Lexikon der Synonyme verständlich erklärt

Lexikon der Synonyme: Bedeutung und Verwendung

Lesezeit ca. 6 Min. · zuletzt aktualisiert: 15. August 2026 · Weitere Wortbedeutungen

Ein Lexikon der Synonyme ist ein Nachschlagewerk, das sprachliche Ausdrücke und ihre Bedeutungsnähe ordnet. Entscheidend ist der konkrete Kontext.

Was bedeutet Lexikon der Synonyme?

Ein Lexikon der Synonyme lässt sich verständlich als Nachschlagewerk für bedeutungsverwandte Ausdrücke erklären. Beim Stichwort Lexikon führt die Quelle unter den bedeutungsverwandten Ausdrücken auch Synonymlexikon und Synonymwörterbuch auf. Das Grundwort Lexikon bezeichnet ein Nachschlagewerk oder Wörterbuch. Dazu gehören je nach Ausrichtung eine alphabetisch geordnete Wortliste, Bedeutungsangaben und weitere Informationen zu den aufgeführten Stichwörtern.

Für die Verwendung bedeutet das: Wer ein Lexikon der Synonyme nutzt, sucht nicht einfach irgendein anderes Wort, sondern einen Ausdruck mit verwandter Bedeutung. Die passende Auswahl bleibt an den jeweiligen Satz und die beabsichtigte Aussage gebunden. Ein Ausdruck kann in einem Satz passend wirken und in einem anderen Satz eine andere Bedeutung oder einen anderen Schwerpunkt nahelegen.

Das Wort Lexikon wird in der Quelle außerdem als Bezeichnung für ein Nachschlagewerk allgemeiner oder fachlicher Art geführt. Als verwandte Ausdrücke erscheinen unter anderem Handbuch, Kompendium, Kurzlehrbuch und Nachschlagewerk. Diese Wörter dürfen deshalb nicht automatisch vollständig gleichgesetzt werden: Die Quelle führt sie als bedeutungsverwandte Ausdrücke, nicht als eine einzige identische Definition.

Wer beim Formulieren auf Rechtschreibung achtet, prüft zunächst die Schreibweise des gewählten Wortes. Für die Bedeutungsauswahl bleibt jedoch der Satzkontext entscheidend. Ein Lexikon der Synonyme ersetzt daher nicht die Prüfung der eigenen Aussage, sondern liefert die sprachliche Orientierung für verwandte Ausdrücke.

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Bedeutung und Kontext unterscheiden

Die Bedeutung von Lexikon lässt sich aus der Quelle in mehreren alternativen Beschreibungen bestimmen. Diese Beschreibungen sind nicht als gemeinsame Pflichtmerkmale zu verstehen.

  1. Erste Bedeutung: Ein Lexikon kann ein Nachschlagewerk oder Wörterbuch sein, das eine alphabetische Wortliste mit den zugehörigen Bedeutungen enthält.
  2. Zweite Bedeutung: Im weiteren Sinn kann Lexikon ein Nachschlagewerk mit Sachinformationen bezeichnen, etwa ein Konversationslexikon, Realwörterbuch, Reallexikon, Sachlexikon oder Sachwörterbuch.
  3. Dritte Einordnung: Die Quelle beschreibt eine Verwendung, bei der Lexikon vereinzelt als Synonym für ein Sprachwörterbuch gebraucht wurde.
  4. Vierte Einordnung: Es wird eine lexikografische Unterscheidung genannt, nach der ein Wörterbuch sprachliche Informationen und ein Lexikon Sachinformationen bietet. Zugleich weist die Quelle auf Überschneidungen zwischen den Typen hin.

Der Kontext zeigt, welche dieser Bedeutungsrichtungen für einen Satz gemeint ist. Geht es um Wortformen, Bedeutungen oder verwandte Ausdrücke, liegt eine sprachbezogene Lesart nahe. Geht es um Sachinformationen zu einem Thema, richtet sich die Aussage auf die sachbezogene Lesart. Die Aussageabsicht verbindet somit das Stichwort mit dem Informationsziel des Satzes.

Ein Satz wie „Sie schlug die Bedeutung eines Fachworts nach“ lenkt die Aufmerksamkeit auf sprachliche Information. Ein Satz wie „Das Werk ordnet Informationen zu historischen Personen“ weist dagegen auf ein Nachschlagewerk mit Sachinformationen. Beide Sätze verwenden keine zusätzliche Herkunft oder Fachbedeutung, sondern zeigen unterschiedliche, in der Quelle beschriebene Einordnungen.

