Der oder das Kommentar: einfach erklärt

Maskulin, Warum „der“ stimmt

Lesezeit ca. 6 Min. · zuletzt aktualisiert: 15. August 2026 · Weitere Grammatikregeln

Die einfache Erklärung: Auf die Frage „der oder das Kommentar“ lautet die Antwort „der Kommentar“. Das Wort ist ein maskulines Substantiv und kann je nach Kontext ein Erläuterungswerk, eine kritische Stellungnahme oder eine persönliche Anmerkung bezeichnen.

Vorschau der ersten Seite: Artikel der, die, das: Merkzettel mit Genus-EndungenVorschau der ersten Seite

Kostenlos herunterladen

Artikel der, die, das: Merkzettel mit Genus-Endungen

Der richtige Artikel für Kommentar, begleitet von einem Blatt über das Genus. Es ordnet jeder Endung das übliche Geschlecht zu und stellt den bestimmten und den unbestimmten Artikel in allen vier Fällen nebeneinander, mit Beispielen und Ausnahmen auf einer Seite.

Alle Merkzettel und Lernkarten ansehen

Kernregel: der Kommentar

Im Wörterbuch steht der Kommentar. „Kommentar“ ist ein maskulines Substantiv; im Nominativ Singular heißt es der Kommentar. „Das Kommentar“ entspricht nicht dieser Wörterbuchangabe.

Ein Kommentar kann ein Zusatzwerk mit Erläuterungen und kritischen Anmerkungen sein; er kann auch eine kritische Stellungnahme zu einem aktuellen Thema oder eine persönliche Anmerkung bezeichnen.

Für das Genus ist die Wörterbuchform „der Kommentar“ maßgeblich. Im Satz können sich Artikel und Endung mit dem Kasus ändern.

Abhängig vom Kontext kann der Begriff ein ergänzendes Werk zu Gesetzestexten, Lyrik oder Wissenschaftsliteratur bedeuten. Gleichzeitig fasst er eine kritische Auseinandersetzung mit medialen Themen oder eine private Anmerkung zusammen. Für die Artikelzuordnung bildet die maskuline Natur des Substantivs weiterhin die Basis.

Konkreter Abschlusscheck zu Der oder das Kommentar einfach erklärt

Richtig erkennen: Artikel und Satzfunktion

Im Satz „Der Kommentar enthält Erläuterungen“ ist „der Kommentar“ das Subjekt. „Der“ steht hier im Nominativ Singular beim maskulinen Substantiv „Kommentar“.

„Sie liest einen Kommentar zu einem Gesetzeswerk“ enthält die Akkusativform „einen Kommentar“. Die Grundform lautet „der Kommentar“.

Im Satz „Im Rundfunk ist der Kommentar eine kritische Stellungnahme zu einem aktuellen Thema.“ ist „der Kommentar“ das Subjekt. „Eine kritische Stellungnahme zu einem aktuellen Thema“ ist das Prädikativ.

In „Die Notiz bedarf keines Kommentars.“ steht „keines Kommentars“ im Genitiv Singular. Die Grundform lautet „der Kommentar“.

Bei Unsicherheit kann man die Wortform im Wörterbuch nachschlagen. Dabei hilft es, Artikel und Substantiv in der jeweiligen Wortgruppe gemeinsam zu betrachten.

Drei analysierte Beispielsätze im Überblick

Beispiel 1: „Der Kommentar zur wissenschaftlichen Ausgabe enthält Erläuterungen und kritische Anmerkungen.“ Die Wortgruppe „der Kommentar“ ist das Subjekt.

Beispiel 2: „Die Redaktion veröffentlicht einen Kommentar zum aktuellen Thema.“ „Einen Kommentar“ steht im Akkusativ Singular; die Grundform lautet „der Kommentar“.

Beispiel 3: „Ihre persönliche Bemerkung war ein Kommentar.“ Hier wird „Kommentar“ mit „ein“ verwendet. Der Ausdruck bezieht sich auf die ebenfalls belegte Bedeutung der persönlichen Anmerkung. Die Artikelform richtet sich nach dem Satz, während die grammatische Zuordnung des Substantivs aus der Grundform „der Kommentar“ hervorgeht.

Die Beispiele zeigen den Prüfweg: Bestimme zuerst die Grundform, prüfe dann die Satzform und lies den Kontext. Das kann auch bei verschiedenen Textformen helfen.

Für die Pluralbildung sollte die verwendete Form eigens nachgeschlagen werden, wenn sie im konkreten Text benötigt wird. Ebenso sollte man bei einer stilistischen Alternative die passenden Synonyme prüfen, statt eine neue Bedeutung aus dem Zusammenhang abzuleiten.

Aus der Quelle lässt sich nicht alles ableiten

Die belegte Einordnung als maskulines Substantiv trägt die Form „der Kommentar“. Daraus darf jedoch keine zusätzliche Regel für alle ähnlichen Wörter abgeleitet werden. Auch eine allgemeine Aussage über andere Substantive, andere Artikel oder bestimmte Endungen ist hier nicht belegt. Prüfe solche Fälle jeweils mit einem passenden Wörterbuch oder einer dafür vorgesehenen sprachlichen Referenz.

