Manuskript beim Rowohlt Verlag einreichen: Formular, Unterlagen und Frist

Rowohlt: Formular, Unterlagen, Dateigröße und Dreimonatsfrist

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 30. September 2026 · Buch veröffentlichen

Zum Stand 30. September 2026 nimmt der Rowohlt Verlag Manuskriptangebote über ein Formular mit PDF-Uploads entgegen. Gefordert werden Kurzexposé und eine Leseprobe von etwa 30 Seiten. Kinder- und Jugendbücher, Lyrik, Kurzgeschichten und Science Fiction sind ausgeschlossen. Postsendungen bearbeitet der Verlag nicht, und Schweigen nach drei Monaten gilt als Absage.

Einreichung über das Formular auf der Website

Beim Rowohlt Verlag läuft die Einreichung über ein Formular auf der Website und nicht über die Post. Zum Stand 30. September 2026 nimmt der Verlag Manuskriptangebote entgegen, und auf der Einreichungsseite steht kein Annahmestopp. Das Formular enthält Pflichtfelder für Vorname, Nachname und E-Mail-Adresse, ein optionales Nachrichtenfeld, die Wahl des Verlagsbereichs sowie zwei Upload-Felder für Kurzexposé und Leseprobe. Mit Sternchen markierte Felder sind verpflichtend auszufüllen; das weist der Verlag direkt auf der Einreichungsseite hin.

Der Verlag bittet Autorinnen und Autoren, sich vor dem Absenden über die verschiedenen Verlagsprogramme zu informieren. Wer sich vorab mit den Schwerpunkten der Programme vertraut macht, kann den für das eigene Projekt passenden Verlag gezielter auswählen. Diese Bitte steht direkt auf der Einreichungsseite und richtet sich an alle, die ein Angebot machen möchten. Der Verlag bedankt sich auf der Seite für das Interesse an einer Publikation.

Der Einreichweg ist rein digital: Der Verlag nennt an dieser Stelle keine E-Mail-Adresse als Alternative. Unterlagen kommen ausschließlich als PDF-Datei über das Formular. Datensicherheit ist der Grund, weshalb ausschließlich PDF-Dateien hochgeladen werden können. Zwei separate Pflichtfelder nehmen die Uploads entgegen: eines für das Kurzexposé, eines für die Leseprobe, beide müssen befüllt werden. Wer vor der Einsendung wissen möchte, ob das eigene Manuskript bereits ausreichend ausgearbeitet ist, findet beim Manuskript-Check eine Möglichkeit zur Vorbereitung. Das Formular definiert den vorgesehenen Weg, daraus folgt aber nicht, dass jede Einsendung bearbeitet oder angenommen wird.

Manuskript bei Rowohlt einreichen: der Ablauf in drei Schritten

Welche Unterlagen Rowohlt verlangt und was die Dateigröße betrifft

Der Rowohlt Verlag möchte kein vollständiges Manuskript erhalten. Als Einreichungsunterlagen reichen ein Kurzexposé zur Projektbeschreibung und ein Textauszug im PDF-Format aus. Den Umfang der Leseprobe gibt der Verlag mit etwa 30 Seiten an. Im Formular tragen die beiden Upload-Felder die Bezeichnungen Kurzexposé und Leseprobe, beide sind Pflichtfelder. Wer diese Vorgaben kennt, kann die Unterlagen gezielt vorbereiten, bevor das Formular geöffnet wird.

Tabelle: Baustein, Belegte Vorgabe, Worauf zu achten ist
BausteinBelegte VorgabeWorauf zu achten ist
ExposéKurze Projektbeschreibung; Upload-Feld heißt KurzexposéZur Gliederung oder festen Seitenzahl macht die Seite keine Angabe
TeilmanuskriptAussagekräftiger Textauszug, etwa 30 Seiten; Upload-Feld heißt LeseprobeKein vollständiges Manuskript erwünscht
DateiformatNur PDF; Upload aus Gründen der Datensicherheit auf PDF beschränktAndere Formate nennt die Seite nicht
GesamtgrößeKurzexposé und Leseprobe zusammen maximal 9 MBDateigröße vor dem Absenden prüfen
Vita/LebenslaufWeder Vita noch Lebenslauf, keine personenbezogenen sensiblen DatenFür die Einreichung zählen Exposé und Textauszug
VerlagsbereichWahl zwischen Belletristik und SachbuchPflichtfeld im Formular

