Manuskript bei Bastei Lübbe einreichen: Formular, PDF-Vorgaben und Antwortzeiten im Überblick

Bastei Lübbe: Formular, PDF-Vorgaben und Antwortzeit

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 30. September 2026 · Buch veröffentlichen

Bastei Lübbe verlangt vor der Einsendung den Abgleich mit dem Programm, nimmt Manuskripte ausschließlich digital als PDF über das Kontaktformular an, begrenzt jede PDF-Datei im Formular auf höchstens 2 MB und meldet sich bei Interesse innerhalb von vier Monaten. Wer nach sechs Monaten keine Antwort erhalten hat, soll das als Absage werten.

Passung zum Programm und ausgeschlossene Textarten

Bastei Lübbe möchte vor jeder Einsendung wissen, ob das Projekt zum aktuellen Programm passt. Die Verlagswebsite gibt nach eigener Aussage einen umfassenden Überblick darüber, welche Stoffe schwerpunktmäßig verlegt werden und welche außerhalb des Sortiments liegen. Erst wenn Projekt und Programm zusammenpassen, ist eine Einsendung laut der Einsendeseite erwünscht. Ein solcher Abgleich lässt sich vorab anhand der aktuellen Angaben auf der Verlagswebsite prüfen.

Ausdrücklich ausgeschlossen sind bestimmte Textformen. Bastei Lübbe führt Kurzprosa, Gedichte und Theaterstücke nicht im Programm. Gleiches gilt für akademische Qualifikationsarbeiten: Promotions- und Habilitationsschriften sowie Magister- und Studienabschlussarbeiten werden auf der Einsendeseite nicht zur Prüfung angenommen. Wer einen Gedichtband oder eine wissenschaftliche Abschlussarbeit einreichen möchte, findet bei diesem Verlag keinen geeigneten Empfänger.

Für andere Textarten enthält die Aufstellung keine Ausschlüsse. Das bedeutet jedoch nicht, dass alle übrigen Genres ohne weiteres geprüft werden. Der Abgleich mit dem Programmportfolio bleibt in jedem Fall der erste Schritt, bevor Unterlagen zusammengestellt werden. Wer nach weiteren Häusern sucht, die zum eigenen Buchprojekt passen könnten, findet unter Verlag finden eine Übersicht weiterer Anlaufstellen. Erst wenn der Abgleich positiv ausfällt und die eigene Textart nicht auf der Ausschlussliste steht, lohnt es sich, Leseprobe, Exposé und Vita in der verlangten Form vorzubereiten und das Formular auszufüllen.

Manuskript bei Bastei Lübbe einreichen: der Ablauf in drei Schritten

Der digitale Einreichweg und das Kontaktformular

Bastei Lübbe nimmt Einsendungen digital entgegen und nicht auf dem Postweg. Das Manuskript wird im PDF-Format über das Kontaktformular auf der Verlagswebsite eingereicht. Das Formular ist der einzige auf der Seite genannte Einreichweg; andere Kanäle wie E-Mail oder Brief werden dort nicht als zulässig aufgeführt.

Das Formular enthält mehrere Pflichtfelder. Angaben zu Nachname, E-Mail-Adresse, Werktitel, Genre und Verlag sind verpflichtend. Außerdem fragt das Formular, ob das Manuskript bereits fertiggestellt ist, und fordert die Angabe der vorhandenen oder geplanten Seitenzahl. Diese Informationen müssen also vor der Einsendung feststehen und lassen sich nicht offenlassen. Ergänzend lassen sich optionale Angaben machen: Pseudonym, Postadresse, Telefonnummer, Website und Hinweise auf eine Literaturagentur oder frühere Veröffentlichungen.

Im Formular ist außerdem eine Erklärung zur Urheberschaft enthalten. Die einreichende Person bestätigt damit, dass sie die Verfasserin oder der Verfasser der hochgeladenen Texte ist. Zusätzlich bietet das Formular eine freiwillige Newsletter-Anmeldung an, auf deren Datenschutzbedingungen hingewiesen wird. Diese Anmeldung ist keine Voraussetzung für die Einreichung und kann leer gelassen werden. Wer die eigenen Texte vor dem Versand auf inhaltliche oder sprachliche Stimmigkeit prüfen lassen möchte, kann dafür einen Manuskript-Check in Anspruch nehmen, bevor das Formular ausgefüllt wird.

Leseprobe, Exposé und Vita: Umfang und Aufbau

Für die Einsendung bei Bastei Lübbe werden drei Unterlagen zusammengestellt: eine Leseprobe, ein Exposé und eine Autorenvita. Alle drei haben eigene Umfangsvorgaben, die die Einsendeseite konkret benennt. Bevor die Dateien hochgeladen werden, ist es sinnvoll, diese Vorgaben zu kennen, weil das Formular das Exposé als Pflichtfeld ausweist.

