So reichst du dein Manuskript beim Kampa Verlag ein

Kampa Verlag: E-Mail-Einreichung, Unterlagen, Genres und Rückmeldung

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 4. Oktober 2026 · Buch veröffentlichen

Der Kampa Verlag nimmt Manuskripte ausschließlich per E-Mail an und verlangt dazu Manuskript, Exposé und Kurzvita. Eine Reihe von Genres verlegt er nicht, Post und Datenträger kann er nicht entgegennehmen, und wer nach zwölf Wochen nichts gehört hat, kann von einer Ablehnung ausgehen.

Der Weg zur Einsendung: nur per E-Mail

Der Kampa Verlag nimmt Manuskripte ausschließlich per E-Mail entgegen. Die Manuskriptseite nennt dafür die Adresse manuskripte[at]kampaverlag.ch. Das Zeichen [at] steht in dieser Schreibweise als Schutz gegen automatisches Auslesen für das At-Zeichen, das sonst in der Adresse stehen würde. Wer die Adresse abschreibt oder kopiert, ersetzt das [at] also durch das übliche Zeichen, damit die Nachricht ankommt.

Ein Formular oder ein Portal wird auf der Seite nicht erwähnt. Der Verlag legt sich damit auf einen einzigen Weg fest und nennt eine einzige Adresse für Manuskripte. Ob eine Einsendung an eine andere Adresse des Verlags berücksichtigt wird, lässt sich daraus nicht ableiten, und wer sich unsicher ist, sieht am besten in die aktuellen Hinweise auf der Manuskriptseite, bevor er die Nachricht abschickt.

Daraus folgt, dass die Einsendung eine einzelne E-Mail an genau diese Adresse ist, in der alle Unterlagen zusammengefasst sind. Bevor diese Nachricht abgeschickt wird, lohnt sich ein Blick auf die eigenen Dateien: Liegen Manuskript, Exposé und Kurzvita vollständig vor, kann die E-Mail formuliert werden. Vorab kann ein Manuskript-Check helfen, den Text noch einmal durchzusehen, bevor er auf diesem einen Weg verschickt wird. So bleibt die Einsendung übersichtlich und die Adresse eindeutig, denn eine zweite Variante nennt die Seite nicht.

Manuskript beim Kampa Verlag einreichen: der Ablauf in drei Schritten

Post, Datenträger und persönliche Abgabe bleiben außen vor

Der Kampa Verlag teilt auf seiner Manuskriptseite mit, dass er Material, das auf dem Postweg eintrifft oder persönlich vorbeigebracht wird, grundsätzlich nicht annehmen kann. Das betrifft ausgedruckte Manuskripte ebenso wie Bildmaterial, Datenträger und ähnliche physische Unterlagen. Weder wird eine solche Sendung geprüft noch wird sie an die Absenderin oder den Absender zurückgeschickt. Diese Aussage bezieht sich ausdrücklich auf Papierpost und auf Material, das jemand selbst vorbeibringt, nicht auf die E-Mail-Adresse aus dem vorigen Abschnitt.

Für solche Materialien lehnt der Verlag außerdem jede Haftung ab. Diese Regel ergänzt die Vorgabe, Unterlagen ausschließlich elektronisch einzureichen, und schließt damit sowohl die Entgegennahme als auch eine inhaltliche Sichtung aus. Daraus lässt sich nicht schließen, dass Postsendungen zwar gelesen, aber eben nicht zurückgesendet werden. Die Seite beschreibt vielmehr eine Materialart, die von Anfang an gar nicht erst bearbeitet wird, unabhängig davon, wie sorgfältig sie zusammengestellt wurde.

Das heißt: Ein ausgedrucktes Manuskript, ein Datenträger mit der Datei oder eine persönlich vorbeigebrachte Mappe führt zu keinem Ergebnis und bleibt letztlich wirkungslos. Wer seine Unterlagen trotzdem zusätzlich auf Papier vorliegen hat, sollte unbedingt eine eigene Kopie aller Dateien aufbewahren, bevor überhaupt etwas auf den Weg gebracht wird, denn eine Rücksendung ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Wer sich zusätzlich fragt, ob der eigene Text sprachlich schon ausgereift ist, kann sich dafür mit dem Angebot Buch-Lektorat befassen, unabhängig von der hier beschriebenen Versandart.

Programm, ausgeschlossene Genres und der Atlantis Verlag

Der Kampa Verlag beschreibt sein Programm auf der Manuskriptseite als vielfältig und nennt dabei mehrere Bereiche. Dazu zählen deutschsprachige und internationale Belletristik, moderne Klassiker und ältere Klassiker, außerdem eine umfangreiche Krimiliste sowie ausgewählte Geschenkbücher. Einsendende werden dort angeregt, vor dem Versand selbst zu prüfen, ob der eigene Text in dieses Spektrum passt, bevor überhaupt Unterlagen zusammengestellt werden.

