Eidesstattliche Erklärung für die Zulassungsstelle erstellen
Eidesstattliche Erklärung für die Zulassungsstelle: Wortlaut, Aufbau und eigene Vorlage
Diese Seite bietet kein eigenes PDF zum Download an. Sie ordnet die belegten Vorlagen der Universitäten zu Köln und Erfurt ein und zeigt, wie du die Vorgabe deiner eigenen Hochschule prüfst.
Was die Erklärung für die Abschlussarbeit enthält
Die eidesstattliche Erklärung für die Zulassungsstelle versichert, dass die Abschlussarbeit selbstständig verfasst wurde. Diese Erklärung gilt oft auch bei der Hausarbeit als eidesstattliche Erklärung bei der Hausarbeit. Die Universität zu Köln stellt für Bachelor- und Masterarbeiten eine Vorlage bereit; die Universität Erfurt verwendet eine Vorlage für schriftliche Arbeiten. Beide Texte sehen eine unterschriebene Versicherung an Eides statt vor: Die verfassende Person bestätigt darin die selbstständige Erstellung und, dass ausschließlich angegebene Quellen und Hilfsmittel genutzt wurden. Ort, Datum und Unterschrift gehören zu den belegten Vorlagen.
Die Zulassungsstelle beziehungsweise das Prüfungsamt nimmt diese Erklärung als Teil der Abschlussarbeit entgegen. Für die Abgabe ermittelst du anhand der offiziellen Unterlagen deiner Hochschule, ob eine Zulassungsstelle oder ein Prüfungsamt die Erklärung als Unterlage nennt. Die Kölner Vorlage verlangt außerdem, übernommene Stellen einschließlich Internetquellen mit der jeweiligen Quelle zu kennzeichnen. Das gilt dort auch für Tabellen, Karten und Abbildungen. Erfurt nennt für schriftliche Arbeiten zusätzlich Zeichnungen, bildliche Darstellungen und Skizzen. In Köln wird ferner erklärt, dass die Arbeit nicht schon vollständig, auszugsweise oder in ähnlicher Form in einer anderen Prüfung eingereicht wurde.
Eine eidesstattliche Versicherung ist hier die unterschriebene Erklärung. Die Wendung eidesstattliche Erklärung bei der Hausarbeit ist kein Ersatz für die Prüfung der eigenen Hochschulunterlagen. Beim Thema richtig formulieren vergleichst du Bezeichnung, Inhalt sowie die vorgesehenen Felder mit der offiziellen Vorlage. So bleibt erkennbar, welche Angaben deine Hochschule tatsächlich verlangt.

Welche Bestandteile die belegten Vorlagen nennen
Die beiden belegten Hochschulvorlagen nennen übereinstimmende Grundbausteine, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Die folgende Tabelle formuliert diese Bausteine eigenständig. Sie ist kein wörtlicher Abdruck der Vorlagen. Die Wortfolge an Eides statt bleibt als ausdrücklich verlangter Bestandteil erhalten. Für deine eigene Erklärung prüfst du anschließend, welche Vorlage oder welcher Wortlaut an deiner Hochschule gilt.
