Wie „hoffen auf“ in der Grammatikübung funktioniert
Grammatikübung verben mit Präposition alle hoffen auf den neuen Papst einfach erklärt
Die Übung verbindet das Verb „hoffen“ mit der Präposition „auf“ und zeigt dazu eine Form mit Pronominaladverb und dass-Satz.
Die Kernregel zu „hoffen auf“
Die Grammatikübung zeigt die Verbindung aus hoffen und auf. In den Übungssätzen folgt darauf jeweils ein Ausdruck, der nennt, worauf sich die Hoffnung bezieht. Im Ausgangsbeispiel richtet sich die Hoffnung einer Person auf eine Gehaltserhöhung. Für die Bearbeitung betrachtest du daher Verb, Präposition und den anschließenden Ausdruck zusammen.
Der Quellauszug stellt daneben eine Form mit darauf, dass gegenüber. Die Hoffnung auf eine Gehaltserhöhung wird dort durch die Aussage über eine Erhöhung des Gehalts ausgedrückt. Halte beim Vergleichen fest: In einer Satzform steht nach hoffen auf ein Ausdruck wie „eine Gehaltserhöhung“; in der anderen erscheint darauf vor einem dass-Satz.
Für die Erklärung gehst du am jeweiligen Übungssatz vor: Markiere zuerst hoffen und auf. Notiere dann, was nach auf steht. Falls der Satz darauf, dass enthält, markiere diese Wortfolge und den anschließenden dass-Satz. So vergleichst du die beiden im Auszug gezeigten Formen, ohne darüber hinausgehende Regeln hinzuzufügen.
Die Funktion wird an der Frage sichtbar, worauf die Hoffnung im Satz gerichtet ist. In einem selbst gebildeten Satz wie „Die Redaktion hofft auf eine Reform“ verweist „auf eine Reform“ auf diesen Inhalt. Die Variante mit darauf, dass ... knüpft ebenfalls an den genannten Inhalt an. Beschränke die Auswertung auf diese in der Übung vorgeführten Formen.

Die Satzstruktur Schritt für Schritt erkennen
Beginne die Satzanalyse beim Verb hofft oder hoffen. Suche danach auf beziehungsweise die Wortfolge darauf, dass. Markiere anschließend den Ausdruck, der nach auf folgt, oder den dass-Satz. Mit diesen Markierungen kannst du die beiden Formen aus der Übung am konkreten Satz vergleichen.
Beispiel eins: „Die Fachgruppe hofft auf eine gemeinsame Lösung.“ Markiere hofft auf und anschließend „eine gemeinsame Lösung“. Der Satz bildet die im Quellauszug gezeigte Form nach: Auf die Verbindung mit auf folgt ein Ausdruck, auf den die Hoffnung bezogen wird. Als Arbeitsschritt kannst du daneben notieren: „Inhalt der Hoffnung: eine gemeinsame Lösung“.
Beispiel zwei: „Die Fachgruppe hofft darauf, dass die Beteiligten gemeinsam handeln.“ Markiere zunächst hofft darauf. Unterstreiche danach „dass die Beteiligten gemeinsam handeln“. Vergleiche diese Markierung mit dem Quellenbeispiel, in dem eine Hoffnung auf eine Gehaltserhöhung durch darauf, dass und einen dass-Satz ausgedrückt wird.
Beispiel drei: „Viele Leser hoffen auf eine verständliche Erklärung.“ Hier kannst du hoffen auf und „eine verständliche Erklärung“ markieren. Schreibe anschließend auf, worauf sich die Hoffnung nach dem Satz richtet. Das Beispiel dient nur dazu, die im Auszug sichtbare Verbindung mit einem eigenen Satz nachzuvollziehen.
Notiere beide Satzformen nebeneinander. Hebe im ersten Satz hoffen auf sowie den folgenden Ausdruck hervor. Hebe im zweiten Satz darauf, dass und den anschließenden dass-Satz hervor. Damit werden Form und Bezug der Hoffnung unmittelbar am Satz überprüfbar.
Drei analysierte Beispielsätze
Beispiel 1: „Die Arbeitsgruppe hofft auf eine bessere Zusammenarbeit.“ Das Verb „hofft“ wird mit „auf“ verbunden. „Eine bessere Zusammenarbeit“ ist die nominale Ergänzung und bezeichnet den Inhalt der Hoffnung. Der Satz ist eigenständig formuliert, folgt aber der in der Quelle belegten Struktur mit „hoffen auf“ und einer Sache nach der Präposition.
Beispiel 2: „Die Arbeitsgruppe hofft darauf, dass die Gespräche weitergehen.“ „Darauf“ nimmt den folgenden Inhalt auf. Der dass-Satz „dass die Gespräche weitergehen“ formuliert, worauf sich die Hoffnung richtet. Die Analyse verbindet deshalb die sichtbare Form „darauf, dass“ mit der Funktion als näherer Ausdruck des erhofften Sachverhalts.
