Wortwiederholungen erkennen und vermeiden
Abwechslung ohne Bedeutungsverlust
Ständige Wortwiederholungen lassen einen Text eintönig wirken. Diese Anleitung zeigt, wie du Wortwiederholungen erkennst und vermeidest, wann Synonyme helfen und warum du zentrale Fachbegriffe trotzdem konsequent wiederholen solltest.
Warum Wortwiederholungen stören
Wortwiederholungen entstehen, wenn dasselbe Wort in kurzem Abstand mehrfach auftaucht: Die Untersuchung untersucht … das Ergebnis ergibt … Das wirkt eintönig und ungeschliffen. Besonders auffällig sind wiederholte Verben, Adjektive und Übergänge am Satzanfang.
Wortwiederholungen erkennen
Lies den Text mit Abstand oder lass ihn dir vorlesen – Wiederholungen fallen im Klang sofort auf. Achte auf Lieblingswörter (viele nutzen ständig zeigen, wichtig, bedeuten) und auf gleiche Satzanfänge. Die Suchfunktion hilft: Markiere ein verdächtiges Wort und sieh, wie oft es auf einer Seite steht.
Synonyme gezielt einsetzen
Gegen Wiederholungen helfen Synonyme und Umformulierungen: zeigen → belegen, verdeutlichen, offenlegen; wichtig → zentral, entscheidend, maßgeblich. Wechsle auch die Satzstruktur, statt nur Wörter zu tauschen. Formulierungshilfen bietet die Liste wissenschaftlicher Satzanfänge.
Fachbegriffe bewusst wiederholen
Eine wichtige Ausnahme: Zentrale Fachbegriffe wiederholst du bewusst, statt sie zu variieren. Wer Validität abwechselnd Gültigkeit und Aussagekraft nennt, stiftet Verwirrung – hier zählt Konsistenz mehr als Abwechslung. Die Kunst ist, funktionale Wörter zu variieren und Fachtermini konstant zu halten. Diese Balance – Synonyme richtig einsetzen, Fachbegriffe konstant halten – sichert ein Korrekturlesen.
Mehr zum wissenschaftlichen Stil: Füllwörter-Liste und Floskeln und Phrasen vermeiden. Den ganzen Text prüft ein Korrekturlesen oder das Stil-Lektorat. Formulierungshilfen bietet die Liste wissenschaftlicher Satzanfänge.