Zeitangaben: die richtige Groß- und Kleinschreibung
Groß und Kleinschreibung von Zeitangaben: richtige Schreibweise
Die richtige Schreibweise lautet: Zeitangaben. Das Wort wird mit großem Z geschrieben, wenn es in dieser Form als Substantiv im Plural verwendet wird.
Die richtige Schreibweise auf einen Blick
Die richtige Form lautet: Zeitangaben. Das Wort beginnt mit einem großen Z. Im Quellenbeleg wird „Zeitangaben“ als deklinierte Form des deutschen Substantivs „Zeitangabe“ ausgewiesen, und zwar als Pluralform. Diese Einordnung trägt die sichtbare Schreibweise mit großem Anfangsbuchstaben.
Die Form zeitangaben ist für dieselbe Wortform nicht die belegte Schreibweise. Die Kleinschreibung bezeichnet im DWDS die Schreibung eines Wortes mit kleinen Anfangsbuchstaben. Für die hier geprüfte Wortform liegt im Quellenbeleg jedoch die Schreibung „Zeitangaben“ vor.
Prüfe deshalb zuerst das konkrete Wortbild und danach seine Funktion im Satz. Geht es um mehrere Angaben zu Zeitpunkten oder Zeiträumen und steht dafür die Substantivform „Zeitangaben“, schreibst du das Wort wie im Beleg mit großem Z. Leite die Entscheidung nicht allein aus dem Klang ab.
Bei weiterführenden Fragen zur Rechtschreibung lässt sich das Wort zunächst als einzelne Schreibentscheidung betrachten. Die Rechtschreibregeln sollten dabei nicht durch Vermutungen ergänzt werden. Für die Groß- und Kleinschreibung ist hier die belegte Wortart der entscheidende Anhaltspunkt.
Die Antwort bleibt damit kurz und sichtbar: richtig ist „Zeitangaben“, falsch ist „zeitangaben“, wenn beide Formen dieselbe substantivische Pluralform bezeichnen sollen.

Welche Regel die Entscheidung trägt
Die Entscheidung stützt sich auf zwei Angaben aus dem Quellenpaket. Erstens führt der Wiktionary-Beleg „Zeitangaben“ als Form des Substantivs „Zeitangabe“ und nennt dabei mehrere Pluralfälle. Zweitens beschreibt das DWDS „Kleinschreibung“ als Schreiben mit kleinen Anfangsbuchstaben. Zusammen ergibt sich für die geprüfte Form: Die dokumentierte Substantivform lautet „Zeitangaben“ mit großem Z.
Richtig ist daher: „Im Bericht stehen die Zeitangaben neben den Ergebnissen.“ Falsch für dieselbe substantivische Form ist: „Im Bericht stehen die zeitangaben neben den Ergebnissen.“ Das Beispiel wendet nicht eine aus der Aussprache abgeleitete Vermutung an, sondern übernimmt die belegte Schreibung der substantivischen Pluralform.
Die Regelentscheidung und die Satzumgebung sind getrennt zu lesen. Für die Regelprüfung fragst du: Welche Wortform steht hier? Für die Satzprüfung fragst du: Passt dieses Wort in den gewählten Satz? Beide Fragen dürfen nicht miteinander vermischt werden.
Das gilt auch bei Getrennt- und Zusammenschreibung, bei der Kommasetzung und bei der allgemeinen Zeichensetzung: Diese Themen entscheiden nicht automatisch über den Anfangsbuchstaben von „Zeitangaben“. Sie können bei einer vollständigen Textprüfung zusätzlich betrachtet werden, liefern für diese einzelne Schreibentscheidung aber keinen weiteren belegten Inhalt.
Auch die Rechtschreibreform wird hier nicht als zusätzliche Begründung benötigt. Wenn du eine historische oder aktuelle Schreibweise vergleichen möchtest, prüfe dafür die einschlägige Quelle gesondert. Rechtschreibprogramme können dir beim Auffinden einer Stelle helfen; die tragende Erklärung für diese Seite bleibt die belegte Einordnung als Substantiv im Plural.
Richtige und falsche Formen im Satz
Die folgenden Paare prüfen jeweils die Schreibweise des Wortes. Die Frage nach dem Satzanfang wird dabei ausdrücklich von der eigentlichen Wortregel getrennt: Am Satzanfang markierst du die Position zusätzlich, während die hier belegte Wortform „Zeitangaben“ als Substantiv im Plural geschrieben wird.
| Richtig | Falsch |
|---|---|
| Die Zeitangaben stehen im Protokoll. | Die zeitangaben stehen im Protokoll. |
| Wir vergleichen die Zeitangaben. | Wir vergleichen die zeitangaben. |
| Zeitangaben ergänzen die Übersicht. | zeitangaben ergänzen die Übersicht. |
Im ersten Paar steht das Wort im Satzinneren. Die Großschreibung bleibt sichtbar. Im zweiten Paar folgt „Zeitangaben“ auf den bestimmten Artikel „die“ und bezeichnet weiterhin die geprüfte Pluralform. Im dritten Paar steht das Wort am Satzanfang. Dieses Paar zeigt die Position, ersetzt aber nicht die Wortartenprüfung.
