Manuskript an Klett-Cotta senden: nur per E-Mail im PDF-Format

Klett-Cotta: E-Mail, Lektorate, Unterlagen und Rückmeldung

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 6. Oktober 2026 · Buch veröffentlichen

Wer Klett-Cotta ein Manuskript anbieten möchte, findet hier den Weg laut Verlagsseite. Stand 6. Oktober 2026 nimmt der Verlag Angebote nur per E-Mail im PDF-Format entgegen, mit einem Exposé und einem Kapitel von höchstens 30 Seiten. Der Beitrag erklärt außerdem die Lektoratsadressen, die ausgeschlossenen Genres und die Rückmeldung nach drei Monaten.

Der Einreichweg führt nur über die E-Mail

Klett-Cotta nimmt Manuskriptangebote ausschließlich per E-Mail entgegen. Die Manuskriptseite gilt gemeinsam für Klett-Cotta, Tropen und Schattauer. Angebote gehen als PDF-Datei ein, und der Anhang darf 9 MB nicht überschreiten. Andere Dateiformate werden aus Sicherheitsgründen nicht berücksichtigt. Vor dem Versand wird geprüft, ob der Text als einzelne PDF-Datei vorliegt und die Größe eingehalten ist.

Die Kontaktseite erklärt, dass ungefragt angebotene Texte nur per Mail infrage kommen und der Postweg dafür nicht vorgesehen ist. Handschriftliche Vorlagen sowie CD-ROMs, Disketten und USB-Sticks werden nicht berücksichtigt. Ein Online-Formular oder eine Postadresse für Manuskripte nennt die Seite nicht. Die Aussage bezieht sich auf unaufgefordert eingesandte Manuskripte, nicht auf Unterlagen, die der Verlag angefragt hat.

Daraus folgt für dich: Gesendet wird ein einzelnes PDF mit höchstens 9 MB Anhang, denn Ausdruck, Stick oder Handschrift werden nicht berücksichtigt. Die Angaben gelten für Klett-Cotta, Tropen und Schattauer gemeinsam, deshalb überträgst du keine Regel eines dieser Häuser auf ein anderes. Wer den Text vorab einordnen möchte, liest den Ratgeber Manuskript-Check, bevor die Mail verschickt wird.

Für belletristische Projekte sind ein knappes Exposé und ein repräsentatives Kapitel von höchstens 30 Seiten vorgesehen, bei Sach- und Fachbüchern kommen Inhaltsverzeichnis und eine aussagekräftige Passage hinzu.

Manuskript bei Klett-Cotta einreichen: der Ablauf in drei Schritten

Welche Unterlagen der Verlag verlangt

Für belletristische Texte fordert der Verlag ein Exposé, das knapp gehalten ist, dazu ein Kapitel, das den Text repräsentiert und nicht mehr als 30 Seiten umfasst. Die 30 Seiten sind damit eine Obergrenze. Wie du ein solches Dokument aufbaust, zeigt dir der Beitrag Exposé für den Roman.

Für Sach- und Fachbücher gelten andere Bausteine: ein Exposé, ein Inhaltsverzeichnis und eine aussagekräftige Passage, die 30 Seiten nicht übersteigt. Dazu kommen ein stichwortartiger Lebenslauf und gegebenenfalls eine Publikationsliste. Ein vollständiges Manuskript verlangt die Seite nicht. Eine Betreffzeile oder eine Seitenzahl für das Exposé nennt sie ebenfalls nicht.

Die folgende Tabelle fasst zusammen, welche Angabe der Verlag nennt und worauf du achten solltest.

Tabelle: Baustein, Angabe des Verlags, Worauf zu achten ist
BausteinAngabe des VerlagsWorauf zu achten ist
ExposéBei Belletristik knapp gehalten, bei Sach- und Fachbuch ebenfalls verlangtDie Seite nennt weder Betreffzeile noch Seitenzahl
Kapitel (Belletristik)Repräsentativ, maximal 30 SeitenDie 30 Seiten sind eine Obergrenze
SachbuchExposé, Inhaltsverzeichnis und aussagekräftige Passage bis 30 SeitenDas Inhaltsverzeichnis kommt zum Exposé hinzu
FachbuchWie beim Sachbuch genanntDieselbe 30-Seiten-Grenze gilt für die Passage
LebenslaufStichwortartigKnapp in Stichpunkten halten
PublikationslisteGegebenenfallsNur dann beifügen, wenn du eine hast
DateiformatPDF, Anhang bis 9 MBAndere Formate werden nicht berücksichtigt

Die Seite nennt Format und Größe des Anhangs, und eine Aufteilung in mehrere Dateien beschreibt sie nicht. Die Obergrenze von 30 Seiten gilt für das Kapitel und für die Passage, unabhängig davon, wie knapp du insgesamt formulierst.