Zur Gliederung des Exposés, zu einer verbindlichen Seitenzahl dafür oder zu einem Anschreiben enthält die Einreichungsseite keine Vorgaben. Wer ein Romanprojekt vorbereitet, findet auf der Seite Exposé für den Roman Hinweise zu Aufbau und Umfang eines Romanexposés. Die Gesamtgröße aller Uploads darf 9 MB nicht überschreiten; das Limit gilt für Kurzexposé und Leseprobe zusammen, nicht für jede Datei einzeln. Wer eine Leseprobe mit eingebetteten Schriften oder Abbildungen erstellt, sollte die Dateigröße deshalb vor dem Hochladen prüfen.

Der Verlag bittet ausdrücklich darum, keine Vita und keinen Lebenslauf mitzusenden. Auch keine personenbezogenen sensiblen Daten sollen Teil der Einsendung sein. Für die Einreichung zählen dem Verlag zufolge das Exposé und der Textauszug. Ob biographische Hinweise innerhalb des Exposés selbst stehen dürfen, legt die Seite nicht ausdrücklich fest. Andere Dateiformate als PDF nennt die Einreichungsseite nicht. Damit ist das Dateiformat für alle Uploads klar geregelt.

Ausgeschlossene Genres und die Verlagsbereiche im Überblick

Der Rowohlt Verlag veröffentlicht nach eigener Angabe keine Kinder- und Jugendbücher, keine Lyrik, keine Kurzgeschichten und keine Science Fiction. Einreichungen aus diesen Bereichen werden nicht geprüft. Der Verlag erklärt, jeder Verlag habe programmatische Schwerpunkte, die seine Manuskriptauswahl leiten; das gilt auch für Rowohlt. Romane oder Sachbücher schließt die Einreichungsseite an dieser Stelle nicht aus, verweist aber auf die Verlagsprogramme. Wer vor dem Absenden prüft, ob das eigene Projekt zu einem dieser ausgeschlossenen Genres gehört, erspart sich eine ergebnislose Einreichung.

Sechs Programme werden auf der Einreichungsseite namentlich aufgeführt: Rowohlt Berlin, Kindler, Wunderlich, rororo, Rowohlt Polaris sowie KYSS. Wer das gemeinsame Formular nutzt, wendet sich damit an den Verlag als Ganzes, nicht an ein einzelnes Imprint. Eine direkte Zuordnung zu einem dieser Programme ist im Formular kein eigenes Feld. Im Formular wählen Einreichende nur zwischen zwei Bereichen: Belletristik oder Sachbuch. Diese Auswahl ist das einzige Zuordnungsmerkmal, das das Formular abfragt. Einreichende können demnach kein bestimmtes Imprint direkt ansprechen.

Wer das eigene Manuskript vor der Einreichung sprachlich überarbeiten lassen möchte, findet auf der Seite Buch-Lektorat weiterführende Informationen zu diesem Thema. Vor dem Absenden ist es sinnvoll zu klären, ob das Projekt in einen der genannten ausgeschlossenen Bereiche fällt, denn entsprechende Einreichungen werden vom Verlag nicht berücksichtigt. Die Wahl zwischen Belletristik und Sachbuch im Formular ist die einzige programmatische Einordnung, die die Einreichung abfragt; eine weitergehende Untergliederung nach Imprints nimmt das Formular nicht vor.

Postsendungen werden nicht bearbeitet, Schweigen gilt als Absage

Postsendungen bearbeitet der Rowohlt Verlag nach eigener Angabe nicht und schickt sie auch nicht zurück. Der Verlag bittet um Verständnis und verweist auf das Einreichungsformular als den einzigen vorgesehenen Weg. Wer sein Manuskript ausgedruckt oder auf einem Datenträger einsenden möchte, muss damit rechnen, dass die Sendung unbearbeitet bleibt und nicht zurückkommt. Zur Frage der Haftung für eingesandte Postsendungen oder zu einem Rückporto-Angebot enthält die Einreichungsseite keine Aussage; die Seite nennt an dieser Stelle keine Ausnahme vom beschriebenen Vorgehen.

