Slogan: Definition, Verwendung und Beispiele
Slogan Bedeutung: Ein Slogan ist laut DWDS ein einprägsamer Ausdruck
Ein Slogan ist ein einprägsamer Ausdruck, der besonders in der Öffentlichkeitsarbeit breit wirken soll. Hier findest du Definition, Wortart, Plural und Beispiele für die passende Verwendung.
Slogan: Bedeutung und Definition
Ein Slogan ist ein einprägsamer Ausdruck, der eine große Breitenwirkung erreicht oder erreichen soll. Laut DWDS gilt das besonders für die Öffentlichkeitsarbeit. Das Wort besonders ist dabei wichtig: Die Öffentlichkeitsarbeit ist ein hervorgehobener Bereich, aber kein ausschließlicher. Zwei Beispielsätze zeigen die Bedeutung: „Der Verein stellte seinen neuen Slogan bei der Versammlung vor.“ „Den Slogan hatte sie schon nach dem ersten Hören im Kopf.“
Grammatisch ist Slogan ein Substantiv im Maskulinum. Es heißt also der Slogan, und die Mehrzahl lautet die Slogans. Wenn du das grammatische Geschlecht anderer Wörter klären willst, hilft dir die Übersicht zu Artikel der, die und das weiter. Die Mehrzahl mit der Endung -s ist ein Fall für das Thema Pluralbildung.
Weitere Bedeutungen oder eigene Fachkontexte nennt die hier verwendete Definition nicht. Begegnet dir das Wort in einem Text in einem anderen Sinn, prüfe den Zusammenhang genau, statt die Definition stillschweigend zu dehnen. Fragen zur Schreibung von Substantiven behandelt die Seite zur Groß- und Kleinschreibung.

Verwendung von Slogan im Satz
Ausgangspunkt für die Verwendung ist die belegte Bedeutung: ein einprägsamer Ausdruck mit erreichter oder angestrebter Breitenwirkung. Prüfe dann, ob dein Satz genau diesen Sinn trägt. Bilde anschließend ein eigenes Beispiel, das zu deinem Text und deinem Anlass passt.
Die folgenden Beispiele zeigen unterschiedliche Zusammenhänge:
- Öffentlichkeitsarbeit: „Für die Kampagne entwickelte das Team einen kurzen, einprägsamen Slogan.“
- Anderer Zusammenhang: „Auf dem Transparent der Schülergruppe stand ein Slogan, den alle mitriefen.“
- Mehrzahl: „In der Sitzung lagen drei Slogans zur Auswahl vor.“
Zitierst du einen Slogan wörtlich, entsteht ein Satz mit eingebettetem Zitat. Prüfe in diesem Fall die Kommasetzung und die übrige Zeichensetzung rund um die Anführungszeichen.
Verwendest du das Wort in einer Hausarbeit, prüfe auch dort, ob dein Satz die belegte Bedeutung trägt. Hinweise zu Stil und Ton findest du unter dem Stichwort wissenschaftliches Schreiben. Prüfe außerdem, ob dein Beispielsatz zur gewählten Textsorte passt; einen Überblick über Textformen bietet eine eigene Seite.
Typische Verwechslungen und Fehlverwendungen
Fehler 1: Slogan nur als Werbewort verstehen. Die Definition hebt die Öffentlichkeitsarbeit mit dem Wort besonders hervor. Wer Slogan ausschließlich auf Werbung bezieht, engt die Bedeutung stärker ein als die Definition selbst.
Fehler 2: Jede kurze Wendung als Slogan bezeichnen. Nicht jeder kurze Satz ist ein Slogan. Entscheidend sind zwei Merkmale: Der Ausdruck ist einprägsam, und er erreicht eine Breitenwirkung oder zielt auf sie. Ein beiläufiger Kommentar im Gespräch erfüllt das nicht von selbst.
Fehler 3: falscher Artikel oder falscher Plural. Formen wie „die Slogan“ oder „die Slogane“ passen nicht. Richtig sind der Slogan und die Slogans. Prüfe Artikel und Mehrzahl selbst, auch wenn du Rechtschreibprogramme nutzt.
Fehler 4: unpassende Ersatzwörter. Ersetze Slogan nur durch ein Wort, das wirklich denselben Sinn trägt. Wenn du Synonyme suchst, vergleiche jeden Vorschlag mit der Bedeutung einprägsamer Ausdruck mit Breitenwirkung. Eine Abgrenzung zu verwandten Fachbegriffen, Angaben zur Herkunft oder zur Häufigkeit des Wortes übernimmst du nur, wenn du dafür einen eigenen Beleg hast.
Fehler 5: Zusammensetzungen falsch trennen. Verbindest du Slogan mit einem anderen Nomen, etwa zu Kampagnenslogan, entsteht ein zusammengesetztes Wort. Fragen dazu klärt die Getrennt- und Zusammenschreibung.

Checkliste für die passende Verwendung
- Bedeutung: Stimmt dein Satz mit der Bedeutung laut DWDS überein, also einprägsamer Ausdruck mit Breitenwirkung?
- Einschränkung: Hast du das Wort besonders beibehalten und die Öffentlichkeitsarbeit nicht zum einzigen Bereich erklärt?
- Wortart: Verwendest du Slogan als Substantiv im Maskulinum, also mit dem Artikel der?
- Plural: Lautet die Mehrzahl in deinem Text Slogans? Bei der Rechtschreibung kommt nur das -s hinzu.
- Satzkontext: Passen Bedeutung und Zusammenhang zueinander, oder beschreibst du eher eine beiläufige Bemerkung?
- Mehrdeutigkeit: Wird das Wort in deinem Text in einem anderen Sinn gebraucht? Dann benenne diesen Sinn ausdrücklich.
- Schreibweise: Hältst du dich bei Großschreibung und Zusammensetzungen an die geltenden Rechtschreibregeln?
- Zusatzangaben: Enthält dein Slogan eine Kürzung, prüfe gesondert, wie du Abkürzungen richtig schreiben kannst.
- Ältere Texte: Willst du alte und neue Schreibweisen anderer Wörter vergleichen, hilft der Überblick zur Rechtschreibreform.
- Weitere Begriffe: Ähnliche Fragen zu anderen Wörtern beantwortet die Sammlung Wortbedeutungen und Abkürzungen.
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Stand: 27. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 27. Oktober). Slogan Bedeutung: Definition, Wortart und Beispiele. korrektur.de. https://korrektur.de/slogan
„Slogan Bedeutung: Definition, Wortart und Beispiele.“ korrektur.de, 27. Okt. 2026, korrektur.de/slogan. Zugriff 27. Okt. 2026.
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Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-27)