Post, PDF und Exposé: So reichst du bei der Münchner Verlagsgruppe ein

Münchner Verlagsgruppe: Post oder PDF, Exposé, Genres und Wartezeit

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 6. Oktober 2026 · Buch veröffentlichen

Die Münchner Verlagsgruppe nimmt Stand 6. Oktober 2026 Exposés per Post oder als PDF per E-Mail an, verlangt Exposé, Inhaltsangabe und ein Kapitel, schließt unter anderem Belletristik, Lyrik und Kinderbücher aus, und ohne Antwort nach sechs Monaten gilt das als Absage.

Post oder E-Mail: der Einreichweg

Die Münchner Verlagsgruppe nennt zwei Wege für Einsendungen. Stand 6. Oktober 2026 kannst du Exposé und Leseprobe in Papierform an die Münchner Verlagsgruppe GmbH, Türkenstraße 89, 80799 München, schicken. Der zweite Weg ist eine E-Mail an [email protected], dorthin können die Unterlagen gehen. Beide Angaben stammen von der Manuskriptseite des Verlags, und mehr Wege nennt die Seite nicht.

Wichtig ist die Trennung der beiden Wege. Die Seite nennt eine Postanschrift und eine E-Mail-Adresse, aber keine eigene Lektoratsadresse. Eine Adresse für Anfragen aller Art führt sie ebenfalls nicht auf. Deshalb solltest du die Angaben vor dem Versand mit der Manuskriptseite selbst vergleichen, denn dieser Text bildet nur den Stand vom 6. Oktober 2026 ab.

Für digital eingereichte Manuskripte gilt eine klare Vorgabe. Aus Sicherheitsgründen bittet die Münchner Verlagsgruppe darum, digitale Sendungen ausschließlich als PDF zu schicken. Dateien in Word oder in ähnlichen Formaten nimmt sie laut eigener Angabe nicht an. Diese Vorgabe ist ausdrücklich nur für digital Eingereichtes genannt, deshalb sagt die Seite nichts über ein Format für Papier. Wer die Datei digital schickt, wandelt sie vor dem Versand in ein PDF um. Für Papier nennt die Seite kein Format. Das Exposé gehört zu den Unterlagen, die sie für die Entscheidung nennt. Wer das eigene Manuskript vor dem Versand prüfen lassen möchte, findet dazu den Beitrag Manuskript-Check; die Manuskriptseite des Verlags nennt dafür jedoch kein eigenes Angebot.

Manuskript bei der Münchner Verlagsgruppe einreichen: der Ablauf in drei Schritten

Exposé, Inhaltsangabe und Kapitel

Für die Entscheidung braucht die Münchner Verlagsgruppe laut Seite ein Exposé, das aussagekräftig ist, dazu eine Inhaltsangabe und ein repräsentatives Kapitel der Arbeit. Ein vollständiges Manuskript verlangt die Seite in diesem Zusammenhang nicht. Wer ein Exposé für den Roman vergleichen möchte, kann Aufbau und Umfang eines solchen Dokuments neben das Sachbuch-Exposé legen; die Seite selbst beschreibt dafür kein Muster. Für ein Sachbuch nennt die Seite das Exposé an erster Stelle der drei Unterlagen. Beim Abgleich lässt sich prüfen, ob Exposé, Inhaltsangabe und Kapitel dieselben Inhalte beschreiben.

Im Exposé nennt die Seite Aspekte, die dir als Gerüst dienen können. Dazu gehören der Arbeitstitel mit Untertitel, die Buchidee auf sechs bis acht Zeilen, verständlich für Leserinnen und Leser ohne Fachwissen, sowie eine Inhaltsskizze mit einem Umfang von einer bis drei Seiten. Hinzu kommen eine Gliederung mit ein bis drei Sätzen je Punkt und eine Textprobe von höchstens zehn Seiten. Außerdem erwähnt die Seite Konkurrenzwerke, eine Kurzbiografie, den geschätzten Umfang samt Abbildungen und Tabellen sowie den Ablieferungstermin, und zur Zielgruppe und den Verkaufsargumenten gehören ebenfalls Angaben. Die Seite sagt, diese Punkte sollte das Exposé enthalten.

