Kommunikation: die richtige Silbentrennung
Kommunikation Silbentrennung: richtige Schreibweise
Die korrekte Trennung von Kommunikation lautet Kom-mu-ni-ka-ti-on. Entscheidend ist die Zerlegung in Sprechsilben beim langsamen Vorlesen.
Die richtige Trennung von Kommunikation
Die richtige Schreibweise für die Silbentrennung von Kommunikation lautet Kom-mu-ni-ka-ti-on. Diese Darstellung nennt die möglichen Trennstellen am Zeilenende. Im normalen Fließtext bleibt das Wort Kommunikation ohne Trennstriche erhalten.
Für die Entscheidung wird Kommunikation langsam vorgelesen und dabei in hörbare Sprechsilben gegliedert. Daraus ergibt sich die Folge Kom, mu, ni, ka, ti und on. Die gesuchte Form ist deshalb sofort sichtbar: Kom-mu-ni-ka-ti-on. Die Trennstriche verändern weder die Buchstabenfolge noch die Schreibweise des Wortes.
Die Regel gehört zur Rechtschreibung und zur Worttrennung am Zeilenende. Die einschlägigen Rechtschreibregeln unterscheiden dabei die Gliederung eines einfachen mehrsilbigen Wortes von der Trennung zusammengesetzter Wörter oder solcher mit Vorsilben. Bei Kommunikation ist hier die Zerlegung nach Sprechsilben maßgeblich.
Andere sprachliche Themen sind davon getrennt zu prüfen. Die Groß- und Kleinschreibung, die Getrennt- und Zusammenschreibung, die Kommasetzung und die allgemeine Zeichensetzung bestimmen nicht die in diesem Beispiel gezeigten Silbengrenzen. Wer nur die konkrete Frage beantwortet, sollte daher auf die sichtbare Form Kom-mu-ni-ka-ti-on achten.
Wer ähnliche Fälle prüfen möchte, kann Rechtschreibprogramme als nächsten thematischen Schritt ansehen.

Welche Regel die Trennung erklärt
Für mehrsilbige einfache Wörter gilt das Prinzip, sie entsprechend den Silben zu trennen, die sich beim langsamen Vorlesen ergeben. Auf Kommunikation angewendet, führt dieses Prinzip zu Kom-mu-ni-ka-ti-on. Die sichtbaren Trennstellen folgen damit der Silbengliederung des Wortes.
Die Gegenüberstellung lautet:
| Form | Bewertung | Anwendung der Regel |
|---|---|---|
| Kom-mu-ni-ka-ti-on | richtig | Die Trennstellen folgen der gegliederten Silbenfolge. |
| Komm-unikation | falsch | Diese Trennung setzt die Trennstelle nicht an der hier dargestellten Silbengrenze. |
Die Regel ist auf die Worttrennung am Zeilenende bezogen. Sie sagt nicht, dass im Fließtext Trennstriche innerhalb des Wortes stehen. Wer sich mit der Rechtschreibreform beschäftigt, sollte deshalb den konkreten Gegenstand der Regel beachten: Hier geht es um die Trennung eines Wortes am Zeilenende.
Bei einem zusammengesetzten Wort oder einem Wort mit Vorsilbe wird nach erkennbaren Bestandteilen getrennt. Für Kommunikation liegt in der hier betrachteten Form jedoch die Silbengliederung des Wortes zugrunde. Eine Entscheidung darf deshalb nicht aus einem beliebigen optischen Abschnitt des Wortes gebildet werden.
Die Suche in Rechtschreibprogrammen kann eine zusätzliche Kontrolle sein, ersetzt aber nicht die Anwendung der belegten Regel. Für wissenschaftliches Schreiben bleibt die dargestellte Silbengliederung von Kommunikation: Kom-mu-ni-ka-ti-on.
Richtig und falsch im Satz
Der Satzanfang steht in jedem Paar getrennt von der eigentlichen Regel. Maßgeblich ist nicht der Beginn des Satzes, sondern die Stelle, an der Kommunikation am Zeilenende nach Sprechsilben getrennt wird.
- Richtig: Im Bericht steht am Zeilenende Kom-mu-ni-ka-ti-on.
Falsch: Im Bericht steht am Zeilenende Komm-unikation.
Die richtige Form bildet die beim langsamen Vorlesen erkennbare Folge ab. - Richtig: Das Wort Kommunikation kann am Zeilenende als Kom-mu-ni-ka-ti-on getrennt werden.
Falsch: Das Wort Kommunikation wird als Komm-unikation getrennt.
Die Trennstelle richtet sich nach der Sprechsilbengliederung, nicht nach einer verkürzten Wortteilung. - Richtig: In einem Text kann die Zeile nach Kom enden, wenn Kommunikation getrennt werden muss.
Falsch: In einem Text wird die Zeile nach Komm geteilt.
Für das mehrsilbige Wort ist die Gliederung beim langsamen Vorlesen der passende Prüfmaßstab.
