Beim Carl Hanser Verlag einreichen: Unterlagen, Weg und Wartezeit im Überblick

Hanser: Exposé, Leseprobe, Weg und Frist

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 30. September 2026 · Buch veröffentlichen

Der Carl Hanser Verlag bittet um ein knappes Exposé und eine Leseprobe von etwa 15 Seiten. Der Hanser Literaturverlag nimmt nur elektronische Einsendungen an; Hanser Berlin, hanserblau und Zsolnay bevorzugen den Postweg. Originale und Rückporto entfallen, und Schweigen nach zehn Wochen gilt als Absage.

Welche Unterlagen der Carl Hanser Verlag erwartet

Der Carl Hanser Verlag bittet um ein knappes Exposé und eine Leseprobe von etwa 15 Seiten. Diese Angabe findet sich auf der Einsendeseite des Verlags, wo die Frage beantwortet wird, ob Projekte zur Prüfung eingesandt werden können. Die Vorgabe bezieht sich auf alle Marken des Hauses: Hanser Kinder- und Jugendbuch, Hanser Berlin, hanserblau sowie Zsolnay sind dort ausdrücklich benannt.

Weitere Unterlagen, etwa ein Begleitschreiben oder eine Autorenbiografie, werden an dieser Stelle der Hinweise nicht verlangt. Für die Vorbereitung bedeutet das, das Projekt auf zwei Dokumente zu verdichten: ein kurzes Exposé und einen Textauszug in der genannten Größenordnung. Wer den Aufbau eines solchen Dokuments vertiefen möchte, findet unter Exposé für den Roman eine ausführliche Anleitung zu Struktur und Inhalt dieses Arbeitsmittels.

Die Einsendeseite trifft keine Aussage darüber, ob ein längerer Auszug oder ein vollständiges Manuskript unerwünscht wäre. Sie benennt lediglich, was der Verlag für die Einsendung vorschlägt. Das Exposé und die Leseprobe bilden damit den belegten Einstieg in das Prüfverfahren des Verlags, nicht den abschließenden Maßstab für den Umfang eines Projekts.

Das Haus besteht aus mehreren Marken mit unterschiedlichen Programmschwerpunkten. Wer ein Projekt für eine dieser Marken vorbereitet, orientiert sich an denselben Angaben zu Exposé und Leseprobe. Die Einsendeseite behandelt alle genannten Marken in einem gemeinsamen Hinweis, was zeigt, dass die Vorgabe hausübergreifend gilt, auch wenn der Einreichweg je nach Marke verschieden ist.

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Einreichweg je nach Verlagsmarke

Für Belletristik, Sachbuch und Kinder- und Jugendbuch ist beim Haus der Hanser Literaturverlag zuständig. Einsendungen nimmt dieser Verlag nach eigener Angabe ausschließlich in elektronischer Form entgegen. Die Einsendeseite nennt dafür die Mailadresse [email protected]; ein Einreichformular oder ein eigenes Onlineportal wird dort nicht erwähnt. Diese Regelung gilt ausschließlich für den Hanser Literaturverlag und nicht für die übrigen Marken des Hauses.

Tabelle: Baustein, Belegte Vorgabe, Worauf zu achten ist
BausteinBelegte VorgabeWorauf zu achten ist
UnterlagenKnappes Exposé und Leseprobe von etwa 15 SeitenKein Anschreiben oder Vita verlangt
Einreichweg Hanser LiteraturverlagNur elektronisch an [email protected]Kein Formular oder Portal genannt
Einreichweg Hanser Berlin, hanserblau, ZsolnayPostalisch: Lehrter Str. 57, Haus 4, 10557 Berlin oder Prinz-Eugen-Str. 30, A-1040 WienAls freundliche Möglichkeit formuliert, keine Rücksendung
Originale und RückportoKeine Originale, kein RückportoKeine Rücksendung, keine Aufbewahrung, keine Haftung
RückmeldungSchweigen nach zehn Wochen gilt als AbsageKeine Eingangsbestätigung zugesagt

Für Hanser Berlin, hanserblau sowie den Paul Zsolnay Verlag in Wien ist dagegen der Postweg vorgesehen. Hanser Berlin und hanserblau sind unter der Adresse Lehrter Straße 57, Haus 4, 10557 Berlin erreichbar; für den Paul Zsolnay Verlag in Wien gilt die Prinz-Eugen-Straße 30, A-1040 Wien. Die Seite formuliert das als freundliche Möglichkeit. Zum Umfang der beiliegenden Unterlagen verweist sie auf die allgemeinen Angaben zu Exposé und Leseprobe. Weder eine Eingangsbestätigung noch eine Rücksendung der Postsendung wird zugesagt.

