Manuskript beim Haymon Verlag einreichen: Was der Verlag sagt

Haymon Verlag: Unterlagen, Weg und offene Punkte

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 9. Oktober 2026 · Buch veröffentlichen

Der Haymon Verlag bittet Stand 9. Oktober 2026 um Exposé und Leseprobe per E-Mail und nennt weder Umfang noch Frist für diese Unterlagen.

Wofür steht der Haymon Verlag?

Der Haymon Verlag schreibt, dass er auf neue Texte, Stimmen und Blickwinkel gespannt ist. Diese Formulierung findet sich auf der Manuskriptseite des Verlags und richtet sich an Autorinnen und Autoren, die ein eigenes Projekt vorstellen möchten. Als Mission nennt der Verlag den Wunsch, unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen zu lassen und Bücher zu veröffentlichen, die Leserinnen und Leser zum Nachdenken bringen, im besten Fall sogar zu einem Umdenken anregen. Diese Selbstbeschreibung zeigt eine inhaltliche Ausrichtung, aber keine formale Vorgabe für eine Einsendung.

An anderer Stelle seines Webauftritts betont der Verlag außerdem, wie sehr er sich auf frische Texte, ungewöhnliche Stimmen und neue Blickwinkel freut. Damit wiederholt und ergänzt der Verlag seine Grundhaltung an zwei verschiedenen Stellen seiner Seite. Wichtig ist dabei, was dort nicht steht: Weder bestimmte Genres noch Ausschlüsse noch konkrete Auswahlkriterien für eingehende Manuskripte werden benannt. Wer also wissen möchte, ob ein Krimi, ein Gegenwartsroman oder ein Sachbuch gewünscht ist, findet dazu auf diesen Seiten keine Angabe.

Aus dieser Haltung lässt sich ableiten, dass neue Stimmen beim Verlag grundsätzlich willkommen sind. Das ist jedoch keine Annahmeregel und keine Zusage, dass ein bestimmtes Manuskript angenommen wird. Wer vor dem Versand noch einmal auf Konsistenz, Stil und Aufbau des eigenen Textes schauen möchte, kann einen Manuskript-Check nutzen, um das Projekt vorab realistisch einzuordnen. Die Offenheit des Verlags ersetzt keine eigene Einschätzung des Textes und keine sorgfältige Prüfung der Unterlagen vor dem Versand an den Verlag.

Manuskript beim Haymon Verlag einreichen: der Ablauf in drei Schritten

Was schickt man an Haymon?

Der Verlag bittet darum, zwei Unterlagen vorzubereiten: ein Exposé und eine Leseprobe, die per E-Mail an die Adresse geschickt werden, die auf der Manuskriptseite des Verlags hinterlegt ist. Diese Adresse ist auf der Manuskriptseite des Verlags hinterlegt und wird hier nicht ausgeschrieben. Die beiden genannten Bausteine, Exposé und Leseprobe, bilden damit den vollständigen Rahmen dessen, was der Verlag an dieser Stelle ausdrücklich verlangt. Wie der Folio Verlag mit Einsendungen umgeht, beschreibt die Seite Folio Verlag Manuskript einreichen.

Die folgende Übersicht fasst zusammen, was der Verlag dazu nennt und worauf beim Zusammenstellen der Unterlagen zu achten ist.

Tabelle: Baustein, Angabe des Verlags, Worauf zu achten ist
BausteinAngabe des VerlagsWorauf zu achten ist
Exposéwird als Unterlage verlangtverständliche Zusammenfassung von Handlung und Figuren
Leseprobewird als Unterlage verlangtrepräsentativer Ausschnitt aus dem Manuskript
Versandwegper E-Mail an die genannte AdresseAdresse direkt von der Manuskriptseite übernehmen
Umfangkeine Angabe laut Verlageigene Einschätzung vor dem Versand treffen

Weder zum Umfang der Leseprobe noch zum Dateiformat noch zu einer Frist macht der Verlag eine Angabe. Dieses Schweigen ist keine Absage und auch kein Hinweis darauf, dass eine Einsendung unerwünscht wäre, sondern schlicht eine Lücke in den dort genannten Angaben. Wer sich beim Aufbau der Unterlagen unsicher ist, findet unter Exposé für den Roman eine Orientierung, wie ein solches Dokument sinnvoll strukturiert werden kann, bevor es gemeinsam mit der Leseprobe verschickt wird.

An wen geht die Einsendung?

