Relativsätze und Relativpronomen verwenden
Der, die, das als Anschluss – immer mit Komma
Ein Relativsatz beschreibt ein Bezugswort näher und beginnt mit einem Relativpronomen wie der, die, das oder welcher. Diese Anleitung zeigt, wie du Relativsätze bildest, das richtige Relativpronomen wählst und die Kommas korrekt setzt.
Was ein Relativsatz ist
Ein Relativsatz ist ein Nebensatz, der ein Substantiv näher bestimmt: Die Studie, die 2021 erschien, belegt den Effekt. Er beginnt mit einem Relativpronomen und wird immer durch Kommas abgetrennt – vorne und, wenn der Satz weitergeht, auch hinten.
Das richtige Relativpronomen wählen
Das Relativpronomen richtet sich in Genus und Numerus nach dem Bezugswort, im Kasus nach seiner Rolle im Relativsatz: der Autor, der schreibt (Nominativ) – der Autor, den ich zitiere (Akkusativ) – der Autor, dem ich danke (Dativ) – der Autor, dessen Werk (Genitiv). Neben der/die/das ist auch welcher/welche/welches möglich, klingt aber gehoben und veraltet.
Komma beim Relativsatz
Der Relativsatz steht immer in Kommas, weil er ein Nebensatz ist: Das Ergebnis, das überrascht, wird diskutiert. Endet der Relativsatz nicht am Satzende, folgt hinter ihm ein zweites Komma. Dieses zweite Komma wird am häufigsten vergessen.
Häufige Fehler bei Relativsätzen
Typisch sind das fehlende zweite Komma, das falsche wo statt einer Präposition mit Relativpronomen (der Ort, wo besser: der Ort, an dem) und der falsche Kasus des Pronomens. Prüfe: Welche Rolle spielt das Pronomen im Nebensatz? Danach richtet sich sein Fall. Wie Nebensätze grundsätzlich angeschlossen werden, zeigt Kommasetzung-Regeln. Die Beispiele oben zeigen, wie du Relativsätze und Relativpronomen sicher verwenden kannst.
Mehr zu Grammatik und Zeichensetzung: Satzglieder bestimmen und Konjunktiv I und II. Den ganzen Text prüft die Grammatikprüfung mit KI oder ein Korrekturlesen. Eine Übersicht aller Regeln bietet die Seite Rechtschreibung und Grammatik.