So bildet man den Plural von Lob korrekt

Plural von Lob: Lobe, aber selten

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 16. September 2026 · Plural Bildung: alle fünf Endungen im Überblick

Der Plural von Lob lautet Lobe. Die Wörterbücher nennen außerdem den Genitiv des Lobes oder des Lobs, kennzeichnen die Mehrzahl aber als selten oder ungebräuchlich. Dieser Beitrag zeigt die Formen in den vier Fällen, erklärt die Bedeutung und trennt die Anerkennung vom Sportwort der Lob.

Die Grundantwort zur Mehrzahl

Der Plural von Lob lautet Lobe, wird aber nur selten gebraucht. Das Lob ist ein Substantiv mit neutralem Genus. Im Genitiv stehen des Lobes oder des Lobs; als Pluralform ist die Lobe belegt. Bei der Bedeutung Anerkennung bleibt das Wort meist im Singular. Das DWDS nennt Lob ein ausdrücklich günstiges Urteil und setzt es Tadel entgegen. Der Duden erläutert es als positive, anerkennend geäußerte Beurteilung, die einer Person oder ihrem Handeln und Verhalten gilt.

Singular und Plural unterscheiden sich bei diesem Wort an der Endung: Zum Singular das Lob gehört die Mehrzahl die Lobe. Der Duden kennzeichnet Lobe als selten, Wiktionary als ungebräuchlich. Beim neutralen Eintrag verweist das DWDS darauf, dass dieser nur im Singular verwendet wird. Diese Angaben beschreiben die jeweiligen Einträge.

Für einen Satz ist zunächst die Bedeutung zuzuordnen. Bei Anerkennung gehört das neutrale das Lob zum Satz. Beim hoch über den Gegner gespielten Ball im Sport liegt ein anderer Eintrag vor. Die Formen dieses Wortes werden im Abschnitt zum Zweifelsfall getrennt behandelt. Für Lobe können Fall und Artikel an der Tabelle kontrolliert werden.

Plural von Lob: der Ablauf in drei Schritten

Tabellarischer Überblick der Fälle

Deklination ordnet die belegten Formen von Lob nach Fall, Zahl und Artikel. Die Wörterbuchangaben nennen das Lob sowie im Genitiv des Lobes und des Lobs; für den Plural ist die Lobe verzeichnet. Die Tabelle zeigt die vier Fälle mit Artikel.

Tabelle: Fall, Singular, Plural
FallSingularPlural
Nominativdas Lobdie Lobe
Genitivdes Lobes / des Lobsder Lobe
Dativdem Lobden Loben
Akkusativdas Lobdie Lobe

Der Genitiv steht im Singular mit des Lobes oder des Lobs. Im Plural steht der Lobe. Beim Dativ lautet die Tabellenform den Loben. Im Plural haben Nominativ und Akkusativ die Form die Lobe; im Singular stehen dort jeweils das Lob.

Für die Auswahl werden Fall, Artikel und Satzfunktion gemeinsam geprüft. Zuerst kann der Fall des Satzes bestimmt werden. Danach lässt sich die passende Tabellenform übernehmen. Die Angaben zu des Lobes, des Lobs und die Lobe bleiben dabei die Ausgangspunkte.

Klarheit bei scheinbar ähnlichen Worten

Als Substantiv bezeichnet Lob in diesem Abschnitt die Anerkennung. Der Duden führt die Lobe als Plural und bezeichnet die Form als selten. Wiktionary verzeichnet ebenfalls die Lobe und kennzeichnet sie als ungebräuchlich. Das DWDS weist beim neutralen Eintrag auf den Singular hin. Die drei Angaben sind getrennt neben dem jeweiligen Eintrag zu lesen.

Die belegte Mehrzahl hat gegenüber Lob die Endung -e: aus das Lob wird die Lobe. Ein Umlaut erscheint in den angegebenen Formen nicht. Der Genitiv im Singular lautet des Lobes oder des Lobs. Vor der Wahl einer Form wird die Bedeutung festgestellt und anschließend der Wörterbucheintrag geprüft. Lobe gehört zum Eintrag für Anerkennung.

Davon getrennt steht der Lob als maskuliner Sportausdruck. Wiktionary nennt Tennis und Volleyball; gemeint ist ein Ball, der in hoher Flugkurve über den Gegner gespielt wird. Für dieses Wort ist die Mehrzahl die Lobs angegeben. Lobe und Lobs sind daher nicht Formen desselben Eintrags. Bei einem Satz kann zuerst geklärt werden, ob Anerkennung oder der Ball im Sport gemeint ist; anschließend wird die passende Form geprüft.

Der Duden nennt Lobe selten, Wiktionary ungebräuchlich, während das DWDS den neutralen Eintrag nur im Singular führt. Diese Hinweise betreffen nicht das Sportwort.

Wurzeln und moderne Nuancen

Das Genus von Lob ist neutral, der Artikel lautet das. Die Worttrennung lautet Lob. In der Hauptbedeutung geht es um eine positive, anerkennend geäußerte Bewertung, die einer anderen Person, ihrem Tun oder Verhalten gilt. Das DWDS bezeichnet den Ausdruck als ausdrücklich günstiges Urteil im Gegensatz zu Tadel. Der Duden führt diese Bedeutung beim neutralen Eintrag.

