Manuskript an Voland & Quist schicken: Diese eine Adresse zählt
Voland & Quist: Adresse, Programm und offene Punkte
Voland & Quist bittet Stand 9. Oktober 2026 um unverlangte Manuskripte per E-Mail an die Manuskriptadresse und nennt weder Unterlagen noch Umfang noch Bearbeitungsdauer.
Programm: junge urbane Literatur
Voland & Quist beschreibt sich als Verlag für junge, zeitgemäße urbane Literatur. Laut Verlag liegen die Schwerpunkte auf junger Literatur, auf Spoken-Word-Lyrik, auf Romanen und Erzählungen von Autoren aus Osteuropa sowie auf Kinderbüchern. Diese Beschreibung zeigt eine thematische Ausrichtung, keine vollständige Liste von Formaten oder Genres. Wie das Verlagshaus Berlin mit Einsendungen umgeht, beschreibt die Seite Verlagshaus Berlin Manuskript einreichen.
Als eigenen Programmbereich nennt der Verlag Spoken-Word-Lyrik und führt dazu einzelne Namen an. Daneben beschreibt die Verlagsseite die Reihe Sonar, in der Erstübersetzungen junger Schriftsteller aus Ost-, Süd- und Mitteleuropa erscheinen. Wer ein Manuskript aus diesem Umfeld hat, findet darin einen Anhaltspunkt dafür, wie das bestehende Programm aussieht. Wunderhorn und das Verlagshaus Berlin stellt der Vergleich Wunderhorn oder Verlagshaus Berlin gegenüber.
Eine Liste von Ausschlüssen oder von Auswahlkriterien nennt der Verlag an dieser Stelle nicht. Es steht dort weder, welche Themen ausgeschlossen sind, noch nach welchen Maßstäben ein Manuskript bewertet wird. Die genannten Schwerpunkte helfen also bei der Einordnung des eigenen Projekts, sie versprechen aber keine Annahme und keine Vorprüfung durch den Verlag.
Wer vor der Einsendung noch einmal unabhängig auf Aufbau, Sprache und Konsistenz des eigenen Textes schauen möchte, kann einen Manuskript-Check nutzen, bevor das Manuskript überhaupt verschickt wird. Das ändert nichts an den inhaltlichen Schwerpunkten des Verlags, kann aber helfen, den Text vor dem Versand noch einmal mit klarem Blick zu lesen.

Einreichweg: nur eine Adresse
Die Manuskriptseite von Voland & Quist bittet darum, unverlangte Manuskripte per E-Mail an eine bestimmte Adresse zu senden. Ein Formular oder ein Portal wird dort nicht erwähnt, die Einreichung läuft also ausschließlich über diesen einen E-Mail-Kontakt. Die konkrete Adresse wird hier nicht ausgeschrieben, sie steht direkt auf der Manuskriptseite des Verlags.
Zugleich findet sich auf der Seite eine klare Bitte: Wer ein Manuskript schicken möchte, soll dafür nicht auf andere E-Mail-Postfächer des Hauses zurückgreifen. Der Verlag macht damit deutlich, dass für unverlangte Einsendungen nur dieser eine Weg vorgesehen ist.
