Manuskript an den Pendragon Verlag schicken: Weg und Unterlagen
Pendragon: E-Mail, Unterlagen, Genres und Rückmeldung
Der Pendragon Verlag bittet um Manuskripte per E-Mail, verlangt Inhaltsangabe, Exposé und Probekapitel, nennt eine Liste ausgeschlossener Genres und bittet, von Nachfragen abzusehen (Stand 6. Oktober 2026).
Der Weg per E-Mail an das Lektorat
Der Pendragon Verlag bittet um Manuskripte per E-Mail. Laut der Manuskriptseite, Stand 6. Oktober 2026, schickst du dein Manuskript an die dort genannte Mitarbeiterin, und das Lektorat prüft die Einsendung daraufhin. Als Weg nennt die Seite die E-Mail, ein Formular gehört nicht dazu.
Die Adresse selbst steht auf der Seite nur in verschleierter Schreibweise, mit ausgeschriebenem at statt des Zeichens. Deshalb wird sie hier nicht genannt, und auch der Name der Mitarbeiterin bleibt in diesem Text außen vor. Die Adresse wird auf der Manuskriptseite des Verlags nachgelesen, dort liest du die Schreibweise selbst ab und überträgst sie in deine Mail.
Der Einreichweg ist damit die E-Mail, und die Schreibweise der Adresse wird auf der Seite selbst gelesen. Wer das eigene Manuskript vorab prüfen lassen möchte, kann dafür den Manuskript-Check nutzen, bevor die Mail den Verlag erreicht.

Unterlagen: Inhaltsangabe, Exposé und Probekapitel
Als Unterlagen reichen laut Seite Inhaltsangabe, Exposé und Probekapitel. Das ganze Buch folgt erst, wenn der Verlag es anfordert. Den Aufbau eines Exposés für den Roman kannst du im Beitrag Exposé für den Roman nachlesen, der Aufbau und Umfang erklärt.
| Baustein | Angabe der Verlagsseite | Worauf zu achten ist |
|---|---|---|
| Inhaltsangabe | Gehört zu den genannten Unterlagen | Die Seite nennt keine Seitenzahl und kein Dateiformat dafür |
| Exposé | Gehört zu den genannten Unterlagen | Die Seite nennt keine Dateigröße dafür |
| Probekapitel | Gehört zu den genannten Unterlagen | Ein Probekapitel, mehr nennt die Seite nicht |
| Vollständiges Manuskript auf Anfrage | Wird nur auf Anfrage eingesandt | Die Anfrage geht dem Versand voraus, weitere Regeln nennt die Seite nicht |
Die Seite nennt weder eine Seitenzahl noch ein Dateiformat noch eine Dateigröße. Fehlt eine solche Vorgabe auf der Seite, bleibt sie offen, und du übernimmst keine Maße aus anderen Verlagen.
Daraus leitet sich ab, dass Inhaltsangabe, Exposé und ein Kapitel die Einsendung bilden, während das ganze Buch erst auf Anfrage folgt. Die Einsendung ist damit als Paket aus drei Teilen gedacht. Das vollständige Manuskript bleibt bis zur Anfrage bei dir.
Ausgeschlossene Genres im Programm
Die Manuskriptseite nennt mehrere Gattungen, die der Verlag grundsätzlich nicht veröffentlicht. Dazu zählen Fantasy, Science Fiction, Kochbücher und Fachbücher. Ebenfalls aufgeführt werden Reise- und Lebensberichte, Autobiografien und Kinderbücher, dazu Bildbände, Tier- und Naturbücher sowie Sekundärliteratur. Wer seinen Text sprachlich überarbeiten möchte, kann dafür ein Buch-Lektorat nutzen, bevor die Einsendung erfolgt.
Die Manuskriptseite nennt nur Ausschlüsse und keine Wunschgenres. Eine Liste dessen, was der Verlag gezielt sucht, findet sich dort nicht. Darum bittet die Seite, vorab zu klären, ob dein Buch ins Programm passt, bevor du einsendest.
Daraus folgt, dass das Genre deines Textes vor der Einsendung gegen diese Liste gelesen wird. Liegt dein Text in einem der genannten Felder, fällt er unter den Ausschluss, den die Seite nennt. Die Liste gibt dir damit einen klaren Rahmen, aber keinen Wunschkatalog.
Auch wenn Lyrik und Krimis im Programm vorkommen, bleiben die genannten Ausschlüsse bestehen, wie der Abschnitt zum Verlagsprofil zeigt.
