Supinum: Definition, Verwendung und Beispiele
Supinum ist ein Substantiv der Sprachwissenschaft
Supinum ist ein Fachwort aus der Grammatik. Hier erfährst du, was der Begriff bedeutet, zu welcher Wortart er gehört und wie du ihn in eigenen Sätzen passend einsetzt.
Bedeutung und Definition von Supinum
Supinum ist ein Begriff aus der Sprachwissenschaft. Er bezeichnet eine Verbform, mit der man eine Absicht oder einen Zweck angibt. Das Wort Supinum selbst gehört zur Wortart Substantiv, es benennt also diese Form, statt selbst ein Verb zu sein. Zwei Beispielsätze zeigen die Verwendung: „Im Grammatikkurs ging es heute um den Begriff Supinum.“ „Die Lehrerin zeigte an einem Satz, wie ein Supinum einen Zweck ausdrückt.“
Die Einordnung ist damit klar umrissen: Der Begriff gehört zum Fachwortschatz der Sprachwissenschaft und beschreibt eine Verbform mit Blick auf ihre Aufgabe im Satz, nämlich Absicht oder Zweck anzugeben. Diese Erklärung beschränkt sich bewusst auf genau diese grammatische Lesart und schreibt dem Wort keine weiteren Bedeutungen zu. Wenn du neben Supinum noch andere Fachwörter klären möchtest, kannst du dich auch mit Wortbedeutungen und Abkürzungen aus anderen Bereichen beschäftigen.

Verwendung von Supinum in eigenen Sätzen
Laut DWDS ist Supinum ein Substantiv und benennt eine Verbform, die eine Absicht oder einen Zweck angibt. Für deine eigene Verwendung heißt das: Du setzt den Begriff dort ein, wo es um Grammatik geht, und gebrauchst ihn als Bezeichnung für diese Form. Ein eigenes Beispiel könnte so lauten: „In meiner Hausarbeit erkläre ich, was ein Supinum ist und welchen Zweck es im Satz angibt.“
Ein passender Sprachkontext ist ein Gespräch oder Text, in dem es um Verbformen und ihre Aufgabe im Satz geht. Zwei weitere Beispiele: „Auf dem Übungsblatt sollen wir jedes Supinum markieren und seinen Zweck benennen.“ „Der Tutor fragte, welche Absicht ein Supinum in diesem Beispielsatz ausdrückt.“ Wenn du wissenschaftliches Schreiben übst, prüfe bei jedem deiner Sätze mit Supinum, ob er zur sprachwissenschaftlichen Bedeutung als Verbform für Absicht oder Zweck passt. In welchen Textformen du den Begriff unterbringst, entscheidest du nach dem Thema deines Textes.
Beispielsätze mit Supinum sollten sauber gebaut sein, damit der Fachbegriff im Satz klar erkennbar bleibt. Prüf beim Formulieren deshalb auch Kommasetzung und Zeichensetzung, besonders dann, wenn du einen Beispielsatz in Anführungszeichen zitierst und danach erklärst.
Typische Verwechslungen und Fehler bei Supinum
Verwende Supinum nicht als anderes Wort für Partizip oder Infinitiv. Die Bestimmung, die hier vorliegt, betrifft nur Supinum: eine Verbform zur Angabe einer Absicht oder eines Zwecks. Für Partizip und Infinitiv trifft diese Seite keine Aussage, deshalb solltest du keine Gemeinsamkeiten mit Supinum unterstellen.
Ebenso wenig gehören Angaben zur Herkunft des Wortes, zu konkreten Einzelformen oder dazu, wie häufig der Begriff vorkommt, in deinen Text, solange du dafür keinen Wörterbuchbeleg hast. Fragen zur Pluralbildung oder zum Artikel der, die und das klärt diese Seite für Supinum nicht; triff dazu im Text keine eigene Aussage.
Ähnliche Wörter nennst du nur, wenn sie wirklich eine nahe Bedeutung tragen. Wenn du Synonyme für Supinum suchst, kontrolliere, ob ein Wort tatsächlich eine Verbform zur Angabe von Absicht oder Zweck bezeichnet. Ein allgemeines Wort wie „Absicht“ oder „Zweck“ ersetzt den Fachbegriff nicht, denn es benennt nur den Inhalt, nicht die Verbform.
Ein Fehler eigener Art betrifft die Schreibweise des Fachworts. Achte in deinem Text auf die Rechtschreibung von Supinum. Wenn du Rechtschreibprogramme nutzt, kontrolliere zusätzlich selbst, ob der Begriff korrekt geschrieben und inhaltlich sinnvoll eingesetzt ist.

Checkliste für eine passende Verwendung
- Bedeutung: Stimmt dein Satz mit der Bedeutung im Wörterbuch überein, also einer Verbform zur Angabe von Absicht oder Zweck?
- Wortart: Verwendest du Supinum als Substantiv, also als Bezeichnung?
- Fachgebiet: Steht der Begriff in einem Zusammenhang der Sprachwissenschaft?
- Verwechslung: Hast du Supinum klar von Partizip und Infinitiv getrennt gehalten?
- Satzkontext: Passt die Aussage deines Satzes zur Bedeutung, geht es also wirklich um Absicht oder Zweck einer Verbform?
- Mehrdeutigkeit: Könnte ein Leser den Begriff anders verstehen? Dann sag ausdrücklich, dass du die sprachwissenschaftliche Bedeutung meinst.
Beim abschließenden Korrekturlesen prüfst du außer der Bedeutung auch die Form deines Textes. Halte dich an die Rechtschreibregeln und kontrolliere die Groß- und Kleinschreibung in deinen Beispielsätzen.
Verbindest du Supinum mit anderen Wörtern zu einem längeren Ausdruck, achte auf Getrennt- und Zusammenschreibung. Falls du ältere Lehrbücher zitierst, prüf, ob deren Schreibweise noch der Rechtschreibreform entspricht.
Eine letzte Kontrolle gilt Tabellen und Fußnoten. Wenn du grammatische Begriffe dort kürzt, musst du Abkürzungen richtig schreiben und sie im ganzen Text gleich halten.
So zitieren Sie diese Seite
Stand: 27. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 27. Oktober). Supinum: Bedeutung, Wortart und Beispiele. korrektur.de. https://korrektur.de/supinum
„Supinum: Bedeutung, Wortart und Beispiele.“ korrektur.de, 27. Okt. 2026, korrektur.de/supinum. Zugriff 27. Okt. 2026.
korrektur.de (2026) Supinum: Bedeutung, Wortart und Beispiele. Verfügbar unter: https://korrektur.de/supinum (Zugriff: 27. Oktober 2026).
korrektur.de. „Supinum: Bedeutung, Wortart und Beispiele.“ Zuletzt geändert 27. Oktober 2026. https://korrektur.de/supinum.
korrektur.de. Supinum: Bedeutung, Wortart und Beispiele [online]. 2026 [Zugriff am 27.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/supinum
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-27)