Einreichung bei Arctis: Es gelten die Regeln der W1-Verlage

Arctis Verlag: W1-Regeln, Unterlagen und Antwort

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 7. Oktober 2026 · Buch veröffentlichen

Für Arctis gibt es keine eigene Einreichregel. Maßgeblich sind die gemeinsamen Hinweise der W1-Verlage, die für alle Verlage der Gruppe gelten. Dort wird um ein knappes Exposé und einen Textauszug von maximal dreißig Seiten gebeten. Eingereicht wird elektronisch, nicht auf dem Postweg. Stand 7. Oktober 2026.

Welche Regeln gelten für Arctis?

Arctis hat keine eigene Einreichregel, es gelten die gemeinsamen Hinweise der W1-Verlage. Für dich heißt das: Du suchst nicht nach einem separaten Regelwerk des Arctis Verlags, sondern liest die Hinweise, die die Gruppe für ihre Verlage zusammen veröffentlicht. Laut Verlagsseite nennen die W1-Verlage ihre Einreichhinweise auf der Kontaktseite einmal für sämtliche Verlage der Gruppe, nicht eigens für Arctis. Gewünscht sind darin ein knapper Exposé-Text und eine Leseprobe mit höchstens 30 Seiten, die du per E-Mail schickst.

Die W1-Verlage GmbH in Hamburg wird im Impressum als Name genannt, damit klar ist, wessen Regeln gelten. Dort führt das Impressum Arctis unter dem Geltungsbereich der Atrium Verlag AG als Imprint auf. Arctis erscheint im Impressum als Imprint innerhalb der Gruppe. Daraus folgt für dich: Die Regeln der W1-Verlage gelten auch für Arctis.

Wer das eigene Projekt vorab einordnen lassen möchte, findet dazu den Ratgeber zum Manuskript-Check. Dieser Hinweis betrifft die Vorbereitung und ändert nichts an den Regeln, die die W1-Verlage für die Gruppe nennen. Die Hinweise der Gruppe sind der Maßstab, an dem du dich für Arctis orientierst, auch wenn die Kontaktseite selbst keine eigene Sonderregel nennt.

Manuskript beim Arctis Verlag einreichen: der Ablauf in drei Schritten

Was schickst du, und wohin?

Gewünscht sind ein knappes Exposé und eine Leseprobe, die höchstens 30 Seiten umfasst, beides per E-Mail. Das ist der Teil, den du konkret vorbereitest. Das Exposé soll knapp bleiben, die Leseprobe bleibt bei höchstens 30 Seiten. Der Versand läuft über die E-Mail.

Wenn du einen Roman anbietest, findest du den Leitfaden zum Exposé für den Roman. Auf der Kontaktseite der W1-Verlage steht je Verlag eine eigene Adresse, unter der um das Exposé gebeten wird. Für Arctis gibt es dort eine eigene Manuskriptadresse, die als Schutzlink erscheint. Die Adresse selbst wird an dieser Stelle nicht ausgeschrieben, du findest sie auf der Kontaktseite.

Tabelle: Baustein, Angabe des Verlags, Worauf zu achten ist
BausteinAngabe des VerlagsWorauf zu achten ist
ExposéEin kurzes Exposé per E-Mail erbetenDer Text bleibt knapp.
LeseprobeHöchstens 30 Seiten per E-MailDer Umfang bleibt bei höchstens 30 Seiten.
VersandwegE-Mail; Post und Datenträger werden nicht entgegengenommenDer Versand läuft per E-Mail.
AdresseEigene Manuskriptadresse für Arctis auf der Kontaktseite als SchutzlinkDie Adresse steht auf der Kontaktseite der W1-Verlage.
GruppenregelDie Hinweise stehen einmal für sämtliche Verlage der GruppeDie gemeinsamen Hinweise gelten auch für Arctis.

Ein kurzes Exposé und eine Leseprobe bis 30 Seiten gehen also an die für Arctis genannte Adresse der W1-Verlage, und zwar per E-Mail. Die Hinweise stehen einmal für sämtliche Verlage der Gruppe, die Adresse erscheint dort nur als Schutzlink. Wenn dir unklar ist, welche Adresse gemeint ist, vergleichst du den Eintrag auf der Kontaktseite mit dem Namen Arctis.

