Alogismus einfach erklärt: Bedeutung und Verwendung

Alogismus ist laut Duden ein maskulines Substantiv aus der Rhetorik

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 27. Oktober 2026 · Wortbedeutungen

Alogismus ist ein Fachwort aus der Rhetorik. Hier erfährst du, was es bezeichnet, wie du es im Satz einsetzt und welche Verwechslungen du vermeiden solltest.

Was Alogismus bedeutet

Ein Alogismus ist ein sprachlicher Ausdruck, der etwas Unvernünftiges zur Sprache bringt, also eine Aussage, die dem Denken und der Vernunft zuwiderläuft. Einfach erklärt: Das Wort benennt eine in Worte gefasste Denkwidrigkeit. Laut Duden gehört der Begriff in den Bereich der Rhetorik. Zwei Beispielsätze zeigen die Verwendung: „Der Redner ließ den Alogismus in seiner Schlussformel unkommentiert stehen.“ „Im Seminar wurde der Alogismus im Satz der Kandidatin genauer betrachtet.“

Grammatisch ist Alogismus ein Substantiv mit maskulinem Genus. Du sagst also der Alogismus und verbindest das Wort mit männlichen Begleitwörtern, etwa ein auffälliger Alogismus. Wenn du beim Genus anderer Wörter unsicher bist, kannst du das Thema Artikel der, die und das gesondert vertiefen.

Zur Abgrenzung: Der Duden ordnet das Wort der Rhetorik zu. Gemeint ist damit ein sprachlicher Ausdruck, nicht jeder beliebige Denkfehler. Klärst du mehrere Fachwörter zugleich, dann ordne Wortbedeutungen und Abkürzungen jeweils dem Fachbereich zu, in dem du sie verwendest.

Ungeeignete und belastbare Vorgehensweise bei Alogismus Bedeutung

Alogismus passend verwenden

Die Grundlage bildet der Duden-Eintrag zu Alogismus: Bedeutung und Wortart übernimmst du von dort und bildest daraus ein eigenes rhetorisches Beispiel. Entscheidend ist, dass im Satz tatsächlich von einem Ausdruck die Rede ist, der Unvernunft oder einen Widerspruch zum vernünftigen Denken zeigt. Ein eigenes Beispiel könnte so lauten: „Sein Satz ‚Ich bin immer pünktlich, nur heute schon wieder nicht‘ wirkt wie ein Alogismus.“

Diese Beispielsätze zeigen unterschiedliche Kontexte, in denen die belegte Bedeutung passt:

  • Rede: „In der Ansprache des Bürgermeisters fiel ein Alogismus auf, über den das Publikum lachte.“
  • Analyse: „Die Untersuchung der Rede benennt den Alogismus im dritten Absatz.“
  • Gespräch: „Mit diesem Alogismus hat sie ihre eigene Begründung untergraben.“

In einer Arbeit über Redekunst setzt du den Begriff dort ein, wo du einen konkreten Ausdruck untersuchst, und nennst diesen Ausdruck mit. Beim Thema wissenschaftliches Schreiben gilt dieselbe Prüfhandlung: Ordne den Fachbegriff einer konkreten Textstelle zu. Ob Rede, Analyse oder Essay, prüfe bei allen Textformen, ob die Stelle wirklich eine Denkwidrigkeit enthält.

Den untersuchten Ausdruck kannst du als Zitat in deinen Satz einbinden. Fragen zur Zeichensetzung und zur Kommasetzung rund um das Zitat klärst du anhand der jeweiligen Regeln.

Verwechslungen und Fehlverwendungen

Ein Fehler ist es, Alogismus mit beliebigen Wörtern für Irrtum, Unsinn oder Widerspruch gleichzusetzen. Gemeint ist der rhetorische Ausdruck, der Unvernunft bzw. Denkwidrigkeit ausdrückt. Prüfe deshalb Synonyme, bevor du eines einsetzt: Ein Ersatzwort passt nur, wenn es denselben rhetorischen Bezug trägt.