Zur besseren Übersicht lässt sich das so zusammenfassen:
| Baustein | Angabe des Verlags | Worauf zu achten ist |
|---|---|---|
| Versandweg | E-Mail an eine genannte Adresse | kein Formular, kein Portal erwähnt |
| Adresse | eine bestimmte Manuskriptadresse | andere Adressen des Verlags werden nicht gewünscht |
| Unterlagen | nicht genannt | keine Angabe zu Exposé oder Leseprobe auf dieser Seite |
| Umfang | nicht genannt | keine Vorgabe zu Seitenzahl oder Dateiformat |
Einen Postweg erwähnt die Seite nicht, was nicht als Verbot der Post zu verstehen ist, sondern schlicht als fehlende Angabe. Ebenso fehlen Hinweise zu Bearbeitungsdauer oder Rückmeldung, sodass Einreichende hier keine festen Erwartungen ableiten können. Die Einsendung geht ausschließlich an die genannte Manuskriptadresse, Mails an andere Adressen des Verlags sind ausdrücklich nicht gewünscht. Wer zum Manuskript zusätzlich ein Exposé für den Roman vorbereiten möchte, kann das parallel zum eigentlichen Text tun, auch wenn die Verlagsseite dazu keine eigene Vorgabe nennt. Sinnvoll ist es, die eigene Einreichung vor dem Versand noch einmal mit diesen wenigen Punkten abzugleichen: die richtige Adresse, keine Zweitmail an andere Postfächer und ein kurzer Blick darauf, ob der eigene Text thematisch zum Profil des Verlags passt.
Was der Verlag offen lässt
Die Manuskriptseite von Voland & Quist konzentriert sich auf zwei Punkte: die Einreichadresse und die Bitte, keine anderen Adressen des Verlags zu verwenden. Zu Unterlagen, zu Umfang, zur Bearbeitungsdauer und zur Rückmeldung enthält diese Seite keine Angaben. Wer also wissen möchte, ob ein Exposé verlangt wird oder wie lang ein Manuskript sein darf, findet dazu auf dieser Seite keine Antwort.
Dieses Schweigen lässt sich nicht als Absage lesen und auch nicht als verdeckter Hinweis darauf, dass bestimmte Formen bevorzugt oder abgelehnt werden. Es bedeutet lediglich, dass der Verlag an dieser Stelle keine zusätzlichen Vorgaben veröffentlicht hat. Jede Annahme darüber, was der Verlag stattdessen erwartet, bliebe eine Vermutung ohne Grundlage in der Verlagsseite selbst.
Ein Exposé mit Textprobe verlangt der Verlag an dieser Stelle nicht ausdrücklich. Wer sich unsicher ist, wie viel Material sinnvoll mitgeschickt wird, findet in den Verlagshinweisen selbst keine Vorgabe. Bei konkreten Fragen bleibt als Kontakt nur die genannte Manuskriptadresse, denn andere Kanäle werden auf der Seite nicht angeboten.
Wer sich grundsätzlich fragt, ob der Weg über einen Verlag direkt der richtige ist, kann parallel eine Literaturagentur finden und so eine zweite Möglichkeit prüfen, die unabhängig von den Vorgaben eines einzelnen Verlags funktioniert. Beide Wege schließen sich nicht aus und können nebeneinander verfolgt werden.
Antwort und Wartezeit: was offen bleibt
Zur Bearbeitungsdauer und zur Rückmeldung sagt die Manuskriptseite von Voland & Quist nichts. Es findet sich dort weder eine Angabe, nach welcher Zeit mit einer Antwort zu rechnen ist, noch eine Aussage darüber, ob der Verlag grundsätzlich auf jede Einsendung antwortet.
Aus diesem Schweigen lässt sich weder eine feste Frist noch eine Antwortpflicht noch eine Regel zu Absagen ableiten. Wer also nach einigen Wochen noch keine Rückmeldung erhalten hat, kann daraus nicht automatisch schließen, dass das Manuskript abgelehnt wurde oder dass etwas falsch gelaufen ist. Genauso wenig lässt sich aus einer schnellen Antwort auf ein bestimmtes Ergebnis schließen.
Die Frage, wann und ob überhaupt eine Antwort kommt, bleibt damit offen, und eine ausbleibende Antwort sagt für sich genommen nichts über das inhaltliche Urteil zum Manuskript aus. Wer parallel weitere Häuser ansprechen möchte, kann systematisch einen Verlag finden, der zum eigenen Projekt passt, anstatt allein auf eine Rückmeldung von einer Adresse zu warten.
