Synonyme für „korrelieren“ passend auswählen
Synonyme für Korrelieren
„Korrelieren“ kann ein gegenseitiges Bedingen oder eine Wechselbeziehung bezeichnen. Synonyme passend auswählen bedeutet, den vollständigen Satz zu lesen und anschließend zu prüfen, welche genannte Alternative seine Aussage ausdrückt.
Was Synonyme für „korrelieren“ bedeuten
Für „korrelieren“ nennt die Quelle zwei Bedeutungen: ein gegenseitiges Bedingen und eine Wechselbeziehung. Dort finden sich als Synonyme unter anderem „zusammenhängen“, „in Zusammenhang stehen“ und „in Beziehung stehen“. Lies zuerst den vollständigen Ausgangssatz. Achte darauf, dass die gewählte Wortform die beabsichtigte Aussage trifft und grammatisch in den Satz passt.
Die Synonymliste führt außerdem „einhergehen mit“ und „kovariieren“ auf. Als Assoziationen nennt sie unter anderem „sich in Beziehung setzen lassen zu“, „in Verbindung gebracht werden können“ und „einer Sache zuordenbar sein“. Setze jede Alternative in den ganzen Satz ein und prüfe, ob sie die Aussage des Ausgangsworts erhält.
Im Wiktionary-Abschnitt der Quelle stehen bei „einander bedingen“ auch „koppeln“ und „beeinflussen“. Vergleiche deshalb nicht nur einzelne Wörter, sondern die Aussage des gesamten Satzes. Beziehe den gewünschten Ton in die Auswahl ein: Lies Ausgangs- und Ersatzform im Zusammenhang und entscheide, welche der genannten Formen die Aussage passend wiedergibt.
Als weitere Assoziationen sind „in Verbindung stehen mit“, „in einem Zusammenhang stehen mit“, „mit sich bringen“ und „beinhalten“ aufgeführt. Ersetze den Begriff erst, nachdem du ihn im vollständigen Satz verglichen hast. Ändere die Formulierung nur, wenn Sinn, Ton und Konstruktion zur beabsichtigten Aussage passen.

Bedeutung und Kontext im Satz verbinden
Beginne mit dem vollständigen Satz, in dem „korrelieren“ steht. Ermittle anhand des Kontexts, ob der Satz eine bestehende Korrelation beschreibt oder das Herstellen einer Korrelation. Verbinde diese Prüfung mit der Aussageabsicht, bevor du eine Alternative auswählst.
Prüfe auch die vollständige Konstruktion. Die Quelle enthält einzelne Wörter und feste Wendungen, etwa „in Zusammenhang stehen“, „in Beziehung stehen zu etwas“ und „in Verbindung stehen mit“. Sie nennt außerdem „sich in Beziehung setzen lassen zu“ und „in Verbindung gebracht werden können“. Lies die gewählte Alternative daher stets zusammen mit dem übrigen Satz.
Vergleiche anschließend Ausgangsform und Ersatzform im gesamten Abschnitt. Entscheide anhand des Kontexts und des gewünschten Tons. Wenn die Entscheidung schwerfällt, lies beide Fassungen im ursprünglichen Zusammenhang und wähle diejenige, die die beabsichtigte Aussage klar ausdrückt.
Bei einer bestehenden Beziehung kannst du „zusammenhängen“ oder „in Zusammenhang stehen“ direkt im Satz prüfen. „Sich in Beziehung setzen lassen zu“ kann je nach Satz eine Zuordnung beschreiben und ist deshalb kein pauschaler Ersatz. Auch „mit sich bringen“ solltest du nur im vollständigen Satz prüfen. Die Beispiele zeigen Unterschiede, stellen aber keine automatische Austauschbarkeit fest.
Halte die Ausgangsform vor der Ersetzung fest. Lies den Abschnitt anschließend noch einmal und prüfe Bedeutung, Ton sowie die vollständige Konstruktion. So bleibt nachvollziehbar, wie Kontext und Aussageabsicht die Auswahl bestimmen.
Drei eigene Beispiele für die Auswahl
Die folgenden Sätze sind eigenständige Kurzbeispiele. Sie zeigen unterschiedliche Prüfwege, ohne ein Quellenbeispiel zu übernehmen.
- Zusammenhang: „Die beiden Messreihen korrelieren miteinander.“ Prüfe als Alternative: „Die beiden Messreihen hängen zusammen.“ Vergleiche danach, ob der Satz weiterhin die beabsichtigte Aussage ausdrückt.
- Beziehung: „Die beobachteten Veränderungen korrelieren mit dem beschriebenen Prozess.“ Prüfe die Wendung: „Die beobachteten Veränderungen stehen in Beziehung zu dem beschriebenen Prozess.“ Vergleiche die vollständige Wendung mit dem Ausgangssatz.
- Zuordnung: „Das Merkmal korreliert mit dem ausgewählten Bereich.“ Prüfe als andere Form: „Das Merkmal lässt sich dem ausgewählten Bereich zuordnen.“ Die zweite Form beschreibt eine Zuordnung und ist daher kein gleichbedeutender Ersatz. Verwende sie nur, wenn tatsächlich eine Zuordnung gemeint ist.
