Jemanden oder jemandem anrufen?

Jemanden oder jemandem anrufen: der Akkusativ ist die Regel

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 14. September 2026 · Dativ oder Akkusativ im Überblick

Steht beim Verb anrufen der Akkusativ oder ein regionaler Dativ? Wer im Alltag oder in fachtextlichen Zusammenhängen vor der Frage steht, ob es jemanden oder jemandem anrufen heißt, hält sich im Standarddeutschen fest an den Wen-Fall: Richtig ist jemanden anrufen. Zwar verzeichnet der Duden auch eine Variante mit dem Dativ, stuft diese jedoch ausdrücklich als südwestdeutsche und schweizerische Umgangssprache ein. Mit der einfachen Frageprobe wen? kannst du die angerufene Person im Satz sofort als Akkusativobjekt bestimmen, sobald sie sprachlich genannt wird.

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Präpositionen und ihr Fall: Merkzettel

Erst der Kasus nach anrufen, dann die Übersicht: welche Präposition welchen Fall verlangt, Dativ, Akkusativ und Genitiv, die Wechselpräpositionen mit der Wo-oder-wohin-Probe. Jeder Eintrag mit Beispiel, die Abweichungen der Umgangssprache eigens vermerkt.

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Grundregel im Standarddeutschen: Warum bei anrufen der Akkusativ steht

Wenn du im Deutschen telefonisch Kontakt aufnimmst oder eine Person durch Rufen ansprichst, verlangt das Verb in der Standardsprache immer den Akkusativ. Die verbindliche Grundform lautet daher jemanden anrufen, während die Frage, ob man jemanden oder jemandem anrufen schreibt, für hochdeutsche Texte klar zugunsten des Wen-Falls entschieden ist. Zwar führt der Duden in seinen Hinweisen auch eine Dativverbindung auf, versieht diese jedoch mit der Einschränkung, dass es sich um südwestdeutsche und schweizerische Umgangssprache handelt. Als Bestandteil der überregionalen Hochsprache gilt diese Nebenform somit nicht. Um Unsicherheiten beim Schreiben zu vermeiden, musst du strikt zwischen zwei Ebenen unterscheiden: der allgemeingültigen Standardrektion des Verbs und einer bloß regional verbreiteten Ausdrucksweise des Alltags.

Grammatisch zeigt sich die hochsprachliche Norm daran, dass die kontaktierte Person oder Stelle als direktes Akkusativobjekt in den Satz eingebunden wird. Das Verb richtet sich ohne vermittelnde Präposition unmittelbar auf dieses Satzglied, was in der Grundformel jemanden anrufen sofort sichtbar wird. Ein regionaler Dativ weicht von diesem Bauplan ab, indem er die angerufene Person in den Wem-Fall setzt. Obwohl eine solche Formulierung in der gesprochenen Alltagssprache des Südwestens und der Schweiz regelmäßig begegnet, hebt sie die im Duden verankerte Regel für das Standarddeutsche nicht auf.

Bei der Textarbeit und Korrektur empfiehlt es sich deshalb, zunächst konsequent vom standarddeutschen Akkusativ auszugehen und erst im nächsten Schritt zu klären, ob ein Text bewusst eine regionale Sprechweise abbildet. Dieses Vorgehen schützt vor dem verbreiteten Irrtum, der Dativ sei bei anrufen im gesamten Sprachraum eine gleichberechtigte hochsprachliche Alternative. Sobald ein formeller, schulischer, beruflicher oder wissenschaftlicher Text vorliegt, ist allein die Akkusativform angemessen. Welche konkreten Wortgruppen und Satzmuster dies untermauern, zeigen die Wörterbuchbelege sowie die grammatische Frageprobe mit wen?.

Wer die grammatischen Grundlagen der Kasuswahl noch einmal systematisch wiederholen möchte, findet im Leitfaden Dativ oder Akkusativ eine weiterführende Gegenüberstellung. Für den sicheren Gebrauch von anrufen lässt sich der Kernbefund jedoch in einem Satz bündeln: In der Standardsprache regiert das Verb den Akkusativ, wogegen die Dativvariante ausschließlich als regional umgangssprachlich eingestuft wird.

Anrufen: Akkusativ oder Dativ: der Ablauf in drei Schritten

Typische Anwendungsfälle: Wie die Duden-Belege den Akkusativ zeigen

Ein Blick in die grammatischen Angaben des Duden verdeutlicht, wie beständig anrufen im Standarddeutschen mit einem Akkusativobjekt verknüpft wird. Als typische Wendungen führt das Wörterbuch unter anderem die Fügungen einen Bekannten, die Auskunft sowie die Polizei anrufen auf. Ebenso ist dort das gebräuchliche Muster jemanden auf dem Handy anrufen verzeichnet. In sämtlichen genannten Wortgruppen übernimmt die kontaktierte Person oder Institution dieselbe syntaktische Rolle: Sie bildet das direkte Objekt im Akkusativ, das vom Verb regiert wird.

