Wie wird „sehen“ richtig getrennt?

Sehen Silbentrennung: richtige Schreibweise

Lesezeit ca. 6 Min. · zuletzt aktualisiert: 15. August 2026 · Weitere Rechtschreibtipps

Die belegte Silbentrennung des Verbs „sehen“ lautet se|hen. Hier findest du die richtige Form, Beispiele und einen kurzen Prüfweg.

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Silbentrennung: Merkzettel mit allen Trennregeln

Die Silbentrennung des Wortes Sehen auf dieser Seite, dahinter die Trennung nach Sprechsilben, die Sonderfälle ck, st und sch, dazu Fremdwörter und zusammengesetzte Wörter, nie ein Buchstabe allein am Rand.

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Die richtige Silbentrennung von sehen

Die Trennangabe se|hen ist die zutreffende Form. Der Wörterbucheintrag weist diese Form für das starke Verb aus. Das Zeichen | markiert dabei die Trennstelle innerhalb des Wortes.

Bei einem tatsächlichen Zeilenumbruch am Zeilenende erscheint deshalb in der ersten Zeile se-; die nächste Zeile beginnt mit hen. Die Variante seh|en entspricht nicht der angegebenen Trennstelle. Das Wort wird durch den Umbruch nicht anders geschrieben: Es bleibt „sehen“.

Für deinen Text lässt sich diese Vorgabe direkt anwenden: Passt „sehen“ nicht vollständig in die Zeile, setzt du den Strich hinter „se“ ans Zeilenende. Sowohl se|hen als auch se- / hen bezeichnen denselben Trennpunkt in unterschiedlichen Situationen.

Bei Unsicherheit hilft ein Blick in den Wörterbucheintrag zur konkreten Rechtschreibung. Für andere Wörter können zusätzlich die passenden Rechtschreibregeln herangezogen werden. Entscheidend bleibt, die Trennstelle des jeweiligen Wortes zu prüfen, statt sie nur nach dem Klang zu vermuten.

Konkreter Abschlusscheck zu sehen Silbentrennung

Welche Regel ist hier entscheidend?

Die Quellen unterscheiden die Worttrennung eines einzelnen Wortes von anderen Trennungsfällen. Für „sehen“ ist der entscheidende Beleg die angegebene Form se|hen. Diese Angabe beantwortet die konkrete Frage unmittelbar.

Die Regelbeispiele zur Worttrennung zeigen Trennstellen innerhalb von Wörtern, etwa bei zweisilbigen und mehrsilbigen Formen. Daraus folgt für die Anwendung auf „sehen“: Die belegte Trennstelle wird nach „se“ gesetzt. Die Gegenform „seh|en“ wird nicht als die angegebene Worttrennung geführt.

Andere Regeln betreffen besondere Buchstabenverbindungen. Die Verbindung „sch“ bleibt nach der Quelle ungetrennt, wenn sie für einen einfachen Laut steht. Ebenso werden „ch“ und „ck“ in den genannten Fällen nicht auseinandergerissen. Diese Regel ist bei „sehen“ nicht der tragende Grund, denn das Wort enthält weder „sch“ noch „ck“. Sie darf deshalb nicht an die Stelle des konkreten Wörterbuchbelegs treten.

Auch die Regel zu „ss“ als Ersatz für „ß“ zwischen zwei Vokalen betrifft einen anderen Fall. Die Quelle nennt dazu eine Trennung zwischen den beiden s. Bei „sehen“ liegt kein solcher Buchstabenbestand vor. Für die Entscheidung bleibt daher die direkte Angabe se|hen maßgeblich.

Bei verwandten Fragen helfen Bereiche wie Groß- und Kleinschreibung oder Getrennt- und Zusammenschreibung. Sie beantworten jedoch nicht automatisch die konkrete Silbentrennung von „sehen“. Die Regel muss immer zum geprüften Wort und zum jeweiligen Problem passen. Für Satzzeichen sind dagegen die Regeln zur Kommasetzung und zur Zeichensetzung zuständig. Diese Begriffe bezeichnen andere Prüfbereiche und liefern keinen zusätzlichen Beleg für eine abweichende Trennstelle.