Für die Orientierung an Rechtschreibregeln und an der Groß- und Kleinschreibung ist der konkrete Ausdruck ebenfalls getrennt von seiner Bedeutungsfrage zu prüfen. Die Schreibweise beantwortet nicht automatisch, welche Lesart im Satz beabsichtigt ist. Bei Getrennt- und Zusammenschreibung sowie bei der Kommasetzung geht es um andere sprachliche Prüfbereiche als um die Auswahl eines bedeutungsverwandten Ausdrucks.

Drei Beispiele für die Verwendung

Die folgenden Sätze sind eigenständige, neutrale Beispiele. Sie übernehmen keine Quellenbeispiele und zeigen unterschiedliche Kontexte.

  1. Sprachlicher Kontext: „Für die Überarbeitung suchte Mara in einem Lexikon der Synonyme nach einem bedeutungsverwandten Ausdruck.“ Hier steht die Suche nach einem passenden sprachlichen Ausdruck im Vordergrund.
  2. Sachbezogener Kontext: „Das Lexikon fasst Informationen zu einem Themengebiet in einzelnen alphabetisch geordneten Einträgen zusammen.“ Dieser Satz verwendet Lexikon im Sinn eines Nachschlagewerks mit Sachinformationen.
  3. Wissenschaftlicher Kontext: „Im Kapitel ordnet der Autor die verwendeten Begriffe und verweist auf die Bedeutungen der zentralen Wörter.“ Der Satz beschreibt eine sachlich kontrollierte Begriffsarbeit, ohne dem Lexikon eine zusätzliche institutionelle Funktion zuzuschreiben.

Beim Überarbeiten solcher Sätze können Zeichensetzung und Wortwahl getrennt betrachtet werden. Soll ein Ausdruck ersetzt werden, ist zunächst zu prüfen, ob seine Bedeutung zum Satz passt. Erst danach werden Schreibweise und Satzzeichen kontrolliert.

Für wissenschaftliches Schreiben ist die Aussageabsicht besonders sichtbar zu halten. Ein Ausdruck darf nicht allein deshalb gewählt werden, weil er ähnlich klingt. Der Satz muss erkennen lassen, ob es um sprachliche Bedeutungen, ein Wörterbuch oder ein Nachschlagewerk mit Sachinformationen geht.

Ein weiteres kurzes Beispiel lautet: „Im Register fand Leon die gesuchte Erklärung unter dem alphabetisch geordneten Stichwort.“ Das Beispiel zeigt eine Nachschlagehandlung, ohne festzulegen, welche konkrete Art von Werk vorliegt. Ein anderes Beispiel lautet: „Die Redaktion verglich zwei bedeutungsverwandte Wörter, bevor sie den Satz änderte.“ Hier wird die Bedeutungsnähe geprüft, nicht behauptet, dass beide Wörter in jedem Zusammenhang austauschbar seien.

Verwandte Begriffe richtig einordnen

Die Quelle führt mehrere verwandte Bezeichnungen auf, darunter Synonymlexikon, Synonymwörterbuch, Wortnetz und Thesaurus. Daraus folgt eine Orientierung an Bedeutungsnähe, aber keine pauschale Gleichsetzung aller Begriffe. Für einen konkreten Satz ist daher zu prüfen, welche Bezeichnung die Quelle oder das betreffende Werk tatsächlich verwendet.

Auch Wörterbuch und Lexikon sind nicht ohne Weiteres identisch. Die Quelle nennt eine begriffliche Unterscheidung zwischen sprachlicher Information beim Wörterbuch und Sachinformation beim Lexikon. Gleichzeitig beschreibt sie Überschneidungen zwischen den Typen. Eine sichere Erklärung muss deshalb beide Hinweise zusammen berücksichtigen.

Ein Fremdwörterlexikon, ein Rechtschreibwörterbuch, ein Reimlexikon oder ein Frequenzwörterbuch bezeichnet jeweils eine in der Quelle genannte besondere Ausrichtung. Ohne weitere Angaben darf daraus keine zusätzliche Herkunft, Wertung, Zielgruppe oder Fachbedeutung abgeleitet werden.

Die Seitenbegriffe Rechtschreibprogramme, wissenschaftliches Schreiben, Abkürzungen richtig schreiben, Wortbedeutungen und Abkürzungen, Artikel der, die und das, Pluralbildung, Synonyme und Textformen betreffen jeweils eigene Prüf- oder Sprachbereiche. Sie sind mit dem Thema verbunden, ersetzen aber nicht die Bestimmung des konkreten Lexikonbegriffs. Besonders bei Synonymen sollte nicht behauptet werden, zwei Wörter seien in jedem Satz austauschbar.

