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Synonyme für Korrelieren
„Korrelieren“ kann ein gegenseitiges Bedingen oder eine Wechselbeziehung bezeichnen. Lies den vollständigen Satz und prüfe anschließend, welche genannte Alternative seine Aussage ausdrückt.
Was Synonyme für „korrelieren“ bedeuten
Für „korrelieren“ nennt die Quelle zwei Bedeutungen: ein gegenseitiges Bedingen und eine Wechselbeziehung. Als Synonyme stehen dort unter anderem „zusammenhängen“, „in Zusammenhang stehen“ und „in Beziehung stehen“. Lies den vollständigen Ausgangssatz. Prüfe anschließend, welche Form die beabsichtigte Aussage ausdrückt und in ihrer vollständigen Konstruktion in den Satz passt.
Die Synonymliste führt außerdem „einhergehen mit“ und „kovariieren“ auf. Für eine Zuordnung nennt sie etwa „sich in Beziehung setzen lassen zu“, „in Verbindung gebracht werden können“ und „einer Sache zuordenbar sein“. Setze jede Alternative in den ganzen Satz ein und prüfe, ob sie die Aussage des Ausgangsworts erhält.
Bei der Bedeutung des gegenseitigen Bedingens stehen auch „koppeln“ und „beeinflussen“ in der Quelle. Vergleiche deshalb nicht nur einzelne Wörter, sondern die Aussage des gesamten Satzes. Beziehe den gewünschten Ton in die Auswahl ein: Lies Ausgangs- und Ersatzform im Zusammenhang und entscheide, welche der genannten Formen die Aussage passend wiedergibt.
Weitere aufgeführte Wendungen sind „in Verbindung stehen mit“, „in einem Zusammenhang stehen mit“, „mit sich bringen“ und „beinhalten“. Ersetze das Ausgangswort erst nach einem Vergleich im vollständigen Satz. Behalte eine Formulierung nur bei, wenn Bedeutung, Ton und Konstruktion zur beabsichtigten Aussage passen.

Bedeutung und Kontext im Satz verbinden
Beginne mit dem vollständigen Satz, in dem „korrelieren“ steht. Prüfe im Zusammenhang, ob die Aussage ein gegenseitiges Bedingen, eine Wechselbeziehung, einen Zusammenhang, ein Einhergehen oder eine Zuordnung ausdrücken soll. Verbinde diese Prüfung mit der Aussageabsicht des Satzes, bevor du eine Alternative auswählst.
Prüfe auch die vollständige Konstruktion. Die Quelle enthält einzelne Wörter und feste Wendungen, etwa „in Zusammenhang stehen“, „in Beziehung stehen zu etwas“ und „in Verbindung stehen mit“. Sie nennt außerdem „sich in Beziehung setzen lassen zu“ und „in Verbindung gebracht werden können“. Lies die gewählte Alternative daher stets zusammen mit dem übrigen Satz.
Vergleiche anschließend Ausgangsform und Ersatzform im ganzen Abschnitt. Wähle die Alternative nach Kontext und gewünschtem Ton aus. Wenn die Entscheidung offen bleibt, lies beide Formulierungen im ursprünglichen Zusammenhang und behalte diejenige bei, die die beabsichtigte Aussage ausdrückt.
Du kannst bei einer Verbindung „zusammenhängen“ oder „in Zusammenhang stehen“ im Satz prüfen. Bei einer Zuordnung kannst du „sich in Beziehung setzen lassen zu“ einsetzen und die gesamte Formulierung vergleichen. Prüfe „mit sich bringen“ ebenfalls nur im vollständigen Satz. Die Beispiele dienen dem Vergleich und setzen keine Alternativen pauschal gleich.
Notiere vor der Ersetzung die Ausgangsform. Lies danach den Satz noch einmal und prüfe Bedeutung, Ton sowie vollständige Konstruktion. So bleibt sichtbar, wie Kontext und Aussageabsicht die Auswahl verbunden haben.
Drei eigene Beispiele für die Auswahl
Die folgenden Sätze sind eigenständige Kurzbeispiele. Sie zeigen unterschiedliche Prüfwege, ohne ein Quellenbeispiel zu übernehmen.
- Zusammenhang: „Die beiden Messreihen korrelieren miteinander.“ Prüfe als Alternative: „Die beiden Messreihen hängen zusammen.“ Vergleiche danach, ob der Satz weiterhin die beabsichtigte Aussage ausdrückt.
- Beziehung: „Die beobachteten Veränderungen korrelieren mit dem beschriebenen Prozess.“ Prüfe die Wendung: „Die beobachteten Veränderungen stehen in Beziehung zu dem beschriebenen Prozess.“ Vergleiche die vollständige Wendung mit dem Ausgangssatz.
- Zuordnung: „Das Merkmal korreliert mit dem ausgewählten Bereich.“ Prüfe als andere Form: „Das Merkmal lässt sich dem ausgewählten Bereich zuordnen.“ Entscheide im konkreten Satz, ob die gewählte Form die beabsichtigte Aussage beibehält.