Für die aktuelle Beurteilung braucht es Rechtschreibreform nicht als eigenständiges Argument. Ebenso ersetzen Rechtschreibprogramme nicht die hier angeführte Wörterbuchangabe. Wer beim Thema wissenschaftliches Schreiben an einer Zeile umbrechen muss, prüft deshalb genau diese Form und übernimmt keine Trennung allein aus dem optischen Eindruck.

Richtig oder falsch im Satz?

Die folgenden Paare prüfen jeweils die Trennstelle. Die Satzanfangsschreibung ist davon getrennt zu betrachten.

Tabelle: Richtig, Falsch
RichtigFalsch
Am Zeilenende kann das Wort so stehen: se-
hen
.
Am Zeilenende kann das Wort so stehen: seh-
en.
Im Entwurf wird „sehen“ an der markierten Stelle als se|hen notiert.Das Manuskript trägt „sehen“ an besagtem Ort als seh|en.
Die Probezeile endet nach se-; die nächste Zeile beginnt mit hen.Die Testzeile endet nach seh; die nächste Zeile beginnt mit en.
Für die Trennangabe des Verbs steht se|hen.In der Trennangabe des Verbs steht seh|en.

Jede Kombination behandelt dieselbe Entscheidung: Die Lexikonschreibweise gibt se|hen wieder. Wird der Umbruch tatsächlich geschrieben, endet die obere Zeile mit „se “ und beginnt die untere mit „hen“. Sowohl die Struktur „seh|en“ als auch die Aufteilung „seh-
en“ entsprechen dieser Angabe nicht.

Am Anfang eines Satzes stellt sich eine andere Frage. In „Sehen wir uns die Stelle an.“ steht das Wort am Satzanfang. Diese Darstellung liefert jedoch keine Information zur Trennung. Auch die Verbindung „vom Sehen“ ist im Wörterbucheintrag genannt und steht nicht am Satzanfang. Prüfe deshalb die Schreibung im Satz und die Trennstelle jeweils für sich.

Ein neutraler Beispielsatz im fortlaufenden Text kann lauten: „Wir wollen den Film sehen.“ Wird dieses Wort am Zeilenende getrennt, zeigt die Darstellung „se-
hen“ den ausgeführten Umbruch. Der senkrechte Strich notiert lediglich die Stelle und ersetzt nicht den laufenden Satz.

Abkürzungen richtig schreiben, Wortbedeutungen und Abkürzungen, Artikel der, die und das und Pluralbildung berühren diese Trennstelle nicht. Zum Abgleich der vier Themenpaare genügt daher der Blick auf se|hen.

Der praktische Abschluss ist kurz: Erst feststellen, ob eine Trennnotation oder ein Zeilenumbruch gebraucht wird, dann „se|hen“ beziehungsweise „se-
hen“ verwenden. So bleibt der Satzanfang von der Trennentscheidung getrennt.

Typische Verwechslungen gezielt vermeiden

Eine mögliche Stolperfalle besteht darin, die Trennstelle allein aus der Aussprache abzuleiten. Die Quelle nennt für „sehen“ die Wörterbuchangabe se|hen. Wer nur auf den Höreindruck achtet, hat damit noch keinen zusätzlichen Beleg für eine andere Aufteilung.

Eine zweite Stolperfalle ist die Vermischung von Satzanfang und Worttrennung. In „Sehen wir uns das an?“ beginnt das Verb den Satz und steht deshalb mit großem Anfangsbuchstaben. Die dazugehörige Trennangabe lautet trotzdem se|hen. Die Form „Seh|en“ verbindet die Großschreibung mit einer nicht belegten Trennstelle und beantwortet deshalb die Frage nicht richtig.

Die Darstellung im Fließtext birgt eine weitere Tücke. Dort steht „sehen“ zusammenhängend. Das bedeutet nicht zwingend, dass eine Trennung generell untersagt ist. Maßgeblich bleibt die ausgewiesene Form se|hen.

Übertragbare Regeln anderer Buchstabengruppen führen hier nicht weiter. Behandelt werden unter anderem „ch“, „ck“ und „sch“ sowie Sonderfälle in Fremdsprachen. „Sehen“ besitzt keine dieser Strukturen. Man sollte die Lösung also nicht an Beispielen wie „Zu-cker“ oder „Fla-sche“ festmachen.