Die Angaben zu Umfang und Versandweg stammen aus denselben Hinweisen der W1-Verlage, die auch für Arctis gelten. Vor dem Versand lohnt sich deshalb ein Blick auf die Kontaktseite, weil dort die Adresse steht, an die du dein Exposé und deine Leseprobe richtest.

Was bedeutet Schweigen nach der Einsendung?

Die W1-Verlage wünschen laut Verlagsseite, dass man von Nachfragen zum Stand der Prüfung absieht. Bei Interesse melden sich die Verlage bei den Einsendenden. Eine Absage verschicken die W1-Verlage angesichts der großen Zahl eingehender Texte nicht. Nach sechs Monaten ohne Nachricht ist das laut Verlagsseite als Absage zu verstehen.

Eine Antwort innerhalb der sechs Monate sagt der Verlag allerdings nicht zu. Die Angabe beschreibt also nur, wie die W1-Verlage ohne Nachricht verfahren, und ist keine Zusage. Wer parallel weitere Wege prüfen möchte, findet dazu die Seite Verlag finden.

Die W1-Verlage GmbH übernimmt laut Verlagsseite keine Haftung für unverlangt eingereichte Manuskripte. Die W1-Verlage bitten außerdem, auf Nachfragen zum Stand zu verzichten. Wer nach sechs Monaten noch auf eine Rückmeldung wartet, findet in den Hinweisen keine zugesagte Antwort, sondern den Hinweis, die ausbleibende Nachricht als Absage zu verstehen.

Für die Planung heißt das: Du rechnest nicht mit einer Antwort innerhalb der sechs Monate, sondern liest das Schweigen nach diesem Zeitraum so, wie die W1-Verlage es beschreiben.

Welche Bücher stammen aus dem Programm?

Auf der Kontaktseite der W1-Verlage steht Arctis gemeinsam mit WooW Books im Bereich der Anfragen rund ums Kinder- und Jugendbuch. Dort werden vier Verlage der Gruppe genannt, aus deren Programmen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbücher stammen, darunter Arctis. Laut Verlagsseite verlegt die Gruppe also Bücher für diese drei Lesealter, und Arctis gehört zu den Verlagen, die dafür namentlich aufgeführt sind.

Eine eigene Genreliste für Einsendungen nennt der Verlag für Arctis nicht. Dass die Gruppe Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbücher verlegt, sagt noch nichts darüber aus, welche Texte zu Arctis passen. Die Passung ergibt sich deshalb nicht aus einer Genreliste, sondern aus dem Vergleich mit dem Programm selbst.

Wer den Weg über eine Agentur erwägt, findet dazu die Seite Literaturagentur finden. Ob dieser Weg zu deinem Projekt passt, entscheidest du selbst anhand deines Vorhabens und deiner Erwartungen an die Zusammenarbeit.

Einen Blick auf einen anderen Kinder- und Jugendbuchverlag bietet der Ratgeber Carlsen Manuskript einreichen. Er ersetzt nicht die Hinweise der W1-Verlage für Arctis, sondern ergänzt die eigene Recherche. Für Arctis gelten die gemeinsamen Hinweise der W1-Verlage auf deren Kontaktseite.

Die Passung zu Arctis lässt sich über das eigene Projekt und das Programm abgleichen. Dafür liegt das Exposé neben zwei oder drei Titeln aus dem Programm, und der Abgleich zeigt, ob Figuren, Altersgruppe und Ton zusammenpassen. Eine Garantie für eine Annahme liefert dieser Abgleich nicht; er zeigt nur, ob der eigene Text zum Programm passt.

Die Vorgaben selbst stehen auf der Kontaktseite der W1-Verlage unter den Hinweisen zu Manuskripten. Dort ist von einem kurzen Exposé und einer Leseprobe von höchstens 30 Seiten die Rede, die per E-Mail eingereicht werden. Post und Texte auf Datenträgern nimmt die Gruppe laut dieser Seite nicht entgegen.

Was nehmen die W1-Verlage nicht an?

Manuskripte, die per Post kommen, nimmt die Gruppe nicht an, ebenso wenig Texte auf Datenträgern. Dieser Ausschluss steht für sämtliche Verlage der Gruppe und gilt damit auch für Arctis. Ein Postversand oder ein Datenträger öffnet dir also keinen Weg zu Arctis, denn die E-Mail ist der genannte Weg.

Für dich bedeutet das eine klare Trennung zwischen Post und E-Mail. Wer Exposé und Leseprobe vorbereitet, behält den E-Mail-Weg im Blick.