Die Seite listet daneben Bereiche auf, die ausdrücklich nicht zum Verlagsprogramm gehören. Im belletristischen Bereich sind das Lyrik, historische Romane sowie die Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror. Dazu kommen Esoterik und Erotik als weitere ausgeschlossene Themenfelder. Im Sachbuchbereich nennt die Seite zusätzlich Fotobände, populäre Sachbücher, Fachbücher und Ratgeberliteratur als Bereiche ohne Aussicht auf Annahme. Diese Aufzählung soll Einsendende davor bewahren, Zeit in einen Versand zu investieren, der ohnehin nicht zum Programm passt. Dass alle übrigen, nicht genannten Genres automatisch angenommen würden, lässt sich aus dieser Liste jedoch nicht ableiten, und eine Begründung für die konkrete Auswahl der ausgeschlossenen Bereiche liefert die Seite ebenfalls nicht.

Tabelle: Bereich, Laut Manuskriptseite, Was das für die Passung heißt
BereichLaut ManuskriptseiteWas das für die Passung heißt
Deutschsprachige und internationale Belletristikwird verlegtgehört zum beschriebenen Programm
Klassiker und moderne Klassikerwird verlegtgehört zum beschriebenen Programm
Krimiumfangreiche Krimilistegehört zum beschriebenen Programm
Geschenkbücherausgewählte Geschenkbüchergehört zum Programm, aber nur in Auswahl
Lyrik, historische Romane, Science-Fiction, Fantasy, Horrorwird nicht verlegtpasst laut Liste nicht zum Programm
Populäre Sachbücher, Fachbücher, Ratgeberwird nicht verlegtpasst laut Liste nicht zum Programm

Für Kinder- und Jugendbücher, die zum Atlantis Verlag gehören, nennt die Seite eine gesonderte Adresse: manuskripte-kinderbuch[at]atlantisverlag.ch. Solche Projekte sollen also nicht an die Adresse für Manuskripte des Kampa Verlags geschickt werden, sondern getrennt an diese eigene Adresse. Zu den inhaltlichen Anforderungen des Atlantis Verlags macht die Manuskriptseite des Kampa Verlags darüber hinaus keine weiteren Angaben. Daraus ergibt sich, dass die Ausschlussliste am besten noch einmal gegen das eigene Projekt gelesen wird, bevor eine E-Mail verschickt wird, und dass Kinderbuch-Projekte von Anfang an einen eigenen Adressaten haben. Wer dabei feststellt, dass der eigene Text eher zu einem anderen Haus passt, kann sich damit beschäftigen, wie man einen passenden Verlag finden kann, denn die Ausschlussliste des Kampa Verlags betrifft erkennbar nur dessen eigenes Programm.

Welche Unterlagen gehören in die E-Mail

Wer der Ansicht ist, dass der eigene Text zum Programm des Kampa Verlags passt, soll gemäß der Manuskriptseite drei Bestandteile einsenden: das Manuskript, ein Exposé und eine Kurzvita. Diese drei Elemente werden gemeinsam verlangt und nicht als Auswahl dargestellt, aus der sich nur eines aussuchen ließe.

Auffällig ist dabei, dass die Seite ausdrücklich von einem Manuskript spricht und nicht von einer kürzeren Leseprobe. Weder ein Höchstumfang noch eine bestimmte Seitenzahl noch ein vorgeschriebenes Dateiformat werden genannt. Ein zusätzliches, gesondertes Anschreiben verlangt die Seite ebenfalls nicht. Daraus lässt sich jedoch nicht schließen, dass ein Manuskript jeder beliebigen Länge angenommen würde, denn zu einer Obergrenze macht die Seite schlicht keine Aussage. Wer sich bei Aufbau und Umfang eines Exposés noch unsicher fühlt, kann sich vorab mit dem Thema Exposé für den Roman beschäftigen, bevor die eigene Zusammenfassung tatsächlich geschrieben wird.

Das heißt: Manuskript, Exposé und Kurzvita gehören zusammen in eine einzige E-Mail und werden nicht nacheinander in getrennten Nachrichten verschickt. Weil die Seite zu Format und Umfang keine Angaben macht, lohnt sich vor dem Versand zusätzlich ein Blick in die jeweils aktuelle Fassung der Manuskriptseite, denn solche Hinweise können sich mit der Zeit ändern, ohne dass dies gesondert angekündigt wird. Manche Einsendende verwenden die knappe Zusammenfassung aus dem Exposé später außerdem als Grundlage für einen Klappentext, auch wenn die Manuskriptseite selbst dazu keine Vorgabe macht und dies nicht ausdrücklich verlangt.

Manuskript beim Kampa Verlag einreichen: Prüfliste mit vier Punkten

Rückmeldung, Schweigen und die Zwölf-Wochen-Regel

Angesichts der großen Zahl an täglich eingehenden Einsendungen teilt der Kampa Verlag mit, dass er weder ausführliche Rückmeldungen noch förmliche Absagen verschicken kann. Besteht Interesse an einem Projekt, meldet sich der Verlag von sich aus bei der einsendenden Person. Eine Begründung für eine Ablehnung gibt es im Regelfall also nicht, ebenso wenig wie eine ausdrückliche Absage; stattdessen bleibt nur die Meldung im positiven Fall.