Beispiel 3: „Die Bewohner hoffen auf die Beachtung ihrer Lage.“ Das Prädikat lautet „hoffen“. Die Präposition „auf“ leitet die Ergänzung „die Beachtung ihrer Lage“ ein. Diese Wortgruppe bezeichnet die Sache, auf die sich die Hoffnung richtet. Der Satz verwendet die Nomenform und nicht die im zweiten Beispiel gezeigte Form mit „darauf, dass“.
Die drei Beispiele zeigen zwei im Quellenmaterial angelegte Darstellungsweisen. Beispiel 1 und Beispiel 3 haben nach „auf“ eine nominale Ergänzung. Beispiel 2 verwendet „darauf“ mit einem folgenden dass-Satz. Entscheidend ist in allen drei Analysen, dass die Ergänzung den Inhalt der Hoffnung sichtbar macht. Die Beispiele sind neu formuliert und übernehmen keine vollständige Quellenformulierung.
Als kurze Umformungsübung kannst du Beispiel 1 in eine dass-Konstruktion übertragen: „Die Arbeitsgruppe hofft darauf, dass die Zusammenarbeit besser wird.“ Prüfe danach wieder die beiden Teile „darauf“ und „dass die Zusammenarbeit besser wird“. Die Formulierung dient hier als selbst erstellte Übung zur Quellenstruktur, nicht als zusätzlicher Bedeutungsbeleg.
Was die Quelle nicht zusätzlich festlegt
Die Quelle belegt die Verbindung hoffen auf sowie die im Beispiel gezeigte Form darauf, dass. Daraus darfst du keine zusätzliche Liste von Präpositionen, Kasusregeln, Bedeutungsunterschieden oder Ausnahmen ableiten. Wenn eine Aufgabe nach einer weiteren Konstruktion fragt, prüfe sie an einer dafür vorgesehenen Quelle, statt eine Regel zu ergänzen.
Auch die im Quellauszug genannten Themen dürfen nicht zu einer allgemeinen Aussage über Institutionen, Personen oder historische Zusammenhänge erweitert werden. Für diese Seite dienen sie als Satzinhalte der Übung. Entscheidend ist ihre grammatische Form: Das Verb hoffen wird mit auf verbunden, und die Ergänzung kann im gezeigten Übungsbeispiel als Nomen oder mit darauf, dass ausgedrückt werden.
Eine Kasusbestimmung sollte nur so weit vorgenommen werden, wie sie für den konkreten Beispielsatz erforderlich ist. Prüfe daher die tatsächlich verwendete Wortgruppe nach auf, ohne daraus eine allgemeine Aussage über alle Verwendungen dieser Präposition zu formulieren. Ebenso darf aus den Beispielen keine Behauptung über eine einzige mögliche Satzform entstehen.
Für behauptete Ausnahmen gilt eine klare Grenze: Ergänze keine Ausnahme, wenn sie im Quellenmaterial nicht direkt belegt ist. Bei Unsicherheit notierst du stattdessen eine konkrete Prüfhandlung: Vergleiche die fragliche Konstruktion mit dem belegten Muster „hoffen auf“ oder mit der gezeigten Form „darauf, dass“. So bleibt die Erklärung auf den dokumentierten Übungsinhalt beschränkt.

Der belegte Kurzcheck für deine Analyse
- Verb prüfen: Suche im Satz die Form von hoffen, zum Beispiel „hofft“ oder „hoffen“.
- Verbindung prüfen: Kontrolliere, ob das Verb mit auf verbunden ist. Wenn die Aufgabe dieses Muster verlangt, markiere die gesamte Verbindung hoffen auf.
- Ergänzung bestimmen: Lies die Wortgruppe nach auf. Entscheide für den vorliegenden Satz, ob dort eine nominale Ergänzung steht, etwa „eine bessere Zusammenarbeit“ oder „die Beachtung ihrer Lage“.
- Dass-Form prüfen: Suche bei einer Umformung nach darauf und dem anschließenden dass-Satz. Benenne den dass-Satz als ausformulierten Inhalt der Hoffnung.
- Funktion am Satz erklären: Formuliere, worauf sich die Hoffnung im konkreten Satz richtet. Bleibe dabei beim sichtbaren Satzinhalt und ergänze keine neue Sachinformation.
- Eigenes Beispiel kontrollieren: Schreibe einen kurzen Satz mit hoffen auf oder eine Umformung mit darauf, dass. Verbinde das Beispiel sofort mit der Analyse von Verb, Präposition und Ergänzung.
- Grenze beachten: Behaupte keine Ausnahme, weitere Kasusregel oder zusätzliche Bedeutung, wenn sie nicht direkt belegt ist. Prüfe eine solche Frage an einer passenden Quelle.
Der Ablauf prüft damit die belegte Regel, die Satzfunktion, eigene Beispiele und die Grenze des Quellenmaterials in einer festen Reihenfolge.
Passende nächste Schritte
Quellen und Stand
- Fachquelle: deutschegrammatik20.de (geprüft am 2026-08-15)