So lautet das Partizip II von googeln

Gegoogelt oder gegooglet: die richtige Schreibung mit Regel

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 15. September 2026 · Rechtschreibung: Zweifelsfälle im Überblick

Richtig ist gegoogelt. Die Schreibweise gegooglet ist falsch. Die Formen von googeln sowie der Vergleich mit mailen und chatten zeigen, wie die Form entsteht.

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Konjugation: Merkzettel mit Endungen und Zeitformen

Die Schreibweise von gegoogelt oder gegooglet: dazu sein, haben, werden, ein regelmäßiges und ein unregelmäßiges Verb durch alle Zeitformen, die passenden Endungen und die zwanzig häufigsten unregelmäßigen Verben mit ihren Stammformen.

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Gegoogelt oder gegooglet: die richtige Form im Überblick

Gegoogelt oder gegooglet: Wer beim Schreiben vor dieser Frage steht, erhält eine eindeutige Antwort, denn allein gegoogelt ist die richtige Form, während die Variante gegooglet als falsch gilt. Ausgangspunkt für die Wortbildung ist das deutsche Verb googeln, das laut Duden bedeutet, mithilfe von Google im Internet nach Informationen zu suchen oder zu recherchieren. Im Wörterbuch führt Duden dazu die drei zentralen Stammformen googelt, googelte, hat gegoogelt auf. So lautet das Partizip II von googeln zweifelsfrei gegoogelt, weil das e im Wortstamm googel vor der Endung fest erhalten bleibt.

Sprachlich fällt dieses Thema in die Rechtschreibung der Partizipformen bei schwachen Verben mit der Endung -eln. Um im Schreiballtag sofort Klarheit zu gewinnen, reicht bereits ein kurzer Abgleich mit dem offiziellen Wörterbucheintrag aus. In der Perfektform „hat gegoogelt“ steht das Stamm-e sichtbar vor der Partizipendung -t und vor dem l des Wortstamms. Diese Buchstabenfolge geht direkt aus der Infinitivform googeln hervor, für deren sprachliche Herkunft Duden die geschützte Markenbezeichnung Google (R) angibt.

Wer einen eigenen Entwurf Korrektur liest, erkennt das Partizip II im Satz meist an der Verbindung mit einer Form des Hilfsverbs haben. Dort zeigt sich unmittelbar, dass die Endung -t direkt an den unveränderten Stamm mit e angefügt wird. Als verlässliche Richtschnur dient in jedem Zweifelsfall die vollständige Duden-Angabe mit der Reihe googelt, googelte, hat gegoogelt. Ein rascher Blick in diese Formenreihe klärt die Schreibweise sofort, genau wie sich auch andere Fragen der deutschen Rechtschreibung sicher über ein aktuelles Nachschlagewerk lösen lassen.

Gegoogelt oder gegooglet: die richtige Form: der Ablauf in drei Schritten

Die wichtigsten Grammatikformen von googeln im Überblick

Wie sich das Verb googeln in verschiedenen Sätzen und Zeiten verhält, zeigt ein Blick auf seine grammatische Beugung. Die maßgebliche Duden-Angabe führt hierfür die Stammformenreihe googelt, googelte, hat gegoogelt an. Diese Übersicht bildet das Fundament für die regelmäßige Konjugation des Verbs und ordnet Präsens, Präteritum und Partizip II übersichtlich nebeneinander an. Statt sich beim Schreiben auf das bloße Sprachgefühl zu verlassen, gibt die folgende Aufstellung eine klare Trennung zwischen Infinitiv, Ich-Form und den gebeugten Verbformen.

  • Infinitiv: googeln
  • Ich-Form: goog[e]le
  • Präsens: googelt
  • Präteritum: googelte
  • Partizip II: gegoogelt

Besondere Aufmerksamkeit verdient in dieser Übersicht der Eintrag goog[e]le mit dem e in eckigen Klammern. Mit dieser Notation macht Duden deutlich, dass das unbetonte Stamm-e in der ersten Person Singular Präsens optional weggelassen werden darf. Beim Partizip II besteht eine solche Wahlmöglichkeit hingegen nicht, denn dort ist ausschließlich gegoogelt vorgesehen, sodass das e der Grundform fest erhalten bleibt. Zudem veranschaulicht ein Duden-Beispiel die Verwendung dieses Partizips anhand der Internetsuche nach Informationen zu einem bestimmten Namen und untermauert so die reguläre Grammatikangabe für die Praxis.

