Verlagshaus Berlin: Wie du mit dem aktuellen Annahmestopp umgehst
Verlagshaus Berlin: Annahmestopp, Datum und Illustrationen
Das Verlagshaus Berlin bittet, Stand 9. Oktober 2026, bis auf Weiteres darum, keine unverlangten Manuskripte einzusenden. Ein Enddatum gibt der Verlag nicht an, nur für Illustrationen gibt es einen eigenen Weg per E-Mail.
Der aktuelle Annahmestopp beim Verlagshaus Berlin
Das Verlagshaus Berlin bittet derzeit, bis auf Weiteres keine Manuskripte einzusenden. Der Verlag teilt mit, derzeit nicht dazu zu kommen, unverlangt eingesandte Manuskripte zu sichten, und bittet deshalb ausdrücklich, von Einsendungen abzusehen, bis sich die Lage ändert.
Der Verlag begleitet den Stopp mit einem Zusatz: Er beschreibt diesen Schritt als etwas, das seinen eigenen Wünschen entgegensteht.
Was hier beschrieben wird, ist die Situation vom 9. Oktober 2026, kein dauerhafter Zustand. Für dich bedeutet das in der Praxis: Derzeit sollten keine Manuskripte an das Verlagshaus Berlin gesandt werden, und vor einem späteren Versand lohnt sich ein erneuter Blick auf die Seite des Verlags, um den dann aktuellen Stand zu prüfen. Wer die Wartezeit sinnvoll nutzen möchte, kann einen Manuskript-Check nutzen, um den Text in der Zwischenzeit weiter zu schärfen.

Kein Datum, keine genannte Ausnahme
Der Verlag gibt für den Annahmestopp weder einen Beginn noch ein Ende an. Es gibt also keinen Hinweis darauf, seit wann die Regelung gilt oder wann sie wieder aufgehoben werden könnte.
Eine Ausnahme vom Annahmestopp für bestimmte Textarten nennt der Verlag nicht. Weder für einzelne Gattungen noch für einen Wettbewerb wird eine gesonderte Regelung genannt, die den allgemeinen Annahmestopp durchbrechen würde. Auch eine Ausschreibung oder einen Wettbewerb, an dem sich Manuskripte beteiligen könnten, nennt der Verlag nicht. Wer sein Manuskript derzeit auf einem solchen Weg einreichen möchte, findet dafür bei diesem Verlag keine Grundlage.
| Baustein | Angabe des Verlags | Worauf zu achten ist |
|---|---|---|
| Stopp | Bitte, derzeit keine Manuskripte einzusenden | Als aktuellen Stand lesen, nicht als feste Regel |
| Datum | Kein Anfangs- und kein Enddatum genannt | Keine Dauer ableiten, Seite erneut prüfen |
| Ausnahmen | Keine Ausnahme für Texte genannt | Keine eigene Ausnahme annehmen |
| Ausschreibung | Keine Ausschreibung genannt | Keinen Wettbewerb unterstellen |
Aus dieser Unklarheit folgt, dass sich weder sagen lässt, ob der Stopp schon lange besteht, noch, ob er bald enden könnte. Wer ein Projekt vorbereitet, etwa ein Exposé für den Roman, kann diese Vorarbeit unabhängig vom Annahmestopp erledigen und sollte vor jedem tatsächlichen Versand erneut die Verlagsseite ansehen, um den dann gültigen Stand zu prüfen.
Haftung, Rücksendung und die genannte Postadresse
Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernimmt das Verlagshaus Berlin ausdrücklich keine Haftung. Ebenso schickt der Verlag solche Sendungen nicht zurück. Diese Regelung betrifft konkret Manuskripte, die ohne vorherige Anfrage eingehen.
Als Postadresse nennt der Verlag eine Anschrift in Berlin. Die genaue Straße wird hier nicht wiederholt, wichtig ist aber der Ort: Der Sitz liegt in Berlin.
