Kriminalromane beim Grafit Verlag anbieten: was die Seite sagt

Grafit: E-Mail, Unterlagen, Bearbeitungszeit und Emons

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 6. Oktober 2026 · Buch veröffentlichen

Stand 6. Oktober 2026 gilt für den Grafit Verlag: Er publiziert nach eigener Angabe ausschließlich Kriminalromane. Textangebote gehen per E-Mail ein, mit einem Exposé, einer Leseprobe von etwa 30 Seiten und einer Kurzvita. Eine Eingangsbestätigung stellt der Verlag nicht aus, und seit 2019 gehört Grafit zu einem Kölner Verlagshaus.

Der Weg per E-Mail: so schickst du dein Textangebot

Der Grafit Verlag nimmt Textangebote per E-Mail entgegen. Das ist der Einreichweg, den die Manuskriptseite des Verlags nennt. Das Textangebot richtest du an die Adresse, die die Manuskriptseite nennt. Die Adresse selbst steht in diesem Text nicht, weil es sich um eine persönliche Adresse handelt, und du findest sie direkt auf der Manuskriptseite.

Einen Postweg oder ein Formular nennt die Seite nicht. Stand 6. Oktober 2026 sind Postsendungen an den Verlag deshalb kein vorgesehener Weg. Die Kölner Postanschrift aus dem Impressum gehört nicht zu diesem Einreichweg, weil die Manuskriptseite ausschließlich die E-Mail nennt.

Die Manuskriptseite beschreibt außerdem, dass der Verlag nach eigener Angabe ausschließlich Kriminalromane publiziert. Unverlangt eingesandte Manuskripte werden ausdrücklich geprüft, doch Kurzgeschichten sind davon ausgenommen. Daraus ergibt sich für dich: Der Weg per E-Mail steht fest, die Prüfung unverlangter Manuskripte ist erwünscht, und Kurzgeschichten schickst du nicht ein.

Bevor du abschickst, lohnt sich ein prüfender Blick auf deine Textfassung. Dafür eignet sich etwa ein Manuskript-Check, der deine Fassung vor dem Versand gegenliest. Eine Einreichung ist keine Zusage, und die Prüfung deines Textes ist keine Annahmegarantie.

Manuskript beim Grafit Verlag einreichen: der Ablauf in drei Schritten

Unterlagen: Exposé, Leseprobe und Vita

Die Manuskriptseite nennt drei Bausteine, die du einreichen sollst. Zum einen geht es um ein Exposé, zum anderen um eine Leseprobe aus den Anfangskapiteln, die einen aussagekräftigen Eindruck vermittelt. Dazu kommt eine kurze Vita, die eine Liste bisheriger Veröffentlichungen enthält, sofern es welche gibt. Außerdem soll in den Unterlagen eine gültige E-Mail-Adresse stehen. Das Exposé für den Roman bildet den ersten Teil deiner Unterlagen und sollte die Handlung klar zusammenfassen.

Die Leseprobe soll etwa 30 Seiten umfassen. Diese Zahl ist ein Richtwert, du musst sie also nicht auf die Seite genau treffen. Ein Dateiformat und eine Betreffzeile schreibt die Seite nicht vor, deshalb entscheidest du beides selbst.

Ein vollständiges Manuskript verlangt die Seite nicht ausdrücklich. Sie nennt nur Exposé, Leseprobe und Vita.

Tabelle: Baustein, Angabe des Verlags, Worauf zu achten ist
BausteinAngabe des VerlagsWorauf zu achten ist
GenreAusschließlich Kriminalromane, Kurzgeschichten sind ausgenommenDu bietest nur einen Kriminalroman an und keine Kurzgeschichte.
EinreichwegPer E-Mail, Postweg oder Formular nicht genanntDu nutzt die E-Mail, Postsendungen sind Stand 6. Oktober 2026 kein vorgesehener Weg.
UnterlagenExposé, Leseprobe von etwa 30 Seiten, Kurzvita, gültige E-Mail-AdresseEin vollständiges Manuskript ist nicht ausdrücklich verlangt, Format und Betreff wählst du frei.
BearbeitungszeitMehrere Wochen laut Verlag, keine EingangsbestätigungDu rechnest mit einer längeren Wartezeit und wartest nicht auf eine Bestätigung.
Originale und HaftungKeine Haftung für unverlangtes Material, keine Originale erbetenDu schickst nur Kopien, deine Originale bleiben beim Autor.

