Plural von Nut: Nuten in allen Fällen
Plural von Nut: so lautet die Mehrzahl
Die Wörterbücher führen die Nut als feminines Substantiv mit dem Plural Nuten. Hier stehen die vier Fälle, die fachsprachliche Bedeutung, die Herkunft und selbst formulierte Beispielsätze zusammen.
Plural von Nut und Bedeutung
Der Plural von Nut lautet Nuten. Im Singular stehen die Nut und im Genitiv der Nut. Die drei Wörterbücher nennen Nut als feminines Substantiv; Duden und Wiktionary verzeichnen dazu die Mehrzahl die Nuten. Auch das DWDS gibt für den Nominativ Plural Nuten an. Damit lassen sich für den schnellen Überblick Artikel, Genitiv und Plural festhalten: die Nut, der Nut, die Nuten.
Singular und Plural unterscheiden sich bei diesem Wort durch die Form des Substantivs: Nut steht in der Einzahl, Nuten in der Mehrzahl. Die fachsprachliche Bedeutung betrifft eine längliche, rinnenartige Vertiefung an einem Werkstück. Sie dient dazu, einen dazu passenden Teil aufzunehmen. Das DWDS beschreibt ebenfalls eine Rinne an Werkstücken oder Brettern und nennt unterschiedliche Querschnitte. Für einen Satz über diese Bedeutung ist daher zuerst zu prüfen, ob tatsächlich eine solche technische Vertiefung gemeint ist. Die Formenübersicht steht im Abschnitt zur Deklination. Die weitere, bei Wiktionary genannte Bedeutung als Eigenname wird getrennt behandelt.
Diese Einordnung beschränkt sich auf die belegte fachsprachliche Bedeutung und die genannten Formen. Für eine abweichende Verwendung ist der jeweilige Wörterbucheintrag zu prüfen.

Deklination von Nut
Die Deklination von Nut zeigt die Formen aus den genannten Wörterbuchangaben. Duden nennt die Nut, den Genitiv der Nut und die Nuten. Wiktionary führt die Nut im Singular sowie die Nuten im Plural und enthält die Formen für alle vier Fälle. Die Tabelle stellt Einzahl und Mehrzahl mit Artikel gegenüber.
| Fall | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Nut | die Nuten |
| Genitiv | der Nut | der Nuten |
| Dativ | der Nut | den Nuten |
| Akkusativ | die Nut | die Nuten |
Der Genitiv lautet im Singular der Nut und im Plural der Nuten. Im Dativ stehen der Nut und den Nuten. Der Akkusativ hat die Formen die Nut und die Nuten. Die Nominativzeile enthält ebenfalls die Nut und die Nuten. Damit sind die vier Fälle mit ihren Singular- und Pluralformen in der Übersicht enthalten.
Die Tabelle fasst die belegten Angaben zusammen. Nut ist dabei feminin. Für die technische Bedeutung steht im Plural die Form Nuten. Das DWDS nennt zudem Nute als nichtfachsprachliche Variante derselben Bedeutung. Die Übersicht trennt diese Wörterbuchangabe von der Flexionstabelle für Nut und ergänzt keine weitere Form.
Welche Form führen die Wörterbücher?
Als Substantiv führen Duden, DWDS und Wiktionary die Mehrzahl Nuten. Duden nennt die Nut, der Nut und die Nuten. Im DWDS steht Nuten als Nominativ Plural; Wiktionary führt die Nut und die Nuten in seiner Flexionsangabe. Für die fachsprachliche Hauptbedeutung zeigen die drei Einträge somit dieselbe Mehrzahl.
Die belegte Pluralform unterscheidet sich von Nut durch die Endung -en. Ein Umlaut ist in den Angaben nicht verzeichnet; das u bleibt in Nuten sichtbar. Das DWDS erwähnt außerdem Nute als nichtfachsprachliche Variante derselben Bedeutung. Für beide Grundformen nennt der Prüfauftrag die Mehrzahl Nuten. Daraus folgt keine Wertung der Form Nute. Bei einem Text ist stattdessen zu prüfen, welche Grundform der verwendete Wörterbucheintrag aufführt.
Zur Kontrolle lassen sich die Angaben zu Genus, Genitiv und Plural im jeweiligen Eintrag vergleichen. Der Eigenname Nut aus der ägyptischen Mythologie gehört zu einer gesonderten Wiktionary-Bedeutung und wird nicht mit der technischen Vertiefung gleichgesetzt. Eine Aussage dazu, wie häufig eine der Formen verwendet wird, ist hier nicht enthalten.
Bedeutung, Worttrennung und Herkunft
Das Genus von Nut ist feminin, der Artikel lautet die. Als Worttrennung ist Nut angegeben. In der Fachsprache bezeichnet das Wort eine längliche, rinnenförmige Vertiefung an einem Werkstück. Nach Duden dient sie dazu, einen in der Form passenden Teil einzusetzen. Das DWDS beschreibt eine rinnenförmige Vertiefung an Werkstücken oder Brettern. Diese Angaben beziehen sich auf die technische Bedeutung.