Ein kurzer realistischer Anwendungsfall lautet: In einer Studienübersicht soll eine Person mehrere Einträge beschriften. Die Überschrift lautet „Zeitangaben“. In einem anschließenden Satz steht: „Die Zeitangaben werden geprüft.“ Für beide Stellen wird dieselbe belegte Schreibweise verwendet.
Wenn du wissenschaftliches Schreiben überarbeitest, markiere die konkrete Stelle und vergleiche sie mit der belegten Form. Bei Abkürzungen richtig schreiben gelten andere Prüfobjekte; ersetze die Schreibentscheidung deshalb nicht durch eine Abkürzung. Für Wortbedeutungen und Abkürzungen kannst du eine eigene Nachschlagefrage bilden, ohne die Form „Zeitangaben“ zu verändern.
Typische Verwechslungen vermeiden
Eine naheliegende Stolperfalle ist die Ableitung allein aus der Aussprache. Der Laut am Wortanfang entscheidet hier nicht selbst über die sichtbare Schreibung. Prüfe stattdessen, ob du die im Quellenbeleg ausgewiesene Substantivform „Zeitangaben“ meinst. Die Schreibweise wird nicht dadurch klein, dass sie im gesprochenen Satz unauffällig klingt.
Eine zweite Stolperfalle ist die Verwechslung mit einer allgemeinen Beschreibung von Kleinschreibung. Das DWDS erklärt Kleinschreibung als Schreibung mit kleinen Anfangsbuchstaben. Diese Definition beschreibt den Begriff „Kleinschreibung“; sie ersetzt nicht die konkrete Prüfung des Wortes „Zeitangaben“. Für die konkrete Form liegt der Beleg mit großem Z vor.
Eine dritte Stolperfalle entsteht, wenn die Satzposition als einzige Begründung verwendet wird. Am Satzanfang und im Satzinneren können unterschiedliche Prüfnotizen entstehen. Die eigentliche Entscheidung für das hier behandelte Wort bleibt jedoch an die belegte substantivische Pluralform gebunden. Trenne deshalb Position und Wortart in deinen Notizen.
Bei Artikel der, die und das kannst du den Artikel im Beispielsatz sichtbar machen, aber daraus keine neue Regel für die Schreibweise ableiten. Die Pluralbildung ist hier als Quellenmerkmal ausdrücklich genannt: „Zeitangaben“ wird als Pluralform von „Zeitangabe“ ausgewiesen. Synonyme dürfen den Ausdruck ersetzen, wenn du eine andere Wortwahl prüfen möchtest; sie ändern aber nicht rückwirkend die Schreibweise des vorliegenden Wortes.
Auch Textformen liefern für sich allein keine zusätzliche Begründung. Ob Überschrift, Fließtext oder Liste vorliegt, notierst du getrennt von der Frage, ob die substantivische Pluralform „Zeitangaben“ geschrieben wird. Behaupte keine Häufigkeit und leite keine Variante aus Umgangssprache ab, wenn dafür kein eigener Beleg vorliegt.

Der schnelle Prüfweg
Nutze für jede Stelle denselben knappen Prüfweg:
- Schreibweise ansehen: Steht dort „Zeitangaben“ mit großem Z oder „zeitangaben“ mit kleinem z?
- Regelgrund bestimmen: Wird die belegte substantivische Pluralform von „Zeitangabe“ gemeint?
- Beispielsatz lesen: Passt „Die Zeitangaben stehen im Protokoll“ als neutrale Anwendung der geprüften Form?
- Verwechslung ausschließen: Wurde die Kleinschreibung nur aus Aussprache, Satzposition oder Umgangssprache abgeleitet?
- Satzanfang separat prüfen: Ist das Wort am Anfang platziert, notiere diese Position getrennt von der eigentlichen Schreibentscheidung.
Der Kerncheck lautet: Wortbild, Wortart und Beispielsatz nebeneinanderlegen. Das Wortbild ist „Zeitangaben“. Die Quellen ordnen es als Pluralform des Substantivs „Zeitangabe“ ein. Der Beispielsatz darf diese Form unverändert zeigen. So bleibt die Prüfung auf die belegte Schreibweise begrenzt.
Wenn du zusätzlich einen Text überarbeitest, kannst du danach Kommasetzung und Zeichensetzung kontrollieren. Für die Wortwahl helfen Synonyme; für begriffliche Fragen helfen Wortbedeutungen und Abkürzungen. Diese Zusatzprüfungen sind getrennte Arbeitsschritte und dürfen die konkrete Antwort nicht verwischen.
Merksatz: Zeitangaben ist die geprüfte substantivische Pluralform. Schreibe das Z groß, vergleiche die Form mit dem Beispielsatz und behandle den Satzanfang als eigene Beobachtung. So prüfst du Schreibweise, Regel, Anwendung und die Verwechslung mit „zeitangaben“ in einem kurzen Durchgang.
Quellen und Stand
- Zeitangaben, Wiktionary: de.wiktionary.org (geprüft am 2026 bis 09 bis 01)
- Kleinschreibung, Schreibung, Definition, Bedeutung, Beispiele | DWDS: www.dwds.de (geprüft am 2026 bis 09 bis 01)