Manuskripte an Jung und Jung: was der Verlag nennt, was offen bleibt
Jung und Jung: Wege, Kopien und Antwort
Jung und Jung nennt für Manuskriptangebote Post und/oder E-Mail, bittet um Kopien und antwortet ausschließlich per E-Mail. Adresse, Umfang und bestimmte Unterlagen bleiben offen, Stand 7. Oktober 2026.
Post, E-Mail und das Angebot an den Verlag
Jung und Jung bittet um Manuskriptangebote per Post und/oder E-Mail an den Verlag. Stand 7. Oktober 2026 lautet die Kernaussage also so: Der Verlag bittet um Angebote auf einem dieser beiden Wege, nennt aber weder eine Adresse noch einen Umfang noch bestimmte Unterlagen. Wenn du ein Projekt anbieten willst, ist genau das der Ausgangspunkt, bevor du etwas verschickst.
Dass der Verlag zu Adresse, Umfang und Unterlagen nichts nennt, ist keine Absage. Der Verlag sagt dazu schlicht nichts, und daraus folgt weder eine Ablehnung unverlangter Texte noch eine Zusage. Die Anschrift im Impressum ist nicht ausdrücklich als Einreichadresse genannt, weshalb du sie nicht einfach als Ziel für Post übernehmen solltest.
| Baustein | Angabe des Verlags | Worauf zu achten ist |
|---|---|---|
| Einreichweg | Post und/oder E-Mail an den Verlag laut Verlagsseite | Beide Wege stehen nebeneinander; eine Festlegung auf nur einen Weg nennt der Verlag nicht. |
| Adresse | Nicht genannt | Die Impressum-Anschrift ist nicht ausdrücklich als Einreichadresse angegeben. |
| Umfang | Nicht genannt | Dazu macht der Verlag keine Angabe, schau vorab in seine aktuellen Hinweise. |
| Unterlagen | Keine bestimmten Unterlagen genannt | Exposé und Leseprobe sind übliche Unterlagen, aber keine Vorgabe des Verlags. |
| Kopien | Nur Kopien senden, nicht das Original | Du sendest eine Kopie. |
| Antwortweg | Antworten ausschließlich per E-Mail | Eine E-Mail-Adresse gehört in die Einsendung, telefonische Nachfragen sind nicht gewünscht. |
Wer anbietet, sollte vorab die aktuellen Hinweise des Verlags nachsehen, denn dort findet sich der jeweils gültige Stand. Als Orientierung kannst du dich an üblichen Unterlagen wie Exposé und Leseprobe halten. Diese Liste ist aber keine Vorgabe des Verlags, sondern eine eigene Orientierung. Ein Exposé für den Roman hilft dir, Figuren, Handlung und Aufbau knapp zu fassen.

Kopien, Haftung und Rücksendung
Jung und Jung legt Wert darauf, dass Einsender keine Originalfassung verschicken, sondern lediglich Kopien. Der Verlag weist außerdem darauf hin, dass er für Manuskripte, die er nicht angefordert hat, keine Haftung übernimmt. Wer also eine Sendung vorbereitet, sollte diesen Punkt beim Verpacken und beim Versand bedenken.
Eine Rücksendung findet laut Verlagsseite nur statt, wenn ausdrücklich darum gebeten wird. Rückporto soll der Sendung beiliegen. Aus dieser Angabe folgt nicht, dass jede eingehende Postsendung wieder beim Absender landet. Wer seine Kopie zurückhaben möchte, schreibt den Wunsch in die Sendung und legt das passende Porto bei.
Daraus lässt sich ableiten, dass du eine Kopie schickst. Der Rücksendewunsch samt Rückporto gehört deshalb in die Sendung selbst, damit beides beim Verlag zusammen mit den Unterlagen ankommt. Wer alternativ über eine Vermittlung arbeiten möchte, findet Hinweise dazu unter Literaturagentur finden.
Antwort nur per E-Mail
Antworten erfolgen laut Verlagsseite ausschließlich per E-Mail. Zusätzlich bittet der Verlag, von telefonischen Nachfragen abzusehen. Für dich heißt das: Die Einsendung braucht eine E-Mail-Adresse, unter der du erreichbar bist, und ein Anruf beim Verlag ist zum Stand 7. Oktober 2026 nicht gewünscht.
