Exposé richtig schreiben
Expose Schreibweise: richtige Schreibweise
Die belegte Schreibweise lautet Exposé. Hier findest du die Unterscheidung zur Form Expose, passende Beispielsätze und einen kurzen Prüfweg für den eigenen Text.
Die richtige Schreibweise ist Exposé
Die richtige Schreibweise lautet Exposé. Die Form Expose ist für die hier geprüfte Bezeichnung nicht die belegte Schreibweise. Maßgeblich ist der Wörterbucheintrag, der das Wort unter der Schreibung „Exposé“ führt.
Wenn du die Bezeichnung in einem eigenen Satz verwenden möchtest, schreibe zum Beispiel: „Das Exposé fasst das geplante Thema zusammen.“ Damit ist die richtige Form sofort sichtbar. Der Akzent auf dem e gehört zur belegten Schreibung des Wortes und sollte deshalb nicht einfach weggelassen werden.
Für eine erste Prüfung deiner Rechtschreibung genügt hier der direkte Vergleich: Exposé ist die belegte Form, Expose die zu verwerfende Vergleichsform. Lies das Wort nicht nur nach seinem Klang, sondern gleiche die konkrete Wortschreibung ab.
Die Bedeutung kann bei der Prüfung zusätzlich helfen. Das Wort bezeichnet laut Wörterbucheintrag eine Darlegung oder einen Bericht. Genannt werden außerdem eine Zusammenstellung, eine Übersicht und ein Plan. Im Filmbereich wird es als kurzer Handlungsabriss vor dem Drehbuch beschrieben.
Wer im Studium oder beim Thema wissenschaftliches Schreiben einen solchen Text benennt, kann daher zunächst die Schreibung prüfen und anschließend kontrollieren, ob die beabsichtigte Bedeutung passt. Für die Formfrage bleibt das Ergebnis eindeutig: Schreibe Exposé.
Weitere sprachliche Fragen lassen sich getrennt davon über Rechtschreibregeln einordnen. Die dort geprüften Regeln ersetzen für dieses einzelne Wort jedoch nicht den Abgleich mit der belegten Schreibung.

Wörterbuchbeleg statt Ausspracheentscheidung
Die Entscheidung für Exposé stützt sich auf die im Wörterbucheintrag ausgewiesene Schreibung. Daraus folgt für den konkreten Fall eine einfache Arbeitsregel: Vergleiche die geschriebene Form mit dem belegten Eintrag und übernimm die Form mit Akzent.
Richtig ist also: „Die Autorin erstellt ein Exposé.“ Falsch ist die Vergleichsform: „Die Autorin erstellt ein Expose.“ Der Unterschied liegt in der sichtbaren Wortschreibung. Eine eigene allgemeine Regel über alle Wörter mit ähnlichem Klang lässt sich daraus nicht ableiten.
Trenne bei der Prüfung zwei Fragen. Erstens: Welche Buchstabenfolge steht im Eintrag? Zweitens: Passt die Bedeutung zum Satz? Die Bedeutungsangaben umfassen Darlegung und Bericht sowie Zusammenstellung, Übersicht und Plan. Im Filmzusammenhang wird außerdem ein kurzer Handlungsabriss als Vorstufe des Drehbuches genannt.
Ein Satz wie „Das Exposé erläutert den Aufbau des Vorhabens“ verwendet die belegte Form. Ein Satz wie „Das Expose erläutert den Aufbau des Vorhabens“ verwendet sie nicht. Die Beispiele zeigen die Entscheidung, ohne eine zusätzliche Sprachregel zu behaupten.
Für die Einordnung helfen auch Groß- und Kleinschreibung und Getrennt- und Zusammenschreibung, wenn andere Wörter im Satz geprüft werden. Bei Exposé steht hier aber die konkrete Schreibung des einzelnen Wortes im Mittelpunkt. Die Kommasetzung und die übrige Zeichensetzung sind davon getrennte Prüffragen.
Auch ein Blick auf die Rechtschreibreform beantwortet nicht automatisch jede einzelne Wortfrage. Das Amtliche Regelwerk wird in verschiedenen Fassungen beschrieben, und Änderungen können einzelne Wortschreibungen betreffen. Für dieses Wort bleibt deshalb der konkrete Wörterbuchbeleg der verwendete Bezugspunkt.
Verwende keine unbelegte Zusatzbehauptung über Herkunft, regionale Verteilung oder bevorzugte Verwendung. Prüfe stattdessen die Schreibung und die Bedeutung unmittelbar am eigenen Satz.
Richtig und falsch im Satz vergleichen
Bei jedem Paar steht der Satzanfang getrennt von der eigentlichen Schreibentscheidung. Entscheidend ist nicht, wie der Satz beginnt, sondern ob das Wort selbst als Exposé geschrieben wird.
| Richtig | Falsch | Prüfpunkt |
|---|---|---|
| Das Exposé liegt vor. | Das Expose liegt vor. | Der Akzent gehört zur belegten Form. |
| Wir besprechen das Exposé. | Wir besprechen das Expose. | Die Wortschreibung bleibt auch nach dem Artikel „das“ gleich. |
| Ihr Exposé beschreibt das Thema. | Ihr Expose beschreibt das Thema. | Der Possessivbegleiter ändert die Schreibung nicht. |
Diese drei Paare bilden eigenständige Prüfungen. In jedem richtigen Satz steht dieselbe belegte Form. In jedem falschen Satz fehlt der Akzent. Der Satzanfang liefert dabei keine eigene Regel für das Wort. Ob der Satz mit „Das“, „Wir“ oder „Ihr“ beginnt, entscheidet nicht über die Schreibweise.