| Bestandteil | Universität zu Köln | Universität Erfurt |
|---|---|---|
| Selbstständigkeitsversicherung | Versicherung an Eides statt zur selbstständigen Verfassung und zu den angegebenen Quellen und Hilfsmitteln. | Sinngleiche Versicherung zur selbstständigen Verfassung und zu den angegebenen Quellen und Hilfsmitteln. |
| Kenntlichmachung entlehnter Stellen | Übernommene Stellen aus Werken, Quellen und dem Internet sowie Tabellen, Karten und Abbildungen werden mit Quellenangabe kenntlich gemacht. | Übernommene Stellen aus dem World Wide Web und elektronischen Sammlungen sowie Zeichnungen, bildliche Darstellungen und Skizzen werden mit Quellenangabe kenntlich gemacht. |
| Erklärung zu früheren Prüfungen | Die Arbeit wurde nicht in gleicher, ähnlicher oder auszugsweiser Form bei einer anderen Prüfung eingereicht. | Eine solche Erklärung ist in der beschriebenen Vorlage nicht genannt. |
| Ort, Datum und Unterschrift | Die Vorlage enthält ein Feld mit dem Ortsbezug Köln, den sowie eine Unterschriftszeile. | Die Vorlage enthält Linien für Ort, Datum und Unterschrift ohne vorgedrucktes Ortsfeld. |
Aus der Tabelle folgt kein einheitlicher Wortlaut für jede Hochschule. Die Kölner Vorlage wird für Abschlussarbeiten von Bachelor und Master bereitgestellt. Die Erfurter Vorlage bezieht sich auf schriftliche Arbeiten. Wenn du ein eigenes Beispiel formulierst, übernimmst du die genannten Inhalte sinngemäß und prüfst jede Aussage gegen die Vorgabe deiner Hochschule. Ein Verweis auf eine eidesstattliche Erklärung bei der Hausarbeit ordnet nur einen verwandten Anwendungsbereich ein. Er ersetzt nicht die Prüfung des konkreten Dokuments.
Bei Quellen und Hilfsmitteln solltest du die in der Vorlage genannten Bereiche vollständig abgleichen. Dazu gehören nicht nur Textstellen. Je nach Vorlage werden auch Tabellen, Karten, Abbildungen, Zeichnungen, bildliche Darstellungen, Skizzen und digitale Quellen genannt. Die Tabelle zeigt diese Unterschiede getrennt, damit du keine Aussage der einen Hochschule automatisch der anderen zuschreibst.
Eine eigene PDF-Vorlage aus Bausteinen zusammenstellen
Diese Seite bietet kein eigenes PDF zum Download an. Wer eine Vorlage braucht, verwendet eine belegte Vorlage der eigenen Hochschule oder erstellt aus den hier beschriebenen Bausteinen ein eigenes Dokument. Die Universität zu Köln stellt für Bachelor- und Masterarbeiten eine einseitige PDF-Vorlage mit dem Titel Eidesstattliche Erklärung für Abschlussarbeiten bereit. Die Universität Erfurt führt eine PDF-Vorlage mit dem Titel Eidesstattliche Erklärung bei schriftlichen Arbeiten. Diese beiden Vorlagen sind Vergleichspunkte, keine allgemeine Vorgabe.
Ein Muster für die eidesstattliche Erklärung ersetzt nicht die Vorgabe der eigenen Hochschule. Prüfe zuerst in den offiziellen Unterlagen, ob deine Hochschule eine bestimmte Vorlage nennt. Ist keine Vorlage genannt, stellst du ein Dokument nur anhand der dort verlangten Angaben zusammen. Die Kölner Vorlage behandelt die selbstständige Erstellung, die Kennzeichnung übernommener Stellen und die Erklärung zu früheren Prüfungen. Ergänze Ort, Datum und Unterschrift, wenn die eigene Vorgabe diese Felder vorsieht. Vergleiche den fertigen Text anschließend erneut mit den offiziellen Unterlagen.
Wer eine verwandte Eigenständigkeitserklärung sehen will, findet sie an einer anderen Hochschule. Die Bezeichnung allein legt weder einen Wortlaut noch den Inhalt fest. Für die PDF-Zusammenstellung ordnest du die verlangten Angaben in einem Dokument an und lässt die vorgesehenen Felder frei. Weichen offizielle Unterlagen im Wortlaut ab, verwendest du deren Wortlaut statt einer Zusammenfassung dieser Seite. Damit dient die Seite als Arbeitsstruktur, nicht als fertiges Download-Dokument.
Vor der Abgabe vergleichst du, ob die Erklärung zur betreffenden Arbeit gehört, ob Quellen und Hilfsmittel nach der verlangten Vorlage erfasst sind und ob die vorgesehenen Angaben vollständig sind. Die Wortfolge Vordruck für Privatpersonen beschreibt keine Anforderung deiner Hochschule. Maßgeblich bleibt die offizielle Vorgabe für deine Abgabe.
