Plural von Dom: Die Form Dome im Satz

Plural von Dom: Dome oder Döme?

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 16. September 2026 · Plural Bildung: alle fünf Endungen im Überblick

Wer den Plural von Dom sucht, erhält eine eindeutige Antwort: Die korrekte Mehrzahl des maskulinen Wortes der Dom lautet die Dome, während der Genitiv im Singular als des Doms oder des Domes gebildet wird. Dieser Leitfaden stellt sämtliche Beugungsformen in allen vier Fällen übersichtlich dar und klärt die Frage nach Dome oder Döme anhand von Duden, DWDS und Wiktionary. Darüber hinaus erfährst du alles Wichtige zur kirchlichen Bedeutung sowie zur sprachlichen Herkunft des Begriffs. Während eine Deklinationstabelle Einzahl und Mehrzahl direkt gegenüberstellt, veranschaulichen praxisnahe Beispielsätze, wie Artikel und Substantiv als passende Form Dome im Satz harmonieren, bevor eine kompakte Prüfanleitung die sichere Auswahl abrundet.

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Pluralbildung: Merkzettel mit Endungen und Ausnahmen

Der Plural von Dom plus die Pluralendungen mit typischen Fällen, plus die Fremdwortplurale und die Wortarten im Deutschen, die ohne Plural bleiben, samt Beispielen zur Übung.

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Grundform, Mehrzahl und kirchliche Bedeutung im Überblick

In der deutschen Standardsprache heißt der Plural von Dom stets Dome.

In der Einzahl wird das Wort mit dem maskulinen Artikel als der Dom geführt, während im Genitiv sowohl des Doms als auch des Domes als korrekte Varianten verzeichnet sind. Für die Mehrzahl geben Duden und Wiktionary übereinstimmend die Dome an. Inhaltlich bezieht sich diese Wortform auf eine bedeutende, kunstvoll ausgestaltete und meist bischöfliche Kirche, die über einen weit ausgebildeten Chor verfügt. Im sprachlichen Umfeld stehen sinnverwandte Begriffe wie Bischofskirche, Kathedrale und Münster. Durch diese Definition ist die religiöse und architektonische Bedeutung klar von gleich geschriebenen Wörtern abgegrenzt.

Einzahl und Plural lassen sich sowohl am begleitenden Artikel als auch an der Wortendung eindeutig erkennen. Während der Nominativ im Singular der Dom lautet, heißt es im Plural die Dome. Gebildet wird diese Mehrzahl durch das Anhängen der Endung -e, wobei der Stammvokal o unverändert erhalten bleibt und niemals zum Umlaut ö wechselt. Um die Grundform grammatisch vollständig zu erfassen, reichen somit die Angaben der Dom, des Doms oder des Domes sowie die Dome aus. Zwar listet der Duden unter derselben Buchstabenfolge noch weitere Lemmata auf, doch für die hier besprochene Deklination ist ausschließlich das Bauwerk Kirche relevant.

Alle gebeugten Kasusformen findest du direkt im anschließenden Tabellenüberblick. Darauf aufbauend beleuchten die nächsten Kapitel den Wörterbuchbefund zur Schreibung, den semantischen Hintergrund sowie die Wortgeschichte im Detail.

Plural von Dom: der Ablauf in drei Schritten

Deklination von Dom: Alle Fälle in Singular und Plural

Die Deklination ordnet sämtliche belegten Wortformen von Dom systematisch nach den grammatischen Fällen. Während im Genitiv Singular wahlweise des Doms oder des Domes verwendet werden kann, lautet der Genitiv Plural durchgängig der Dome und der Dativ Plural nimmt als den Domen die Endung -en an. Zur direkten Anwendung bildet die folgende Übersicht jeweils den bestimmten Artikel gemeinsam mit dem Substantiv ab.

Tabelle: Fall, Singular, Plural
FallSingularPlural
Nominativder Domdie Dome
Genitivdes Doms oder des Domesder Dome
Dativdem Domden Domen
Akkusativden Domdie Dome

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Kasusendungen in Einzahl und Mehrzahl: Für den Genitiv Singular halten die Wörterbücher zwei gleichberechtigte Varianten bereit, nämlich die kürzere Form des Doms oder die längere Form des Domes, wohingegen im Genitiv Plural stets der Dome steht. Im Dativ wechselt der Ausdruck von dem Dom im Singular zu den Domen im Plural, sodass das Nomen hier auf -en endet. Dagegen stimmen Nominativ und Akkusativ im Plural vollkommen überein und lauten jeweils die Dome. Auf diese Weise macht das Schema sämtliche Veränderungen an Artikel und Wortstamm auf einen Blick sichtbar.

