Sinn ergeben oder Sinn machen – was ist richtig?

Ergeben ist die saubere Wahl – Sinn immer groß

Lesezeit ca. 4 Min. · aktualisiert: 14. Juni 2026 · zurück zum Blog

Sinn ergeben oder Sinn machen – stilistisch sauber ist Sinn ergeben; Sinn machen gilt als umgangssprachlicher Anglizismus. In beiden Fällen ist Sinn groß und getrennt. Hier bekommst du Regel, Stil-Hinweis und Beispiele, damit du Sinn ergeben sicher schreiben kannst.

Die Schreibweise: getrennt, Sinn groß

In beiden Wendungen ist Sinn ein Substantiv und wird großgeschrieben, das Verb steht getrennt: Das ergibt Sinn. Ergibt das Sinn? Zusammenschreibungen wie sinnmachen oder Kleinschreibung wie sinn ergeben sind falsch.

Sinn ergeben – die empfohlene Wendung

Standardsprachlich korrekt heißt es Sinn ergeben (auch: Sinn haben): Die Gliederung ergibt Sinn. Das hat keinen Sinn. In wissenschaftlichen Arbeiten und förmlichen Texten ist das die sichere Wahl.

Sinn machen – der Anglizismus

Sinn machen ist die Lehnübersetzung von to make sense. Umgangssprachlich ist die Wendung längst etabliert, in Stilratgebern und bei vielen Prüfern gilt sie aber als schlechtes Deutsch – der Stil entscheidet hier mehr als die Rechtschreibung – im Zweifel ersetzt du sie durch ergibt Sinn oder ist sinnvoll.

Häufige Fehler

Neben dem Stil-Thema sind es Schreibfehler: sinn machen klein oder sinnvoll ergeben als Vermischung. Merke: Sinn groß, Verb getrennt, in der Hausarbeit ergibt statt macht. So schreibst du Sinn ergeben richtig.

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Punkte zu diesem Zweifelsfall auf einen Blick:

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Häufige Fragen zu Sinn ergeben

Heißt es Sinn ergeben oder Sinn machen?

Standardsprachlich sauber ist Sinn ergeben; Sinn machen ist umgangssprachlich.

Wird Sinn großgeschrieben?

Ja, Sinn ist ein Substantiv: Das ergibt Sinn.

Ist Sinn machen falsch?

Nicht verboten, aber stilistisch kritisiert – in förmlichen Texten besser vermeiden.

Welche Alternativen gibt es?

Ergibt Sinn, ist sinnvoll, ist schlüssig, leuchtet ein.

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