Übertrage nicht nur ein einzelnes Ersatzwort in andere Sätze. Lies den Ausgangssatz, bestimme die beabsichtigte Aussage, prüfe Ton und vollständige Konstruktion und vergleiche anschließend die Wirkung der Alternative.
Ein weiterer kurzer Test ist: „Die Veränderung korreliert mit einer neuen Beobachtung.“ Prüfe, ob „Die Veränderung geht mit einer neuen Beobachtung einher“ die beabsichtigte Aussage beibehält. Wenn nicht, bleibe bei der Ausgangsform oder prüfe eine weitere genannte Wendung.
Auch bei „mit sich bringen“ und „beinhalten“ solltest du den vollständigen Satz lesen. Bestimme zunächst, welche Aussage der Satz vermitteln soll, und prüfe anschließend, ob die Ersatzform diesen Sinn beibehält.
Ähnliche Wörter nicht pauschal austauschen
Im Quellenmaterial werden „korrelieren“ und „korrigieren“ wegen ihrer ähnlichen Schreibweise nebeneinander aufgeführt. Dasselbe gilt für „korrodieren“ und „kompilieren“. Behandle diese Begriffe nicht allein aufgrund ihrer äußeren Ähnlichkeit als austauschbar. Prüfe bei jeder Ersetzung die Bedeutung des Ausgangswortes im jeweiligen Satz.
Selbst in der Synonymliste wechseln die Sprachformen: „zusammenhängen“ wirkt als Verb, „in Zusammenhang stehen“ hingegen als feste Wendung. Längere Konstruktionen sind „sich in Beziehung setzen lassen zu“ und „in Verbindung gebracht werden können“. Überprüfe, ob die Alternative an der vorgesehenen Stelle grammatisch passt, und ändere nur den erforderlichen Anschluss.
Nach dem Duden kann „korrelieren“ entweder eine bestehende Korrelation bezeichnen oder das Herstellen einer Korrelation. Prüfe im konkreten Satz, welche Verwendung vorliegt. Setze die Begriffe der Synonymliste deshalb nicht pauschal gleich.
„In Verbindung stehen“, „in Zusammenhang stehen“ und „in Beziehung stehen“ setzt du ebenfalls nur nach einer Prüfung im vollständigen Satz ein. Vergleiche Aussageabsicht und Ton. Wenn die gewünschte Unterscheidung aus dem Satz nicht klar hervorgeht, formuliere keine zusätzliche Regel, sondern prüfe die genannten Formen im eigenen Satz und behalte die Form mit klar erkennbarer beabsichtigter Bedeutung.
Prüfe außerdem die vollständige Wortform von „korrelieren“ und jeder genannten Wendung. Bei Formen mit „können“, „lassen“ oder „sein“ prüfe die gesamte Konstruktion im Satz.

Kurzer Check vor der Verwendung
Prüfe zuerst die Bedeutung: Beschreibt der Satz eine bestehende Korrelation oder das Herstellen einer Korrelation? Wenn diese Entscheidung nicht möglich ist, lies den vollständigen Absatz und markiere die Aussage, die mit „korrelieren“ verbunden ist.
- Bedeutung: Vergleiche „korrelieren“ mit „zusammenhängen“, „in Zusammenhang stehen“, „in Beziehung stehen“, „einhergehen mit“, „koppeln“ oder „beeinflussen“. Wähle nur eine Alternative, deren Bedeutungsrichtung zur Aussage passt.
- Ton: Lies Ausgangsform und Ersatzform vollständig. Prüfe, ob die gewählte Form den beabsichtigten Ton trifft. Leite aus der Wortliste keine allgemeine Wertung oder Rangfolge ab.
- Satzbau: Lies die vollständige Wendung im Satz. Gerade bei „in Beziehung stehen zu“, „in Verbindung stehen mit“ und „sich in Beziehung setzen lassen zu“ solltest du die gesamte Konstruktion prüfen.
- Wirkung: Prüfe, ob der Satz nach der Ersetzung noch dieselbe beabsichtigte Aussage vermittelt. Wenn eine Alternative diese Aussage nicht beibehält, verwende sie nicht automatisch.
- Quelle und Kontext: Prüfe die genannte Alternative zunächst gegen die Synonymliste und anschließend gegen den konkreten Satz. Bei ähnlich geschriebenen Wörtern wie „korrigieren“, „korrodieren“ und „kompilieren“ kläre die Bedeutung, bevor du sie als Ersatz verwendest.
Wenn nach dieser Prüfung keine Alternative sicher passt, lies den Satz im vollständigen Kontext, vergleiche die im Quellenmaterial genannten Formen und entscheide erst danach. So fügst du keine unbelegte Zusatzbehauptung über Bedeutung, Ton oder Verwendung hinzu.
Passende nächste Schritte
Quellen und Stand
- Fachquelle: www.openthesaurus.de (verifiziert am 2026-08-15)