Die drei Paare zeigen jeweils dieselbe Entscheidung in einem vollständigen Satz. Kommunikation bleibt als Wort unverändert; nur am Zeilenende wird eine mögliche Trennstelle sichtbar gemacht. Die falsche Vergleichsform Komm-unikation beantwortet die Frage daher nicht richtig.
Diese Beispiele betreffen ausschließlich die Worttrennung. Sie liefern keine zusätzliche Regel für Abkürzungen richtig schreiben oder für Wortbedeutungen und Abkürzungen. Auch Artikel der, die und das und die Pluralbildung sind eigenständige Themen. Für die hier verlangte Entscheidung genügt der Abgleich der Sprechsilben mit Kom-mu-ni-ka-ti-on.
Typische Verwechslungen bei der Trennung
Eine mögliche Stolperfalle besteht darin, eine Trennung allein aus der Aussprache im schnellen Gespräch abzuleiten. Die belegte Regel bezieht sich auf die Silben, wie sie sich beim langsamen Vorlesen ergeben. Für Kommunikation ist deshalb die sorgfältig gegliederte Form Kom-mu-ni-ka-ti-on maßgeblich, nicht ein beliebig wahrgenommener Abschnitt aus dem gesprochenen Wort.
Eine weitere Stolperfalle ist die Verwechslung von Worttrennung und Wortbildung. Die Darstellung Kom-mu-ni-ka-ti-on beschreibt die Trennung am Zeilenende. Sie verändert weder die Schreibung Kommunikation noch macht sie aus dem Wort mehrere eigenständige Wörter. Fragen zu Synonymen oder zu unterschiedlichen Textformen gehören nicht zur Entscheidung über die Silbengrenzen.
Auch eine Umgangssprache darf nicht allein als Begründung dienen. Die richtige Form wird nicht dadurch festgelegt, dass eine verkürzte oder besonders schnell gesprochene Variante subjektiv leichter erscheint. Maßgeblich bleibt die Silbengliederung beim langsamen Vorlesen.
Bei der Kontrolle darf außerdem keine unbelegte Häufigkeit behauptet werden. Es ist nicht erforderlich, festzustellen, wie oft eine bestimmte Trennung vorkommt. Es genügt, die konkrete Form anhand der belegten Regel zu prüfen. So wird auch vermieden, aus einer einzelnen Schreibentscheidung Aussagen über allgemeine Sprachgewohnheiten abzuleiten.
Eine Trennung nach erkennbaren Bestandteilen ist bei zusammengesetzten Wörtern und Wörtern mit Vorsilben ein eigenes Prinzip. Dieses Prinzip darf nicht ohne Prüfung auf Kommunikation übertragen werden. Prüfe zunächst, ob die konkrete Wortstruktur eine solche Einordnung trägt; wenn nicht, wende die Silbengliederung des einfachen mehrsilbigen Wortes an.
Passend dazu findest du weitere Hinweise im Beitrag Synonyme.

Schnellcheck für Kommunikation
Der Prüfweg für Kommunikation lässt sich in wenigen Schritten anwenden. Schreibe zunächst das Wort ungeteilt als Kommunikation auf. Lies es anschließend langsam vor und achte auf die hörbare Gliederung. Notiere danach die vermuteten Trennstellen und vergleiche sie mit Kom-mu-ni-ka-ti-on. So wird geprüft, ob die Darstellung die Sprechsilben vollständig und in der richtigen Reihenfolge wiedergibt.
- Schreibweise: Steht zunächst das unveränderte Wort Kommunikation auf dem Blatt?
- Regel: Entsteht die Trennung aus der Silbengliederung beim langsamen Vorlesen?
- Beispielsätze: Zeigt der Satz eine mögliche Trennstelle am Zeilenende, ohne daraus eine neue Schreibweise im laufenden Text zu machen?
- Verwechslung: Wurde Komm-unikation anstelle der geprüften Form Kom-mu-ni-ka-ti-on eingesetzt?
Der schnelle Abgleich lautet somit: ungeteiltes Wort lesen, Sprechsilben erfassen, Trennstellen markieren und die Folge Kom, mu, ni, ka, ti, on kontrollieren. Erst danach wird entschieden, wo ein Trennstrich am Zeilenende stehen kann. Das Ergebnis für die behandelte Form ist Kom-mu-ni-ka-ti-on.
Ein Rechtschreibprogramm kann beim Nachschlagen unterstützen, ersetzt aber nicht den Blick auf die konkrete Worttrennung. Entscheidend bleibt, dass die geprüfte Darstellung zur Silbengliederung passt. Fragen zur Bedeutung, zur Aussprache in einer bestimmten Situation oder zu einer anderen Schreibentscheidung sollten nicht mit dieser Kontrolle vermischt werden.
Quellen und Stand
- Duden | Worttrennung: www.duden.de (geprüft am 2026 bis 09 bis 01)
- Silbentrennung, Schreibung, Definition, Bedeutung, Synonyme, Beispiele | DWDS: www.dwds.de (geprüft am 2026 bis 09 bis 01)