Die Kontaktseite des Verlags bittet darum, Manuskriptangebote an eine gesonderte Adresse zu schicken, und verweist für die genauen Richtlinien auf die Seite Manuskripte. Auch diese Adresse wird hier nicht ausgeschrieben. Der Verweis zeigt, dass die Kontaktseite selbst keine vollständigen Einreichregeln enthält, sondern an anderer Stelle im Webauftritt darauf verweist.

Auf derselben Kontaktseite führt der Verlag neben dem Haymon Verlag auch Haymon Krimi auf, mit eigenem Programm und eigenen Ansprechpersonen. Damit wird deutlich, dass der Verlag intern zwischen zwei Programmlinien unterscheidet. Allerdings sagt der Verlag nicht, ob Manuskripte für Haymon Krimi an dieselbe Adresse wie andere Manuskriptangebote gehen oder ob dafür eine andere Ansprechperson zuständig ist.

Daraus lässt sich ableiten, dass die genannte Manuskriptadresse für Angebote gedacht ist und dass vor dem Versand ein Blick auf die Seite Manuskripte sinnvoll ist, um die dort genannten Angaben zu lesen. Wer zusätzlich prüfen möchte, ob statt einer Direkteinsendung auch ein anderer Weg sinnvoll ist, kann sich mit dem Thema Literaturagentur finden befassen, um diesen Weg als Alternative einzuordnen. Die Unterscheidung zwischen den beiden Programmlinien zeigt zudem, dass ein genauer Blick auf die jeweilige Zuständigkeit vor dem Versand hilfreich ist.

Was sagt der Verlag zur Antwort?

Der Verlag schreibt, dass eine Kontaktaufnahme ihn freut, wenn Autorinnen oder Autoren gerade an einem Manuskript arbeiten, das zum eigenen Programm passen könnte. Diese Formulierung signalisiert eine grundsätzliche Offenheit gegenüber Einsendungen und richtet sich direkt an Menschen, die noch an einem Text arbeiten oder ihn bereits fertiggestellt haben.

Zur Bearbeitungsdauer, zu einer Rückmeldung oder zu möglichen Absagen sagt der Verlag nichts. Dieses Schweigen bedeutet nicht, dass es grundsätzlich keine Rückmeldung gibt, sondern lediglich, dass die Seite dazu keine Angabe macht. Wer also eine Einsendung vorbereitet, sollte wissen, dass sich offene Fragen zur Reaktionszeit nicht aus der Verlagsseite selbst beantworten lassen.

Daraus folgt, dass Kontakt grundsätzlich erwünscht ist, die Frage nach einer Antwort aber offen bleibt und sich letztlich nur direkt mit dem Verlag selbst klären lässt. Wer parallel weitere Häuser in Betracht zieht, kann sich mit Verlag finden breiter orientieren und das eigene Manuskript mehreren möglichen Adressaten vorstellen. Wie ein anderer österreichischer Verlag seinen Einreichweg beschreibt, zeigt sich, wenn du Haymon und Residenz vergleichen möchtest, denn nicht jedes Haus beschreibt seinen Weg zur Einsendung auf dieselbe Art und mit denselben Angaben. Ein solcher Vergleich kann helfen, die eigene Erwartung an eine Rückmeldung realistischer einzuordnen, ohne dass daraus eine feste Regel für Haymon selbst folgt oder sich eine verbindliche Frist ableiten lässt. Beide Wege liefern zusätzliche Orientierung, ersetzen aber keine direkte Anfrage beim Verlag selbst.

Was für ein Verlag ist Haymon?

Der Verlag entstand nach eigener Angabe im Jahr 1982 und blickt damit auf eine Geschichte von mehr als vier Jahrzehnten zurück. Diese Selbstauskunft findet sich auf der Seite, die den Verlag vorstellt, und beschreibt damit vor allem die Geschichte und das Bestehen des Hauses, nicht seine aktuelle Programmausrichtung im Detail. Den Folio Verlag und Haymon stellt der Vergleich Folio Verlag oder Haymon gegenüber.

Die Angabe zum Alter des Verlags sagt nichts über Auswahlkriterien für Einsendungen aus. Wer also hofft, aus dem langen Bestehen eine bestimmte Vorliebe für Genres oder Themen ableiten zu können, findet dafür auf dieser Seite keine Grundlage. Das Alter eines Verlags und die Kriterien, nach denen Manuskripte angenommen werden, sind zwei voneinander getrennte Fragen, die nicht automatisch zusammenhängen.