Welche Folgen die belegten Quellen nennen
§ 156 StGB heißt amtlich „Falsche Versicherung an Eides Statt“. Die bundesweite Strafnorm betrifft zwei Fälle: Eine Versicherung an Eides statt wird gegenüber einer dafür zuständigen Behörde unrichtig abgegeben, oder jemand macht unter Berufung auf eine solche Versicherung eine falsche Aussage. Als Sanktion kommen Geldstrafe oder Freiheitsstrafe in Betracht; deren Höchstmaß beträgt drei Jahre. Die Norm beschreibt damit den gesetzlichen Rahmen, nicht automatisch die Einordnung jeder Erklärung an einer Hochschule.
Ob ein Prüfungsamt im einzelnen Fall als zuständige Behörde im Sinn von § 156 StGB anzusehen ist, bleibt durch den Gesetzestext allein offen. Die Vorschrift beantwortet diese Frage nicht abschließend. Ermittle daher die zuständige Stelle aus den offiziellen Unterlagen. Bei einer konkreten rechtlichen Unsicherheit vermeidest du eine eigene rechtliche Bewertung und holst fachlichen Rat ein.
Daneben nennt die Universität Erfurt Folgen innerhalb ihrer eigenen Vorlage für schriftliche Arbeiten. Dort wird ein Verstoß als Täuschungsversuch behandelt. Die Lehrveranstaltung wird als nicht bestanden bewertet, und die Arbeit erhält keine Anerkennung als Prüfungsleistung. Außerdem wird die Abteilung Studium und Lehre über den Betrugsversuch informiert. Diese Folgen gehören zur Erfurter Vorlage; sie beschreiben keine einheitliche Regel anderer Hochschulen.
Für die Vorbereitung trennst du deshalb drei Punkte: den Inhalt der Vorgabe deiner Hochschule, die dort genannten internen Folgen und die Bedeutung von § 156 StGB im konkreten Fall. Den ersten Punkt vergleichst du mit der offiziellen Vorlage. Für den zweiten liest du die einschlägigen Abgabehinweise oder die Prüfungsordnung. Auch für Privatpersonen gibt es einen eigenen Vordruck für Privatpersonen. Zur dritten Frage ziehst du ohne geklärte Zuständigkeit keine eigene rechtliche Schlussfolgerung.
Fehlerquellen und passende Prüfungen
Ein möglicher Fehler ist, eine Vorlage einer fremden Universität unverändert zu übernehmen, obwohl die eigene Hochschule einen anderen Wortlaut verlangt. Die Gegenmaßnahme ist eine Prüfung der offiziellen Unterlagen der eigenen Hochschule. Vergleiche dabei den Titel, die verlangten Aussagen und die Angaben am Ende. Die Kölner und Erfurter Vorlagen sind belegte Beispiele, aber aus ihnen folgt kein identischer Wortlaut für alle Hochschulen.
Ein weiterer Fehler ist die Abgabe ohne Ort, Datum oder Unterschrift. Beide beschriebenen Vorlagen sehen diese Angaben am Ende vor, auch wenn sie die Felder unterschiedlich gestalten. Prüfe daher, ob dein Dokument alle drei Angaben enthält und ob deine Hochschulvorlage eine bestimmte Form dafür vorgibt. Füge keine zusätzliche Formvorgabe hinzu, die in den offiziellen Unterlagen nicht genannt ist.
Ein dritter Fehler besteht darin, die Kenntlichmachung entlehnter Stellen nur auf Fließtext zu beziehen. Die Kölner Vorlage nennt zusätzlich Tabellen, Karten und Abbildungen. Die Erfurter Vorlage nennt Zeichnungen, bildliche Darstellungen und Skizzen sowie Angaben aus dem World Wide Web und anderen elektronischen Text- und Datensammlungen. Gegenmaßnahme: Gleiche die in deiner Vorlage genannten Medien mit den Bestandteilen deiner Arbeit ab und prüfe, ob die Quellen angegeben sind.