Zur Wortgeschichte vermerkt Duden den Hinweis Google (R) und stellt damit klar, aus welchem Eigennamen das heutige Verb googeln hervorgegangen ist. Trotz der englischen Wurzel folgt die geschriebene Form im Deutschen konsequent den im Wörterbuch verzeichneten Stammformen googelt, googelte und hat gegoogelt. In all diesen Varianten bleibt die Buchstabenfolge googel im Stamm unangetastet. Um das Partizip II zu bilden, wird dieser feste Wortstamm lediglich durch die Vorsilbe ge- und die Endung -t eingerahmt.

Für eine sichere Rechtschreibprüfung empfiehlt es sich, den Infinitiv und die fertige Partizipform stets sauber auseinanderzuhalten. In der oben stehenden Liste bildet deshalb die Grundform den Auftakt, während das gebildete Partizip den Abschluss markiert. Die dazwischen aufgeführte Ich-Form mit ihrem eingeklammerten e verdeutlicht, dass die verkürzte Gegenwartsvariante eine Einzelausnahme bleibt und keinen Einfluss auf die Schreibung des Partizips II hat. Wer das Verb googeln im Wörterbuch nachschlägt, findet die verbindliche Vergangenheitsform dort direkt und ohne Umwege verzeichnet.

Der Vergleich mit mailen und chatten in der Übersicht

Gemeinsam mit mailen und chatten gehört googeln zur Gruppe der gebräuchlichen Anglizismen, die nach ihrer Übernahme ins Deutsche wie reguläre schwache Verben gebeugt werden. Im Duden-Eintrag zu mailen findet sich die Formenreihe mailt, mailte und hat gemailt, während für chatten die Formen chattet, chattete und hat gechattet verzeichnet sind. Bei chatten bleibt die Doppelkonsonanz mit zweifachem t auch im Partizip vollständig bestehen. Eine Gegenüberstellung dieser drei Verben macht das gemeinsame grammatische Prinzip sichtbar, wobei jeder Wörterbucheintrag für sich betrachtet wird.

Tabelle: Verb, Grammatikformen, Partizip II
VerbGrammatikformenPartizip II
googelngoogelt, googelte, hat gegoogeltgegoogelt
mailenmailt, mailte, hat gemailtgemailt
chattenchattet, chattete, hat gechattetgechattet

Wie die tabellarische Übersicht veranschaulicht, folgen alle drei Verben bei der Bildung der Vergangenheit demselben klaren Muster: Vor den Wortstamm tritt die Vorsilbe ge- und an das Ende wird das Suffix -t gehängt. Der jeweilige Stamm bleibt dabei in seiner vollen Länge erhalten. So zeigt sich bei mailen der Stamm mail, bei chatten der Stamm chatt mit doppeltem t und bei googeln entsprechend der Stamm googel samt dem eingeschobenen e. Damit spiegelt die Tabelle exakt jene Formen wider, die Duden in den einzelnen Einträgen für diese Verben festlegt.

Obwohl mailen, chatten und googeln ursprünglich aus dem Englischen entlehnt wurden, fügen sie sich im deutschen Satzbau nahtlos in das Schema schwacher Verben ein. Das einheitliche Bildungsmuster erleichtert das Verständnis dafür, warum der Wortstamm im Partizip nicht willkürlich verkürzt oder umgestellt wird. Dennoch dient der Blick auf verwandte Verben nur als Orientierungshilfe und ersetzt nicht das Nachschlagen des jeweiligen Einzelworts. Für die verbindliche Schreibung von googeln gibt dessen eigener Wörterbucheintrag den Ausschlag, ebenso wie für mailen und chatten deren jeweilige Grammatikangaben gelten.

Darüber hinaus zeigt der direkte Vergleich, dass unterschiedlich aufgebaute Wortstämme die regelmäßige Partizipbildung keineswegs stören. Ganz gleich, ob ein kurzer Stamm wie mail, ein auf Doppelkonsonant endender Stamm wie chatt oder ein zweisilbiger Stamm wie googel vorliegt: In den Partizipien gemailt, gechattet und gegoogelt bleibt der Kern des Verbs stets unverändert ablesbar. Wer beim Schreiben kurz stockt, findet in der entsprechenden Zeile der Tabelle sofort die zur Grundform passende Vergangenheitsform.

Weiterführende Erklärungen zur Bildung und Verwendung von Vergangenheitsformen bietet unser vertiefender Ratgeber zum Thema Partizip II.

