Sachbuchmanuskripte bei Matthes & Seitz Berlin: was per E-Mail geht

Matthes & Seitz Berlin: Sachbuch, Unterlagen und Antwort

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 7. Oktober 2026 · Buch veröffentlichen

Matthes & Seitz Berlin prüft Stand 7. Oktober 2026 nur Manuskripte für das Sachbuchprogramm, und zwar per E-Mail mit Inhaltsangabe, Exposé und Probekapitel. Post wird nach den Angaben der Verlagsseite nicht geprüft. Dieser Text zeigt dir, welche Wege der Verlag nennt und welche Einschränkungen gelten.

Welche Manuskripte prüft der Verlag?

Matthes & Seitz Berlin prüft Stand 7. Oktober 2026 nur Manuskripte für das Sachbuchprogramm. Laut Verlagsseite ist diese Prüfung auf Sachbuchmanuskripte beschränkt, die per E-Mail eingereicht werden. Für Gattungen außerhalb des Sachbuchs nennt der Verlag keinen eigenen Einsendeweg. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Programmzuordnung, bevor du etwas verschickst.

Die Verlagsseite beschreibt die Schwerpunkte des geisteswissenschaftlichen Sachbuchprogramms bei Philosophie, politischer Theorie, Anthropologie sowie Literatur- und Kulturwissenschaften. Daneben nennt der Verlag ein literarisches Programm mit Neu- und Erstübersetzungen von Klassikern sowie deutschsprachiger Gegenwartsliteratur, außerdem einen Schwerpunkt Natur, Bewegung im Raum und Ökologie. Wenn dein Projekt in eines dieser Felder fällt, passt es nach dieser Angabe zu den Schwerpunkten des Sachbuchprogramms.

Belletristik schließt der Verlag für Einsendungen weder ausdrücklich aus, noch nennt er sie als annahmefähig. Geprüft werden laut Verlag nur Sachbuchmanuskripte. Daraus folgt für belletristische Projekte, dass hier kein Einreichweg genannt ist, während Sachbuchprojekte zu den genannten Schwerpunkten passen sollten. Wenn du vorab klären willst, wie dein eigener Text aufgebaut ist, findest du dazu den Ratgeber Manuskript-Check.

Manuskript bei Matthes & Seitz Berlin einreichen: der Ablauf in drei Schritten

Was du per E-Mail einreichst

Laut Verlagsseite genügen eine Inhaltsangabe, ein Exposé und ein Probekapitel, die per E-Mail an die Manuskriptadresse des Verlags gesendet werden. Die Adresse selbst steht auf der Verlagsseite und wird hier nicht ausgeschrieben. Wer einen Roman vorbereitet, findet im Ratgeber Exposé für den Roman Hinweise zum Aufbau eines solchen Textes. Für Romane nennt der Verlag keinen Einreichweg, geprüft werden laut Verlag nur Sachbuchmanuskripte.

Mails mit Anhängen über 5 Megabyte werden laut Verlag sofort gelöscht. Der Verlag bittet außerdem, vor der Einsendung zu prüfen, ob eine thematische Nähe des Textes zum Verlag besteht. Du prüfst also zuerst die Passung und danach die Größe der Anhänge, bevor du die Mail verschickst.

Zum Probekapitel nennt der Verlag keinen Seitenumfang. Du entscheidest deshalb selbst über den Auszug, den du beilegst, und hältst die Anhänge klein. Die folgende Tabelle ordnet die Bausteine nach den Angaben der Verlagsseite.