Darüber hinaus dokumentiert der Duden den vollständigen Beispielsatz „Der Wachposten rief ihn an.“ Hier tritt das Pronomen ihn eindeutig in seiner Akkusativform auf und macht den Kasus auch bei einem abgetrennten Verbzusatz sichtbar. Während die zuvor genannten Wendungen den Infinitiv anrufen nutzen, zeigt die gebeugte Verbform rief an im Satzrahmen, dass die Rektion unabhängig von der Satzstellung erhalten bleibt. Entscheidend für die Grammatikprüfung ist in allen Varianten die feste Bindung an das Akkusativobjekt.

Gerade bei maskulinen Ausdrücken und Fürwörtern wird der Unterschied zwischen den Fällen sofort hörbar, weshalb die Wendung jemanden auf dem Handy anrufen als verlässliches Muster für den Standardgebrauch dient. Während die Beispiele einen Bekannten, die Auskunft und die Polizei anrufen den Kasus anhand unterschiedlicher Nominalgruppen veranschaulichen, erweitert der Belegsatz „Der Wachposten rief ihn an.“ dieses Spektrum um ein Pronomen sowie eine gebeugte Vergangenheitsform.

Für eine verlässliche Einordnung im Schreiballtag liefert die Quellenangabe des Wörterbuchs somit ein klares Bild: Als hochsprachlicher Regelfall wird anrufen durchgängig mit einem Akkusativobjekt beschrieben, ohne dass diese Standardbelege Raum für eine Dativrektion lassen. Wer die Funktion dieses Satzglieds im Detail nachvollziehen möchte, kann ergänzend den Fachbegriff Akkusativobjekt heranziehen, findet aber schon in den angeführten Duden-Beispielen alle nötigen Vorbilder für fehlerfreie Sätze.

Sichere Fallbestimmung mit der Frageprobe wen? und der Verbvalenz

Um den richtigen Kasus im Satz systematisch zu überprüfen, hilft ein Blick in das grammatische Informationssystem Grammis, das anrufen im Wörterbuch zur Verbvalenz mit dem Satzbauplan Subjekt plus Akkusativobjekt verzeichnet, fachsprachlich abgekürzt als Ksub, Kakk. Praktisch heißt das für deine Satzanalyse: Du bestimmst zuerst das Verb anrufen oder seine konjugierte Form im Satz und prüfst anschließend, auf wen sich die Handlung richtet. Die dazugehörige Kontrollfrage lautet wen? und zielt direkt auf die angerufene Person, sobald diese im Satz ausdrücklich benannt wird.

Gleichzeitig berücksichtigt Grammis, dass das Objekt im tatsächlichen Sprachgebrauch wegfallen kann, und belegt dies mit den Sätzen „Dein Bruder hat angerufen“ sowie „Signore Röder hat angerufen, dass er später kommen wird“. In beiden Äußerungen tritt lediglich das Subjekt zum Verb, während die kontaktierte Person ungenannt bleibt, weil sie sich aus der Gesprächssituation von selbst versteht oder für die Mitteilung keine Rolle spielt. Dass hier kein sichtbares Objekt steht, ändert jedoch nichts am Valenzmuster und begründet keineswegs eine Dativrektion.

Für den konkreten Selbsttest beim Schreiben gehst du am besten schrittweise vor: Markiere zunächst die Verbform im Satz und richte die Frage wen? unmittelbar an dieses Prädikat. Liefert der Satz eine ausdrückliche Antwort, muss diese Wortgruppe als Akkusativobjekt im Wen-Fall stehen. Findet sich im Satz hingegen keine Antwort auf diese Frage, bleibt die Objektstelle schlicht unbesetzt; du analysierst dann ausschließlich die vorhandenen Satzglieder und fügst keine gedachte Person künstlich hinzu.

Die Kontrollfrage mit wen? dient folglich als präzises Werkzeug der Satzanalyse und stützt das in Grammis hinterlegte Muster Ksub, Kakk. Sie legt offen, ob das im Bauplan angelegte Akkusativobjekt im jeweiligen Satz sprachlich realisiert ist. Davon abzugrenzen sind zusätzliche Präpositionalgruppen im Satz, etwa Orts- oder Geräteangaben, die einem eigenen Kasus folgen und nicht mit dem direkten Objekt der angerufenen Person verwechselt werden dürfen.