Der Verlag nennt weder eine Prüfdauer noch eine Absagepraxis. Daraus folgt: Schweigen ist keine Absage, sondern eine offene Frage. Wer nach einiger Zeit nichts hört, findet auf der Verlagsseite keinen Hinweis, was das bedeutet, und sollte deshalb die aktuellen Hinweise des Verlags heranziehen.
Offene Fragen zu Ablauf und Zeitraum lassen sich am ehesten über die aktuellen Hinweise des Verlags klären. Wenn du weitere Verlage vergleichen möchtest, kannst du dafür Verlag finden nutzen, um Angebote und Profile nebeneinanderzulegen.
Ein Verlag für Literatur mit deutschsprachigem Fokus
Laut Verlagsseite ist der Verlag auf Literatur ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen zeitgenössische deutschsprachige Autor*innen. Als österreichischer Verlag pflegt er außerdem österreichische Literatur, und ein besonderes Anliegen ist das Entdecken und Fördern jüngerer und junger Autor*innen.
Der Verlag nennt kein Verzeichnis ausgeschlossener Genres. Diese Beschreibung ist deshalb keine Auswahlregel, sondern ein Literaturprofil. Wer ein Projekt aus einem anderen Bereich anbietet, findet darin also keine ausdrückliche Grenze, aber auch keine Zusage.
Das Literaturprofil hilft bei der Frage, ob das eigene Projekt zum Verlag passt. Gerade wenn dein Text noch am Anfang steht, lohnt der Abgleich mit dem Anliegen des Verlags. Vor einer Einsendung kann ein Buch-Lektorat die sprachliche Überarbeitung klären, bevor du den Text anbietest.
Eigentum und Kooperation mit Kampa
Laut Verlagsseite wurde Jung und Jung von Jochen Jung gegründet. Seit 2022 gehört der Verlag Daniel Kampa. Seitdem arbeitet der Verlag eng mit den Häusern Kampa, Atlantis und Schöffling zusammen. Zum Gründungsjahr nennt der Verlag an einer Stelle 2000 und an anderer Stelle 2001.
Die Regeln von Kampa gelten nicht automatisch für Jung und Jung, weil beide Verlage unterschiedliche Wege nennen. Wer Hinweise des Schwesterhauses liest, sollte sie als Vergleich einordnen und nicht als Vorgabe. Welchen Weg der Kooperationspartner Kampa nennt, zeigt der Ratgeber Kampa Manuskript einreichen.
Daraus lässt sich ableiten, dass Einsendungen an Jung und Jung nach den eigenen Hinweisen dieses Verlags zu richten sind und nicht nach denen der Kooperationspartner. Wer außerdem einen Klappentext für sein Manuskript vorbereitet, hält ihn getrennt von den Einreichungsangaben. Die Angaben von Jung und Jung gelten damit für die eigene Sendung, auch wenn der Verlag selbst keine Adresse und keinen Umfang nennt.

Impressum: Firmenname und Ort
Das Impressum nennt die Jung und Jung Verlag KG in Salzburg; als Geschäftsführer ist dort Daniel Kampa angegeben. Die Fußzeile der Seite führt dagegen Jung und Jung Verlag GmbH mit der Jahreszahl 2021. Mehr als Firmenname und Ort lässt sich aus diesen Angaben für die Einsendung nicht ableiten.
Der Verlag nennt beide Rechtsformen und erklärt nicht, welche aktuell gilt. Daraus lässt sich ableiten, dass die Rechtsform für deine Einsendung kein Kriterium ist, nach dem du dich richten musst. Die Salzburger Anschrift sollte nicht als Einreichadresse verstanden werden, weil der Verlag eine Einreichadresse nicht nennt.
Wer das eigene Manuskript vor einer Einsendung lieber von außen ansehen lassen möchte, findet dafür den Manuskript-Check. Offene Punkte zu Adresse, Umfang und Unterlagen klärst du am besten über die aktuellen Hinweise des Verlags, Stand 7. Oktober 2026.
Quellen und Stand
- Jung und Jung, Ansprechpartner: jungundjung.at (geprüft am 2026-10-07)
- Jung und Jung, Ansprechpartner: jungundjung.at (weitere Quelle) (geprüft am 2026-10-07)
- Jung und Jung, Ansprechpartner: jungundjung.at (Quelle 2) (geprüft am 2026-10-07)
- Jung und Jung, Verlag: jungundjung.at (geprüft am 2026-10-07)
- Jung und Jung, Verlag: jungundjung.at (weitere Quelle) (geprüft am 2026-10-07)
- Jung und Jung, Impressum: jungundjung.at (geprüft am 2026-10-07)