Ein vierter Fehler ist, die internen Folgen einer Universität als bundesweit einheitlich einzuordnen. Die in der Erfurter Vorlage genannten Folgen gelten als Angaben dieser Vorlage. Gegenmaßnahme: Trenne sie von § 156 StGB und prüfe die Regeln der eigenen Hochschule. Vermeide dabei Aussagen über Häufigkeit oder über eine bestimmte Entscheidung des Prüfungsamts. Wenn eine Frage offen bleibt, dokumentierst du die offene Stelle und klärst sie anhand offizieller Unterlagen.

In vier Prüfschritten zur eigenen Erklärung
Wer die eidesstattliche Erklärung richtig formulieren will, prüft zuerst die Vorgabe der eigenen Hochschule. Ermittle aus den offiziellen Unterlagen, ob die eigene Zulassungsstelle beziehungsweise das eigene Prüfungsamt eine eigene Vorlage vorschreibt. Wenn dort keine eigene Vorlage genannt wird, kannst du die PDF-Vorlage der Universität zu Köln mit dem Titel Eidesstattliche Erklärung für Abschlussarbeiten oder die Erfurter Vorlage Eidesstattliche Erklärung bei schriftlichen Arbeiten als Orientierung vergleichen. Diese Orientierung ersetzt nicht die Prüfung deiner eigenen Unterlagen.
Im zweiten Schritt setzt du die Selbstständigkeitsversicherung ein. Die belegten Vorlagen beziehen sie auf die selbstständige Verfassung der Arbeit und auf die Verwendung der angegebenen Quellen und Hilfsmittel. Prüfe zusätzlich, ob eine Erklärung zu früheren Prüfungen verlangt wird. Die Kölner Vorlage nennt dafür die Aussage, dass die Arbeit nicht in gleicher, ähnlicher oder auszugsweiser Form bei einer anderen Prüfung eingereicht wurde. Übernimm diesen Baustein nur, wenn deine geprüfte Vorgabe ihn trägt, und formuliere ihn als eigenen Text.
Im dritten Schritt ergänzt du die Kenntlichmachung entlehnter Stellen. Prüfe nicht nur Text, sondern auch die in den Vorlagen genannten Tabellen, Karten und Abbildungen. Gleiche außerdem ab, ob deine Vorlage Zeichnungen, bildliche Darstellungen, Skizzen, Angaben aus dem World Wide Web oder andere elektronische Text- und Datensammlungen nennt. Die vierte Prüfung betrifft Ort, Datum und Unterschrift. In Köln ist ein Feld mit dem Ortsbezug Köln, den vorgesehen; in Erfurt gibt es Linien ohne vorgedrucktes Ortsfeld. Ergänze die Angaben so, wie es die eigene Vorlage vorsieht.
Zum Abschluss vergleichst du die vollständige Erklärung noch einmal mit der Vorgabe der eigenen Hochschule. Kontrolliere dabei den gewählten Wortlaut, die Quellen- und Hilfsmittelerklärung, die verlangten Medien, eine mögliche Erklärung zu früheren Prüfungen sowie Ort, Datum und Unterschrift. Wenn eine Aussage nicht aus der eigenen Vorlage oder aus den belegten Vergleichsvorlagen folgt, lässt du sie weg oder klärst sie anhand offizieller Unterlagen. So bleibt die PDF auf die nachweisbaren Bausteine beschränkt.
Quellen und Stand
- Universität zu Köln, Philosophische Fakultät (Digital Humanities): PDF-Vorlage Eidesstattliche Erklärung für Abschlussarbeiten: dh.phil-fak.uni-koeln.de (geprüft am 2026-09-13)
- Universität Erfurt, Philosophische Fakultät: PDF-Vorlage Eidesstattliche Erklärung bei schriftlichen Arbeiten: www.uni-erfurt.de (geprüft am 2026-09-13)
- gesetze-im-internet.de (Bundesministerium der Justiz): § 156 StGB, Falsche Versicherung an Eides Statt: www.gesetze-im-internet.de (geprüft am 2026-09-13)
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