Einordnung der Nebenform: Wo ein regionaler Dativ bei anrufen vorkommt

Neben der hochsprachlichen Standardrektion verzeichnet der Duden eine landschaftlich gebundene Nebenform mit dem Dativ, bei der es umgangssprachlich jemandem anrufen heißt. Dieser Gebrauch ist im Wörterbuch explizit als südwestdeutsche und schweizerische Umgangssprache ausgewiesen und zählt damit nicht zur überregionalen Hochsprache. Durch diese präzise Markierung grenzt der Duden den regionalen Geltungsbereich klar ab, sodass der Dativ nicht fälschlich als gleichwertige Alternative zum standarddeutschen Akkusativ verstanden wird.

Tabelle: Form, Beispielsatz, Geltungsbereich
FormBeispielsatzGeltungsbereich
Standard-Akkusativjemanden anrufenStandarddeutsch
Regionaler DativDu kannst mir heute Abend noch anrufen.südwestdeutsche und schweizerische Umgangssprache

Als konkreten Beleg für diese landschaftliche Ausdrucksweise führt der Duden den Satz „Du kannst mir heute Abend noch anrufen.“ an, in dem das Personalpronomen mir deutlich die Dativform markiert. Das Wörterbuch stuft diese Konstruktion jedoch ausdrücklich nicht als Hochsprache ein, sondern verortet sie in der südwestdeutschen und schweizerischen Umgangssprache. Die Übersichtstabelle stellt daher keineswegs zwei gleichberechtigte Standardvarianten nebeneinander, sondern kontrastiert die überregionale Norm direkt mit der regional begrenzten Umgangssprache.

Wenn du einen bestehenden Satz beurteilst, solltest du deshalb stets zwei Fragen auseinanderhalten: Welcher Kasus liegt im Satz tatsächlich vor, und für welchen sprachlichen Geltungsbereich ist diese Form dokumentiert? Jemanden oder jemandem anrufen ist damit keine Frage freier Stilwahl: Während jemanden anrufen uneingeschränkt als Standardform gilt, ist die Dativvariante ausschließlich innerhalb der genannten regionalen Umgangssprache belegt. Eine allgemeine hochsprachliche Zulässigkeit des Dativs oder eine Ausweitung auf andere Sprachregionen lässt sich aus den Wörterbuchangaben nicht herleiten.

Semantischer Überblick: Drei Bedeutungen von anrufen laut DWDS

Um das Verb in seinem gesamten Verwendungsspektrum zu erfassen, lohnt sich ein Blick in das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS), das für anrufen drei Hauptbedeutungen unterscheidet. Erstens bezeichnet das Verb den Vorgang, jemanden durch lautes Rufen auf sich aufmerksam zu machen, wobei der unmittelbare Zuruf im Vordergrund steht. Zweitens steht anrufen im heutigen Alltag vor allem dafür, mit jemandem eine telefonische Verbindung herzustellen, ihn also anzutelefonieren. Drittens verzeichnet das DWDS eine stilistisch gehobene Bedeutung, in der das Wort verwendet wird, um jemanden inständig um etwas zu bitten oder zu ersuchen.

Diese drei Bedeutungsebenen strukturieren den Wörterbucheintrag im DWDS und helfen dabei, den jeweiligen Satzkontext präzise zu bestimmen. Während die erste Bedeutung das unmittelbare Herbeirufen oder Ansprechen einer Person meint, deckt die zweite Bedeutung die gesamte telefonische Kommunikation ab. Die dritte Bedeutung wiederum gehört einer gehobenen Stilschicht an und drückt ein förmliches Ersuchen oder Anflehen aus. Eine eigene Bewertung der regionalen Dativform nimmt der DWDS-Eintrag in dieser Bedeutungsübersicht nicht vor.

Zur Veranschaulichung der geläufigen Telefonbedeutung zitiert das DWDS den Belegsatz „Plötzlich hielt ich es nicht mehr aus und rief Rui an“. In dieser Formulierung fungiert der Eigenname Rui beim zweiteiligen Prädikat rief an als Bezeichnung der telefonisch kontaktierten Person. Der Beispielsatz illustriert anschaulich, wie die Verbindungsaufnahme per Telefon sprachlich mit einem direkten Personenanschluss umgesetzt wird, ohne dass daraus abweichende Sonderregeln für andere Kasusformen abgeleitet werden müssten.

Wer die genaue Bedeutung von anrufen in einem vorliegenden Textabschnitt klären will, achtet daher zuerst auf den inhaltlichen Rahmen: Handelt es sich um das Erregen von Aufmerksamkeit durch Zuruf, um ein Telefongespräch oder um eine gehobene Bitte? Das DWDS hält diese drei Gebrauchsweisen klar auseinander, während für die grammatische Kasuswahl ergänzend die Rektions- und Valenzangaben aus Duden und Grammis den Ausschlag geben.

Anrufen: Akkusativ oder Dativ: Prüfliste mit vier Punkten

Praxisanleitung: In drei Schritten zur sicheren Fallprüfung im Satz

Mit einer kompakten Prüfung in drei Schritten lässt sich jeder Satz mit anrufen zuverlässig kontrollieren, indem du die grammatische Standardrektion sauber von der regionalen Markierung trennst.