Wie sich diese Tabellenwerte direkt in die Textpraxis übertragen lassen, verdeutlichen kurze Musterbeispiele: Im Akkusativ Plural heißt es etwa „Die Besucher betrachten die Dome“, während eine Konstruktion im Genitiv Plural „Die hohen Türme der Dome prägen das Stadtbild“ lauten kann. In beiden Sätzen greifen Artikel und gebeugte Substantivform exakt wie in der Übersicht ineinander.

Dome oder Döme: Warum der Plural ohne Umlaut gebildet wird

Wer in den maßgeblichen Nachschlagewerken Duden, DWDS und Wiktionary nach dem Kirchengebäude sucht, findet als Plural von Dom ausschließlich die Form Dome. Eine umgelautete Variante Döme ist in keinem dieser drei Wörterbücher als Mehrzahl für das Gotteshaus eingetragen. Dieser Befund gibt präzise wieder, was die genannten Referenzwerke dokumentieren, ohne darüber hinaus Aussagen über die Häufigkeit von Schreibungen außerhalb der Wörterbücher zu treffen.

Grammatisch wird die verzeichnete Mehrzahl Dome allein durch das Suffix -e markiert, während der Stammvokal o erhalten bleibt und keinen Umlaut zu ö erfährt. Ausgehend von dieser Grundform des Plurals ergeben sich in den übrigen Fällen der Dome für den Genitiv, den Domen für den Dativ sowie die Dome für den Akkusativ. Wer zwischen der reinen Nennform im Nominativ Plural und den gebeugten Kasusformen im Satz unterscheidet, vermeidet typische Verwechslungen beim Schreiben.

Wichtig beim Recherchieren ist zudem die genaue Bedeutungsauswahl, denn der Duden führt unter der identischen Schreibweise Dom noch separate Artikel zu einer Gesteinsstruktur, einem Titel sowie einer Person auf. Da unser Beitrag ausschließlich die Kirche behandelt, lassen sich die hier genannten Pluralformen nicht pauschal auf solche gleich geschriebenen Einträge übertragen. Auch das DWDS vermerkt ergänzend einen bildhaften Gebrauch im Sinne von Kuppel oder Gewölbe, nennt dafür jedoch keinen gesonderten Plural, während Wiktionary ebenfalls weitere Teilbedeutungen auflistet, von denen eine gänzlich ohne Plural auskommt. Beim Blick ins Wörterbuch sollte daher stets gezielt der Eintrag zur Kirche herangezogen werden.

Innerhalb dieses kirchlichen Bedeutungsfeldes herrscht vollkommene Einigkeit: In allen drei herangezogenen Quellen ist Dome die einzig ausgewiesene Mehrzahl. Sämtliche zugehörigen Kasusformen lassen sich jederzeit im vorangegangenen Abschnitt Deklination ablesen.

Bedeutungsumfeld und sprachliche Herkunft des Wortes

Grammatisch besitzt Dom ein maskulines Genus und wird entsprechend mit dem bestimmten Artikel der verbunden. Fachlich und sprachlich steht der Begriff in diesem Zusammenhang für eine große, künstlerisch reich ausgestaltete und zumeist bischöfliche Kirche mit einem weitläufig angelegten Chor. Zum engeren semantischen Umfeld zählen die verwandten Bezeichnungen Bischofskirche, Kathedrale und Münster. Im Nominativ stehen sich dabei der Dom für das einzelne Bauwerk und die Dome für mehrere solcher Kirchen gegenüber, womit der sachliche Rahmen für die Wahl der richtigen Pluralform klar abgesteckt ist.

Blickt man auf die Wortgeschichte, verweisen Duden und DWDS auf eine Entlehnungskette, die über das Französische und Italienische bis ins Kirchenlateinische zurückreicht: Aufgeführt werden französisch dome, italienisch duomo sowie kirchenlateinisch domus (ecclesiae). Mit dieser Stationenfolge ist die sprachgeschichtliche Herkunft des Substantivs in den Wörterbüchern beschrieben, ohne dass hier zusätzliche historische Entwicklungsschritte ergänzt werden.

Für den konkreten Schreiballtag sind vor allem die Beugungsformen aus der Tabelle maßgeblich: im Singular der Dom, des Doms oder des Domes, dem Dom und den Dom sowie im Plural die Dome, der Dome, den Domen und die Dome. Das Wissen um die Herkunft liefert dazu die passende Sachinformation zum Wort.

Die Form Dome im Satz: Praktische Beispiele für alle Fälle

Wie sich die Mehrzahl in unterschiedlichen Satzkonstruktionen verhält, veranschaulichen die folgenden selbst formulierten Beispielsätze. Jedes Beispiel greift das Wort Dom in seiner kirchlichen Bedeutung auf und zeigt das Zusammenspiel von Artikel und Substantiv im jeweiligen Kasus.