Wenn du deinen Text vor der Einsendung noch sprachlich überarbeiten möchtest, findest du dazu die Seite Buch-Lektorat.

Die Regel zu Post und Datenträgern steht in den gemeinsamen Hinweisen der W1-Verlage und gilt damit auch für den Imprint Arctis. Wer unsicher ist, ob ein anderer Weg gemeint sein könnte, findet die Angabe auf der Kontaktseite und hält sich an die E-Mail.

Manuskript beim Arctis Verlag einreichen: Prüfliste mit vier Punkten

Wer steht im Impressum?

Das Impressum nennt die W1-Verlage GmbH in Hamburg. Arctis ist dort als Imprint der Atrium Verlag AG geführt und nicht als eigener Rechtsträger.

Für Fragen zu Rechten und Verantwortung ist damit die Gruppe genannt, nicht ein eigenständiges Unternehmen Arctis. Für die Einsendung zählen dagegen nur die Hinweise zur Manuskriptadresse, die auf der Kontaktseite stehen.

Wer wissen möchte, worin sich ein Klappentext von einer Inhaltsangabe unterscheidet, findet dazu einen eigenen Ratgeber.

Das Impressum beantwortet damit die Frage nach dem Verlag und seiner Einordnung, aber nicht die Frage nach dem Einreichweg. Dafür gelten die gemeinsamen Hinweise der W1-Verlage und die Angaben zur Manuskriptadresse auf der Kontaktseite.

Wenn du wissen willst, welche Gesellschaft im Impressum steht, liest du das Impressum. Wenn du wissen willst, wie du einsendest, liest du die Kontaktseite.

Beide Angaben stehen auf verschiedenen Seiten. Du prüfst Rechtsträger und Einreichweg deshalb getrennt. Arctis tritt als Imprint auf, und für die Einsendung gelten die Hinweise der Gruppe.

Quellen und Stand

Soll dein Manuskript vor dem Versand sprachlich geprüft werden?

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Häufige Fragen zur Einreichung beim Arctis Verlag

Gelten für Arctis eigene Einreichregeln?

Laut Verlagsseite hat Arctis keine eigene Einreichregel, es gelten die gemeinsamen Hinweise der W1-Verlage. Die Kontaktseite nennt diese Hinweise einmal für sämtliche Verlage der Gruppe und nicht eigens für Arctis. Das Impressum nennt die W1-Verlage GmbH in Hamburg, damit klar ist, wessen Regeln gelten.

Was schickst du per E-Mail?

Laut Verlagsseite erbitten die W1-Verlage ein kurzes Exposé und eine Leseprobe von höchstens 30 Seiten per E-Mail. Diese Angaben gelten für die Gruppe und damit auch für Arctis.

Darf ein Manuskript per Post geschickt werden?

Nein. Laut Verlagsseite werden per Post eingereichte Manuskripte nicht entgegengenommen, ebenso wenig Texte auf Datenträgern. Dieser Ausschluss steht für sämtliche Verlage der Gruppe und gilt damit auch für Arctis.

Wohin geht das Exposé für Arctis?

Auf der Kontaktseite der W1-Verlage steht je Verlag eine eigene Adresse unter der Bitte um das Exposé. Für Arctis ist es eine eigene Manuskriptadresse, die dort als Schutzlink erscheint. Die Adresse wird in dieser Antwort nicht ausgeschrieben.

Bekommst du eine Antwort, wenn der Verlag nicht interessiert ist?

Die W1-Verlage verschicken laut Verlagsseite wegen der Vielzahl der Manuskripte keine Absagen und melden sich bei Interesse. Wer innerhalb von sechs Monaten keine Nachricht erhalten hat, soll das laut Verlagsseite als Absage verstehen. Eine Antwort innerhalb dieser sechs Monate sagt der Verlag nicht zu.

Gibt es für Arctis eine eigene Genreliste für Einsendungen?

Die Kontaktseite nennt für Arctis keine eigene Genreliste für Einsendungen. Die Gruppe verlegt Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbücher, aus dieser Angabe folgt die Passung zu Arctis aber nicht von allein.

Haftet der Verlag für unverlangt eingereichte Manuskripte?

Laut Verlagsseite übernimmt die W1-Verlage GmbH keine Haftung für unverlangt eingereichte Manuskripte. Im Impressum steht Arctis dabei als Imprint der Atrium Verlag AG und nicht als eigener Rechtsträger.

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