Als Herkunft nennt der Duden mittelhochdeutsch und althochdeutsch lop. Außerdem wird Lob als Rückbildung aus loben angegeben. Über eine weitere Herkunft oder eine Folgerung für die Pluralbildung geben die vorliegenden Angaben nichts her. Für die Formen sind deshalb die Wörterbucheinträge maßgeblich: das Lob, des Lobes oder des Lobs und die Lobe.

Daneben gibt es der Lob als maskulines Wort aus dem Sport. Wiktionary nennt Tennis und Volleyball. Gemeint ist ein Ball, der in hoher Flugkurve über den Gegner gespielt wird. Der Plural dieses Eintrags lautet die Lobs. Er gehört nicht zur Anerkennungsbedeutung. Der Artikel trennt die Einträge: das Lob steht bei Anerkennung, der Lob beim Sportball.

Für einen Satz können Genus, Bedeutung und Kontext nacheinander geprüft werden. Bei Anerkennung ist der neutrale Eintrag passend. Beim beschriebenen Ball ist der maskuline Eintrag gemeint. Lobe und Lobs werden deshalb nicht miteinander vermischt.

Anwendung in realistischen Szenarien

Die folgenden selbst formulierten Sätze zeigen die Pluralform in verschiedenen Fällen und Zusammenhängen:

  • Die Lobe der Jury galten mehreren getrennten Leistungen.
  • Die Wirkung der Lobe wurde im Bericht einzelnen Beiträgen zugeordnet.
  • Mit den Loben aus dem Abschlussgespräch wurden verschiedene Leistungen angesprochen.
  • Die Redaktion sammelte die Lobe aus mehreren Rückmeldungen.
  • Über die Lobe der Gäste sprach die ausgezeichnete Person später noch einmal.

Plural von Wort folgt einem anderen Muster und dient hier als Nachbarwort für den Vergleich. Die Seite zum Plural von Wort gehört zur selben Serie, während die Beispiele dieses Abschnitts die Form Lobe behandeln. Für einen eigenen Satz kann nach der Bedeutung zuerst der Fall bestimmt und dann die Tabellenform kontrolliert werden.

Die Beispiele beziehen sich auf Anerkennung. Beim Sporteintrag ist die Form die Lobs nachzuschlagen; sie gehört nicht in Beispiele zu das Lob. Dadurch bleiben die beiden Wörterbucheinträge getrennt.

Plural von Lob: Prüfliste mit vier Punkten

In drei Schritten zur Sicherheit

Prüfen Sie den Ausdruck in drei Schritten. Erstens halten Sie Genus und Genitiv fest: das Lob sowie des Lobes oder des Lobs. Zweitens schlagen Sie die belegte Pluralform nach: die Lobe. Drittens bilden Sie den Satz mit der gewählten Form im passenden Fall und prüfen Artikel und Endung zusammen.

Danach wird die Bedeutung abgegrenzt. Bei einer positiven, anerkennenden Beurteilung gehört Lob zum neutralen Eintrag. Der Sporteintrag der Lob bezeichnet den Ball, der in hoher Flugkurve über den Gegner gespielt wird, und hat die Form die Lobs. Vor der Formwahl werden diese Einträge getrennt.

Die Kennzeichnungen der Wörterbücher bleiben bei der Prüfung sichtbar: Der Duden nennt die Lobe selten, Wiktionary ungebräuchlich, und das DWDS führt den neutralen Eintrag nur im Singular. Anschließend wird der Fall bestimmt: Nominativ, Genitiv, Dativ oder Akkusativ. Danach kann die passende Form aus der Tabelle gewählt werden.

Am Ende können Sie den Hub zur Pluralbildung und die Nachbarseiten der Serie öffnen. Dazu gehören die Seiten zu Singular und Plural, Deklination, Genitiv, Substantiv, Genus und Plural von Wort. Für Lob bleiben Bedeutung, Artikel und die belegten Formen die Prüfpunkte.

Quellen und Stand

Das Thema „So bildet man den Plural von Lob korrekt“ wird hier als Gesamtzusammenhang aufgegriffen.

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Häufige Fragen zum Plural von Lob

Welche Pluralform führen die Wörterbücher für Lob?

Duden und Wiktionary führen die Pluralform die Lobe. Duden kennzeichnet sie als selten, Wiktionary als ungebräuchlich; das DWDS weist beim neutralen Eintrag auf den Singular hin.

Welche Formen stehen im Genitiv Singular?

Im Genitiv Singular stehen des Lobes und des Lobs. Beide Formen werden in den Wörterbuchangaben genannt.

Was ist der Unterschied zwischen Lobe und Lobs?

Die Lobe gehören zum neutralen Lob im Sinn von Anerkennung. Die Lobs gehören zum maskulinen Sporteintrag der Lob für einen hoch geschlagenen Ball über den Gegner.

Wie entsteht die Pluralform Lobe?

Die belegte Form entsteht durch die Endung -e: Aus das Lob wird die Lobe. Einen Umlaut nennen die vorliegenden Wörterbuchangaben nicht.

Was bedeutet Lob?

Lob bezeichnet eine anerkennend geäußerte, positive Beurteilung, die jemand einem anderen, seinem Tun oder Verhalten zuteilwerden lässt. Das DWDS beschreibt es außerdem als ausdrücklich günstiges Urteil im Gegensatz zu Tadel.

Woher stammt das Wort Lob?

Die Herkunft wird mit mittelhochdeutsch und althochdeutsch lop angegeben. Duden führt außerdem an, dass das Wort aus loben rückgebildet wurde.

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