Wie ein anderer Berliner Verlag Einsendungen regelt, zeigt der Vergleich, wenn du Verbrecher Verlag vergleichen möchtest. Ein solcher Vergleich kann helfen, die eigenen Erwartungen an Tempo und Ablauf realistisch einzuordnen, denn einzelne Verlagsseiten machen hierzu jeweils eigene, unterschiedlich ausführliche Angaben.
Profil: ein Berliner Verlag
Zur Unternehmensgeschichte macht der Verlag an dieser Stelle keine Angaben. Wer also wissen möchte, wann der Verlag gegründet wurde oder wie er sich entwickelt hat, findet dazu in diesem Zusammenhang keine Angabe auf der Verlagsseite.
Eine Gründungsgeschichte in diesem Zusammenhang nennt der Verlag nicht, sie beschränkt sich auf die rechtlichen Basisangaben im Impressum und auf die inhaltliche Beschreibung des Programms an anderer Stelle. Beide Informationen zusammen, der Sitz in Berlin und die genannten Programmschwerpunkte, ergeben ein Bild davon, mit welchem Haus man es zu tun hat.
Dieses Bild hilft bei der Einordnung des eigenen Projekts, es ergibt aber keine Erfolgsaussicht für eine konkrete Einsendung. Der Sitz eines Verlags und sein beschriebenes Programm sagen nichts darüber aus, wie eine einzelne Einsendung bewertet wird. Wer den eigenen Text vor dem Versand noch sprachlich überarbeiten möchte, kann dafür ein Buch-Lektorat in Anspruch nehmen, unabhängig davon, welchen Verlag man am Ende anschreibt.
Für die Einordnung bleibt wichtig, zwischen dem, was ein Verlag über sich selbst sagt, und dem, was er zu konkreten Abläufen bei Manuskripten mitteilt, zu unterscheiden. Beides steht auf unterschiedlichen Seiten des Verlagsauftritts und sollte deshalb auch getrennt gelesen werden.

Impressum: Rechtsform und Sitz
Das Impressum von Voland & Quist nennt als Firmennamen Verlag Voland & Quist GmbH mit Sitz in Berlin sowie das Amtsgericht Charlottenburg als zuständiges Registergericht. Auch hier beschränken sich die Angaben auf Firmenname, Rechtsform, Ort und Registergericht, weitere Details werden an dieser Stelle nicht aufgeführt.
Das Impressum beschreibt damit die rechtliche Struktur des Unternehmens, es sagt aber nichts darüber, wie eingesandte Manuskripte geprüft werden oder nach welchen Kriterien eine Entscheidung fällt. Diese beiden Themenbereiche, rechtliche Angaben und inhaltliche Prüfung von Texten, werden auf unterschiedlichen Seiten des Verlagsauftritts behandelt und sollten nicht miteinander vermischt werden.
Für die eigene Einsendung bedeutet das: Die Rechtsform des Verlags hat keine Auswirkung auf den Ablauf der Einreichung, und die Regeln für Manuskripte stammen allein von der Manuskriptseite, nicht vom Impressum. Wer sich vor dem Versand noch um den Klappentext für das eigene Buch kümmern möchte, kann das unabhängig von den Impressumsangaben tun, denn beide Themen stehen in keinem direkten Zusammenhang.
Wer unsicher ist, ob eine bestimmte Angabe zum Verlag aktuell ist, kann die jeweilige Verlagsseite direkt aufrufen und dort nachsehen, welche Informationen zum jeweiligen Zeitpunkt dort stehen. Das gilt besonders für Angaben, die sich wie Adressen oder Ansprechpartner im Laufe der Zeit ändern können.
Quellen und Stand
- Voland & Quist, Manuskripte: www.voland-quist.de (geprüft am 2026-10-09)
- Voland & Quist, Der Verlag: www.voland-quist.de (geprüft am 2026-10-09)
- Voland & Quist, Impressum / Kontakt: www.voland-quist.de (geprüft am 2026-10-09)