Renommiert oder renomiert richtig schreiben
Doppel-m – von Renommee
Renommiert oder renomiert? Schreibweise und Regel lassen keinen Zweifel: Korrekt ist nur renommiert mit zwei m. Wer Renommiert oder renomiert richtig schreiben möchte, findet hier die kurze Antwort, eine verständliche Herleitung, passende Beispiele und eine einprägsame Merkhilfe.
Renommiert oder renomiert: Was ist richtig?
Die richtige Form lautet ausschließlich renommiert. Das ähnlich aussehende renomiert gehört nicht zur deutschen Rechtschreibung und ist immer falsch. Entscheidend ist die Verbindung zum Wort Renommee: Beide Wörter werden mit Doppel-m geschrieben. Ein einzelnes m reicht deshalb bei renommiert nicht aus.
Die richtige Schreibweise in Beispielen
Typische Verbindungen sind ein renommierter Verlag, eine renommierte Universität, renommiert und angesehen. An diesen Beispielen erkennst du zugleich, dass die beiden m unabhängig von der jeweiligen Form erhalten bleiben. Lediglich die Endung passt sich an den Satz an.
Eine einfache Merkhilfe für das Doppel-m
Verbinde renommiert gedanklich mit Renommee, also dem guten Ruf. In beiden Wörtern steht das Doppel-m. Diese Wortverwandtschaft ist zuverlässiger als das Gehör und hilft dabei, die falsche Variante mit nur einem m zu vermeiden.
Der häufige Rechtschreibfehler
Die fehlerhafte Schreibung renomiert begegnet einem oft in E-Mails, Bewerbungen und Arbeiten. Dort kann sie unprofessionell wirken. Prüfe daher gezielt, ob nach „reno“ wirklich zwei m folgen. Richtig ist ausnahmslos renommiert, ganz gleich, in welchem Zusammenhang das Wort verwendet wird.
Die Schreibweise auf einen Blick
Für die schnelle Kontrolle lassen sich Antwort, Beispiel und typische Fehlerquelle so zusammenfassen:
- Ausschließlich renommiert mit Doppel-m ist richtig.
- Korrekte Beispiele sind ein renommierter Verlag, eine renommierte Universität sowie renommiert und angesehen.
- Die falsche Form renomiert findet sich häufig in E-Mails, Bewerbungen und Arbeiten und kann dort unprofessionell wirken.
Woher kommt Renommiert?
Renommiert geht auf das französische renommée zurück, das Ruf oder Ansehen bedeutet. Die Herkunft macht das doppelte m nachvollziehbar, denn es wird aus dem Französischen unverändert übernommen. Wer sich zugleich Bedeutung und Ursprung merkt, kann die korrekte Schreibweise leichter von renomiert mit einfachem m unterscheiden.
Renommiert beugen und steigern
Renommiert ist das Partizip zu renommieren und lässt sich wie ein Adjektiv beugen. Das zeigen ein renommierter Professor, eine renommierte Klinik, ein renommiertes Institut und die renommierten Fachzeitschriften. Obwohl sich die Endungen ändern, bleibt das Doppel-m in jeder Form bestehen. Dasselbe gilt bei der Steigerung: renommierter und am renommiertesten werden ebenfalls mit zwei m geschrieben.
Warum renomiert so häufig geschrieben wird
Beim schnellen Tippen kann einer von zwei gleichen Buchstaben leicht verloren gehen. Hinzu kommt, dass man das Doppel-m in der Aussprache nicht deutlich hört. Wer sich nur am Klang orientiert, landet deshalb schnell bei renomiert. Der Rückgriff auf Renommee löst dieses Problem: Die verwandten Wörter teilen sich dieselbe Schreibung mit zwei m.
Renommiert in vollständigen Sätzen
Die Verwendung im Satz wird an diesen Beispielen deutlich: „Sie forscht an einer renommierten Universität.“ „Der Preis wird von einer renommierten Jury vergeben.“ „Das renommierte Unternehmen bildet seit Jahren erfolgreich aus.“ Die grammatische Endung richtet sich jeweils nach dem Bezugswort. Am Wortstamm mit Doppel-m ändert sich nichts, während renomiert auch in diesen Sätzen falsch wäre.
Die Wortfamilie rund um Renommee
Renommee, also der gute Ruf, renommieren im Sinne von mit etwas prahlen und renommiert gehören derselben Wortfamilie an. Alle drei Wörter enthalten das Doppel-m. Du musst die Schreibweise daher nicht isoliert lernen: Renommee dient als sprachlicher Anker und erinnert bei den verwandten Formen an den zweiten Buchstaben.
Renommiert in Bewerbung, Studium und Beruf
In Bewerbungen, Motivationsschreiben und wissenschaftlichen Arbeiten fällt die falsche Form renomiert besonders unangenehm auf. Das gilt etwa dann, wenn von einer renommierten Hochschule oder einem renommierten Arbeitgeber die Rede ist. Eine kurze Prüfung auf das Doppel-m verhindert diesen leicht vermeidbaren Fehler und sorgt dafür, dass die Formulierung professionell wirkt.
Weitere typische Zweifelsfälle werden in den Rechtschreibregeln verständlich erklärt. Wenn du nicht nur dieses einzelne Wort, sondern einen vollständigen Text prüfen möchtest, kannst du dafür den gratis KI-Grammatikcheck nutzen.