Cousin und Cousine richtig schreiben

Cousin Cousine: richtige Schreibweise

Lesezeit ca. 6 Min. · zuletzt aktualisiert: 15. August 2026 · Weitere Rechtschreibtipps

Die männliche Form lautet Cousin. Für die weibliche Form sind Cousine und Kusine belegt. Die scherzhafte Form Kuseng gehört nicht zur korrekten Schreibung.

Die richtige Schreibweise auf einen Blick

Die männliche Form wird Cousin geschrieben. Sie bezeichnet den Sohn einer Tante oder eines Onkels. Für deren Tochter sind Cousine und Kusine als Schreibweisen genannt.

Kuseng ist keine korrekte Schreibung für den Sohn einer Tante oder eines Onkels. Die Form wird zwar bewusst scherzhaft verwendet, ist für diese Bezeichnung jedoch falsch.

Damit ist die Unterscheidung klar: Für die männliche Person steht Cousin; für die weibliche Person stehen Cousine oder Kusine. Mein Cousin besucht die Familie. zeigt die männliche Form. Meine Cousine liest gern. und Meine Kusine liest gern. zeigen die beiden genannten weiblichen Formen.

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Welche Regel die Formen unterscheidet

Die Form hängt hier von der bezeichneten Person ab. Der Sohn einer Tante oder eines Onkels heißt Cousin. Für die Tochter sind Cousine und Kusine genannt.

Das lässt sich an kurzen Sätzen anwenden: Der Cousin kommt heute. verwendet die männliche Form. Die Cousine kommt heute. und Die Kusine kommt heute. verwenden die beiden weiblichen Formen.

Bei der männlichen Form ist auch die Abgrenzung eindeutig: Cousin ist richtig, Kuseng ist falsch. Für die weibliche Form dürfen dagegen sowohl Cousine als auch Kusine stehen.

Richtig und falsch in kurzen Satzpaaren

Bei jedem Paar steht zuerst der Satzanfang als eigener Teil. Danach wird die eigentliche Schreibweise des Verwandtschaftsworts geprüft. Die Satzpaare wenden ausschließlich die belegte Unterscheidung an.

  1. Richtig: Mein Cousin besucht uns. Falsch: Mein Kuseng besucht uns. Die männliche Form für den Sohn einer Tante oder eines Onkels lautet Cousin; Kuseng ist dafür keine korrekte Schreibweise.
  2. Richtig: Die Cousine wartet draußen. Falsch: Die Cousin wartet draußen. Hier wird die weibliche Form benötigt. Cousine ist eine belegte weibliche Form, während Cousin die männliche Form bezeichnet.
  3. Richtig: Meine Kusine liest den Brief. Falsch: Meine Kuseng liest den Brief. Kusine ist als weibliche Form belegt. Kuseng bleibt auch in einem Satz über eine weibliche Person die falsche Form.

Die Paare zeigen drei getrennte Prüfungen. Im ersten Paar wird eine falsche scherzhafte Form von der männlichen Standardschreibung unterschieden. Im zweiten Paar wird die männliche Form nicht anstelle der weiblichen Form eingesetzt. Im dritten Paar wird sichtbar, dass Kusine nicht mit Kuseng verwechselt werden darf.

Der Satzanfang ist dabei nicht die Regel selbst. Ob ein Satz mit Mein, Die oder Meine beginnt, beantwortet noch nicht die Frage nach der korrekten Wortform. Prüfe zuerst den Satzanfang als eigenständigen Abschnitt. Prüfe dann, ob der Satz den Sohn oder die Tochter einer Tante oder eines Onkels bezeichnet. Erst danach wählst du Cousin, Cousine oder Kusine.

Auch die Stellung im Satz ändert die hier belegte Schreibentscheidung nicht. In Wir treffen den Cousin bleibt Cousin die männliche Form. In Wir treffen die Cousine bleibt Cousine eine belegte weibliche Form. Für eine weitere Variante kann der Satz Wir treffen die Kusine lauten. Die Beispiele dienen nur dazu, die genannten Formen in eigenständigen, kurzen Sätzen anzuwenden.

Typische Verwechslungen vermeiden

Eine zentrale Stolperfalle ist die Form Kuseng. Sie kann in einem scherzhaften Zusammenhang auftauchen, ist aber für den Sohn einer Tante oder eines Onkels nicht die korrekte Schreibweise. Aus einer spielerischen Verwendung darf daher keine richtige Schreibvariante abgeleitet werden. Für einen sachlichen eigenen Text bleibt bei der männlichen Form Cousin die belegte Entscheidung.

Eine zweite Stolperfalle entsteht, wenn die weibliche Form vorschnell auf nur eine Schreibweise reduziert wird. Das Quellenmaterial nennt Cousine und Kusine. Wer beide Formen kennt, vermeidet die unbelegte Behauptung, eine davon müsse grundsätzlich falsch sein. Bei der weiblichen Form ist deshalb zunächst zu prüfen, ob der Text Cousine oder Kusine verwendet.