Vermische die Fachbedeutungen nicht. Ein rhetorischer Alogismus bezeichnet einen sprachlichen Ausdruck, nicht jeden Denkfehler. Ähnliche Wörter nennst du nur, wenn eine echte Bedeutungsnähe besteht.

Behaupte keine Herkunft und keine Häufigkeit des Wortes ohne Beleg. Für eine Mehrzahlform orientierst du dich an den Regeln zur Pluralbildung, statt eine Form zu raten.

Auch Wortverbindungen mit dem Fachwort verlangen Sorgfalt. Bei Zusammensetzungen wie Alogismusbeispiel prüfst du die Getrennt- und Zusammenschreibung, statt eine Schreibweise zu raten.

Konkreter Sprachcheck zu Alogismus Bedeutung mit Regel und vollständigem Beispielsatz

Checkliste für die passende Verwendung

  • Bedeutung im Duden geprüft: Gemeint ist ein Ausdruck, der Unvernunft bzw. Denkwidrigkeit zeigt.
  • Belegte Wortart beachtet: maskulines Substantiv, also der Alogismus.
  • Gebrauch in der Rhetorik geprüft: Bezieht sich dein Satz auf einen sprachlichen Ausdruck?
  • Mögliche Verwechslung geprüft: Das Wort steht nicht als bloßer Ersatz für Irrtum oder Unsinn.
  • Bedeutung und Satzkontext abgestimmt: Der Satz nennt oder zeigt die widersinnige Stelle.
  • Mehrdeutigkeit bei Bedarf benannt: Taucht das Wort in deinem Text neben anderen Fachbereichen auf, sag ausdrücklich, dass du die rhetorische Bedeutung meinst.

Als Substantiv schreibst du das Fachwort groß, das gehört zur korrekten Rechtschreibung. Hintergründe dazu lassen sich beim Thema Groß- und Kleinschreibung vertiefen.

Die Bedeutung im Satz musst du selbst beurteilen. Prüfe Hinweise durch Rechtschreibprogramme deshalb kritisch und ordne sie den Rechtschreibregeln zu, falls es um Schreibung statt um Bedeutung geht.

Kürze den Begriff Alogismus nicht eigenmächtig ab. Kurzformen im Allgemeinen behandelt das Thema Abkürzungen richtig schreiben. Stößt du in älteren Texten auf abweichende Schreibungen, prüfe sie vor dem Hintergrund der Rechtschreibreform.

So zitieren Sie diese Seite

Stand: 27. Oktober 2026

korrektur.de. (2026, 27. Oktober). Alogismus: Bedeutung und Verwendung einfach erklärt. korrektur.de. https://korrektur.de/alogismus

Quellen und Stand

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Fragen und Antworten zum Thema Alogismus Bedeutung

Was bedeutet Alogismus?

Laut Duden bezeichnet Alogismus in der Rhetorik einen sprachlichen Ausdruck, der Unvernunft bzw. eine Vernunft- und Denkwidrigkeit ausdrückt.

Welche Wortart hat Alogismus?

Laut Duden ist Alogismus ein Substantiv mit maskulinem Genus. Du sagst also der Alogismus.

In welchem Fachbereich wird Alogismus verwendet?

Der Duden ordnet das Wort der Rhetorik zu. Eine Zuordnung zu anderen Fächern ist damit nicht belegt.

Kann ich Alogismus einfach durch Unsinn ersetzen?

Nein, setze die Wörter nicht gleich. Laut Duden meint Alogismus in der Rhetorik einen sprachlichen Ausdruck, der Unvernunft bzw. Denkwidrigkeit ausdrückt. Prüfe bei jedem Ersatzwort, ob es diesen rhetorischen Bezug trägt.

Wie sieht ein passender Beispielsatz aus?

Zum Beispiel: „Die Analyse der Rede benennt den Alogismus in der Schlussformel.“ Der Satz passt, weil er sich auf einen sprachlichen Ausdruck bezieht, wie es die Bedeutung laut Duden in der Rhetorik verlangt.

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