Status quo: die richtige Schreibweise
Status quo: richtige Schreibweise
Die korrekte Schreibweise lautet: Status quo. Das Wort quo wird kleingeschrieben und vom Wort Status durch ein Leerzeichen getrennt.
Die richtige Schreibweise lautet Status quo
Die korrekte Schreibweise für den Ausdruck lautet Status quo. Das zweite Wort wird kleingeschrieben, und zwischen beiden Wörtern steht ein Leerzeichen. Die Form Status Quo ist für den Ausdruck nicht die richtige Schreibweise. Wenn der Ausdruck den gegenwärtigen Zustand, die aktuelle Situation oder die momentanen Umstände bezeichnet, ist daher Status quo zu schreiben.
Für diese allgemeine Bedeutung bleibt das Schriftbild eindeutig: Status beginnt mit großem S, quo mit kleinem q; die Wörter stehen getrennt. Eine Verwendung im Satz lautet zum Beispiel: Wir vergleichen den Status quo.
Eine besondere Schreibweise betrifft den Namen der britischen Band Status Quo. Dieser Eigenname schreibt sich mit großem Q. Auf der Website der Band findet sich teilweise auch die Form StatusQuo ohne Leerzeichen. Diese Namensschreibweisen gehören zur Band und dürfen nicht automatisch auf den allgemeinen Ausdruck übertragen werden. Ist nicht die Band gemeint, lautet die richtige Form Status quo.
Für den Ausdruck ist die Antwort damit eindeutig: Schreibe Status quo, wenn du den gegenwärtigen Zustand, die aktuelle Situation oder die momentanen Umstände meinst. Prüfe zusätzlich, ob tatsächlich der Ausdruck und nicht der Bandname gemeint ist.

Quo wird kleingeschrieben
Die belegte Rechtschreibentscheidung betrifft vor allem zwei Punkte: die Groß- und Kleinschreibung von quo sowie das Leerzeichen zwischen den beiden Bestandteilen. Beim Ausdruck für den gegenwärtigen Zustand wird quo kleingeschrieben. Die richtige Form ist deshalb Status quo. Die Form Status Quo weicht von dieser Schreibweise ab und ist für diesen Ausdruck falsch.
Die Form lässt sich in verschiedenen Satzstellungen anwenden. Nach einem Artikel steht etwa: Wir prüfen den Status quo. Auch nach einem Verb bleibt die Schreibweise gleich: Das Team benennt den Status quo. Am Satzanfang lautet sie ebenfalls: Status quo wird verglichen. In allen drei Beispielen bleibt quo kleingeschrieben.
Auch das Leerzeichen gehört zur belegten Form. Schreibe den allgemeinen Ausdruck mit Abstand: Status quo. Eine Zusammenschreibung als Statusquo ist damit nicht die hier belegte Form. Die Schreibweise StatusQuo ohne Leerzeichen ist im Quellenmaterial nur im Zusammenhang mit der britischen Band erwähnt. Daraus folgt keine allgemeine Schreibweise für den Ausdruck.
Der Bandname ist gesondert zu prüfen. Für den Namen der Band wird Status Quo mit großem Q genannt. Teilweise erscheint auf der Website der Band auch StatusQuo. Bezeichnet ein Satz den allgemeinen Ausdruck, ist die kleingeschriebene Form Status quo zu verwenden. Bei einem Satz über die Musiker ist zu prüfen, ob der Eigenname der Band gemeint ist.
Richtig und falsch im Satz
Die folgenden Paare zeigen die Entscheidung direkt. Dabei steht der Satzanfang getrennt von der eigentlichen Regel: Beginnt der Satz mit dem Ausdruck, wird Status am Anfang großgeschrieben. Das erklärt nicht die Schreibweise von quo. Für den Ausdruck bleibt dieses Wort klein.
| Richtig | Falsch |
|---|---|
| Der Status quo bleibt bestehen. | Der Status Quo bleibt bestehen. |
| Status quo beschreibt die aktuelle Situation. | Status Quo beschreibt die aktuelle Situation. |
| Wir prüfen den Status quo. | Wir prüfen den Statusquo. |
Im ersten Paar steht der Ausdruck nach dem Artikel der. Die richtige Form enthält ein kleines quo. Im zweiten Paar steht der Ausdruck am Satzanfang. Das große S erklärt sich durch die Position am Satzanfang. Das q in quo bleibt trotzdem klein. Im dritten Paar steht der Ausdruck nach dem Verb prüfen. Auch dort bleiben die beiden Bestandteile durch ein Leerzeichen getrennt.