Warum googeln und nicht googlen die richtige Grundform ist

Bei der Beugung für ein eingedeutschtes Fremdwort wie googeln bietet die Grammatikübersicht im DWDS eine verlässliche Orientierung. Auch das DWDS verzeichnet für googeln die Stammformen googelt, googelte, hat gegoogelt und stuft die abweichende Infinitivvariante googlen ohne das zweite e ausdrücklich als ungültige Schreibung ein. Zur Begründung verweist der Wörterbucheintrag auf Regel Paragraf 21 (2) des amtlichen Regelwerks, wobei dort lediglich die Paragrafennummer ohne den vollständigen Regeltext angeführt wird.

Inhaltlich definiert das DWDS das Verb als die gezielte Suche nach einem Begriff oder Namen mithilfe einer Suchmaschine im Internet. Ergänzend zur Stammformenreihe listet das Wörterbuch gebeugte Formen für die erste, zweite und dritte Person auf, die allesamt dem Infinitiv googeln zugeordnet sind. Keine dieser Personalformen rechtfertigt es, das zweite e in der Grundform wegzulassen oder den Buchstaben l vorzuziehen. Maßgeblich für die korrekte Schreibung bleibt allein die im Eintrag dokumentierte Formenreihe.

Entsprechend lautet auch in diesem Nachschlagewerk das Partizip II eindeutig gegoogelt. Der Warnhinweis zur Falschschreibung googlen bezieht sich gezielt auf den fehlerhaften Infinitiv ohne zweites e und eröffnet keineswegs eine alternative Schreibweise für das Partizip. Wer die Wörterbuchangaben prüft, sollte daher sauber zwischen der gültigen Grundform, den korrekten Beugungsformen und der als falsch markierten Variante unterscheiden. Um den Inhalt des genannten Paragrafen im Detail nachzuvollziehen, empfiehlt sich ein Blick in den vollständigen amtlichen Regeltext oder die Rücksprache mit einer Lehrkraft beziehungsweise betreuenden Person.

Bei Zweifeln während der Textarbeit schafft ein direkter Blick in den DWDS-Eintrag zu googeln rasch Abhilfe. Dort sind sowohl die gültigen Grammatikformen als auch die Markierung der unzulässigen Schreibweise ohne zweites e übersichtlich dokumentiert. Beide Hinweise lassen sich unmittelbar miteinander abgleichen, sodass die Entscheidung für die richtige Form auf gesicherten Wörterbuchangaben statt auf unsicheren Ableitungen aus einzelnen Personalformen fußt.

Der typische Fehler bei gegooglet und seine Ursache

Die häufige Falschschreibung gegooglet entsteht meist dadurch, dass Schreibende die verkürzte Ich-Form ich google unbewusst auf das Partizip II übertragen. Zwar belegt Duden mit dem Beispiel „ich goog[e]le mal schnell“, dass das Stamm-e in der ersten Person Singular Präsens wahlweise wegfallen darf. Für die Stammformen nennt die Duden-Grammatikangabe jedoch ausdrücklich die Reihe googelt, googelte, hat gegoogelt, in der das Partizip II zwingend mit e vor dem l geschrieben wird. Genau dieselbe Formenreihe bestätigt auch das DWDS.

Der Denkfehler liegt also darin, den in der Ich-Form erlaubten Wegfall des Stamm-e auf das Partizip II auszuweiten. Wer von ich google auf gegooglet schließt, wendet eine Sonderregel der ersten Person Singular fälschlich auf eine ganz andere grammatische Kategorie an. Weder die amtlichen Regeln noch die Wörterbücher sehen eine solche Übertragung vor. Für das Partizip II gilt ausnahmslos die Form gegoogelt, bei der das Stamm-e vor dem l und der Endung -t erhalten bleibt.

Besonders deutlich wird dieser Unterschied, wenn man die beiden Ausdrücke „ich google“ und „hat gegoogelt“ direkt nebeneinanderstellt. Während die erste Formulierung als gebeugtes Präsensbeispiel im DWDS auftaucht, ist die zweite fest in der Grammatikangabe von DWDS und Duden verankert. Da die Duden-Angabe zusätzlich die ausgeschriebene Form ich goog[e]le aufführt, lässt sich die Grenze zwischen der verkürzbaren Ich-Form und dem unveränderlichen Partizip II auf einen Blick nachvollziehen.

Im Ergebnis bleibt gegoogelt die einzig korrekte Wahl für Texte jeder Art. Gegooglet entsteht hingegen nur dadurch, dass das im Wortstamm verankerte Stamm-e im Partizip II fälschlich ausgelassen wird. Um diesen Stolperstein bei der Textüberarbeitung zuverlässig zu beseitigen, genügt der Abgleich mit der dreiteiligen Stammformenreihe im Wörterbuch.