Die Leseprobe soll ungefähr 30 bis 50 Seiten umfassen. Ein vollständiges Manuskript ist nicht beizufügen. Der geplante Gesamtumfang des Werks soll auf der Leseprobe oder im Exposé vermerkt sein. Zu Zeilenabstand oder Schriftart enthält die Einsendeseite keine Vorgaben; diese Punkte liegen im Ermessen der Autorin oder des Autors.

Das Exposé oder eine Handlungsskizze darf höchstens fünf bis zehn Seiten lang sein. Es ist im Formular als Pflichtfeld angelegt und wird als PDF hochgeladen. Thema, Handlungsstränge, Figuren sowie zeitlicher und örtlicher Rahmen der Geschichte lassen sich darin kompakt darstellen. Wer ein solches Dokument strukturiert vorbereiten möchte, findet unter Exposé für den Roman weitere Hinweise zum Aufbau. Die Vita umfasst höchstens eine Seite mit aktuellen Kontaktdaten; eine Liste früherer Veröffentlichungen wird nur ergänzt, wenn solche vorhanden sind. Wer noch nichts veröffentlicht hat, lässt diesen Punkt weg.

Tabelle: Baustein, Belegte Vorgabe, Worauf zu achten ist
BausteinBelegte VorgabeWorauf zu achten ist
Leseprobeetwa 30 bis 50 SeitenGesamtumfang auf der Leseprobe oder im Exposé vermerken; kein vollständiges Manuskript nötig
Exposéhöchstens 5 bis 10 SeitenPflichtfeld im Formular, wird als PDF hochgeladen
Vitahöchstens 1 Seiteaktuelle Kontaktdaten angeben
Veröffentlichungslistenur falls vorhandenohne frühere Veröffentlichungen weglassen
Dateigröße je PDFhöchstens 2 MBgilt für Leseprobe, Exposé und Manuskript je einzeln

Die Seitenangaben für Leseprobe und Exposé sind als Richtwerte beziehungsweise Höchstangaben zu verstehen. Wer alle drei Dokumente in der beschriebenen Form vorbereitet, erfüllt die formalen Voraussetzungen für eine vollständige Einsendung gemäß den Angaben auf der Einsendeseite.

Die 2-MB-Grenze je PDF: ein wichtiger Praxispunkt

Das Kontaktformular sieht für Exposé, Leseprobe und Manuskript je ein PDF vor, wobei jede dieser Dateien die Größe von 2 MB nicht überschreiten darf. Diese Beschränkung gilt für jedes Dokument einzeln und nicht als Gesamtlimit aller gemeinsam hochgeladenen Dateien.

Das einzige zulässige Dateiformat ist PDF. Dateien im Word-Format kann Bastei Lübbe aus Sicherheitsgründen weder öffnen noch bearbeiten, weshalb sie auch nicht in die Prüfung gelangen. Andere Formate werden auf der Seite ebenfalls nicht als erlaubt aufgeführt. Wer in Word geschrieben hat, wandelt das Dokument daher vor der Einsendung in ein PDF um. Das Formular begrenzt die erlaubten Uploads auf dieses eine Format.

Die 2-MB-Grenze ist ein praktischer Prüfpunkt, der vor dem Absenden beachtet werden sollte. Eine Leseprobe mit 30 bis 50 Seiten kann, abhängig von eingebetteten Schriften oder eingefügten Grafiken, diese Grenze je Datei überschreiten. Die Seite nennt keine Methode, um eine zu große Datei auf das erlaubte Maß zu reduzieren. Wer das eigene Manuskript sprachlich überarbeiten lassen möchte, bevor es in ein PDF umgewandelt wird, findet dafür unter Buch-Lektorat entsprechende Angebote. Die Dateigröße ist in jedem Fall vor dem Absenden zu kontrollieren, wie von der Einsendeseite als Bedingung für den Upload genannt.

Keine Originale senden: Haftung und Rücksendung

Bastei Lübbe bittet ausdrücklich darum, keinerlei physische Materialien zu übersenden. Konkret unerwünscht sind Originale, Bücher, Ausdrucke, CD-ROMs, Memory-Sticks, SD-Karten sowie sonstige Speichermedien. Diese Bitte steht auf der Einsendeseite direkt im Zusammenhang mit dem Hinweis auf den ausschließlich digitalen Einreichweg, sodass beide Punkte aufeinander verweisen.

Zum Thema Haftung hält die Bastei Lübbe AG fest, dass sie für eingereichte Publikationsangebote keinerlei Haftung übernimmt. Eine Rücksendung von Unterlagen wird auf der Seite nicht zugesagt. Wer dennoch physisches Material auf den Weg bringt, trägt das Verlustrisiko allein, da die Seite keinen anderen Hinweis dazu enthält.

Für die Praxis bedeutet das: Alles Physische entfällt bei der Einsendung an Bastei Lübbe, und die eigene Originaldatei verbleibt beim Autor. Wer bereits an begleitenden Materialien für spätere Schritte arbeitet, etwa an einem Klappentext für die Buchvermarktung, sichert alle Unterlagen lokal. Diese Vorsichtsmaßnahme betrifft nur die eigene Sicherungskopie und ändert nichts an der auf der Seite genannten Haftungsregelung.