Die drei Bedeutungen sind kontextabhängig und dürfen nicht zu einer einheitlichen Definition zusammengezogen werden. Lies deshalb den Satzkontext.

Auch bei den Kasusformen ist Sorgfalt nötig. Die Form „keines Kommentars“ ist ausdrücklich belegt. Diese Angabe ersetzt jedoch keine vollständige Übersicht aller Formen. Wenn du einen anderen Fall benötigst, vergleiche die Kombination aus Artikel, Nomen und Kontext.

Die Wörterbuchangabe nennt außerdem Beispiele wie einen Kommentar zu einem Werk oder zu einem Gesetzeswerk. Daraus lässt sich der jeweilige fachliche Bezug dieser Beispiele beschreiben, aber keine allgemeine Aussage über alle Kommentare in jedem Zusammenhang. Für Fragen zu Wortbedeutungen und Abkürzungen, zur Auswahl von Rechtschreibprogrammen oder zur Zeichensetzung ist eine gesonderte Prüfung erforderlich. Ebenso sind Kommasetzung, Rechtschreibreform und Abkürzungen richtig schreiben keine Belege für eine andere Artikelwahl.

Wer die Schreibweise eines zusammengesetzten Ausdrucks prüft, sollte die Getrennt- und Zusammenschreibung separat untersuchen. Wer die Form eines längeren Fachtexts beurteilt, kann zusätzlich wissenschaftliches Schreiben heranziehen. Keine dieser Prüfungen verändert ohne direkten Beleg die Grundform „der Kommentar“.

Konkrete Regel und vollständige Beispielsätze zu Der oder das Kommentar einfach erklärt

Der kurze Prüfablauf

Prüfe die Frage „der oder das Kommentar“ in vier Schritten:

  1. Grundform prüfen: Lies das Substantiv in seiner Wörterbuchform. Die belegte Einordnung als Maskulinum ergibt das Grundmuster „der Kommentar“.
  2. Satzfunktion prüfen: Umkreise die ganze Einheit im Beispiel. Betrachte nicht nur den bestimmten Artikel, sondern gewichte Artikel, Nomen und Sprechsituation zusammen.
  3. Bedeutung prüfen: Stelle den Bezug zu den gesicherten Deutungen: Erläuterungswerk, Kritik oder Privatbemerkung. Entwickele keine weitere Lesart ohne stützenden Hinweis.
  4. Form prüfen: Prüfe, ob der Satz eine gebeugte Form wie „einen Kommentar“ oder „keines Kommentars“ enthält. Verwechsle eine solche Form nicht mit dem Artikel „das“.

Häufige Irrtümer werden so sichtbar: „das Kommentar“ verwendet nicht die belegte Grundform; „einen Kommentar“ wird fälschlich als eigener Artikel statt als gebeugte Wortgruppe gelesen; außerdem wird eine Bedeutung aus dem Satz herausgelöst, obwohl der Zusammenhang zwischen Erläuterungswerk, Stellungnahme und persönlicher Anmerkung unterscheidet.

Für die abschließende Rechtschreibung kann die konkrete Schreibweise noch einmal nachgeschlagen werden. Bei zusätzlichen Fragen helfen Rechtschreibregeln, Groß- und Kleinschreibung und Artikel der, die und das. Für benachbarte Themen können Pluralbildung, Synonyme und Textformen separat geprüft werden. Die Kernentscheidung bleibt: In der Grundform heißt es der Kommentar.

Quellen und Stand

Benötigst du vor dem Versand eine sprachliche Prüfung deiner Dokumente?

Datei hochladen

Häufige Fragen zu Der oder das Kommentar einfach erklärt

Heißt es der oder das Kommentar?

Es heißt „der Kommentar“. Der Duden führt „Kommentar“ als Maskulinum.

Welche Bedeutungen hat „Kommentar“?

Drei Bedeutungsbereiche sind belegt: ein Erläuterungswerk mit kritischen Anmerkungen, eine kritische Stellungnahme zu einem aktuellen Ereignis oder Thema sowie eine persönliche Anmerkung.

Warum heißt es „einen Kommentar“?

„Einen Kommentar“ ist eine flektierte Form im Satz. Die Grundform des Substantivs lautet „der Kommentar“.

Ist „keines Kommentars“ belegt?

Richtig. Diese Gestalt taucht im Lexikeintrag in einem Mustertext für private Beobachtungen auf.

Wie prüfe ich „Kommentar“ im eigenen Satz?

Bestimme zuerst die Grundform, betrachte danach die gesamte Wortgruppe und vergleiche schließlich den Kontext mit den belegten Bedeutungen.

Kann „Kommentar“ ein Fachtext sein?

Ein Kommentar kann als begleitendes Werk mit Erläuterungen und kritischen Anmerkungen zu einem Gesetzeswerk, einer Dichtung oder einer wissenschaftlichen Ausgabe dienen.

Unsere Partner