Die Vita listet nur Veröffentlichungen, falls es welche gibt. Hast du bisher nichts veröffentlicht, enthält die Vita entsprechend keine solche Liste. Entscheidend bleibt, dass die Unterlagen die drei genannten Teile abdecken und eine gültige E-Mail-Adresse tragen.

Bearbeitungszeit und Haftung: was die Seite offenlässt

Laut Grafit ergibt sich die Bearbeitungszeit aus der Menge eingehender Einsendungen. Der Verlag nennt eine Dauer von mehreren Wochen, die sich nach seinen Angaben nicht vermeiden lässt. Die Seite nennt dafür keinen festen Termin. Mehrere Wochen sind laut Verlag nicht zu vermeiden, eine feste Frist nennt die Seite nicht. Der Verlag bittet außerdem darum, von telefonischen Rückfragen abzusehen.

Eine Eingangsbestätigung stellt der Verlag nicht aus und kann auch keine verschicken. Laut Seite ist von einer Rückmeldung die Rede, eine solche wird aber nicht zugesagt. Eine Absagefrist nennt die Seite ebenfalls nicht, und was Schweigen bedeutet, lässt sie offen. Eine Antwort ist damit weder zugesagt noch zu einem bestimmten Termin in Aussicht gestellt. Wer den Weg über eine Vermittlung erwägt, kann sich mit dem Thema Literaturagentur finden befassen.

Nach Angabe des Verlags haftet Grafit grundsätzlich nicht für Material, das ohne vorherige Anfrage eingeht, selbst wenn du es persönlich vorbeibringst. Der Verlag bittet zudem darum, keine Unikate oder Originale einzusenden. Ob eingesandte Unterlagen zurückgeschickt werden, sagt die Seite nicht. Deshalb schickst du nur Kopien, und deine Originale bleiben bei dir. Für die Planung bedeutet das, dass der Verlag die Sicherheit deiner Unterlagen nicht übernimmt.

Vor dem Versand liegen alle drei Teile als Kopie vor, und in den Unterlagen soll eine gültige E-Mail-Adresse stehen. Ein notiertes Versanddatum hilft dir, den Stand deiner Einsendung im eigenen Überblick zu behalten, ohne beim Verlag nachzufragen. Weil keine Eingangsbestätigung kommt, wartet man nicht auf ein Signal, das ausbleibt.

Das Programm: Krimi seit 1999

Die Gründung des Verlags fällt in das Jahr 1989. Zehn Jahre später, 1999, entschieden Dr. Rutger Booß und sein Team, sich ausschließlich der Kriminalliteratur zu widmen. Das Programm umfasst laut Verlagsseite zeitgenössische Krimis und Thriller, daneben historische und zeitgenössische Romane, die sich nicht eindeutig einem Genre zuordnen lassen.

Die Programmbeschreibung zeigt das Umfeld des Verlags. Für deine Einsendung zählt jedoch die engere Vorgabe der Manuskriptseite, und diese nennt ausschließlich Kriminalromane. Daraus folgt nicht, dass Manuskripte außerhalb des Krimigenres angenommen werden. Die Seite sagt nur, dass unverlangt eingesandte Manuskripte geprüft werden, Kurzgeschichten fallen nicht darunter.

Für deine eigenen Vorarbeiten kannst du den Klappentext deines Manuskripts als Prüfstein verwenden, denn daran lässt sich erkennen, ob der Fall im Mittelpunkt steht. So bleibt der Text beim Versand auf den Kriminalroman ausgerichtet, den die Manuskriptseite verlangt.

Die Formulierung der Manuskriptseite gilt als Maßstab, wenn unklar ist, ob dein Text als Kriminalroman zählt. Historische Stoffe aus dem Verlagsprogramm sind damit nicht automatisch ein Anknüpfungspunkt für deine Einsendung. Deshalb ist es sinnvoll, vorab zu klären, ob deine Handlung einen Fall in den Mittelpunkt stellt.