Gegoogelt oder gegooglet: die richtige Form: Prüfliste mit vier Punkten

Praktische Prüfhilfe: In drei Schritten zu gegoogelt

Um die korrekte Schreibweise jederzeit sicher herzuleiten, gehst du am besten direkt von der Grundform googeln aus. Löst man die Infinitivendung ab, bleibt der vollständige Wortstamm googel übrig. Setzt man nun die Vorsilbe ge davor und fügt am Schluss die Endung -t an, bleibt das e im Stamm an seinem angestammten Platz und ergibt die Form gegoogelt. Mit dieser klaren Zerlegung in Wortbausteine vermeidest du es, die Schreibung versehentlich an die verkürzte Ich-Form anzulehnen.

  1. Ausgangsform bestimmen: googeln.
  2. ge vor den vollständigen Stamm googel setzen.
  3. Mit -t abschließen: gegoogelt.

Als Resultat dieser drei einfachen Bauschritte erhältst du das fertige Partizip II gegoogelt. Zur Kontrolle lässt sich das Ergebnis sofort mit der bekannten Stammformenreihe googelt, googelte, hat gegoogelt abgleichen. In dieser Reihe steht der komplette Stamm googel ungekürzt zwischen der Vorsilbe und der Endung, sodass kein einziger Buchstabe wegfällt. Damit bildet die Schrittfolge exakt jene Wortform ab, die in den maßgeblichen Wörterbüchern verzeichnet ist.

Als zusätzliche Eselsbrücke bieten sich die verwandten Verben mailen und chatten an, deren Partizipformen gemailt und gechattet lauten. Auch dort umschließen die Vorsilbe ge- und die Endung -t den jeweiligen Stamm, wobei bei gechattet das doppelte t vollständig bewahrt bleibt. Nach genau demselben Muster reiht sich das Partizip II von googeln neben diese Vergleichswörter ein, während für den verbindlichen Nachweis stets der eigene Wörterbucheintrag zu googeln ausschlaggebend bleibt.

Kontrollierst du deine Sätze vor der Abgabe oder Veröffentlichung, solltest du bei gegoogelt gezielt auf die Reihenfolge von e, l und der Endung -t am Wortende achten. Solange das e aus dem Wortstamm vor dem l stehen bleibt, ist die Partizipform orthografisch einwandfrei. Die Parallele zu den anderen entlehnten Verben veranschaulicht zwar das gemeinsame Bauprinzip, doch die höchste Sicherheit bietet immer der direkte Blick in die Grammatikangaben des jeweiligen Wörterbucheintrags.

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Stand: 15. September 2026

korrektur.de. (2026, 15. September). Gegoogelt oder gegooglet: die richtige Form. korrektur.de. https://korrektur.de/gegoogelt-oder-gegooglet

Quellen und Stand

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Häufige Fragen (FAQ) zu gegoogelt oder gegooglet

Ist gegooglet die richtige Form?

Nein, diese Variante ist nicht korrekt. Sowohl Duden als auch DWDS führen als Partizip II ausschließlich die Form gegoogelt auf, während die Schreibweise gegooglet als falsch gilt.

Was bedeutet das eingeklammerte e in der Ich-Form?

Mit der Klammer im Beispiel „ich goog[e]le mal schnell“ verdeutlicht Duden, dass das Stamm-e in der Ich-Form des Präsens optional weggelassen werden darf. Auf das Partizip II wirkt sich das nicht aus, denn dieses heißt immer gegoogelt.

Auf welchen Paragrafen verweist DWDS?

Um die Variante googlen ohne zweites e als ungültige Schreibung auszuweisen, verweist das DWDS auf Regel Paragraf 21 (2) des amtlichen Regelwerks. Im Wörterbucheintrag wird dabei nur die Paragrafennummer ohne den vollständigen Regeltext genannt.

Wie lautet das Partizip II von chatten?

Für das Verb chatten gibt Duden die Stammformenreihe chattet, chattete, hat gechattet an. Das korrekte Partizip II heißt somit gechattet und bewahrt das doppelte t aus dem Wortstamm.

Ist googlen laut DWDS gültig?

Nein, das DWDS kennzeichnet die Form googlen ohne zweites e ausdrücklich als ungültige Schreibung. Die allein korrekte Grundform des Verbs lautet im Wörterbuch googeln.

Welche Verben dienen zum Vergleich?

Als Vergleichswörter dienen die eigenen Duden-Einträge zu den schwachen Verben mailen und chatten. Für mailen lautet die Formenreihe mailt, mailte, hat gemailt und für chatten entsprechend chattet, chattete, hat gechattet.

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