Die Wahl der Verlagsmarke entscheidet also darüber, ob die Unterlagen per E-Mail oder per Post verschickt werden. Der Weg unterscheidet sich je nach Marke. Wer vor der Einsendung prüfen möchte, wie das eigene Projekt sprachlich und inhaltlich wirkt, kann dafür einen Manuskript-Check nutzen. Am beschriebenen Einreichweg ändert das nichts.

Ausgeschlossene Genres und die Programmwahl

Auf der Einsendeseite des Carl Hanser Verlags sind Bereiche aufgeführt, für die das Haus ausdrücklich kein Interesse zeigt. Dazu zählen auf der einen Seite Bildbände, Comics, Erotik und Esoterik sowie Geschenkbücher und Kochbücher. Auf der anderen Seite nennt die Liste auch Fantasy, Märchen, Science-Fiction und Theaterstücke sowie Ratgeber und Reise- oder Lebensberichte. Projekte aus diesen Bereichen haben nach den Angaben der Seite beim Verlag keine Aussicht auf Interesse.

Für andere Genres enthält die Seite keine einschränkende Aussage. Eine ausdrückliche Zusage für nicht genannte Bereiche gibt es dort ebenfalls nicht. Der Verlag bittet außerdem darum, sich vor dem Versand über die Verlagsprogramme zu informieren, damit die richtige Marke für das Projekt gewählt wird. Das Haus umfasst neben dem Hanser Literaturverlag weitere Marken: Hanser Kinder- und Jugendbuch, Hanser Berlin, hanserblau sowie den Paul Zsolnay Verlag in Wien.

Die Seite hält fest, dass die Verantwortung für die Programmwahl bei den Einsendenden liegt. Eine Weiterleitung falsch adressierter Einsendungen an eine andere Marke des Hauses ist dort nicht zugesagt. Wer noch auf der Suche nach dem richtigen Verlag ist, kann über die Übersicht Verlag finden verschiedene Häuser und ihre Schwerpunkte miteinander vergleichen und so die Einsendung gezielt planen.

Die Kombination aus der Liste ausgeschlossener Genres und der Bitte zur Programmrecherche macht deutlich: Eine Einsendung an den falschen Adressaten führt nach diesen Angaben nicht weiter. Wer das Programm vorab genau studiert, spart sich den Aufwand einer fehlgeleiteten Einsendung. Die sorgfältige Auswahl der passenden Marke gehört damit zu den notwendigen Vorbereitungsschritten, bevor Exposé und Leseprobe fertiggestellt werden.

Keine Originale, kein Rückporto, keine Haftung

Der Carl Hanser Verlag bittet in einem zusammenhängenden Abschnitt seiner Einsendeseite darum, keine Originale zu schicken. Die Seite begründet diese Bitte mit der hohen Zahl der eingehenden Einsendungen. Aufgrund dieser Menge ist eine Aufbewahrung der eingereichten Unterlagen nicht möglich, und eine Rücksendung findet ebenfalls nicht statt. Deshalb soll den Unterlagen kein Rückporto beigelegt werden.

Für Einsendungen übernimmt der Verlag keine Haftung. Das gilt für Postsendungen an die Berliner oder Wiener Adresse ebenso wie für elektronisch übermittelte Dateien. Wer sein Projekt einsendet, schickt daher nur Kopien oder Dateien und behält das Original im eigenen Besitz. Ob eine eingereichte Arbeit nach der Sichtung vernichtet wird, lässt die Seite ausdrücklich offen.

Wer den Text vor der Einsendung noch einmal überarbeiten lassen möchte, findet unter dem Stichwort Buch-Lektorat Hinweise zu professionellen Lektoratsangeboten. Die Einsenderegeln des Verlags, also kein Original und kein Rückporto, bleiben davon unberührt.