Bleibt eine Antwort aus, gilt das als Absage: Wenn binnen drei Monaten keine Rückmeldung eintrifft, kann das Manuskript nicht in das Programm aufgenommen werden. Begründete Absagen spricht der Verlag nicht aus, und er bittet darum, von Nachfragen zum Bearbeitungsstand abzusehen. Zwischenbescheide oder eine Eingangsbestätigung nennt die Seite nicht. Die Dreimonatsfrist gibt damit an, wie lange auf eine Rückmeldung gewartet werden kann; danach gilt ausbleibendes Feedback als Ablehnung.

Wer sich für den Weg über eine Agentur interessiert, findet auf der Seite Literaturagentur finden weiterführende Hinweise zur Agentursuche. Dieser Weg wird von der Einreichungsseite des Rowohlt Verlags nicht angesprochen; die dortige Regelung bezieht sich ausschließlich auf die Direkteinreichung über das Formular. Wer sich nach drei Monaten ohne Antwort fragt, ob Nachfragen sinnvoll sind, erfährt von der Einreichungsseite, dass der Verlag ausdrücklich darum bittet, auf solche Nachfragen zu verzichten. Zum Beginn der Frist macht die Seite keine Angabe; einen Zwischenbescheid nennt sie ebenfalls nicht.

Datenschutz bei der Einsendung und Selfpublishing als Alternative

Wer das Formular absendet, stimmt beim Rowohlt Verlag der Datenverarbeitung zu: Personenbezogene Daten werden mit Datenverarbeitungsanlagen erhoben, verarbeitet und genutzt. Gegebenenfalls werden diese Daten für die Dauer der gesetzlich zulässigen Aufbewahrungsfristen gespeichert. Die Einreichungsseite verweist ergänzend auf die Hinweise zum Datenschutz des Verlags. Mit dem Absenden des Formulars wird diese Datenverarbeitung akzeptiert; das gilt für alle Angaben im Formular, einschließlich der Pflichtfelder und der hochgeladenen Dateien.

Passt ein Projekt nicht ins Programm des Verlags, nennt der Verlag auf der Einreichungsseite Selfpublishing innerhalb der Holtzbrinck Verlagsgruppe als Alternative. Eine Möglichkeit ist epubli im Print-on-Demand-Verfahren, eine andere ist Autaria mit Auflagendruck und persönlicher Beratung. Beide werden ausdrücklich als Selfpublishing-Wege genannt und sind kein Verlagsvertrag bei Rowohlt. Auf der Seite Verlag finden lassen sich weitere Verlagsoptionen vergleichen, falls der Rowohlt-Weg nicht zum Projekt passt.

Die Nennung von epubli und Autaria zeigt nach der Darstellung des Verlags, dass eigenverantwortliches Veröffentlichen eine Option ist, wenn ein Projekt nicht ins Rowohlt-Programm passt. Ein Verlagsvertrag bei Rowohlt ist damit nicht verbunden. Der Verlag beschreibt diese beiden Wege als Selfpublishing innerhalb der Holtzbrinck Verlagsgruppe. Wer diese Wege in Betracht zieht, informiert sich direkt bei den genannten Anbietern über Bedingungen und Ablauf, da die Einreichungsseite dazu keine weiteren Einzelheiten nennt.

Manuskript bei Rowohlt einreichen: Prüfliste mit vier Punkten

Was vor dem Absenden feststeht

Vier Punkte lassen sich aus den Angaben des Rowohlt Verlags vor dem Absenden festhalten. Erstens steht fest, ob das Projekt in einen der ausgeschlossenen Bereiche fällt: keine Kinder- und Jugendliteratur, keine Lyrik, keine Kurzgeschichten, keine Science Fiction. Zweitens bestehen die Unterlagen aus Kurzexposé und Leseprobe als PDF über das Formular; ein vollständiges Manuskript ist nicht erwünscht. Drittens dürfen Kurzexposé und Leseprobe zusammen 9 MB nicht überschreiten. Viertens gilt: Bleibt drei Monate nach der Einreichung eine Antwort aus, ist das Manuskript nicht ins Programm aufgenommen, denn Schweigen gilt als Absage.