Eine dritte Stolperfalle besteht darin, die Schreibweise allein aus der Aussprache abzuleiten. Wenn du unsicher bist, prüfe stattdessen die bezeichnete Person: Für den Sohn einer Tante oder eines Onkels steht Cousin; für die Tochter stehen Cousine oder Kusine.

Begründe eine Schreibvariante auch nicht allein mit einer umgangssprachlichen oder scherzhaften Verwendung. Prüfe die konkrete Wortform: Kuseng ist keine korrekte Schreibweise, Cousin ist die männliche Form und Cousine oder Kusine sind weibliche Formen.

Prüfe die konkrete Form anhand dieser belegten Unterscheidung, statt sie mit Mengenangaben zu begründen. Sicher prüfbar bleiben die drei Kernpunkte: Cousin ist die männliche Form, Cousine und Kusine sind weibliche Formen, und Kuseng ist falsch.

Verwechsle außerdem nicht die Wortform mit dem Satzanfang. Ein großgeschriebener oder anders beginnender Satz beantwortet nicht automatisch, ob Cousin, Cousine oder Kusine gemeint ist. Teile den Satz gedanklich: zuerst den Anfang, danach das Verwandtschaftswort. So bleibt die eigentliche Schreibentscheidung von anderen Fragen des Satzes getrennt.

Cousin Cousine: richtige Schreibweise mit Checkliste für Unterlagen und nächste Schritte

Der kurze Prüfweg für den eigenen Text

Für eine schnelle Kontrolle genügen wenige aufeinanderfolgende Fragen. Prüfe zunächst die konkrete Schreibweise im Text. Steht dort Cousin, Cousine, Kusine oder Kuseng? Schreibe die gefundene Form vollständig aus, damit keine bloße Aussprache oder verkürzte Erinnerung die Prüfung ersetzt.

  1. Prüfe den Satzanfang getrennt vom Verwandtschaftswort. Der Anfang des Satzes ist nicht die eigentliche Regel für Cousin, Cousine oder Kusine.
  2. Prüfe anschließend die bezeichnete Person. Geht es um den Sohn einer Tante oder eines Onkels, gehört die Form Cousin zur belegten Schreibweise.
  3. Geht es um die Tochter einer Tante oder eines Onkels, vergleiche die verwendete Form mit den beiden belegten Möglichkeiten Cousine und Kusine.
  4. Steht Kuseng im Text, markiere die Form als falsch und ersetze sie bei der männlichen Bedeutung durch Cousin.
  5. Lies danach einen vollständigen Beispielsatz. So kontrollierst du, ob die gewählte Form tatsächlich zu der bezeichneten Person passt.

Der Prüfweg umfasst die Schreibweise, die Regel, Beispielsätze und die Abgrenzung von Kusine und Kuseng. Ein neutraler Kontrollsatz für die männliche Form lautet: Ich spreche mit meinem Cousin. Ein Kontrollsatz für die weibliche Form lautet: Ich spreche mit meiner Cousine. Ebenso kann die weibliche Form in Ich spreche mit meiner Kusine. durch Kusine ausgedrückt werden.

Wenn du unsicher bist, vergleiche nicht nur einzelne Buchstaben. Entscheide zuerst zwischen männlicher und weiblicher Form. Danach prüfst du, ob die konkrete Schreibweise zu dieser Auswahl gehört. Bei der männlichen Form führt der Check zu Cousin und schließt Kuseng aus. Bei der weiblichen Form bleiben Cousine und Kusine als belegte Möglichkeiten stehen.

Der wichtigste Merksatz lautet: Männlich schreibt man Cousin; weiblich sind Cousine und Kusine belegt; Kuseng ist die falsche Schreibweise. Mehr muss für die hier geprüfte Entscheidung nicht behauptet werden.

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Quellen und Stand

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Häufige Fragen zu Cousin Cousine: richtige Schreibweise

Wie schreibt man die männliche Form richtig?

Die korrekte männliche Schreibweise lautet Cousin.

Sind Cousine und Kusine beide richtig?

Ja. Das Quellenmaterial nennt Cousine und Kusine als weibliche Formen.

Ist Kuseng eine richtige Schreibweise?

Nein. Kuseng wird als bewusst falsche Schreibweise beschrieben.

Wann verwendet man Cousin?

Cousin bezeichnet den Sohn einer Tante oder eines Onkels.

Wann verwendet man Cousine oder Kusine?

Cousine und Kusine bezeichnen die Tochter einer Tante oder eines Onkels.

Kann man die Schreibweise aus der Aussprache ableiten?

Nein. Für die Entscheidung sollte die belegte Wortform geprüft werden, nicht allein die Aussprache.

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