Tabelle: Baustein, Angabe des Verlags, Worauf zu achten ist
BausteinAngabe des VerlagsWorauf zu achten ist
InhaltsangabeGehört laut Verlagsseite zu den Unterlagen per E-MailDu fasst dein Sachbuch knapp und klar zusammen
ExposéGehört laut Verlagsseite zu den Unterlagen per E-MailDu beschreibst Thema, Aufbau und Ziel deines Projekts
ProbekapitelGehört laut Verlagsseite zu den Unterlagen per E-Mail, einen Seitenumfang nennt der Verlag nichtDu wählst einen Auszug, dessen Dateigröße klein bleibt
DateigrößeMails mit Anhängen über 5 Megabyte werden laut Verlag sofort gelöschtDu prüfst die Größe aller Anhänge vor dem Versand
VersandwegDie E-Mail ist der einzige Weg, den der Verlag nenntDu verzichtest auf den Postweg, weil dieser nicht geprüft wird

Offene Punkte wie den Umfang des Probekapitels klärst du am besten in den aktuellen Autorenhinweisen des Verlags, bevor du die Mail schreibst.

Warum der Postweg nicht zu einer Prüfung führt

Per Post geschickte Manuskripte werden laut Verlagsseite nicht geprüft und nicht aufbewahrt. Unverlangt eingesandte Manuskripte gehen auch dann nicht zurück, wenn Porto beiliegt, und der Verlag haftet dafür nicht. Ein Ausdruck, den du per Post schickst, kommt also nicht zu dir zurück, und eine Prüfung findet nach dieser Angabe nicht statt.

Einen zweiten Weg für Postsendungen nennt der Verlag nicht. Die E-Mail ist der einzige genannte Weg, und deshalb führt ein Postversand an diesen Verlag nicht zu einer Prüfung. Der Verlag nennt also keine Postadresse, an die du Unterlagen zur Prüfung schicken kannst.

Wer den Weg über eine Agentur als Alternative einordnen möchte, kann den Ratgeber Literaturagentur finden lesen. Der genannte Weg bleibt dennoch die E-Mail mit den Unterlagen aus dem vorherigen Abschnitt.

Keine Auskunft zum Stand und die Sechs-Monats-Regel

Unverlangt eingesandte Manuskripte registriert der Verlag laut Verlagsseite nicht und gibt deshalb keine Auskunft zum Stand der Prüfung. Nachfragen zum Stand beantwortet der Verlag laut eigener Angabe nicht, und eine Rückmeldung zum Zwischenstand kündigt er nicht an.

Die Verlagsseite beschreibt außerdem eine Regel für den Fall, dass lange nichts zurückkommt. Nach Ablauf von sechs Monaten ohne Schreiben soll man das Ausbleiben als Absage deuten. Damit sagt der Verlag keine Antwort innerhalb von sechs Monaten zu. Die Regel gilt laut Verlag für den Fall einer Absage und beschreibt, wie ein ausbleibendes Schreiben zu deuten ist.

Wer parallel weitere Verlage vergleichen möchte, findet dazu den Ratgeber Verlag finden. Für die eigene Planung heißt das: Das Versanddatum und der Termin sechs Monate später werden im Kalender festgehalten. So bleibt die Frist im Blick, ohne auf eine Zusage zu warten, die der Verlag nicht ankündigt. Der Verlag nennt für Einsendungen nur den Weg per E-Mail, deshalb richtet sich die Planung nach diesem Kanal und dem Versanddatum.

Ein Berliner Verlag mit Münchner Wurzeln

Laut Verlagsseite wurde der Verlag 2004 in Berlin gegründet. Er setzt die Tradition fort, die 1977 in München mit Axel Matthes und Claus Seitz begann. Das heutige Programm steht nach Angabe des Verlags in dieser Tradition, und derzeit erscheinen jährlich rund 100 Neuerscheinungen.

Dass der Verlag derzeit rund 100 Neuerscheinungen nennt, beschreibt den aktuellen Stand und sagt nichts darüber, wie viele Einsendungen gesucht werden. Das Profil hilft dir bei der Passungsfrage, ist aber keine Auswahlregel für Einsendungen. Wer das eigene Manuskript vor dem Versand sprachlich überarbeiten möchte, findet dazu den Ratgeber Buch-Lektorat.

Einen Vergleich mit einem anderen Verlag bietet der Ratgeber Suhrkamp Manuskript einreichen. Dieser Vergleich ersetzt nicht die Angaben von Matthes & Seitz Berlin, sondern ergänzt sie nur.