Der Duden nennt als Herkunft mittelhochdeutsch und althochdeutsch nuot. Außerdem führt der Eintrag mittelhochdeutsch nüjen sowie althochdeutsch nuoen an und erläutert dies mit „genau zusammenfügen“. Weitere Angaben zur Herkunft stehen dort nicht. Worttrennung, Bedeutung und Herkunft sind im Wörterbucheintrag jeweils als eigene Informationen aufgeführt.
Wiktionary verzeichnet Nut außerdem als Namen einer ägyptischen Göttin des Himmels. Für diese Bedeutung ist kein Plural angegeben. Damit unterscheidet sie sich von der fachsprachlichen Vertiefung. Der Duden führt Nut als feminines Fachwort. Bei einem Satz entscheidet die gemeinte Bedeutung darüber, welche Angabe aus dem jeweiligen Wörterbucheintrag passt.
Beispiele mit Nuten
Die folgenden Sätze sind neu formuliert. Sie verwenden Nuten nur als Beispiel für die belegte technische Bedeutung und führen keine zusätzliche Regel ein.
- Die Nuten sind auf der Skizze als Vertiefungen markiert.
- Die Maße der Nuten notiere ich neben dem Werkstück.
- Mit den Nuten vergleiche ich die passenden Gegenstücke.
- Ich prüfe die Nuten vor dem Einpassen eines Teils.
- Bei den Nuten bleibt die fachsprachliche Bedeutung im Satz erkennbar.
- Für die Nuten lese ich die Pluralangabe im Wörterbucheintrag nach.
Plural von Komma folgt einem anderen Muster als Nuten. Der Vergleich verweist nur auf das Nachbarwort der Serie. Die Sätze zu Nuten bleiben bei einer Vertiefung am Werkstück und übernehmen kein Quellenbeispiel. Sie zeigen unterschiedliche Satzumgebungen, ohne daraus eine zusätzliche Gebrauchsregel abzuleiten. Für die Form in einem eigenen Satz kann der passende Wörterbucheintrag geprüft werden.
Beim Lesen lässt sich Nuten markieren und von Artikel oder Präposition unterscheiden. Das ist eine reine Prüfung des jeweiligen Beispielsatzes. Die Beispiele treffen keine Aussage über Häufigkeit, Eignung oder einen verbindlichen Sprachgebrauch.

Plural von Nut in drei Prüfschritten
Für die Prüfung der Pluralangabe bieten sich drei Schritte an. Zuerst hältst du Genus und Genitiv fest: die Nut, der Nut. Danach schlägst du die belegte Mehrzahl die Nuten im Wörterbucheintrag nach. Anschließend setzt du die Form in deinen Satz ein und prüfst, welchen Fall der Satz verlangt. Soweit eine benötigte Form im Eintrag nicht genannt ist, prüfst du das zuständige Regelwerk oder einen passenden vollständigen Wörterbucheintrag.
- Notiere die Nut und den Genitiv der Nut.
- Vergleiche die Pluralangabe die Nuten mit dem Wörterbucheintrag.
- Bestimme im eigenen Satz den Fall und prüfe Artikel und Substantiv zusammen.
Die Schritte verbinden die belegten Angaben mit dem konkreten Satz, ohne fehlende Formen zu erraten. Bei der fachsprachlichen Bedeutung geht es um eine Vertiefung an einem Werkstück. Wiktionary nennt daneben Nut als ägyptischen Eigennamen und gibt für diese Bedeutung keinen Plural an. Wenn ein Satz diese Nebenbedeutung meint, ist der betreffende Wiktionary-Eintrag gesondert zu prüfen. So wird die technische Bedeutung nicht mit dem Eigennamen vermischt.
Am Ende kann der Hub zur Pluralbildung geöffnet werden. Auch die Nachbarseiten zu Singular und Plural, Genitiv, Substantiv, Genus und Plural von Komma stehen für den Vergleich bereit. Dort kann nachgelesen werden, welche Angaben für das jeweilige Wort ausgewiesen sind. Dieser Ablauf enthält keine Aussage dazu, wie oft eine Form vorkommt.
Quellen und Stand
- Duden: Nut, Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft: www.duden.de (geprüft am 2026-09-16)
- Nut, Schreibung, Definition, Bedeutung, Etymologie, Synonyme, Beispiele | DWDS: www.dwds.de (geprüft am 2026-09-16)
- Nut, Wiktionary: de.wiktionary.org (geprüft am 2026-09-16)
Der Beitrag „Plural von Nut: Nuten in allen Fällen“ trägt den vollständigen Titel „Plural von Nut: Die richtige Mehrzahl“.