Zusammengefasst gelten für die praktische Vorbereitung des Pakets folgende belegte Punkte: Das eingesandte Material wird nicht zurückgeschickt und nicht aufbewahrt, eine Haftung übernimmt der Verlag nicht. Diese Regeln stehen im selben Absatz auf der Einsendeseite und beziehen sich ausdrücklich auf alle eingereichten Unterlagen, unabhängig davon, ob sie postalisch oder elektronisch eingehen.

Schweigen nach zehn Wochen gilt als Absage

Wer Exposé und Leseprobe an den Carl Hanser Verlag schickt, wartet anschließend auf eine Reaktion des Hauses. Die Hinweise auf der Einsendeseite legen fest, wie ausbleibende Post gedeutet werden soll: Wer innerhalb von zehn Wochen keine Nachricht erhält, soll das Schweigen als ablehnende Entscheidung verstehen. Eine gesonderte Absagemitteilung wird dabei nicht zugesagt.

Eine Eingangsbestätigung ist auf der Seite ebenfalls nicht vorgesehen. Die Frist von zehn Wochen ist kein Termin, bis zu dem der Verlag eine Rückmeldung bei Interesse garantiert. Sie beschreibt allein, ab wann fehlendes Feedback als Nein gilt. Ob bei bestehendem Interesse innerhalb dieser Spanne eine Nachricht kommt, regelt die Seite ausdrücklich nicht.

Wer zusätzlich eine Literaturagentur einschalten möchte, kann über den Abschnitt Literaturagentur finden prüfen, welche Voraussetzungen dort jeweils gelten. Das Verfahren beim Carl Hanser Verlag ändert sich dadurch nicht: Bleibt eine Antwort aus, gilt die Einsendung nach Ablauf der genannten Frist als abgelehnt.

Die Funktion der Zehn-Wochen-Angabe ist damit klar eingegrenzt. Sie ist keine Bearbeitungsgarantie, sondern die Grenze zwischen Warten und dem Übergang zur nächsten Einsendung. Wer das Verfahren kennt, kann die Wartezeit sinnvoll nutzen, zum Beispiel für die Überarbeitung weiterer Projekte oder die Recherche zu anderen Verlagen des Hauses.

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Auf Nachfragen zum Einsendestand wird verzichtet

Auf seiner Einsendeseite hält der Carl Hanser Verlag ausdrücklich fest, dass Anfragen zum Stand einer Einsendung nicht erwünscht sind. Das gilt sowohl für telefonische als auch für schriftliche Kontaktaufnahmen. Als Grund nennt die Seite die Vielzahl der eingehenden Projekte: Das Verfahren sieht laut den Hinweisen wegen der Vielzahl der Einsendungen nur Einsendung und Abwarten vor.

Weder einen telefonischen Auskunftsdienst noch eine schriftliche Zwischenmeldung sagt die Seite zu. Wer nach Ablauf der zehn Wochen keine Rückmeldung erhalten hat, soll das als Absage auffassen und keine weiteren Kontaktversuche unternehmen. Ein Rückmeldeverfahren für Zwischenstände ist in den Hinweisen nicht vorgesehen.

Das Verfahren besteht damit aus zwei klar getrennten Schritten: Einsendung der Unterlagen und Abwarten des Ergebnisses. Wer vorab noch prüfen möchte, wie sich Exposé und Klappentext voneinander unterscheiden, findet unter dem Stichwort Klappentext eine Gegenüberstellung beider Dokumente. Ein vollständig vorbereitetes Paket aus Exposé und Leseprobe ist der einzige belegte Ausgangspunkt für den Prüfvorgang beim Carl Hanser Verlag.

Wer dieses Ablaufschema kennt, kann seine Erwartungen entsprechend ausrichten: Nach dem Versand der Unterlagen gibt es keinen belegten Kanal für Statusanfragen. Die Seite sieht das Schweigen des Verlags nach zehn Wochen als abschließendes Signal, ohne dass es einer weiteren Handlung bedarf.