Tabelle: Baustein, Angabe der Verlagsseite, Worauf zu achten ist
BausteinAngabe der VerlagsseiteWorauf zu achten ist
ArbeitstitelArbeitstitel mit UntertitelTitel und Untertitel nebeneinander notieren und prüfen, ob beide angegeben sind
BuchideeSechs bis acht Zeilen für LaienZeilen zählen: sechs bis acht
Inhalt und StrukturInhaltsskizze von ein bis drei Seiten, Gliederung mit Sätzen je PunktSkizze auf ein bis drei Seiten und Sätze je Gliederungspunkt zählen
TextprobeHöchstens 10 SeitenSeitenzahl mit dem Höchstwert von 10 Seiten vergleichen
Zielgruppe und VerkaufsargumenteBeide Punkte sind als Aspekte genanntBeide Punkte im Exposé ausdrücklich benennen
Konkurrenz und KurzbiografieKonkurrenzwerke und Kurzbiografie sind genanntKonkurrenzwerke und Kurzbiografie im Exposé ausdrücklich aufführen

Die Seite nennt im Exposé Zielgruppe, Verkaufsargumente und Konkurrenzwerke. Daraus lässt sich ableiten, dass das Exposé die Fragen nach Nutzen, Leserschaft und Konkurrenz beantwortet. Die Buchidee zeigt knapp, welchen Nutzen das Werk verspricht. Ein Beispiel: Ein Ratgeber für Einsteiger im Balkongarten könnte seine Buchidee so vorstellen, dass das gelöste Problem in den ersten Zeilen genannt wird. Wer einen Klappentext schreibt, sollte ihn nicht mit der Inhaltsangabe verwechseln, die die Seite ausdrücklich verlangt: Die Inhaltsangabe gehört zu den drei Unterlagen, der Klappentext wird auf der Seite nicht genannt. Beim Abgleich lässt sich prüfen, ob Titel und Buchidee dasselbe Thema benennen.

Vor dem Versand lässt sich prüfen, ob die Seitenzahl der Textprobe und der geschätzte Umfang der Arbeit zueinander passen.

Welche Texte nicht infrage kommen

Wegen der Programmstruktur kommen laut Münchner Verlagsgruppe bestimmte Texte grundsätzlich nicht infrage. Genannt werden Belletristik, Lyrik und Gedichte, Kinder- und Jugendbücher, Märchen, Promotionsschriften, Habilitationsschriften sowie Magister- und Studienabschlussarbeiten. Daraus folgt, dass ein Roman, ein Gedichtband, ein Kinderbuch oder eine Abschlussarbeit hier nicht eingereicht wird.

Die Seite nennt nur diese Ausschlüsse. Ein positives Programmprofil fehlt, und Imprints oder Themenfelder nennt sie nicht. Deshalb führt dieser Abschnitt keine Reihen, Imprints oder Themenfelder auf. Daraus folgt nicht, dass jedes Sachbuch angenommen wird. Wer weitere Verlage vergleichen möchte, findet über Verlag finden einen Einstieg und kann deren Programme neben diese Ausschlüsse legen.

Für die Einsendung heißt das: Vor dem Versand lässt sich das Programm mit diesen Ausschlüssen abgleichen. Beim Abwägen zwischen dem Weg über eine Literaturagentur oder Verlag und der direkten Einsendung an diesen Verlag hilft der Vergleich: Die Seite beschreibt nur Einsendungen an den Verlag, über Agenturen sagt sie nichts.

Bearbeitungszeit, Absage und Kopien

Laut Münchner Verlagsgruppe liegt die Bearbeitungszeit für unverlangt eingesandte Manuskripte derzeit bei ungefähr drei Monaten. Drei Monate sind ein Richtwert für die Bearbeitung und keine Antwortzusage. Die Seite sagt zugleich, dass nicht jedes Angebot schriftlich abgesagt wird. Außerdem schreibt sie, dass Manuskripte wegen der Vielzahl täglicher Einsendungen in aller Regel nicht individuell kommentiert werden. Wer den Text vor der Einsendung sprachlich überarbeiten möchte, kann dafür ein Buch-Lektorat in Betracht ziehen; eine eigene Lektoratsadresse des Verlags nennt die Seite nicht. Der Stand dieser Angaben ist der 6. Oktober 2026.

Kommt sechs Monate nach der Einreichung des Exposés keine Antwort, behandelt die Seite das als Absage. Die Frist bezieht die Seite ausdrücklich auf die Einreichung des Exposés. Eine Eingangsbestätigung wird nicht verschickt. Telefonische Nachfragen sollen laut Seite unterbleiben. Das Datum der Einreichung des Exposés wird deshalb festgehalten, weil die Seite die sechs Monate daran knüpft.