Welche Lektoratsadresse zu deinem Projekt passt

Die Manuskriptseite nennt getrennte Lektoratsadressen für fünf Bereiche: Belletristik, Sachbuch, Fantasy, Fachbuch Klett-Cotta und Fachbuch Schattauer. Die Seite nennt sie als Lektoratsadressen, jeweils mit dem Zusatz @klett-cotta.de. Die folgende Übersicht ordnet die Adressen den Bereichen zu.

Tabelle: Bereich, Adresse des Verlags, Worauf zu achten ist
BereichAdresse des VerlagsWorauf zu achten ist
Belletristik[email protected]Passt dein Projekt in diesen Bereich?
Sachbuch[email protected]Das Fachbuch hat eine eigene Adresse
Fantasy[email protected]Eigene Adresse für Fantasy
Fachbuch Klett-Cotta[email protected]Für Fachbücher des Verlags Klett-Cotta
Fachbuch Schattauer[email protected]Eigene Adresse für Fachbücher des Hauses Schattauer

Die Seite beschreibt nicht, wer bei einem Projekt zwischen zwei Bereichen entscheidet. Eine Adresse für Kinder- und Jugendbücher nennt sie ebenfalls nicht. Du ordnest dein Projekt deshalb zuerst dem passenden Bereich zu, bevor die Mail verschickt wird.

Wer lieber über eine Agentur geht, ordnet diesen Weg im Beitrag Literaturagentur finden ein. Die genannten Adressen gehören zu den Lektoraten des Verlags und nicht zu einer Agentur.

Die Seite beschreibt keine gleichzeitige Einsendung an mehrere Adressen. Du wählst deshalb eine Adresse aus, die zu deinem Bereich passt, und schickst die Mail an diese.

Genres und Sprache, die der Verlag ausschließt

Nach eigener Angabe veröffentlicht Klett-Cotta aufgrund seiner programmatischen Schwerpunkte grundsätzlich keine Bildbände, Comics oder Erotik. Ebenfalls auf der Liste stehen Esoterik, Geschenkbücher und Kochbücher. Lyrik, Märchen und Science-Fiction gehören ebenso dazu, außerdem Kinder- und Jugendbücher.

Auf der Liste stehen außerdem Reise- oder Lebensberichte, Theaterstücke sowie wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten. Eingesandt werden dürfen nur deutschsprachige Texte, englischsprachige Angebote bleiben unberücksichtigt. Du gleichst dein Genre und die Sprache deines Textes deshalb vor der Einsendung mit dieser Liste ab. Für die Kurzbeschreibung deines Buches liest du den Beitrag Klappentext, der den Unterschied zu einer Inhaltsangabe erklärt.

Die Seite nennt nur diese Liste. Weitere Ausschlüsse oder Wunschgenres stehen dort nicht, deshalb liest du die Liste als Ausschlussliste und nicht als Programmbeschreibung. Fantasy hat eine eigene Lektoratsadresse, Science-Fiction steht dagegen auf der Liste. Wer unsicher ist, legt das eigene Genre neben die Liste und liest nach, welche Punkte dort genannt sind.

Wann eine Rückmeldung kommt und was Schweigen bedeutet

Wenn der Verlag Interesse hat, meldet er sich laut eigener Angabe üblicherweise innerhalb von drei Monaten nach Eingang des Manuskripts. Diese Dauer ist eine übliche Angabe, keine zugesagte Frist. Eine Eingangsbestätigung nennt die Seite nicht. Wenn du dich nach weiteren Häusern umsiehst, hilft dir der Beitrag Verlag finden beim Vergleich.

Bleibt in diesem Zeitraum eine Meldung aus, gilt das laut Seite als abschlägiger Bescheid. Begründet wird dies mit der Vielzahl der Einsendungen, weshalb keine Absagen verschickt werden. Die Seite bittet, telefonische Angebote und Nachfragen zum Stand der Prüfung zu unterlassen.

Nach dieser Auskunft gilt also: Ohne Meldung innerhalb des Zeitraums steht die Absage fest, und eine Nachfrage ist nicht vorgesehen. Ob das Manuskript danach anderswo angeboten werden kann, sagt die Seite nicht. Du wartest den Zeitraum daher ab, bevor du weitere Schritte planst.

