Wofür Doppelreim steht: Bedeutung und Gebrauch
Doppelreim Bedeutung: Doppelreim ist ein Maskulinum
Doppelreim ist ein maskulines Substantiv, das das Deutsche Wörterbuch (Neubearbeitung) mit einem Beleg von 1649 führt. Hier siehst du, was über das Wort gesichert ist und wie du es im Satz verwendest.
Was Doppelreim bedeutet und wie du das Wort einordnest
Doppelreim ist ein maskulines Substantiv, gebildet als Zusammensetzung mit doppel(t). Gesichert sind damit Wortform und grammatisches Geschlecht; welche Reimform genau gemeint ist, erklärt der Eintrag im Deutschen Wörterbuch (Neubearbeitung) nicht. Zwei Beispielsätze zeigen den Gebrauch: Im Seminar fiel heute das Wort Doppelreim. Der Doppelreim stand als Stichwort an der Tafel.
Das Deutsche Wörterbuch (Neubearbeitung) führt Doppelreim unter den Zusammensetzungen mit doppel(t) und nennt als Beleg Harsdörffer 1649. Daraus ergibt sich eine zeitliche Spur für das Wort, aber keine Erklärung seines Inhalts. Wer Wortbedeutungen und Abkürzungen sicher einordnen will, trennt deshalb sauber zwischen dem, was belegt ist, und dem, was offen bleibt.
Als Maskulinum steht Doppelreim mit dem Artikel der: der Doppelreim, den Doppelreim, dem Doppelreim. Die Übersicht zum Artikel der, die und das hilft dir, solche Formen auch bei anderen Wörtern zu prüfen. Weil Doppelreim ein Substantiv ist, schreibst du es nach den Regeln der Groß- und Kleinschreibung mit großem Anfangsbuchstaben.
Einen Fachkontext legt der Wörterbucheintrag nicht fest. Ob ein Text über Lyrik, eine Poetik oder andere Textformen das Wort verwendet, ergibt sich erst aus dem jeweiligen Zusammenhang. Eine bestimmte Reimart lässt sich aus dem Eintrag nicht ablesen, und eine Mehrdeutigkeit ist dort ebenfalls nicht beschrieben.
Wenn du seltene Wörter wie Doppelreim in eigenen Texten automatisch prüfen lassen willst, hilft dir ein Vergleich gängiger Rechtschreibprogramme bei der Auswahl.

Doppelreim im Satz passend verwenden
Für den passenden Gebrauch zählt zuerst das, was gesichert ist: Genus und Erstbeleg. Wenn du den Eintrag im Deutschen Wörterbuch aufrufst, prüf dort, ob das Maskulinum und der Beleg von 1649 bei Harsdörffer zu deinem Text passen. Eine inhaltliche Bedeutung ergänzt du nur, wenn du dafür einen eigenen Beleg hast.
Neutrale Beispielsätze zeigen den Sprachkontext, ohne eine Reimform zu behaupten:
- Die Dozentin schrieb das Wort Doppelreim an die Tafel.
- In seinem Aufsatz erwähnt er den Doppelreim nur einmal.
- Über den Doppelreim wollte die Gruppe nach der Pause sprechen.
In allen drei Sätzen steht das Wort mit maskulinem Artikel, und der Kasus richtet sich nach dem Satzbau. Achte bei längeren Sätzen zusätzlich auf die Kommasetzung, wenn du einen Nebensatz anschließt: Der Doppelreim, den die Gruppe besprach, kam in der Sitzung noch einmal zur Sprache.
Das Kompositum schreibst du zusammen und ohne Bindestrich, so wie das Stichwort im Wörterbuch erscheint. Fragen der Getrennt- und Zusammenschreibung stellen sich bei Doppelreim damit nicht, und auch die Rechtschreibung des Wortes bleibt in jedem Satz gleich.
In einer Hausarbeit gilt dasselbe Prinzip: Schreibst du über einen Doppelreim, gib die Bedeutung nur so weit an, wie ein Beleg sie trägt. Für wissenschaftliches Schreiben ist diese Trennung zwischen Beleg und Deutung ein sauberer Ausgangspunkt.
Verwechslungen und Fehlverwendungen vermeiden
Der Wörterbucheintrag enthält keine Bedeutungserklärung. Leite daraus also keine Definition ab, auch nicht aus dem Bestandteil doppel(t). Die Wortbildung zeigt, womit das Wort zusammengesetzt ist, aber nicht, welche Reimform es bezeichnet.
Setze den Doppelreim nicht mit anderen Reimarten gleich, etwa mit klingendem, weiblichem oder rührendem Reim, solange kein eigener Beleg diese Gleichsetzung trägt. Solche Begriffe als Synonyme anzubieten, wäre eine unbelegte Behauptung. Nenne ähnliche Wörter nur, wenn eine echte Bedeutungsnähe belegt ist.
Behaupte auch keine Herkunft, Epoche oder Häufigkeit, die über den Beleg von 1649 bei Harsdörffer hinausgeht. Ein Beleg aus diesem Jahr ist kein Nachweis dafür, dass das Wort dort entstanden ist. Fragen zur Rechtschreibreform betreffen die Schreibung, nicht die Bedeutung von Doppelreim.
Prüf die Ausgabe von Rechtschreibprogrammen getrennt von der Bedeutungsfrage: Eine akzeptierte Schreibweise belegt noch keinen Inhalt des Wortes. Die Pluralbildung prüfst du ebenfalls gesondert, denn gesichert sind hier nur Genus und Erstbeleg.

Checkliste für den passenden Gebrauch
An diesen Punkten erkennst du, ob dein Satz mit Doppelreim zum Beleg passt:
- Eintrag im Deutschen Wörterbuch geprüft: Doppelreim ist als Maskulinum belegt.
- Der Beleg von 1649 bei Harsdörffer ist berücksichtigt, ohne daraus eine Herkunft abzuleiten.
- Eine Bedeutung steht nur dann im Text, wenn ein eigener Beleg sie trägt.
- Bedeutung und Satzkontext passen zusammen; der Satz behauptet keine bestimmte Reimart.
- Mehrdeutigkeit ist ausdrücklich benannt, wenn dein Text offenlässt, welche Reimform gemeint ist.
- Artikel und Kasus stimmen: der Doppelreim, des Doppelreims, dem Doppelreim, den Doppelreim.
Ein fertiger Satz mit Doppelreim sollte grammatisch und formal stimmig sein. Eine kurze Kontrolle der Zeichensetzung und der Rechtschreibregeln rundet ihn ab, bevor du ihn verwendest.
Doppelreim steht ausgeschrieben im Satz, eine Kurzform setzt du dafür nicht ein. Wer Abkürzungen richtig schreiben möchte, findet dazu eigene Regeln, die für dieses Wort keine Rolle spielen.
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Stand: 27. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 27. Oktober). Doppelreim: Bedeutung, Genus und Beleg. korrektur.de. https://korrektur.de/doppelreim
„Doppelreim: Bedeutung, Genus und Beleg.“ korrektur.de, 27. Okt. 2026, korrektur.de/doppelreim. Zugriff 27. Okt. 2026.
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korrektur.de. Doppelreim: Bedeutung, Genus und Beleg [online]. 2026 [Zugriff am 27.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/doppelreim
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-27)
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