Eine unbelegte Häufigkeit ist ebenfalls kein Entscheidungskriterium. Aus dem Quellenmaterial folgt die konkrete Schreib- und Trennangabe, nicht eine Aussage darüber, wie oft eine Variante verwendet wird. Dasselbe gilt für Synonyme: Ein anderes Wort mit ähnlicher Bedeutung würde die Trennstelle von „sehen“ nicht belegen.

Bei der Zuordnung von Textformen kann die Abgrenzung nützlich sein. Man trennt dabei Wörterbucheintrag, Fließtext und Zeilenumbruch klar voneinander. Diese Einteilung erklärt die Anzeigeform, schafft aber keine neue Variante.

Konkrete Regel und vollständige Beispielsätze zu sehen Silbentrennung

Der kurze Prüfweg

Vier kurze Kontrollfragen genügen dafür:

  1. Erscheint das Wort im Satz als „sehen“ oder als „Sehen“, oder soll seine Trennstelle gezeigt werden?
  2. Wie liest sich die Trennstelle im Wörterbuch? Beim Verb heißt sie se|hen.
  3. Ist eine Wörterbuchnotation gemeint oder ein tatsächlich ausgeführter Zeilenumbruch?
  4. Verwechselst du versehentlich eine andere Schreibweise oder Wortform mit der Trennstelle?

Das Wichtigste: Im Satz kann „sehen“ frei stehen; die Notation lautet se|hen. Ein echter Umbruch sieht so aus: se-
hen
. Der senkrechte Strich markiert die Stelle im Wörterbuch, nicht die Aufteilung auf zwei Zeilen.

Prüfe danach zwei kurze Sätze. „Wir möchten den Ausschnitt sehen.“ verwendet die laufende Form. „Sehen wir uns die Stelle an?“ beginnt mit „Sehen“. Außerdem nennt der Wörterbucheintrag die Verbindung „vom Sehen“. Diese Verbindung steht innerhalb des Satzes und ist für die Prüfung der Groß- oder Kleinschreibung ein eigener Fall.

Zum Trennpuzzle schaue einfach auf se|hen und direkt daraufhin auf die Break-Grafik se-
hen
. Die Variante „seh|en“ deckt sich nicht mit der definierten Grenze. Halte Orthographie, Split-Punkt, Demo-Satz und potenzielle Mix-ups strikt apart; so vermischen sich die Einzeldetails nicht.

Wenn ein anderer sprachlicher Punkt geprüft werden soll, ist der passende Themenbereich entscheidend. Für Artikel bietet sich Artikel der, die und das an, für Bedeutungsfragen Wortbedeutungen und Abkürzungen. Diese Themen liefern jedoch keine andere Trennstelle für „sehen“.

Zum Abschluss dient dieser Dreifachvergleich: Notation im Lexikon se|hen, Umbruch in der Spalte se-
hen
sowie die reguläre Schriftform „sehen“. So lassen sich mögliche Unklarheiten sofort erkennen.

Quellen und Stand

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Häufige Fragen zu Sehen Silbentrennung

Wie lautet die richtige Silbentrennung von „sehen“?

Die dokumentierte Trennangabe lautet se|hen. Im normalen Fließtext wird das Verb ohne Trennzeichen als „sehen“ geschrieben.

Ist „seh|en“ eine richtige Trennung?

Bei dieser Prüfung gilt „seh|en“ nicht als richtige Schreibweise. Im Lexikon steht se|hen.

Warum steht am Satzanfang „Sehen“?

Am Anfang eines Satzes schreibt man „Sehen“ groß. Diese Großschreibung ist von der Trennstelle zu unterscheiden. Die belegte Trennung bleibt se|hen.

Wie schreibt man „sehen“ im normalen Satz?

Im normalen Text erscheint das Wort als „sehen“, beispielsweise: „Wir wollen den Film sehen.“ Das Trennsymbol dient nur der Anzeige der Silbenaufteilung.

Kann die Aussprache die Trennung von „sehen“ bestimmen?

Die konkrete Entscheidung sollte nicht allein aus der Aussprache abgeleitet werden. Für „sehen“ ist die angegebene Wörterbuchform se|hen maßgeblich.

Betrifft die Regel zu „sch“ auch das Wort „sehen“?

Nein, diese Regel ist hier nicht der tragende Beleg. „sehen“ enthält keine der im Quellenbeispiel behandelten Verbindungen „sch“, „ch“ oder „ck“. Entscheidend ist die direkte Angabe se|hen.

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