Keine Nachfragen und keine Begründung bei Absage
Die Seite bittet darum, den Stand der Prüfung nicht zu erfragen, also nicht nachzuhaken. Wegen der großen Zahl an Einsendungen ist dem Verlag im Absagefall keine ausführliche Begründung möglich. Eine Prüffrist nennt die Seite nicht, ebenso wenig eine Regel, ab wann Schweigen als Absage zählt.
Für den Fall einer Einsendung per Post verweist der rechtliche Hinweis darauf, dass der Verlag laut Hinweis nicht für nicht angeforderte Manuskripte, Bildmaterial oder Daten haftet. Der Verlag bittet, auf Originale zu verzichten. Unverlangt Eingesandtes geht nicht zurück, außer ein ausreichend frankierter Rückumschlag liegt bei. Die Post ist auf der Seite nicht als gewünschter Weg genannt, genannt wird die E-Mail.
Keine Nachfrage ist vorgesehen, und die Wartezeit bleibt offen, weil die Seite keine Zeitspanne nennt. Wer sich zusätzlich über den Weg über eine Agentur informieren möchte, liest im Beitrag Literaturagentur finden die Alternative im Überblick.
Was für ein Verlag ist Pendragon?
Seit 1981 besteht der Pendragon Verlag. Nach der Verlagsseite stehen Romane im Vordergrund, die Schauplätze der deutschen Geschichte aus verschiedenen Epochen aufgreifen. Daneben nennt die Seite Werke aus anderen Kulturen, Krimis und Lyrik.
Der Verlag bezeichnet sich als kleinen Verlag mit großer Vielfalt. 2020, 2022 und 2025 erhielt er den Deutschen Verlagspreis. Die Verlagsseite beschreibt damit das Programm, während die Einreichregeln auf der Manuskriptseite stehen. Wer neben diesem Haus weitere Häuser vergleichen möchte, findet im Beitrag Verlag finden einen Einstieg.
Daraus folgt, dass Lyrik und Krimis im Programm vorkommen, die Ausschlüsse der Manuskriptseite aber trotzdem gelten. Die Genrefrage entscheidet sich damit an der Liste aus dem vorherigen Abschnitt, nicht allein am Verlagsprofil. Wer ein Krimi-Manuskript anbieten will, liest deshalb beide Angaben zusammen.
Die Verlagsseite und die Manuskriptseite haben unterschiedliche Aufgaben: Die eine zeigt, was im Fokus steht, die andere regelt den Einreichweg und die Ausschlüsse. Beides getrennt zu lesen hilft, die Aussagen klar auseinanderzuhalten.

Impressum: Bielefeld als Sitz
Im Impressum steht der Firmenname Pendragon Verlag, als Ort ist Bielefeld genannt. Eine Rechtsform nennt das Impressum nicht, und eine Einreichadresse steht dort ebenfalls nicht. Wer für die eigene Einsendung einen Klappentext vorbereitet, unterscheidet ihn im Beitrag Klappentext von der Inhaltsangabe.
Die Bielefelder Anschrift beschreibt nur das Umfeld des Verlags. Die Anschrift öffnet keinen zusätzlichen Weg für Manuskripte, denn der Weg bleibt die E-Mail an das Lektorat. Auch Post wird dadurch nicht zum gewünschten Weg, wie der Abschnitt zu den Rückmeldungen zeigt.
Das Impressum ist damit eine Quelle für den Firmennamen und den Ort, nicht für den Einreichweg. Die Angaben stehen in unterschiedlichen Quellen: die Anschrift im Impressum, den Einreichweg auf der Manuskriptseite.
Wie ein anderer Verlag seine Vorgaben beschreibt, zeigt der Ratgeber Diogenes Manuskript einreichen.
Quellen und Stand
- Pendragon Verlag, Manuskripte: www.pendragon.de (geprüft am 2026-10-06)
- Pendragon Verlag, Manuskripte: www.pendragon.de (weitere Quelle) (geprüft am 2026-10-06)
- Pendragon Verlag, Manuskripte: www.pendragon.de (Quelle 2) (geprüft am 2026-10-06)
- Pendragon Verlag, Manuskripte: www.pendragon.de (Quelle 3) (geprüft am 2026-10-06)
- Pendragon Verlag, Manuskripte: www.pendragon.de (Quelle 4) (geprüft am 2026-10-06)
- Pendragon Verlag, Verlag: www.pendragon.de (geprüft am 2026-10-06)
- Pendragon Verlag, Impressum: www.pendragon.de (geprüft am 2026-10-06)