Ein weiteres neutrales Beispiel lautet: „Das Exposé ist eine Darlegung.“ Die Bezeichnung passt zu einer der im Wörterbucheintrag genannten Bedeutungen. Wenn du stattdessen eine Übersicht oder einen Plan meinst, kannst du die Bedeutung im Kontext erneut abgleichen. Die Form bleibt dabei Exposé.
Für die Satzprüfung kannst du danach die übrigen sprachlichen Ebenen getrennt ansehen. Prüfe etwa Artikel der, die und das, die Pluralbildung oder passende Synonyme. Diese Fragen betreffen nicht den fehlenden Akzent in der falschen Vergleichsform.
Auch Abkürzungen richtig schreiben ist ein eigener Prüfbereich. Eine Abkürzung wird nicht dadurch zur richtigen Form, dass sie ähnlich klingt. Für das ausgeschriebene Wort bleibt der belegte Eintrag entscheidend.
Aussprache und Umgangssprache nicht als Beleg verwenden
Eine mögliche Stolperfalle besteht darin, die Schreibweise allein aus der Aussprache abzuleiten. Das führt hier nicht zu einer belastbaren Entscheidung. Prüfe die sichtbare Wortform stattdessen am Eintrag und schreibe Exposé.
Eine zweite Stolperfalle ist die Annahme, der Akzent könne im eigenen Text einfach entfallen. Für die hier geprüfte Bezeichnung ist die Form mit Akzent belegt. Die Vergleichsform Expose sollte deshalb nicht als richtige Schreibweise ausgegeben werden.
Eine dritte Stolperfalle entsteht durch die Bedeutung. Der Wörterbucheintrag nennt mehrere Bedeutungsangaben: Darlegung, Bericht, Zusammenstellung, Übersicht und Plan. Für den Filmzusammenhang wird ein kurzer Handlungsabriss vor dem Drehbuch genannt. Prüfe daher nicht nur die Buchstaben, sondern auch, ob der Satz die beabsichtigte Bedeutung erkennen lässt.
Vermeide außerdem eine unbelegte Aussage darüber, welche Form besonders häufig sei. Aus dem vorliegenden Material lässt sich für die konkrete Aufgabe die belegte Schreibung bestimmen, nicht aber eine allgemeine Häufigkeitsaussage für alle Texte ableiten.
Wenn du ein Schreibprogramm nutzt, behandle dessen Vorschlag nur als Anlass für eine Prüfung. Rechtschreibprogramme ersetzen nicht den Abgleich mit dem hier zugrunde liegenden Wörterbuchbeleg. Bei Fragen zu Wortbedeutungen und Abkürzungen trenne die Bedeutungsermittlung von der Schreibentscheidung.
Auch die Textsorte darf die Wortform nicht verdecken. In einem Bericht, einer Übersicht oder einer anderen der genannten Textformen bleibt die zu prüfende Schreibung dieselbe. Ein anderer Satzbau ändert nichts am Akzent.
Schließlich solltest du keine neue Regel aus einem einzelnen Beispiel verallgemeinern. Prüfe den konkreten Ausdruck, den konkreten Sinn und den konkreten Satz. So bleibt die Entscheidung auf den belegten Fall begrenzt.

Kurzer Prüfweg für den eigenen Text
Der folgende Merkcheck führt die vier entscheidenden Punkte zusammen: Schreibweise, Regelbezug, Beispielsatz und mögliche Verwechslung.
- Schreibweise prüfen: Suche das Wort in der belegten Form und vergleiche es mit deinem Text. Das Ergebnis lautet Exposé, nicht Expose.
- Regelbezug prüfen: Frage, ob du dich auf den konkreten Wörterbuchbeleg stützt. Behaupte keine weitergehende Regel, wenn sie für den einzelnen Fall nicht belegt ist.
- Bedeutung prüfen: Lies den Satz und entscheide, ob Darlegung, Bericht, Zusammenstellung, Übersicht oder Plan gemeint ist. Im Filmzusammenhang prüfst du, ob der Ausdruck einen kurzen Handlungsabriss vor dem Drehbuch bezeichnet.
- Beispielsatz prüfen: Setze das Wort in einen vollständigen Satz ein, etwa: „Das Exposé beschreibt das Vorhaben.“ Kontrolliere anschließend, ob der Akzent sichtbar bleibt.
- Verwechslung prüfen: Vergleiche Exposé nicht nur mit der Aussprache, sondern ausdrücklich mit der falschen Form Expose. Prüfe außerdem, ob du gerade ein anderes Wort, eine Abkürzung oder eine bloße Klangähnlichkeit vor dir hast.
- Satzumfeld prüfen: Sieh danach auf Artikel, Singular und Plural, Kommas und übrige Zeichen. Diese Zusatzprüfungen können den Satz verbessern, ändern aber nicht die belegte Schreibung des Wortes.
Für weiterführende Sprachfragen kannst du Rechtschreibung als eigenen Themenbereich aufrufen. Die Schreibentscheidung bleibt trotzdem klar und knapp: Verwende Exposé.
Der Merkcheck eignet sich für einen einzelnen Satz ebenso wie für eine längere Textstelle. Arbeite die Punkte nacheinander ab, ohne aus der Aussprache eine Schreibregel abzuleiten. Wenn ein Punkt nicht beantwortet werden kann, prüfe den Wörterbuchbeleg erneut.
Quellen und Stand
- Regeln und Wörterverzeichnis: www.rechtschreibrat.com (geprüft am 2026 bis 08 bis 31)
- Exposé, Schreibung, Definition, Bedeutung, Etymologie, Synonyme, Beispiele | DWDS: www.dwds.de (geprüft am 2026 bis 08 bis 31)