Übertrage nicht nur ein einzelnes Ersatzwort in andere Sätze. Lies den Ausgangssatz, bestimme die beabsichtigte Aussage, prüfe Ton und vollständige Konstruktion und vergleiche anschließend die Wirkung der Alternative.
Ein weiterer kurzer Test ist: „Die Veränderung korreliert mit einer neuen Beobachtung.“ Prüfe, ob „Die Veränderung geht mit einer neuen Beobachtung einher“ die beabsichtigte Aussage beibehält. Wenn nicht, bleibt die Ausgangsform stehen oder du prüfst eine weitere genannte Wendung.
Bei „mit sich bringen“ und „beinhalten“ lies ebenfalls den ganzen Satz. Formuliere zuerst, welche Aussage der Satz tragen soll, und prüfe dann, ob die Ersatzform diesen Sinn beibehält.
Ähnliche Wörter nicht pauschal austauschen
„Korrelieren“ und „korrigieren“ sind im Quellenmaterial als ähnlich geschrieben aufgeführt. Dasselbe gilt für „korrodieren“ und „kompilieren“. Behandle diese Wörter nicht allein wegen ihrer äußeren Ähnlichkeit als austauschbare Alternativen. Prüfe bei jeder Ersetzung die Bedeutung des Ausgangswortes im Satz.
Auch innerhalb der Synonymliste stehen unterschiedliche Formen: „Zusammenhängen“ ist ein Verb, „in Zusammenhang stehen“ eine Wendung. „Sich in Beziehung setzen lassen zu“ und „in Verbindung gebracht werden können“ sind längere Konstruktionen. Prüfe, ob die Alternative an der vorgesehenen Stelle im Satz funktioniert, und passe nur den erforderlichen Anschluss an.
Für „korrelieren“ nennt das Quellenmaterial die Bedeutungen eines gegenseitigen Bedingens und einer Wechselbeziehung. Für die erste Bedeutung sind „koppeln“ und „beeinflussen“ angegeben. Prüfe im konkreten Satz, welche dieser beiden Bedeutungsrichtungen vorliegt. Setze deshalb nicht alle Wörter der Liste pauschal gleich.
„In Verbindung stehen“, „in Zusammenhang stehen“ und „in Beziehung stehen“ setzt du ebenfalls nur nach einer Prüfung im vollständigen Satz ein. Vergleiche Aussageabsicht und Ton. Wenn die gewünschte Unterscheidung aus dem Satz nicht klar hervorgeht, formuliere keine zusätzliche Regel, sondern prüfe die genannten Formen im eigenen Satz und behalte die Form mit klar erkennbarer beabsichtigter Bedeutung.
Prüfe außerdem die vollständige Wortform von „korrelieren“ und jeder genannten Wendung. Lies bei Formen mit „können“, „lassen“ oder „sein“ stets die gesamte Konstruktion im Satz.

Kurzer Check vor der Verwendung
Prüfe zuerst die Bedeutung: Geht es im Satz um ein gegenseitiges Bedingen oder um eine Wechselbeziehung? Wenn diese Entscheidung nicht möglich ist, lies den vollständigen Absatz und markiere die Aussage, die mit „korrelieren“ verbunden ist.
- Bedeutung: Vergleiche „korrelieren“ mit „zusammenhängen“, „in Zusammenhang stehen“, „in Beziehung stehen“, „einhergehen mit“, „koppeln“ oder „beeinflussen“. Nutze nur eine Alternative, deren Bedeutungsrichtung zur Aussage passt.
- Ton: Lies Ausgangsform und Ersatzform vollständig. Prüfe, ob die gewählte Form den beabsichtigten Ton trägt. Leite aus der Wortliste keine allgemeine Wertung oder Rangfolge ab.
- Satzbau: Lies die vollständige Wendung im Satz. Bei „in Beziehung stehen zu“, „in Verbindung stehen mit“ und „sich in Beziehung setzen lassen zu“ prüfst du die gesamte Konstruktion.
- Wirkung: Vergleiche, ob der Satz nach der Ersetzung noch dieselbe beabsichtigte Aussage vermittelt. Wenn eine Alternative die beabsichtigte Aussage nicht beibehält, verwende sie nicht automatisch.
- Quelle und Kontext: Prüfe die genannte Alternative gegen die Synonymliste und anschließend gegen den konkreten Satz. Bei ähnlich geschriebenen Wörtern wie „korrigieren“, „korrodieren“ und „kompilieren“ prüfst du die Bedeutung, statt sie als Ersatz zu verwenden.
Wenn nach diesem Check keine Alternative sicher passt, lies den Satz im vollständigen Kontext, vergleiche die im Quellenmaterial genannten Formen und entscheide erst danach. So führst du keine unbelegte Zusatzbehauptung über Bedeutung, Ton oder Verwendung ein.
Passende nächste Schritte
Quellen und Stand
- Fachquelle: www.openthesaurus.de (geprüft am 2026-08-15)