Quellen und Stand

Der vollständige Titel zu „Beim Carl Hanser Verlag einreichen: Unterlagen, Weg und Wartezeit im Überblick“ lautet „Hanser Manuskript einreichen: Vorgaben 2026“.

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Häufige Fragen zur Einreichung bei Hanser

Was muss beim Carl Hanser Verlag eingesandt werden?

Der Verlag nennt auf seiner Einsendeseite zwei Unterlagen: ein knappes Exposé und eine Leseprobe von etwa 15 Seiten. Weitere Dokumente wie ein Anschreiben oder eine Autorenbiografie werden an dieser Stelle nicht verlangt. Diese Vorgabe gilt für alle Projekte, die für das Haus bestimmt sind, und wird ausdrücklich auf mehrere Marken bezogen, darunter Hanser Kinder- und Jugendbuch, Hanser Berlin, hanserblau und Zsolnay.

Für welche Genres ist der Carl Hanser Verlag nach eigener Aussage nicht der richtige Adressat?

Auf der Einsendeseite stehen folgende Bereiche als nicht relevant: Bildbände, Comics, Erotik, Esoterik, Fantasy, Geschenkbücher, Kochbücher, Märchen, Ratgeber, Reise- oder Lebensberichte, Science-Fiction und Theaterstücke. Projekte aus diesen Bereichen haben nach den Angaben der Seite beim Verlag keine Aussicht auf Interesse. Für andere Genres trifft die Seite keine einschränkende Aussage, gibt aber auch keine ausdrückliche Zusage.

Wie wird ein Projekt beim Hanser Literaturverlag eingereicht?

Der Hanser Literaturverlag, der Belletristik, Sachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch umfasst, nimmt Einsendungen ausschließlich elektronisch an. Die Seite nennt als Adresse [email protected]. Ein Portal oder ein Formular wird nicht erwähnt. Diese Regelung gilt nur für den Hanser Literaturverlag; für Hanser Berlin, hanserblau und den Paul Zsolnay Verlag in Wien ist der Postweg vorgesehen.

Was gilt für Originaldokumente bei einer Einsendung an den Carl Hanser Verlag?

Der Verlag bittet darum, keine Originale zu schicken. Die Seite begründet das mit der hohen Zahl der eingehenden Einsendungen, die weder aufbewahrt noch zurückgesandt werden können. Aus demselben Grund soll kein Rückporto beigelegt werden. Der Verlag übernimmt für Einsendungen keine Haftung. Wer Unterlagen behalten möchte, schickt daher ausschließlich Kopien oder Dateien.

Was bedeutet es, wenn nach einer Einsendung innerhalb von zehn Wochen keine Antwort eintrifft?

Die Einsendeseite legt fest, dass Schweigen als Absage gilt: Wer innerhalb von zehn Wochen keine Nachricht erhält, soll das als ablehnende Entscheidung verstehen. Eine gesonderte Absage ist nicht zugesagt. Die Seite verspricht auch nicht, dass bei Interesse innerhalb dieser Frist eine Rückmeldung erfolgt; sie regelt nur, wie ausbleibendes Feedback zu deuten ist.

Warum bittet der Carl Hanser Verlag, Nachfragen zum Stand einer Einsendung zu unterlassen?

Als Grund für diese Bitte nennt die Seite die Vielzahl der Einsendungen. Das gilt sowohl für telefonische als auch für schriftliche Kontaktaufnahmen. Die Seite sieht keinen Dienst für Statusauskünfte vor. Wer nach zehn Wochen keine Rückmeldung erhalten hat, soll das als Absage werten und keine weiteren Anfragen stellen.

Wohin wird ein Projekt für den Paul Zsolnay Verlag eingesandt?

Für den Paul Zsolnay Verlag in Wien ist der Postweg vorgesehen. Die Einsendeseite nennt die Adresse Prinz-Eugen-Straße 30, A-1040 Wien. Für Hanser Berlin und hanserblau gilt die Berliner Adresse Lehrter Straße 57, Haus 4, 10557 Berlin. Beide Möglichkeiten werden auf der Seite als freundliche Einladung formuliert. Zum Umfang der Unterlagen verweist die Seite auf die allgemeinen Hinweise zu Exposé und Leseprobe.

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