Manuskript bei Klett-Cotta einreichen: Prüfliste mit vier Punkten

Wer hinter dem Verlag steht und was zum Haus gehört

Im Verlag Klett-Cotta erscheint ein Buch- und Zeitschriftenprogramm, das von Literatur und Fantasy bis zu Geschichte, Politik und Philosophie reicht, dazu kommen Psychotherapie, Psychologie und Erziehung. So beschreibt es die Verlagsseite. Der Verlag wurde 1977 neu gegründet, als die Traditionsstränge von Cotta (gegründet 1659) und Klett zusammengeführt wurden.

Literarische Fantasy findet sich in der Hobbit Presse. Tropen und Schattauer zählen außerdem zum Haus. Laut Impressum ist der Verlag eine GmbH mit Sitz in Stuttgart, und er gehört zur Klett-Gruppe. Das Impressum nennt keine Postanschrift als Einreichadresse. Die Kontaktseite beschreibt für unaufgefordert eingesandte Manuskripte ausschließlich den Weg per E-Mail.

Programm und Impressum beschreiben das Umfeld des Verlags, öffnen aber keinen zusätzlichen Weg für Manuskripte. Der Einreichweg bleibt daher die E-Mail im PDF-Format. Wer die sprachliche Überarbeitung vorab angehen möchte, findet dazu den Beitrag Buch-Lektorat. Wie ein anderer Verlag seine Vorgaben beschreibt, zeigt der Ratgeber Hanser Manuskript einreichen; daraus folgt keine Aussage über Klett-Cotta.

Quellen und Stand

Soll dein Manuskript vor dem Versand sprachlich geprüft werden?

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Häufige Fragen zur Einreichung bei Klett-Cotta

Kann ich mein Manuskript per Post an Klett-Cotta schicken?

Die Kontaktseite nennt für unaufgefordert eingesandte Manuskripte ausschließlich die E-Mail. Post ist dafür nicht vorgesehen, und eine Postadresse nennt die Manuskriptseite nicht als Einreichadresse. Diese Aussage betrifft unaufgefordert eingesandte Manuskripte, nicht Manuskripte, die der Verlag angefragt hat. Die Seite nennt weder ein Online-Formular noch eine Postadresse für Manuskripte.

Darf ich mein Manuskript auf Englisch einreichen?

Eingesandt werden dürfen laut Seite nur deutschsprachige Einreichungen. Englischsprachige Angebote bleiben unberücksichtigt. Das gilt für Klett-Cotta, Tropen und Schattauer gemeinsam, weil die Manuskriptseite diese drei Häuser zusammen beschreibt.

Reicht ein USB-Stick oder ein Ausdruck aus?

Die Seite nennt USB-Sticks, CD-ROMs und Disketten als nicht berücksichtigt. Angebote gehen ausschließlich als PDF per E-Mail ein, und der Anhang darf 9 MB nicht überschreiten. Ein Ausdruck oder ein Stick öffnet damit keinen Weg zum Verlag.

Gehört Fantasy zu den ausgeschlossenen Genres?

Fantasy ist nicht ausgeschlossen, denn die Manuskriptseite führt dafür eine eigene Lektoratsadresse. Science-Fiction steht dagegen auf der Liste der ausgeschlossenen Genres. Die Liste nennt Klett-Cotta nach eigener Angabe und enthält keine weiteren Ausschlüsse oder Wunschgenres.

Was bedeutet Schweigen nach der Einsendung?

Wenn sich in diesem Zeitraum niemand meldet, zählt das laut Seite als Ablehnung, da Absagen grundsätzlich unterbleiben und Einsendungen in großer Zahl eingehen. Die drei Monate nennt Klett-Cotta nach eigener Angabe als übliche Dauer, nicht als zugesagte Frist. Eine Eingangsbestätigung nennt die Seite nicht. Telefonische Nachfragen zum Stand der Prüfung bittet der Verlag zu unterlassen.

Welche Lektoratsadresse gilt für Kinder- und Jugendbücher?

Die Seite nennt dafür keine Adresse. Kinder- und Jugendbücher stehen zugleich auf der Liste der ausgeschlossenen Genres. Die Seite beschreibt außerdem nicht, wer bei einem Projekt zwischen zwei Bereichen entscheidet.

Wer steht hinter Klett-Cotta?

Laut Impressum ist der Verlag eine GmbH mit Sitz in Stuttgart und gehört zur Klett-Gruppe. Der Verlag wurde 1977 neu gegründet, als die Traditionsstränge von Cotta und Klett zusammengeführt wurden. Programm und Impressum öffnen keinen zusätzlichen Weg für Manuskripte.

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