Adjektive richtig steigern
Grundstufe, Komparativ und Superlativ
Adjektive steigern heißt: von der Grundstufe über den Komparativ zum Superlativ. Diese Anleitung zeigt die regelmäßige Steigerung, die unregelmäßigen Formen wie gut – besser – am besten und die Adjektive, die sich gar nicht steigern lassen.
Die drei Steigerungsstufen
Adjektive haben drei Stufen: die Grundstufe (Positiv), den Komparativ und den Superlativ. Regelmäßig bildest du den Komparativ mit -er und den Superlativ mit am …-sten: schnell – schneller – am schnellsten. Viele kurze Adjektive bekommen zusätzlich einen Umlaut: alt – älter – am ältesten, groß – größer – am größten.
Unregelmäßige Steigerung
Einige häufige Adjektive steigern sich unregelmäßig und müssen auswendig gelernt werden: gut – besser – am besten, viel – mehr – am meisten, hoch – höher – am höchsten, nah – näher – am nächsten. Diese Formen sind fester Bestandteil des Grundwortschatzes.
Adjektive ohne Steigerung
Manche Adjektive lassen sich logisch nicht steigern, weil sie einen absoluten Zustand bezeichnen: tot, schwanger, einzig, optimal, maximal. Formen wie optimaler oder am maximalsten gelten als Stilfehler – etwas ist entweder optimal oder nicht. In wissenschaftlichen Texten fällt das besonders auf.
Vergleiche mit als und wie
Beim Vergleich steht nach dem Komparativ als, bei Gleichheit wie: Die Methode ist genauer als die alte. Sie ist so genau wie erwartet. Die Verwechslung (größer wie) ist umgangssprachlich, aber falsch – mehr dazu unter als oder wie. So kannst du Adjektive in jedem Satz richtig steigern.
Mehr zu Grammatik und Zeichensetzung: Wortarten im Überblick und wegen dem oder wegen des. Den ganzen Text prüft die Grammatikprüfung mit KI oder ein Korrekturlesen. Eine Übersicht aller Regeln bietet die Seite Rechtschreibung und Grammatik.