Manuskript beim Grafit Verlag einreichen: Prüfliste mit vier Punkten

Grafit seit 2019: Köln und die Zugehörigkeit

Grafit zog laut Verlagsseite vom langjährigen Standort Dortmund nach Köln. Dort fand der Verlag 2019 unter dem Dach eines größeren Hauses eine neue Heimat. Der Emons Verlag ist das Haus, unter dessen Dach Grafit seit 2019 arbeitet.

Das Impressum nennt als Anbieter die Grafit in einer GmbH mit Sitz in Köln. Ein Textangebot schickst du trotzdem nicht an die Kölner Postanschrift, weil die Manuskriptseite nur die E-Mail nennt. Die Zugehörigkeit bedeutet also nicht, dass ein zweiter Einreichweg genannt wäre.

Beide Verlage haben eigene Hinweise zum Einreichen. Aus der Zugehörigkeit folgt deshalb nicht, dass Einsendungen gemeinsam gelten. Du liest die Hinweise getrennt: Die Vorgaben der Manuskriptseite gelten für Grafit, und keine Angabe aus dem Hinweis des anderen Hauses überträgst du auf Grafit. Wer weitere Verlage vergleichen will, nutzt dafür den Ratgeber Verlag finden. Wer die sprachliche Überarbeitung vor einer Einsendung ansehen möchte, liest zum Buch-Lektorat nach.

Quellen und Stand

Soll dein Manuskript vor dem Versand sprachlich geprüft werden?

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Häufige Fragen zur Einreichung beim Grafit Verlag

Darf ich eine Kurzgeschichte an den Grafit Verlag schicken?

Nein, laut Manuskriptseite sind Kurzgeschichten ausgenommen. Der Verlag publiziert nach eigener Angabe ausschließlich Kriminalromane, unverlangt eingesandte Manuskripte werden geprüft. Stand 6. Oktober 2026 gilt diese Vorgabe für deine Einsendung.

Kann ich mein Manuskript per Post an den Grafit Verlag schicken?

Die Manuskriptseite nennt einen Postweg oder ein Formular nicht. Genannt ist allein die Einsendung per E-Mail. Stand 6. Oktober 2026 sind Postsendungen deshalb kein vorgesehener Weg, auch wenn im Impressum eine Kölner Anschrift steht.

Muss ich ein vollständiges Manuskript mitschicken?

Ein vollständiges Manuskript verlangt die Seite nicht ausdrücklich. Sie nennt nur Exposé, eine Leseprobe von etwa 30 Seiten und eine kurze Vita. Dateiformat und Betreffzeile schreibt die Seite nicht vor, du wählst sie selbst.

Bekomme ich nach dem Versand eine Eingangsbestätigung?

Nein, der Verlag kann keine Eingangsbestätigung ausstellen oder verschicken. Laut Grafit ist wegen der Vielzahl von Einsendungen eine Bearbeitungszeit von mehreren Wochen nicht zu vermeiden. Der Verlag bittet, von telefonischen Rückfragen abzusehen.

Schicke ich mein Originalmanuskript mit, wenn ich den Verlag anschreibe?

Der Grafit Verlag bittet darum, niemals Unikate oder Originale zu schicken. Er übernimmt grundsätzlich keine Haftung für unverlangt eingesandtes Material, auch nicht bei persönlicher Abgabe. Ob Einsendungen zurückgeschickt werden, sagt die Seite nicht.

Gehört Grafit inzwischen zu einem anderen Verlag?

Laut Verlagsseite hat Grafit 2019 unter dem Dach eines Kölner Hauses eine neue Heimat gefunden, nachdem der Verlag von Dortmund nach Köln zog. Das Impressum nennt als Anbieter die Grafit in einer GmbH mit Sitz in Köln. Beide Häuser haben eigene Einreichhinweise, die getrennt gelesen werden.

Schreibt der Grafit Verlag nur Krimis oder auch andere Romane?

Laut Verlagsseite stehen im Programm neben zeitgenössischen Krimis und Thrillern auch historische und zeitgenössische Romane, die sich nicht in eine Genreschublade legen lassen. Für die Einsendung zählt jedoch die Manuskriptseite, die ausschließlich Kriminalromane nennt. Stand 6. Oktober 2026 folgt daraus nicht, dass Manuskripte außerhalb des Krimigenres angenommen werden.

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