Manuskript bei Matthes & Seitz Berlin einreichen: Prüfliste mit vier Punkten

Wer im Impressum steht

Das Impressum nennt die MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH in Berlin. Die Anschrift im Impressum ist deshalb keine Postadresse für Manuskripte, weil der Verlag nur den Weg per E-Mail nennt.

Das Impressum sagt nichts über Einreichregeln anderer Programme des Hauses. Ob für andere Programme des Hauses andere Vorgaben gelten, ist im Impressum nicht geregelt. Für das Anbieten eines Projekts zählt daher der Weg per E-Mail, und die Angabe im Impressum bleibt eine Firmenangabe.

Wer eine Inhaltsangabe von einem Klappentext abgrenzen möchte, kann den Ratgeber Klappentext lesen.

Quellen und Stand

Soll dein Manuskript vor dem Versand sprachlich geprüft werden?

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Häufige Fragen zur Einreichung bei Matthes & Seitz Berlin

Nimmt Matthes & Seitz Berlin auch Belletristik per E-Mail an?

Laut Verlagsseite prüft der Verlag Stand 7. Oktober 2026 nur Manuskripte für das Sachbuchprogramm. Belletristik schließt die Seite für Einsendungen nicht ausdrücklich aus und nennt sie auch nicht als annahmefähig. Für belletristische Projekte ist hier deshalb kein Einreichweg genannt, während Sachbuchprojekte zu den Schwerpunkten Philosophie, politische Theorie, Anthropologie sowie Literatur- und Kulturwissenschaften passen sollten.

Kann ich mein Projekt per Post schicken?

Laut Verlagsseite werden per Post geschickte Manuskripte nicht geprüft und nicht aufbewahrt. Unverlangt eingesandte Manuskripte gehen auch dann nicht zurück, wenn Porto beiliegt, und der Verlag haftet dafür nicht. Einen zweiten Weg für Postsendungen nennt der Verlag nicht, die E-Mail ist der einzige genannte Weg.

Welche Unterlagen gehören in die E-Mail?

Laut Verlagsseite genügen eine Inhaltsangabe, ein Exposé und ein Probekapitel per E-Mail an die Manuskriptadresse des Verlags. Mails mit Anhängen über 5 Megabyte werden laut Verlag sofort gelöscht. Einen Seitenumfang für das Probekapitel nennt der Verlag nicht, deshalb prüfst du die Größe der Anhänge selbst, bevor du sendest.

Bekomme ich eine Auskunft zum Stand meiner Einsendung?

Unverlangt eingesandte Manuskripte registriert der Verlag laut Verlagsseite nicht und gibt deshalb keine Auskunft zum Stand der Prüfung. Nachfragen zum Stand sind damit nicht vorgesehen.

Was gilt, wenn nach sechs Monaten keine Antwort kommt?

Laut Verlagsseite soll, wer innerhalb von sechs Monaten keine Antwort erhalten hat, dies als Absage betrachten. Der Verlag sagt damit keine Antwort innerhalb von sechs Monaten zu. Die Regel gilt laut Verlag für den Fall einer Absage.

Wer steht im Impressum?

Das Impressum nennt die MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH in Berlin. Es enthält keine Aussage zu Einreichregeln anderer Programme des Hauses, und die Impressumsanschrift ist keine Postadresse für Manuskripte, weil der Verlag nur den Weg per E-Mail nennt.

Welche Schwerpunkte nennt das Sachbuchprogramm?

Laut Verlagsseite liegen die Schwerpunkte im geisteswissenschaftlichen Sachbuchprogramm bei Philosophie, politischer Theorie, Anthropologie sowie Literatur- und Kulturwissenschaften. Daneben nennt der Verlag ein literarisches Programm und einen Schwerpunkt Natur, Bewegung im Raum und Ökologie. Die Zahl von rund 100 Neuerscheinungen pro Jahr beschreibt den derzeitigen Stand und sagt nichts über den Bedarf an Einsendungen.

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