  1. Frageprobe stellen: Identifiziere zunächst die gebeugte Form oder den Infinitiv von anrufen im Satz und stelle die Kontrollfrage wen? direkt an das Verb. Auf diese Weise ermittelst du die angerufene Person, sofern sie im Satz genannt wird, was unmittelbar den Valenzangaben von Grammis zum Anschluss eines Akkusativobjekts entspricht.
  2. Satzbestandteile prüfen: Kontrolliere im nächsten Schritt, ob der Satz tatsächlich eine ausdrückliche Wortgruppe als Antwort auf wen? enthält. Fehlt eine solche Personenangabe wie in dem bei Grammis aufgeführten Beispiel „Dein Bruder hat angerufen“, bleibt die Objektstelle im Satz unausgedrückt, und du solltest keine frei vermutete Ergänzung hinzudenken.
  3. Regionale Kennzeichnung prüfen: Triffst du in einer Vorlage auf eine Dativform, gleiche ab, ob der Text gezielt die im Duden vermerkte südwestdeutsche oder schweizerische Umgangssprache wiedergibt. Da das Wörterbuch diese Variante als regional umgangssprachlich und nicht als Hochsprache einstuft, ist sie in standarddeutschen Texten in den Akkusativ zu übertragen.

Zusammenfassend gilt für alle überregionalen Texte: Bei der Frage „Anrufen: Akkusativ oder regionaler Dativ?“ gibt der Akkusativ im Standarddeutschen den Ton an, und die Frageprobe mit wen? macht jedes genannte Akkusativobjekt zweifelsfrei sichtbar. Bleibt das Objekt im Satz unausgesprochen, entsteht daraus keinesfalls ein verdecktes Dativobjekt; vielmehr ist eine Dativform überhaupt nur dann erklärbar, wenn der beschriebene regional umgangssprachliche Kontext vorliegt.

Wenn du dein grammatisches Wissen über dieses Einzelverb hinaus vertiefen möchtest, bieten die Beiträge zu Dativobjekt, Verben mit zwei Objekten, Dativ und Akkusativ erklärt sowie Verben im Überblick hilfreiche Vergleichsbeispiele, während die hier gezeigten Regeln für anrufen unverändert bestehen bleiben.

So zitierst du diese Seite

Stand: 14. September 2026

korrektur.de. (2026, 14. September). Anrufen: Akkusativ oder regionaler Dativ? korrektur.de. https://korrektur.de/anrufen-akkusativ-oder-dativ

Quellen und Stand

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Häufige Fragen: Jemanden oder jemandem anrufen im Überblick

Welche Form ist im Standarddeutschen belegt?

Im Standarddeutschen verzeichnet der Duden ausschließlich den Akkusativ nach dem Muster jemanden anrufen. Die abweichende Verbindung mit dem Dativ stuft das Wörterbuch nicht als Hochsprache ein, sondern kennzeichnet sie als südwestdeutsche und schweizerische Umgangssprache.

Welche Rektion nennt Grammis für anrufen?

Im Wörterbuch zur Verbvalenz von Grammis wird anrufen mit dem Satzbauplan aus Subjekt und Akkusativobjekt geführt, abgekürzt Ksub, Kakk. Je nach Gesprächskontext kann das Objekt im konkreten Satz allerdings auch unausgedrückt bleiben.

Wie lautet die Frageprobe?

Richte die Kontrollfrage wen? direkt an die im Satz verwendete Form von anrufen. Sobald im Satz eine angerufene Person genannt ist und auf diese Frage antwortet, lässt sie sich eindeutig als Akkusativobjekt bestimmen.

Was bedeutet anrufen laut DWDS?

Laut DWDS gliedert sich das Verb in drei Hauptbedeutungen: eine Person durch lautes Rufen auf sich aufmerksam zu machen, telefonisch eine Verbindung mit jemandem herzustellen sowie im gehobenen Sprachgebrauch jemanden um etwas zu bitten oder zu ersuchen.

Kann das Objekt bei anrufen fehlen?

Ja, die Objektstelle muss nicht zwingend besetzt sein. Grammis führt dafür Beispiele wie „Dein Bruder hat angerufen“ an, bei denen kein Objekt genannt wird, weil die kontaktierte Person bereits aus der Situation bekannt oder für die Aussage unerheblich ist.

Welche regionale Dativform nennt der Duden?

Als Beispiel für den regionalen Dativ führt der Duden den Satz „Du kannst mir heute Abend noch anrufen“ an und ordnet ihn der südwestdeutschen und schweizerischen Umgangssprache zu, weshalb die Form nicht zur Hochsprache zählt.

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