Die Manuskriptseite bittet zusätzlich darum, von Nachfragen zum aktuellen Stand der Sichtung abzusehen. Daraus lässt sich allerdings nicht schließen, dass eingereichte Texte deshalb gar nicht gelesen werden, denn die Aussage bezieht sich lediglich darauf, dass keine ausführliche Rückmeldung und keine Absage versendet wird, nicht darauf, ob überhaupt eine Sichtung stattfindet.

Wer nach Ablauf von zwölf Wochen noch nichts vom Verlag gehört hat, darf nach der Manuskriptseite davon ausgehen, dass das eigene Projekt für keines der verlagseigenen Programme in Frage kommt. Schweigen ist in diesem System also gleichzusetzen mit einer Ablehnung. Diese Frist gilt dabei ausschließlich für den Fall, dass gar keine Reaktion erfolgt; einen verbindlichen Termin, bis zu dem sich der Verlag bei Interesse tatsächlich meldet, nennt die Seite nicht.

Daraus folgt: Die zwölf Wochen sind weniger ein fester Termin als ein grober Richtwert für die eigene Erwartungshaltung, auf den man sich nicht in jedem einzelnen Fall verlassen kann. Wer diese Wartezeit nicht als einzigen Weg betrachten möchte, kann sich parallel auch damit befassen, wie man eine Literaturagentur finden kann, auch wenn die Manuskriptseite des Kampa Verlags diesen alternativen Weg an keiner Stelle selbst erwähnt oder empfiehlt.

Quellen und Stand

Der Beitrag „So reichst du dein Manuskript beim Kampa Verlag ein“ trägt den vollständigen Titel „Kampa Manuskript einreichen 2026“.

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Häufige Fragen zur Einreichung beim Kampa Verlag

Reicht eine Leseprobe anstelle des vollständigen Manuskripts?

Die Manuskriptseite des Kampa Verlags spricht ausdrücklich von einem Manuskript und nicht von einer Leseprobe. Ein Höchstumfang, eine Seitenzahl oder ein Dateiformat werden dort nicht genannt, sodass sich daraus keine Angabe zu einer möglichen Leseprobe ableiten lässt.

Kann ich mein Manuskript zusätzlich per Post schicken, um sicherzugehen?

Der Kampa Verlag kann postalisch eingesandte oder persönlich vorbeigebrachte Manuskripte, Bildmaterial, Datenträger und ähnliche Materialien nach eigener Angabe nicht entgegennehmen, nicht prüfen und nicht zurückschicken. Eine zusätzliche Postsendung führt demnach zu keinem Ergebnis und bleibt ohne Haftung des Verlags.

Was passiert, wenn mein Manuskript zu einem der ausgeschlossenen Genres gehört?

Der Kampa Verlag nennt Lyrik, historische Romane, Science-Fiction, Fantasy, Horror, Esoterik, Erotik, Fotobände, populäre Sachbücher, Fachbücher sowie Ratgeberliteratur als Genres, die er nicht verlegt. Die Liste soll Einsendende davor bewahren, Texte zu schicken, die zu diesem Programm nicht passen.

Wohin schicke ich ein Kinderbuch-Manuskript?

Kinder- und Jugendbücher für den Atlantis Verlag sollen laut der Manuskriptseite des Kampa Verlags an die eigene Adresse manuskripte-kinderbuch[at]atlantisverlag.ch geschickt werden und gehören nicht an die Adresse für Manuskripte des Kampa Verlags. Zu weiteren Anforderungen des Atlantis Verlags macht die Seite dort keine Angaben.

Bekomme ich eine Begründung, wenn der Verlag kein Interesse hat?

Wegen der Vielzahl der täglichen Einsendungen kann der Kampa Verlag nach eigener Angabe weder ausführliche Rückmeldungen geben noch Absagen verschicken. Bei Interesse meldet er sich bei den Einsendenden, eine Begründung einer Ablehnung ist damit nicht vorgesehen.

Darf ich nach einigen Wochen nachfragen, wie weit die Sichtung ist?

Die Manuskriptseite bittet ausdrücklich darum, von Nachfragen zum Stand der Sichtung abzusehen. Dass die Einsendungen deshalb ungelesen bleiben, folgt daraus allerdings nicht, denn die Seite spricht nur davon, keine ausführliche Rückmeldung und keine Absage zu verschicken.

Was bedeutet es, wenn ich nach zwölf Wochen nichts gehört habe?

Wer innerhalb von zwölf Wochen nichts vom Kampa Verlag gehört hat, dessen Projekt kommt nach der Manuskriptseite für keines der Programme des Verlags infrage. Ein verbindlicher Termin für eine Meldung bei Interesse wird dort allerdings nicht genannt, die Frist gilt nur für den Fall des Schweigens.

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