Zu den Kopien: Der Verlag bittet darum, ausschließlich Kopien zu senden, weil er Exposés und Manuskripte nicht zurücksendet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte schließt er jede Haftung ausdrücklich aus. Ob eine Rücksendung bei beiliegendem Rückporto möglich ist, sagt die Seite nicht.

Manuskript bei der Münchner Verlagsgruppe einreichen: Prüfliste mit vier Punkten

Wer hinter der Münchner Verlagsgruppe steht

Laut Impressum ist die Münchner Verlagsgruppe GmbH in der Türkenstraße 89 in 80799 München für den Inhalt verantwortlich. Kaufverträge über den Webshop entstehen laut Impressum mit der Muttergesellschaft Bonnier Media Deutschland GmbH in München. Diese Angabe betrifft den Webshop; die Manuskriptseite nennt dagegen allein die Münchner Verlagsgruppe GmbH. Die Angaben stammen aus dem Impressum der Verlagsseite und sind mit Stand 6. Oktober 2026 abgerufen.

Die Manuskriptseite nennt als Empfänger allein die Münchner Verlagsgruppe GmbH. Die Manuskriptseite und das Impressum führen keine Imprints und keine Verlagsmarken auf. Deshalb nennt dieser Abschnitt keine Verlagsmarken. Wer statt der direkten Einsendung den Weg über eine Agentur abwägt, kann dafür Literaturagentur finden als Ausgangspunkt nehmen und beide Wege gegeneinander abwägen.

Firmenname und Ort stehen in der Anschrift, wie die Manuskriptseite sie nennt. Für aktuelle Hinweise bleibt die Verlagsseite selbst der Ort, an dem nachgesehen wird. Anschrift und Impressum werden vor dem Versand auf den aktuellen Seiten verglichen, und das Datum des Abrufs wird festgehalten, damit später nachvollziehbar ist, welcher Stand galt. Die vollständige Anschrift aus dem Impressum wird unverändert in den Briefkopf übernommen.

Quellen und Stand

Soll dein Exposé vor dem Versand sprachlich geprüft werden?

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Häufige Fragen zur Einreichung bei der Münchner Verlagsgruppe

Wie schickst du Exposé und Leseprobe an die Münchner Verlagsgruppe?

Stand 6. Oktober 2026 nennt die Seite zwei Wege: Papier an die Münchner Verlagsgruppe GmbH in der Türkenstraße 89 in 80799 München oder eine E-Mail an [email protected]. Eine eigene Lektoratsadresse nennt die Seite nicht.

Reicht ein Exposé allein aus?

Für die Entscheidung benötigt die Münchner Verlagsgruppe laut Seite ein aussagekräftiges Exposé, eine Inhaltsangabe und ein repräsentatives Kapitel der Arbeit. Ob fehlende Punkte zur Ablehnung führen, kündigt die Seite nicht an.

Darf ich eine Word-Datei per E-Mail schicken?

Digital eingereichte Manuskripte sollen aus Sicherheitsgründen ausschließlich als PDF kommen. Word-Dateien und ähnliche Formate kann die Münchner Verlagsgruppe nach eigener Angabe nicht akzeptieren. Diese Vorgabe gilt laut Seite nur für digital Eingereichtes.

Bekomme ich meine Unterlagen zurück?

Die Münchner Verlagsgruppe bittet darum, ausschließlich Kopien zu senden, weil sie Exposés und Manuskripte nicht zurücksendet. Ob eine Rücksendung bei beiliegendem Rückporto möglich ist, sagt die Seite nicht.

Gilt Schweigen des Verlags als Absage?

Kommt sechs Monate nach der Einreichung des Exposés keine Antwort, gilt das laut Münchner Verlagsgruppe als Absage. Die Seite nennt sechs Monate als Zeitpunkt, ab dem Schweigen als Absage gilt. Eine Eingangsbestätigung verschickt sie nicht.

Nimmt die Münchner Verlagsgruppe Romane oder Gedichte an?

Nach eigener Angabe kommen Belletristik und Lyrik wegen der Programmstruktur grundsätzlich nicht infrage. Die Seite nennt nur Ausschlüsse; daraus folgt nicht, dass jedes Sachbuch angenommen wird.

Gehen Manuskripte an die Bonnier Media Deutschland GmbH?

Laut Manuskriptseite gehen Manuskripte an die Münchner Verlagsgruppe GmbH. Das Impressum nennt die Bonnier Media Deutschland GmbH in München als Muttergesellschaft, mit der Kaufverträge über den Webshop zustande kommen.

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