Manuskript bei Bastei Lübbe einreichen: Prüfliste mit vier Punkten

Antwortzeit und Absage: vier Monate und sechs Monate

Die Lektorinnen und Lektoren bei Bastei Lübbe befassen sich sorgfältig mit Manuskripten, die zum Verlagsportfolio passen könnten. Wegen der großen Zahl eingehender Einsendungen gibt der Verlag keine Auskunft über den Stand einzelner Prüfvorgänge. Ein persönliches Gespräch über ein eingereichtes Werk ist laut der Einsendeseite ebenfalls nicht vorgesehen.

Weckt ein Manuskript auf Verlagsseite Interesse, erfolgt die Rückmeldung innerhalb von vier Monaten nach der Einreichung. Diese Zusage ist an ein tatsächliches Interesse geknüpft und gilt nicht pauschal für alle Einsendungen. Einreichende, die nach diesem Zeitraum noch keine Nachricht erhalten haben, können daraus nicht automatisch auf eine Absage schließen, denn die äußere Grenze liegt bei sechs Monaten.

Absagebriefe verschickt Bastei Lübbe aus Kapazitätsgründen nicht. Wer nach sechs Monaten keine Rückmeldung erhalten hat, soll das nach Angabe des Verlags als Absage werten. Das Ausbleiben einer Antwort ist damit bei Ablehnung die Regel, keine Ausnahme. Damit gelten vier Monate als Zeitraum für eine Rückmeldung bei Interesse und sechs Monate als äußere Grenze, ab der eine Ablehnung als feststehend gilt. Wer parallel zur Wartezeit die Möglichkeit einer Vertretung durch eine Agentur prüfen möchte, findet unter Literaturagentur finden erste Hinweise zu diesem Weg. Das Ergebnis der Prüfung bleibt eine Entscheidung des Verlags, nicht eine Garantie durch die Einsendung.

Quellen und Stand

Der Überblick „Manuskript bei Bastei Lübbe einreichen: Formular, PDF-Vorgaben und Antwortzeiten im Überblick“ ordnet das Thema vollständig ein.

Soll dein Manuskript vor dem Versand sprachlich geprüft werden?

Datei hochladen

Häufige Fragen zur Einreichung bei Bastei Lübbe

Welche Textarten schließt Bastei Lübbe ausdrücklich vom Programm aus?

Bastei Lübbe führt Kurzprosa, Gedichte und Theaterstücke ausdrücklich nicht im Programm. Hinzu kommen Promotions- und Habilitationsschriften sowie Magister- und Studienabschlussarbeiten. Manuskripte aus diesen Kategorien werden auf der Einsendeseite nicht geprüft.

Kann ich mein Manuskript per Post oder per E-Mail einreichen?

Nein. Bastei Lübbe erbittet Einsendungen ausschließlich auf digitalem Weg über das Kontaktformular auf der Verlagswebsite. Der Postweg wird auf der Seite nicht als zulässiger Kanal genannt.

Muss ich das vollständige Manuskript mitschicken?

Nein. Bastei Lübbe verlangt eine Leseprobe von etwa 30 bis 50 Seiten; ein Gesamtmanuskript ist nicht mitzuschicken. Der geplante Gesamtumfang des Werks soll auf der Leseprobe oder im Exposé vermerkt sein.

Was passiert, wenn ich eine Word-Datei über das Formular hochlade?

Dateien im Word-Format kann Bastei Lübbe aus Sicherheitsgründen nicht öffnen und daher nicht prüfen. Das Formular begrenzt die erlaubten Uploads auf das PDF-Format. Wer in Word geschrieben hat, wandelt das Dokument vor der Einsendung in ein PDF um.

Ist die Newsletter-Anmeldung im Formular eine Voraussetzung für die Einreichung?

Nein. Das Formular bietet eine freiwillige Newsletter-Anmeldung an; sie ist keine Bedingung für die Einreichung. Wer nur einreichen möchte, kann dieses Feld leer lassen.

Was gilt, wenn ich nach sechs Monaten keine Antwort erhalten habe?

Bastei Lübbe versendet aus Kapazitätsgründen keine Absagebriefe. Wer innerhalb von sechs Monaten keine Rückmeldung erhalten hat, soll das nach Angabe des Verlags als Absage werten. Eine schriftliche Absage ist damit ausdrücklich nicht vorgesehen.

Darf ich Originaldokumente oder Speichermedien zusammen mit der Einsendung schicken?

Bastei Lübbe bittet darum, keine Originale, Bücher, Ausdrucke, CD-ROMs, Memory-Sticks, SD-Karten oder andere Speichermedien zu senden. Die Bastei Lübbe AG übernimmt für eingereichte Publikationsangebote keinerlei Haftung, und eine Rücksendung von Unterlagen wird auf der Seite nicht zugesagt.

Unsere Partner