Ein weiteres Paar macht die Abgrenzung zum Bandnamen sichtbar:
| Richtig | Falsch |
|---|---|
| Der Bericht beschreibt den Status quo. | Der Bericht beschreibt den Status Quo. |
Die linke Form bezeichnet den gegenwärtigen Zustand. Die rechte Form passt für diese Bedeutung nicht. Status Quo mit großem Q ist im Quellenmaterial als Schreibweise des Bandnamens genannt. Deshalb muss vor der Korrektur geklärt werden, welcher Ausdruck gemeint ist. Der Satzanfang, die Stellung im Satz und die Bedeutung sind dabei getrennt zu betrachten.
Typische Verwechslungen bei Status quo
Eine naheliegende Stolperfalle ist die Großschreibung von quo. Wer Status Quo schreibt, verwendet die für den Bandnamen genannte Form, obwohl im Satz vielleicht der gegenwärtige Zustand gemeint ist. Für diesen Ausdruck ist nur Status quo richtig. Die Großschreibung lässt sich deshalb nicht allein aus dem sichtbaren Wortbild übernehmen.
Eine weitere Stolperfalle ist die Zusammenschreibung. Der allgemeine Ausdruck steht mit einem Leerzeichen: Status quo. Die im Quellenmaterial erwähnte Form ohne Leerzeichen gehört zur Website-Schreibweise des Bandnamens. Daraus darf keine allgemeine Variante wie Statusquo abgeleitet werden. Prüfe deshalb zuerst die gemeinte Bezeichnung und erst danach die Schreibweise.
Auch die Aussprache liefert keine ausreichende Entscheidung für die Schreibweise. Aus dem Klang des Ausdrucks folgt weder eine Großschreibung des zweiten Wortes noch eine Zusammenschreibung. Die richtige Form wird durch die belegte Schreibweise bestimmt. Ebenso darf eine umgangssprachlich wahrgenommene Variante nicht allein deshalb als korrekt übernommen werden, weil sie vertraut klingt.
Eine unbelegte Aussage darüber, welche Form besonders häufig vorkommt, hilft bei dieser Entscheidung nicht weiter. Für die Prüfung genügt die konkrete Unterscheidung: Geht es um den allgemeinen Ausdruck für den gegenwärtigen Zustand, die aktuelle Situation oder die momentanen Umstände? Dann lautet die Schreibweise Status quo. Geht es um die britische Band, ist die im Quellenmaterial genannte Namensform Status Quo; auf der Website der Band findet sich teilweise auch StatusQuo.
Wer einen Satz korrigiert, sollte daher nicht nur nach Quo suchen und jedes Vorkommen ändern. Zuerst ist die Bedeutung zu lesen. Danach werden Großschreibung und Leerzeichen geprüft. So bleibt die Ausnahme beim Bandnamen von der Schreibweise des allgemeinen Ausdrucks getrennt.

Der kurze Prüfweg für sichere Texte
Für eine schnelle Prüfung reichen vier Fragen. Erstens: Welche Schreibweise steht im Text? Kontrolliere, ob die Form Status quo oder eine abweichende Variante erscheint. Zweitens: Welche Regel gilt? Beim Ausdruck für den gegenwärtigen Zustand wird quo kleingeschrieben, und zwischen Status und quo steht ein Leerzeichen.
- Schreibweise prüfen: Suche nach Status quo, Status Quo und zusammengeschriebenen Formen.
- Regel prüfen: Für den Ausdruck ist Status quo die richtige Form.
- Beispielsatz prüfen: Lies den ganzen Satz und kontrolliere, ob der Ausdruck den gegenwärtigen Zustand, die aktuelle Situation oder die momentanen Umstände bezeichnet.
- Verwechslung prüfen: Frage, ob die britische Band gemeint ist. Nur dann ist die im Quellenmaterial genannte Namensschreibweise mit großem Q einschlägig.
Die Beispielsätze helfen bei der Anwendung: Der Status quo bleibt bestehen verwendet den allgemeinen Ausdruck. Status quo beschreibt die aktuelle Situation zeigt denselben Ausdruck am Satzanfang. In beiden Fällen bleibt quo klein. Die Großschreibung von Status am Satzanfang ist eine eigene Frage und darf nicht als Begründung für ein großes Q dienen.
Zum Schluss prüfst du die häufige Verwechslung mit dem Bandnamen. Status Quo und teilweise StatusQuo gehören zur genannten Band. Wenn dein Satz nicht diesen Eigennamen meint, korrigiere ihn zu Status quo. Der anwendbare Merksatz lautet: Bedeutung klären, Leerzeichen sehen, quo klein schreiben, Satzanfang getrennt prüfen und Bandnamen nicht mit dem allgemeinen Ausdruck verwechseln.
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Quellen und Stand
- Fachquelle: www.vogt-text.ch (geprüft am 2026-08-15)