Ein seit Jahrzehnten bestehender Verlag kann bei der Einordnung helfen, etwa wenn es um die Größe, die Bekanntheit oder die Verlagsgeschichte geht, ergibt aber keine Erfolgsaussicht für eine konkrete Einsendung. Wer vor dem Versand noch an der sprachlichen Qualität des eigenen Textes arbeiten möchte, kann sich mit Buch-Lektorat befassen, um die Überarbeitung gezielt vor dem Versand anzugehen. Das lange Bestehen des Hauses sagt nichts darüber aus, wie lange eine Prüfung im Einzelfall dauert. Wer die Verlagsgeschichte und die eigene Textqualität getrennt betrachtet, trifft realistischere Entscheidungen bei der Auswahl möglicher Verlage für die eigene Einsendung.

Manuskript beim Haymon Verlag einreichen: Prüfliste mit vier Punkten

Wer steht im Impressum?

Das Impressum nennt die Haymon Verlag Ges.m.b.H. mit Sitz in Innsbruck. Diese Angabe beschreibt die rechtliche Form und den Ort, an dem der Verlag registriert ist, und ist Teil der üblichen Pflichtangaben einer Webseite.

Das Impressum nennt die Rechtsform und den Sitz des Unternehmens, sagt aber nichts darüber, wie eingehende Manuskripte geprüft werden oder wer innerhalb des Hauses für diese Prüfung zuständig ist. Wer also nach Details zum Prüfverfahren sucht, findet im Impressum keine entsprechende Angabe, sondern lediglich die formalen Angaben zum Unternehmen selbst.

Daraus lässt sich ableiten, dass der Sitz in Innsbruck für die Einsendung selbst ohne praktische Folgen bleibt, weil der Einreichweg laut Verlag per E-Mail läuft und nicht an die im Impressum genannte Anschrift gebunden ist. Wer sich zusätzlich mit der Außendarstellung des eigenen Buchs beschäftigen möchte, kann sich mit Klappentext befassen, um den Unterschied zwischen einer kurzen Werbebeschreibung und einer ausführlichen Inhaltsangabe nachzuvollziehen. Der Sitz eines Verlags sagt letztlich nichts darüber aus, auf welchem Weg ein Manuskript tatsächlich eingereicht wird.

Quellen und Stand

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Häufige Fragen zur Einreichung beim Haymon Verlag

Reicht es, nur eine Leseprobe ohne Exposé zu schicken?

Der Verlag bittet ausdrücklich um Exposé und Leseprobe per E-Mail an die auf der Manuskriptseite genannte Adresse. Beide Unterlagen werden also gemeinsam genannt, eine einzelne Leseprobe allein deckt diese Angabe nicht ab.

Sagt der Verlag etwas zum Genre, das gesucht wird?

Nein, der Verlag nennt keine Genres, Ausschlüsse oder Auswahlkriterien für Einsendungen. Beschrieben wird lediglich die Offenheit gegenüber neuen Texten, Stimmen und Blickwinkeln, ohne ein bestimmtes Genre zu benennen.

Gilt die genannte Manuskriptadresse auch für Haymon Krimi?

Die Kontaktseite führt neben dem Haymon Verlag auch Haymon Krimi mit eigenem Programm und eigenen Ansprechpersonen auf, sagt aber nicht, ob Krimi-Manuskripte an dieselbe Adresse gehen wie andere Angebote.

Kann ich erfahren, wie lange die Prüfung meines Manuskripts dauert?

Der Verlag macht dazu keine Angabe zu Bearbeitungsdauer, Rückmeldung oder Absagen. Dieses Schweigen ist keine Absage, die Antwortfrage lässt sich aber nur direkt mit dem Verlag selbst klären.

Spielt der Sitz des Verlags in Innsbruck für die Einsendung eine Rolle?

Das Impressum nennt die Haymon Verlag Ges.m.b.H. mit Sitz in Innsbruck, der Einreichweg läuft laut Verlag aber per E-Mail und ist nicht an diese Anschrift gebunden.

Welchen Umfang sollte die Leseprobe haben?

Der Verlag nennt keinen Umfang für die Leseprobe und auch kein Dateiformat. Als allgemeine Praxis sind wenige Kapitel üblich, eine eigene Vorgabe des Verlags dazu gibt es laut Verlag nicht.

Hilft das lange Bestehen des Verlags bei der Einschätzung meiner Chancen?

Der Verlag wurde nach eigener Angabe 1982 gegründet und besteht seit mehr als 40 Jahren. Diese Angabe hilft bei der Einordnung des Hauses, sagt aber nichts über Auswahlkriterien für einzelne Einsendungen aus.

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