dachte, gedacht. Der Präsensstamm lautet denk. In den Vergangenheitsformen stehen der Vokal a und die Konsonantenfolge ch.
Trotz dieses doppelten Wandels hat das Präteritum die Endung -te, während das Partizip dagegen mit -t endet. Dasselbe Prinzip beobachten wir auch bei Verben wie bringen, kennen, nennen, brennen und rennen.
Perfekt mit haben: ich habe gedacht. Mit sein wird das Perfekt hier nicht gebildet.
Abgeleitete Formen folgen demselben Schema: nachdenken, bedenken, gedenken, umdenken, andenken. Bei trennbaren Konstruktionen steht das ge zwischen Präfix und Stamm: nachgedacht, umgedacht.
Konjugation denken: alle Formen in der Tabelle
| Person | Präsens | Präteritum | Perfekt | Plusquamperfekt |
|---|---|---|---|---|
| ich | denke | dachte | habe gedacht | hatte gedacht |
| du | denkst | dachtest | hast gedacht | hattest gedacht |
| er/sie/es | denkt | dachte | hat gedacht | hatte gedacht |
| wir | denken | dachten | haben gedacht | hatten gedacht |
| ihr | denkt | dachtet | habt gedacht | hattet gedacht |
| sie/Sie | denken | dachten | haben gedacht | hatten gedacht |
| Person | Futur I | Futur II | Konjunktiv I | Konjunktiv II |
|---|---|---|---|---|
| ich | werde denken | werde gedacht haben | denke | dächte |
| du | wirst denken | wirst gedacht haben | denkest | dächtest |
| er/sie/es | wird denken | wird gedacht haben | denke | dächte |
| wir | werden denken | werden gedacht haben | denken | dächten |
| ihr | werdet denken | werdet gedacht haben | denket | dächtet |
| sie/Sie | werden denken | werden gedacht haben | denken | dächten |
Formen im Präsens und Imperativ
Im Präsens ist die Beugung regelmäßig. Erst im Präteritum und beim Partizip II tritt der Wandel zutage.
Imperativ: denk oder denke, denkt, denken Sie. Ohne Vokalwechsel im Präsens ist das End-e im Singular freigestellt.

Vergangenheitszeiten: Präteritum, Perfekt und Plusquamperfekt
In der Standardsprache heißt es ich dachte, nicht ich denkte.
Futur und Konjunktiv
Konjunktiv I: Diese Formen gehören in die indirekte Rede: Sie erklärt, dass er noch darüber nachdenke.
Konjunktiv II: Durch den Umlaut lässt sich diese Form von der Vergangenheit trennen: dächte versus dachte.
Häufige Fehler und Zweifelsfälle
Dachte, nicht denkte: Dieser Wechsel ist zwingend. Die analog gebildete reguläre Variante ist inkorrekt.
Dachte oder dächte: Ohne Umlaut ist es das Präteritum, mit Umlaut der Konjunktiv II. Ich dachte, es sei erledigt gegenüber ich dächte nicht daran.
An oder über: An etwas denken heißt, etwas im Sinn zu haben, über etwas nachdenken heißt, etwas zu erwägen. Beide Präpositionen haben verschiedene Bedeutungen und sind nicht austauschbar.
Gedenken mit Genitiv: In der Standardsprache steht der Genitiv: Wir gedenken der Opfer. Im Sprachgebrauch kommt auch der Dativ vor.
Sich etwas denken kann heißen, sich etwas vorzustellen oder etwas zu vermuten: Das habe ich mir gedacht.

Wortfamilie und Verwendung
Zur Wortfamilie gehören der Gedanke, das Gedächtnis, das Andenken sowie die Adjektive bedenklich und nachdenklich. Das Gedächtnis ist eine Bildung zu gedacht, dem Partizip II von denken.
In wissenschaftlichen Arbeiten sollte die Formulierung zur Argumentation und zu den Vorgaben des Fachs passen. Statt „ich denke, dass“ kann, wenn die Daten den Schluss stützen, etwa „Die Daten sprechen dafür, dass“ stehen.
In Diskussionsteilen kann eine Einschätzung stehen, wenn sie als solche gekennzeichnet ist. Ob das passt, hängt von Fach, Textsorte und den jeweiligen Vorgaben ab. Der Leitfaden des Fachbereichs und die betreuende Person geben Orientierung.
Fazit: Konjugation denken auf einen Blick
Als Basis gelten denken, dachte und gedacht. Dieses Mischverb verbindet Stammveränderungen mit regelmäßigen Flexionsendungen.
Die Konjugation im Präsens folgt festen Mustern. Im Konjunktiv II tritt ein Umlaut auf: dächte statt dachte.
Die Tabelle bietet einen Überblick über die Konjugation von denken.
Weitere Vertreter dieser Kategorie bilden Konjugation bringen, Unregelmäßige Verben sowie Konjunktiv I und II.
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Stand: 23. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 23. Oktober). Konjugation denken: alle Formen mit Tabelle. korrektur.de. https://korrektur.de/konjugation-denken
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