Die Einreichungsseite legt fest, dass Unterlagen als Kurzexposé und Leseprobe in PDF-Form über das Formular kommen und dass ein vollständiges Manuskript nicht erwünscht ist. Postsendungen werden vom Verlag weder bearbeitet noch zurückgeschickt; dieser Weg ist keine Alternative zum Formular. Eine Antwort ist nicht zugesagt: Nach drei Monaten ohne Rückmeldung gilt das Manuskript als nicht angenommen. Begründete Absagen nimmt der Verlag nicht vor, und Nachfragen zum Bearbeitungsstand bittet er zu unterlassen.

Wer den Unterschied zwischen Klappentext und Exposé klären möchte, findet dazu Hinweise auf der Seite Klappentext. Die Einreichungsunterlagen bestehen laut Formular ausschließlich aus Kurzexposé und Leseprobe; ein Klappentext gehört nicht zu den beiden Upload-Feldern. Vor dem Absenden lohnt es sich, Genre, Verlagsbereich, Dateiformat und Gesamtgröße der Uploads zu prüfen.

Quellen und Stand

Der Überblick „Manuskript beim Rowohlt Verlag einreichen: Formular, Unterlagen und Frist“ ordnet das Thema vollständig ein.

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Häufige Fragen zur Einreichung bei Rowohlt

Welche Genres nimmt der Rowohlt Verlag bei Einreichungen nicht an?

Der Rowohlt Verlag veröffentlicht nach eigener Angabe keine Kinder- und Jugendbücher, keine Lyrik, keine Kurzgeschichten und keine Science Fiction. Einreichungen aus diesen Bereichen werden nicht geprüft. Romane oder Sachbücher schließt die Einreichungsseite an dieser Stelle nicht aus, verweist aber auf die Verlagsprogramme.

Kann ich beim Rowohlt Verlag ein vollständiges Manuskript hochladen?

Der Rowohlt Verlag möchte kein vollständiges Manuskript erhalten. Gefordert werden ein Exposé mit kurzer Projektbeschreibung und ein Teilmanuskript im PDF-Format von etwa 30 Seiten. Im Formular heißen die Upload-Felder Kurzexposé und Leseprobe.

Was passiert mit einem Manuskript, das per Post an den Rowohlt Verlag geschickt wird?

Per Post eingesandte Manuskripte werden vom Rowohlt Verlag weder bearbeitet noch zurückgeschickt. Der Verlag verweist auf den Weg über das Formular mit PDF-Datei. Zur Haftung oder zu einem Rückporto-Angebot macht die Einreichungsseite keine Aussage.

Welche Programme des Rowohlt Verlags sind über das Einreichungsformular erreichbar?

Die Einreichungsseite bezieht sich auf mehrere Programme: Rowohlt Berlin, Kindler, Wunderlich, rororo, Rowohlt Polaris und KYSS. Im Formular wählen Einreichende nur zwischen Belletristik und Sachbuch; eine Zuordnung zu einzelnen Imprints ist kein eigenes Formularfeld.

Muss ich beim Rowohlt Verlag einen Lebenslauf mitsenden?

Der Rowohlt Verlag bittet ausdrücklich darum, weder eine Vita noch einen Lebenslauf mitzusenden. Auch keine personenbezogenen sensiblen Daten sollen Teil der Einsendung sein. Für die Einreichung zählen dem Verlag zufolge Exposé und Textauszug.

Welche Selfpublishing-Alternativen nennt der Rowohlt Verlag, wenn ein Projekt nicht ins Programm passt?

Passt ein Projekt nicht ins Programm, nennt der Verlag Selfpublishing innerhalb der Holtzbrinck Verlagsgruppe als Alternative: epubli im Print-on-Demand-Verfahren oder Autaria mit Auflagendruck und persönlicher Beratung. Beide werden als Selfpublishing-Wege genannt und sind kein Verlagsvertrag bei Rowohlt.

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