  • Die berühmten Dome stehen im Zentrum der kunsthistorischen Bildbeschreibung.
  • Im Vortrag wird die wechselvolle Baugeschichte der Dome anschaulich aufgearbeitet.
  • Auf ihrem Rundgang durch die Altstadt spazieren die Besucher zwischen den Domen umher.
  • Während der Studienreise zeichnen die Reisenden die Dome sorgfältig in ihr Skizzenheft.
  • Mit den Domen als prägenden Bauwerken verknüpft die Erzählung mehrere historische Schauplätze.
  • Auf der architektonischen Skizze treten die hohen Fenster der Dome deutlich hervor.

Ein Blick auf verwandte Bauwerksbegriffe wie den Plural von Bau verdeutlicht, dass andere Substantive einem abweichenden Muster folgen: Während Bau seine Mehrzahl mit der Endung -ten als Bauten bildet, lautet die Pluralform bei Dom schlicht Dome. Je nach Satzfunktion verändert sich diese Verbindung im Genitiv zu der Dome und im Dativ zu den Domen, sodass die Beispielsätze sowohl die Grundform der Mehrzahl als auch die gebeugten Formen einzelner Fälle abbilden.

Wer sämtliche Kasusformen im Zusammenhang nachschlagen möchte, findet in der Tabelle im Abschnitt Deklination die komplette Gegenüberstellung. Weiterführende Erläuterungen zu den dort genutzten grammatischen Bezeichnungen bieten die Seiten zu Singular und Plural sowie zum Genitiv.

Plural von Dom: Prüfliste mit vier Punkten

In drei Schritten zur richtigen Pluralform im Text

Um beim Schreiben oder Korrigieren jederzeit die passende Wortform von Dom zu bestimmen, hilft eine strukturierte Prüfung in drei Schritten. Dabei hältst du zuerst das grammatische Geschlecht samt Genitiv Singular fest, kontrollierst danach die belegte Mehrzahl im Wörterbucheintrag zur Kirche und setzt die Form abschließend mit dem richtigen Artikel in den Satz ein.

  1. Schritt 1: Bestimme zunächst Genus und Genitiv Singular des Wortes: Es heißt der Dom sowie im Genitiv des Doms oder des Domes.
  2. Schritt 2: Prüfe die verzeichnete Pluralform im Wörterbuch: Für die Bedeutung Kirche führen Duden, DWDS und Wiktionary einheitlich die Dome auf.
  3. Schritt 3: Setze die Form im benötigten Fall in deinen Satz ein: Im Plural lauten die Artikel die, der, den und die, wobei das Substantiv im Dativ Plural als den Domen die Endung -n erhält.

Anhand eines durchgerechneten Satzbeispiels im Dativ Plural lässt sich das Vorgehen direkt nachvollziehen: In dem Satz „Die Besucher gehen gemeinsam zu den Domen“ verlangt die Präposition den Dativ, weshalb aus der Tabelle die Form den Domen gewählt wird. Im Genitiv Plural steht dagegen der Dome, wie etwa in dem Beispiel „Die großen Fenster der Dome sind weit geöffnet“, während für Nominativ und Akkusativ jeweils die Dome verwendet wird.

Weiterführende Grundlagen zur deutschen Mehrzahlbildung hält unser zentraler Hub zur Pluralbildung bereit. Darüber hinaus vertiefen die Nachbarseiten Singular und Plural, Deklination, Genitiv, Substantiv und Genus die Begriffe, während der Beitrag zum Plural von Bau einen aufschlussreichen Vergleich innerhalb der Artikelserie ermöglicht.

So zitierst du diese Seite

Stand: 16. September 2026

korrektur.de. (2026, 16. September). Plural von Dom: Dome oder Döme? korrektur.de. https://korrektur.de/plural-von-dom

Quellen und Stand

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Häufig gestellte Fragen rund um den Plural von Dom

Welcher Artikel steht im Nominativ Plural?

Im Nominativ Plural wird das Substantiv mit dem bestimmten Artikel die verbunden, sodass die vollständige Form die Dome lautet.

Wie lautet der Genitiv Plural von Dom?

Der Genitiv Plural wird mit dem Artikel der gebildet und heißt entsprechend der Dome.

Wie lautet der Dativ Plural von Dom?

Im Dativ Plural lautet die korrekte Verbindung den Domen, wobei das Substantiv die zusätzliche Endung -en trägt.

Wie lautet der Genitiv Singular von Dom?

Für den Genitiv Singular sind in den Wörterbüchern sowohl die Form des Doms als auch die Variante des Domes verzeichnet.

Wie lautet der Akkusativ Plural von Dom?

Im Akkusativ Plural stimmt die Form mit dem Nominativ Plural überein und lautet ebenfalls die Dome.

Schreiben die Wörterbücher Dome oder Döme?

Für die hier behandelte kirchliche Bedeutung verzeichnen Duden, DWDS und Wiktionary einheitlich die Form Dome. Die Schreibung Döme ist in keiner dieser drei Quellen als entsprechender Plural aufgeführt.

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