Der Verlag teilt mit, dass er derzeit keine unverlangten Manuskripte sichtet. Post wird also derzeit nicht gewünscht, selbst wenn eine Adresse angegeben ist. Ein Papierstapel, der jetzt verschickt wird, bliebe damit ohne Aussicht auf Bearbeitung und ohne Rückgabe. Wer sein Projekt trotzdem weiterverfolgen möchte, kann in dieser Zeit sinnvoller eine Literaturagentur finden und darüber einen anderen Zugang zu Verlagen prüfen, statt auf eine Antwort aus Berlin zu warten.
Illustrationen haben einen eigenen Weg
Anders als bei Manuskripten beschreibt der Verlag für Illustrationen einen eigenen Weg. Vorgesehen ist eine Auswahl der eigenen Arbeiten zusammen mit einer Kurzbiografie, die per E-Mail verschickt werden. Die Gesamtgröße der Anhänge soll dabei höchstens fünf Megabyte betragen. Die genaue E-Mail-Adresse wird hier nicht wiedergegeben, wichtig ist aber, dass dieser Weg sich deutlich vom allgemeinen Annahmestopp für Manuskripte unterscheidet.
Das Verlagshaus Berlin beschreibt sich selbst als unabhängigen Verlag für Lyrik und Illustration.
Für die Praxis bedeutet das: Illustratorinnen und Illustratoren haben derzeit einen konkreten, eigenen Einreichweg, während Autorinnen und Autoren von Texten warten müssen und die Zeit nutzen können, um parallel weitere Häuser zu vergleichen, etwa indem sie einen Verlag finden, der aktuell Einsendungen annimmt. Wie ein anderer Lyrikverlag mit Einsendungen umgeht, lässt sich prüfen, wenn du Wunderhorn vergleichen möchtest, ohne dass hier eine Aussage über dessen aktuelle Regeln getroffen wird.
Wer das Verlagshaus Berlin führt
Nach eigener Darstellung des Verlags liegt die Führung seit dem Jahr 2005 bei Jo Frank, Andrea Schmidt und Dominik Ziller. Seit dem Jahr 2018 ist Tillmann Severin zu diesem Kreis hinzugekommen. Diese Angabe beschreibt die Leitung des Hauses über einen langen Zeitraum, sie beschreibt aber nicht das Gründungsjahr des Verlags, das hier nicht genannt wird.
Im Impressum werden Jo Frank, Andrea Schmidt und Tillmann Severin als die Personen genannt, die den Verlag vertreten können.
Auf der Verlagsseite findet sich außerdem die Überschrift „100% Independent“, und der Verlag beschreibt sich selbst als unabhängiges Haus. Eine Zugehörigkeit zu einer größeren Verlagsgruppe wird dort nicht erwähnt. Wer sein Manuskript vor einem späteren Versand sprachlich prüfen möchte, kann in der Wartezeit zusätzlich ein Buch-Lektorat in Anspruch nehmen.

Marken im Impressum und Mitgliedschaft im Börsenverein
Das Impressum des Verlagshauses Berlin nennt zwei Marken, die dem Haus zugeordnet sind: den Ausdruck „pötisiert euch“ und ein Schreibmaschinen-Logo. Im Impressum ist die Frank & Schmidt GbR als Inhaberin beider Marken angegeben. Außerdem ist der Verlag nach eigener Angabe Mitglied im Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
Aus dieser Markenangabe folgt nicht, dass die genannte GbR deshalb Eigentümerin des Verlagshauses Berlin selbst wäre. Das Impressum weist die GbR lediglich als Inhaberin dieser beiden Marken aus, trifft aber keine Aussage über die Eigentumsverhältnisse am Verlag als Ganzes.
Wer sich in der Zwischenzeit mit der Außendarstellung des eigenen Buchprojekts beschäftigen möchte, kann sich zum Beispiel mit einem Klappentext befassen und so die Wartezeit sinnvoll für die eigene Vorbereitung nutzen.
Quellen und Stand
- Verlagshaus Berlin, Einsendungen: verlagshaus-berlin.de (geprüft am 2026-10-09)
- Verlagshaus Berlin, Verlag: verlagshaus-berlin.de (geprüft am 2026-10-09)
- Verlagshaus Berlin, Impressum: verlagshaus-berlin.de (geprüft am 2026-10-09)