Auch die Bezeichnungen für unterschiedliche Nachschlagewerke dürfen nicht durch unbelegte Wertungen ergänzt werden. Wenn eine Einordnung wichtig ist, prüfe die konkrete Definition, die dort angegebene Verwendung und den Satz, in dem der Ausdruck steht.

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Passende Verwendung prüfen

Für eine belastbare Verwendung von „Lexikon der Synonyme“ genügt ein kurzer sachlicher Check:

  1. Kernbedeutung prüfen: Geht es um ein Nachschlagewerk für bedeutungsverwandte Ausdrücke, oder wird ein Lexikon im Sinn eines Nachschlagewerks mit Sachinformationen beschrieben?
  2. Kontext prüfen: Welche Information soll der Satz vermitteln: sprachliche Bedeutung, alphabetische Ordnung oder Sachinformation?
  3. Aussageabsicht prüfen: Soll ein verwandter Ausdruck genannt, eine Definition erklärt oder ein bestimmter Werktyp eingeordnet werden?
  4. Verwechslungen prüfen: Werden Lexikon, Wörterbuch, Synonymlexikon und Thesaurus nur als ähnlich bezeichnet, oder wird unzulässig behauptet, sie seien vollständig gleich?
  5. Quelle prüfen: Vergleiche die konkrete Definition und Einordnung mit der verwendeten Quelle.
  6. Satzkontext prüfen: Lies den vollständigen eigenen Satz und kontrolliere, ob der gewählte Ausdruck die beabsichtigte Bedeutung trägt.

Die Rechtschreibreform kann für unterschiedliche Schreibweisen relevant sein, beantwortet aber nicht allein die Bedeutungsfrage. Ebenso sollte bei der Zeichensetzung und bei der Kommasetzung die grammatische Struktur des eigenen Satzes geprüft werden. Der letzte Schritt bleibt die Verbindung von Quelle, Kontext und Aussageabsicht.

Quellen und Stand

Die Einordnung „Lexikon der Synonyme verständlich erklärt“ berücksichtigt außerdem „Gebrauch“.

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Häufige Fragen zu Lexikon der Synonyme

Was ist ein Lexikon der Synonyme?

Ein Lexikon der Synonyme ist ein Nachschlagewerk für bedeutungsverwandte Ausdrücke. Die Quelle nennt dafür auch die Bezeichnungen Synonymlexikon und Synonymwörterbuch. Die passende Auswahl richtet sich nach dem konkreten Satz und der beabsichtigten Aussage.

Welche Bedeutungen kann das Wort Lexikon haben?

Die Quelle beschreibt Lexikon unter anderem als Nachschlagewerk oder Wörterbuch mit alphabetisch geordneter Wortliste und Bedeutungsangaben. Im weiteren Sinn kann es ein Nachschlagewerk mit Sachinformationen bezeichnen. Außerdem wird eine vereinzelt belegte Verwendung als Synonym für ein Sprachwörterbuch genannt.

Sind Lexikon und Wörterbuch dasselbe?

Die Quelle nennt eine begriffliche Unterscheidung: Ein Wörterbuch kann sprachliche Informationen, ein Lexikon Sachinformationen bieten. Zugleich weist sie auf Überschneidungen zwischen den Typen hin. Beide Bezeichnungen dürfen deshalb nicht pauschal als vollständig gleich behandelt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Synonymlexikon und Synonymwörterbuch?

Die Quelle führt Synonymlexikon und Synonymwörterbuch als bedeutungsverwandte Bezeichnungen auf. Für die konkrete Verwendung sollte geprüft werden, welche Bezeichnung die Quelle oder das betreffende Werk selbst verwendet. Eine weitergehende Unterscheidung ist aus dem vorliegenden Beleg nicht abzuleiten.

Warum ist der Satzkontext bei Synonymen wichtig?

Ein Lexikon der Synonyme bezieht sich auf bedeutungsverwandte Ausdrücke. Daraus folgt nicht, dass solche Ausdrücke in jedem Satz vollständig austauschbar sind. Für die Verwendung sind deshalb Kernbedeutung, Kontext und Aussageabsicht des eigenen Satzes zu prüfen.

Welche verwandten Begriffe nennt die Quelle?

Die Quelle nennt unter anderem Handbuch, Kompendium, Kurzlehrbuch, Nachschlagewerk, Synonymlexikon, Synonymwörterbuch, Wortnetz und Thesaurus. Diese Begriffe werden als verwandte Ausdrücke oder Einordnungen genannt und dürfen nicht ohne weitere Prüfung vollständig gleichgesetzt werden.

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